Englisches Parlament beschließt Wildtierverbot im Zirkus

PETA fordert Ministerin Ilse Aigner zum Handeln auf

Das britische Parlament hat gestern beschlossen, zukünftig Wildtiere aus dem Zirkus zu verbannen. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. begrüßt den Entschluss der Briten, die damit anderen EU-Staaten wie Österreich oder Bulgarien folgen. Die vor zwei Monaten veröffentlichten Aufnahmen von schweren Misshandlungen der alten Elefantendame Anne in einem englischen Zirkus brachte die Diskussion, bei der auch Prominente wie Leona Lewis öffentlich für ein Verbot plädierten, erneut in Gang. In Deutschland hat der Bundesrat schon 2003 die Bundesregierung aufgefordert, ein Zirkus-Wildtierverbot umzusetzen, doch das zuständige Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter der Führung von Ministerin Ilse Aigner weigert sich seit Jahren beharrlich.

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Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz lehnt das Dressieren und Zurschaustellen von Tieren grundsätzlich ab, weil dies einen empfindlichen Eingriff in ihre spezifische Lebensweise bedeutet. Wir fordern daher ein Gesetz, dass nach einer kurzen Übergangsfrist Zirkusdarbietungen mit Tieren in Deutschland gänzlich verbietet.

Die Dagegen-Parteien: CDU und CSU

Tierschutz ist für sie ein Fremdwort…

Wieder einmal sind durch die destruktive Blockadepolitik der beiden Unionsparteien wirksame Tierschutzgesetze verhindert worden. Verlässlich wie ein Uhrwerk stimmen Politiker dieser Parteien regelmäßig gegen alles und gegen jeden Vorschlag, der die Situation von Tieren in unserem Land verbessern könnte. Neuestes Beispiel ist nun die Ablehnung von drei Vorschlägen (Verbot von Schenkelbrand bei Pferden, Verbot von Wildtieren im Zirkus und Verbesserungen des Tierschutzes in Tierheimen) von Bündnis90/Die Grünen am 25. März 2011.

Das Auftrittsverbot von Wildtieren in fahrenden Zirkussen würde, so CDU und CSU, mit dem EU-Recht der freien Berufsausübung kollidieren. Auf EU-Ebene gilt aber die Rechtsposition durch zwei rechtskräftig abgeschlossene Verfahren, dass Wildtiere im Zirkus auf nationaler Ebene verboten werden können.

Was in unserem Nachbarland Österreich bereits Gesetz ist, fordert auch die Bundestierärztekammer in einer Pressemitteilung: “Die Bundestierärztekammer fordert ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus auf Reisen. Eine artgemäße und verhaltensgerechte Wildtierhaltung ist praktisch nicht möglich, da reisende Zirkusse häufig ihren Standort wechseln und Gastspiele mitten in der Stadt durchführen.”

Um die Bundestagsabgeordneten zu beeinflussen, führte die Deutsche Reiterliche Vereinigung gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband im Vorfeld der Abstimmung eine tierquälerische Schenkelbrand-Demonstration in Berlin durch, obwohl diese vom Veterinäramt Charlottenburg-Wilmersdorf mit Androhung einer hohen Geldbuße bei Zuwiderhandlung (bis zu 25.000 Euro) untersagt wurde. Der tierschutzpolitische Sprecher der CDU, Dieter Stier, hatte die Lobbyarbeit für diese brutale Demonstration betrieben.

Es bleibt die traurige Erkenntnis, dass der Tierschutz in Deutschland schon bereits jetzt wesentlich effektiver gestaltet werden könnte, wenn die beiden bürgerlichen Parteien CDU und CSU nicht grundsätzlich gegen jeden vernünftigen Antrag stimmen würden.

Aktionsbündnis Jagdfreie Natur am 05. Februar 2011 mit großem Informationszelt und prominenter Unterstützung in Dortmund

Das Aktionsbündnis Jagdfreie Natur, ein Zusammenschluss von zehn regional und bundesweit tätigen Organisationen aus den Bereichen Tierschutz, Tierrechte, Naturschutz und Politik, startet am 05. Februar 2011 in Dortmund seine Kampagnen gegen Fallenjagd und Haustierabschuss durch Jäger. Diese Informationsveranstaltung anlässlich der Messe Jagd & Hund wird von Barbara Rütting unterstützt und moderiert, der bekannten Filmschauspielerin, Ex-Abgeordneten des Bayerischen Landtags als Sprecherin für Ernährung, Verbraucher- und Tierschutz der Grünen und zweimalige Alterspräsidentin.

Neben Barbara Rütting, dem Autor Dr. Gunter Bleibohm und verschiedenen Tierschützern wird auch der Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Stefan Bernhand Eck, in einer Rede zu dem auch in der Politik brisanten Thema Jagd Stellung beziehen. Jedes Jahr werden Tausende Hunde und Hunderttausende Katzen Opfer von Jägern – legalisiert durch eine tierfeindliche Politik. Die Scheinargumentationen für den Abschuss von Katzen reichen von “Populations-gefährdend” für Singvögel bis zu “Bastardierung” (Paarung von Haus- und Wildkatzen). “Wissenschaftlich haltbare Studien hierzu liegen nicht vor”, sagt Stefan Bernhard Eck, der Parteivorsitzende und Mitinitiator des Aktionsbündnisses.

Dass in Deutschland immer noch mit grausamen Fallen gejagt wird, ist kaum bekannt. Hier besteht Aufklärungsbedarf, damit sich die Bürger gegen diese Jagdmethode aussprechen und Druck auf die politisch Verantwortlichen machen, zumal Fallenjagd auch eine Gefährdung von Menschen und Haustieren darstellt. „Dass dieses Aktionsbündnis durch Öffentlichkeitsarbeit auf diese Missstände aufmerksam macht“, so Barbara Rütting,“ ist der richtige Weg, weshalb ich meine Unterstützung direkt angeboten habe.“

Das bunte Rahmenprogramm besteht aus kurzen Filmvorführungen, Autorenlesungen und verschiedenen Redebeiträgen. Auch für das leibliche Wohl ist mit einem Stand von „Vegan Wonderland“ gesorgt.

Die Veranstaltung in Dortmund findet auf dem Reinoldi-Kirchplatz statt. Beginn: 11.00 Uhr.

Weitere Infos sind auf dieser Webseite zu finden: www.jagdfreie-natur.de

Stefan Bernhard Eck
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Getrennt marschieren, gemeinsam schlagen!

“pro iure animalis”, “Natur ohne Jagd e.V.” und die Partei gemeinsam in Aktion

Am 02. und 03.10.2010 waren “pro iure animalis”, “Natur ohne Jagd e.V.” und der LV Rheinland-Pfalz der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion, um sich Seite an Seite für die Rechte der Tiere einzusetzen.

 

Am ersten Aktionstag veranstalteten “pro iure animalis” und unsere Partei Infostände in Landau / Rheinland-Pfalz. Man nutzte diese Gelegenheit, zu der auch der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck und der stellv. Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Udo Dautermann, sowie die neuen Parteimitglieder Harald Hoos und Christine Simon angereist waren, um Unterstützungsunterschriften für die im März 2011 anstehende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zu sammeln.

Am zweiten Aktionstag, den 03. Oktober 2010 demonstrierten Mitglieder von “Natur ohne Jagd e.V.” gemeinsam mit Udo Dautermann, Harald Hoos und Stefan Bernhard Eck anlässlich der “Jagd- und Naturtage” auf dem Linslerhof im Saarland für die Abschaffung der Jagd. Sie verteilten an die geschätzten tausend Besucher hunderte von Antijagd-Faltblättern, Tierschutz- und Parteibroschüren.

 

Mit großer Betroffenheit und Verärgerung reagierten alle Demonstrationsteilnehmer, aber auch eine Vielzahl von Besuchern auf dem Linslerhof auf die Tatsache, dass bei der abgehaltenen Hubertusmesse ein erlegter Hirsch als Dekorationsmaterial vor dem Altar diente.

Erfreulicherweise wurden aber auch an diesem Tage Kontakte zu verschiedenen Tierschutzorganisationen (z.B. “Wildtier & Artenschutz e.V.”) geknüpft und bereits Gesprächstermine für einen baldigen Gedankenaustausch vereinbart.

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