Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – Demo gegen Entwurf des europäischen Parlaments zur Richtlinie zu Tierversuchen

Am 24.03.2010 wird im Bundestag über einen Entwurf des europäischen Parlaments zur Richtlinie zu Tierversuchen abgestimmt. In diesem Entwurf ist keine ethische Bewertung von Tierversuchen vorgesehen, Alternativmethoden werden nicht gefördert und weitergehende Maßnahmen zur Verringerung von Tierversuchen durch die einzelnen Mitgliedsstaaten erschwert bzw. diesen ganz verwehrt. Diese Richtlinie widerspricht sowohl dem Staatsziel “Tierschutz” als auch der im Lissabon-Vertrag hervorgehobenen rechtlichen Wertung von Tieren als “fühlende Wesen”.

Deshalb haben wir uns entschlossen, am 24.03.2010 vor dem Paul-Löbe-Haus (gegenüber dem Deutschen Bundestag) eine Mahnwache / Demonstration zu veranstalten, um gegen diesen tierfeindlichen Entwurf des Europäischen Parlamentes zu protestieren und um die Parteien und unsere Regierung nachdrücklich aufzufordern, dieser Richtlinie nicht zuzustimmen.

Demobeginn: 8:00 Uhr, Ort: Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Str. 1, Berlin.

Unserem Aufruf haben sich schon verschiedene Organisationen angeschlossen und ihre Teilnahme angekündigt. So haben Mitglieder der Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg, der öpd, des VEBU, Mitglieder von Berlin vegan und viele Einzelpersonen zugesagt, an der Demonstration teilzunehmen.

Bitte kommen auch Sie am 24. März für die Millionen gequälter Versuchstiere nach Berlin!

Unser Flugblatt zur Aktion

Offener Brief an die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und Linke / 18.03.2010

Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – “Schwarz-Gelb”: wie immer tierfeindlich!

Unsere Partei organisiert Widerstand…

Für den 24. März organisierte Sabine Pankau im Namen unserer Partei eine Demonstration in Berlin anlässlich der Abstimmung im Bundestag über die tierfeindliche EU-Tierversuchsrichtlinie (Antrag mit Verbesserungsvorschlägen seitens Bündnis90/Die Grünen). Um dem Antrag eine Chance einzuräumen, waren nur die eher zustimmungsfähigen Punkte des ursprünglichen EU-Kommissionsentwurfs in den Antrag aufgenommen worden, wie z.B. die ethische Bewertung von Tierversuchen, die umfassende Förderung tierversuchsfreier Methoden und die Ermöglichung nationaler positiver Alleingänge; dennoch brachte die schwarz-gelbe Bundestagsmehrheit den Antrag zu Fall.

 

Angesichts der kurzen Einladungsfrist war es ein großer Erfolg, dass sich ca. 70 Demonstrant/innen zusammenfanden! Vom LV Niedersachsen waren vertreten Margret Giese, Sabine Pankau und Harald Piltz, vom LV Berlin Sabrina Bacholke, Maria Luise Bätz und Michael Bode, vom LV Bayern Barbara Nauheimer; ferner verschiedene andere Organisationen wie Berlin vegan und Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg sowie Vertreter/innen des DTB und der ödp (Ökologisch Demokratische Partei). Seitens der Albert-Schweitzer-Stiftung wurden 5000 Unterschriften, die innerhalb kürzester Zeit gesammelt worden waren, an die Bundestagsabgeordnete Undine Kurth übergeben.

 

Es war offensichtlich, dass sich Frau Kurth und die sie begleitenden MitarbeiterInnen über eine so engagierte Unterstützung sehr freuten, zumal auf mitgebrachten Plakaten und Transparenten unmissverständlich zum Ausdruck gebracht wurde, dass Tierversuche schändlich sind und umgehend der Vergangenheit angehören müssen – auch wenn dies gegenwärtig in Anbetracht der Übermacht der Tier-Ausbeuter unrealistisch erscheint.

Es steht nun zu befürchten, dass nach Inkrafttreten der Richtlinie Tierversuche noch ausgeweitet werden. Daher ist es umso wichtiger weiterzukämpfen und die Bevölkerung über diese Kulturschande aufzuklären!

 

In dem Zusammenhang sei daran erinnert, dass der Versuchstier-Gedenktag (24. April) nunmehr bezeichnet wird als “Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche”. Es wird angestrebt, den Begriff “Abschaffung” als unübersehbares Signal weltweit zu verbreiten.

Bereits am 17. April wird das Thema Tierversuche bei einer Großdemonstration in Hannover mit einbezogen.

Geboren, um zu sterben

Kaninchen hinter Gittern – Videodokumentation zeigt Alltag der Mastkaninchen in Deutschland

Deutsches Tierschutzbüro: “Als festlicher Braten haben die Kaninchen vor allem zu Ostern Hochkonjunktur, ihr Fleisch gilt als zart, fett- sowie cholesterinarm und steht gerade bei dem bewussten Konsumenten hoch im Kurs. So hat sich der Fleischabsatz seit 1995 regelrecht verdoppelt, mehr als 30 Millionen Kaninchen werden in Deutschland jedes Jahr verzehrt, Tendenz stark steigend. Dabei werden die Tiere alles andere als artgerecht gehalten, in riesigen Masthallen fristen sie ein trauriges und leidvolles Leben. Enge Boxen und dicke Gitterstäbe schnüren den verängstigten Kaninchen buchstäblich die Luft zum Atmen ab. Tageslicht, Heu, Auslauf gibt es nicht.

Ein qualvolles Dasein einer gequälten Kreatur; geboren, um zu sterben. Die Videodokumentation “Kaninchen hinter Gittern ” wenn Hoppeln unmöglich ist“ zeigt einen Blick hinter die Kulissen der brutalen Wirklichkeit in der Kaninchenproduktion. Es wird auch aufgezeigt, wie Handelskonzerne und Lobbyisten versuchen, Tierquälerei hinter einer glänzenden Fassade zu verbergen.”

Zur Videodokumentation und zum Trailer: www.tierschutzbuero.de

Tierschutzbündnis “Kaninchenmast, nein danke” überreicht 45.000 Unterschriften gegen Kaninchenmast an die zuständigen Behörden: www.kaninchenmast.info

Das Leid der Tiere

Jahrelanges Stillsitzen, verbrühte Haut, ätzende Flüssigkeiten in Auge und Gehirn – nur ein paar Beispiele für das Leid, das Millionen Tiere in Versuchslaboren erfahren. Jedes Jahr sterben 2,7 Millionen Tiere in Versuchen – Tendenz steigend. Die Suche nach Alternativen zu den oft grausamen Methoden im Labor verläuft jedoch schleppend.

Weiter lesen: www.suedkurier.de

“Die wahre moralische Prüfung der Menschheit, die elementarste Prüfung (die so tief im Innern verankert ist, dass sie sich unserem Blick entzieht) äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren. Und gerade hier ist es zum grundlegenden Versagen des Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, dass sich alle anderen aus ihm ableiten lassen.” (Milan Kundera / tschechischer Schriftsteller)

Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – Bitte unterstützen Sie den LV NRW und protestieren Sie gegen das Robbenschlachten in Kanada / 08.03.2010

Seit Jahren gehen die gleichen erschütternden Bilder vom kanadischen Eis aus um die Welt. Wieder sieht man Robbenbabys , wie sie auf brutale Art und Weise erschlagen werden. Oft noch lebend wird ihnen das Fell abgezogen und blutüberströmt bleiben sie auf dem Eis liegen. Seit Jahren protestieren Tierschützer/innen in aller Welt gegen dieses barbarische Robbenschlachten. Diese Proteste haben dazu geführt, dass z.B. die Europäische Union inzwischen ein Einfuhrverbot von Robbenprodukten aus Kanada erlassen hat.

Das hält die kanadischen Behörden aber nicht davon ab, auch dieses Jahr eine “Tötungsquote” von 50.000 Tieren freizugeben. Das sind zwar wesentlich weniger Tiere als in den vergangenen Jahren, aber unserer Meinung nach immer noch 50.000 Tiere zu viel! Der Landesverband NRW hat deshalb eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, um auf den kanadischen Botschafter in Berlin einzuwirken, sich für ein Verbot des Robbenschlachtens einzusetzen.

Bitte senden Sie Ihre ausgefüllten Unterschriften-Listen bis zum 15. April 2010 an die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Volmerswertherstr. 386, 40221 Düsseldorf. Danke!

Unterschriften-Liste zum Ausdrucken

Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – “Gemeinsam sind wir stark” – Der Kampf niedersächsischer Bürgerinitiativen gegen die Flut von geplanten “Hähnchen” – Mastanlagen

Unter dem Thema “Bäuerliche Landwirtschaft statt Agrarfabriken” fand am 05. März 2010 im Landtag in Hannover ein Fachgespräch mit anschließender Diskussion statt, zu dem Bündnis 90/Die Grünen eingeladen hatten. Thematisiert und diskutiert wurden die zu erwartenden Auswirkungen von über 400 geplanten “Hähnchen”-Mastanlagen in Ostniedersachsen, für die der emsländische Investor Rothkötter Landwirte als Lohnmäster anheuern will. In Wietze (Raum Celle) ist eine riesige Schlachtanlage geplant, in der jährlich ca. 135 Millionen (!) “Hähnchen” geschlachtet werden sollen.

Der Einladung in den Landtag waren zahlreiche Besucher gefolgt, darunter auch die Vorsitzende des LV Niedersachsen, Margret Giese. Viele der Zuhörer/innen waren Angehörige von Bürgerinitiativen, die sich an immer mehr Orten bilden, um die Pläne von Rothkötter zu durchkreuzen. Inzwischen findet eine immer größere Vernetzung der verschiedenen Bürgerinitiativen statt, und man unterstützt sich gegenseitig bei den – an wechselnden Orten stattfindenden – Demonstrationen.

Im Folgenden eine Übersicht über die Referenten und – in gekürzter Form – die Inhalte ihrer Beiträge:

1. Moderator: Christian Meyer, Bündnis 90/Die Grünen (MdL), Sprecher für Landwirtschaft, Ländlichen Raum, Natur- und Tierschutz. In seinem Beitrag teilte er u.a. mit, dass es im Emsland bereits 20 Millionen “Masthähnchen” gebe und darüber hinaus Anlagen für weitere 10 Millionen beantragt seien. Wie bekannt, wehrt sich die dortige Bevölkerung gegen eine weitere Ausbreitung von Mastanlagen, daher die Absicht Rothkötters, sein “Geflügel-Imperium” großflächig in andere Gebiete Niedersachsens auszudehnen. Nicht auszuschließen ist, dass ihm seine Konkurrenten Wiesenhof und Stolle noch folgen.

2. Tilman Uhlenhaut, BUND Niedersachsen, stellte die Auswirkungen der Mastanlagen auf die Umwelt (Wasser, Luft, Boden) dar.

Wasser: Hohe Gewässerbelastung, dabei Überschreitung der Grenzwerte insbesondere durch Stickstoffe. Jährlich werden 19.000 Tonnen Nitrat allein in Niedersachsen in die Gewässer eingeleitet, wobei per se ein hoher Eintrag legalisiert wurde. Sondergenehmigungen für das Ausbringen von Gülle auf die Felder!

Boden: Ebenfalls große Belastung durch Schadstoff-Einträge. Antibiotika sind zwar seit 2006 offiziell (als Wachstumsförderer) verboten, werden aber gleichwohl zur “Gesunderhaltung” der Tiere eingesetzt. Über Mengen ist nichts in Erfahrung zu bringen!

Thematisiert wurde darüber hinaus der in Niedersachsen weit fortgeschrittene sog. Grünlandumbruch (Umwandlung von Moor- und Weideflächen in Ackerflächen zwecks Anbau vor allem von Mais zur Biogas-Gewinnung). Gefahr für das Klima: Grünland speichert riesige Mengen von CO2; bei der Umwandlung in Ackerland setzt der Boden daher Treibhausgase in großem Umfang frei. Der Referent im Hinblick auf die geplanten Mastanlagen und deren Auswirkungen auf das Klima: Eigentlich dürfte keine einzige mehr gebaut werden!

Luft: 550 000 Tonnen Ammoniak sind von der EU als Obergrenze in Deutschland vorgegeben. Insbesondere aufgrund der großen Anzahl von Schweinemastanlagen werden in Niedersachsen die Grenzwerte weit überschritten, was von der Landesregierung wie selbstverständlich in Kauf genommen wurde. Sie steht mittlerweile stark unter Druck. Auch in NRW breiten sich die Hühnerbarone mehr und mehr aus, wie ein Herr Ostendorf (MdB) mitteilte. Er wies auf eine Tagung zu dem Thema am 19. April hin.

3. Vera Steder, Landesvorsitzende Niedersachsen des DTB, beschrieb anhand einer umfassenden Bildsequenz die Auswirkungen der tierquälerischen Haltung auf die Tiere in den Mastanlagen: Aufgrund der hohen Besatzdichte und der schnellen Mast plötzlicher Herztod, Wassersucht, “Brustblasen”, Bein-Deformationen mit der Folge, dass keine Fortbewegung mehr möglich ist, durchweg Entzündungen unter den Füßen, Qual durch stechenden Ammoniak-Gestank usw. In weit mehr als 50 % aller Betriebe werden 50.000 bis 200.00 Tiere gehalten – bei künstlichem Dämmerlicht, in qualvoller Enge: Bis “39 kg Tiere” pro qm2 sind erlaubt.

4. Dipl.-Ing. Knut Haverkamp, Sachverständiger für Immissionsschutz, zum Thema “Gerüche, Emissionen und Einwendungen – Rechtliche Fragen von Bürgerinitiativen gegen Agrarfabriken”:

Beeinträchtigungen für die Bevölkerung: Geruchsbelästigung, Schädigung der Gesundheit (Staub, Bakterien, Pilze, Sporen), Wertminderung der Immobilien u.v.m.

Laut Emissionsschutzverordnung ist eine Bürgerbeteiligung nur möglich bei der Haltung bis 15.000 und jenseits von 40.000 Tieren. Bei Anlagen mit 15.000 bis 40.000 Tieren bleibt die Bevölkerung völlig außen vor und erfährt erst davon, wenn die Vorhaben realisiert werden. Vom 01. März d. J. an erfahren auch die Naturschutzverbände nichts von irgendwelchen Bauvorhaben. Politisch also gewollt: Die Beteiligung der Bevölkerung wird immer mehr eingeschränkt! Rückblick auf das entscheidende Jahr 2007: Wachstumsbeschleunigungsgesetz mit massiver Verschlechterung im Tierschutz; hingegen Ausweitung der Privilegien für die Investoren hinsichtlich neuer Agrarfabriken.

Ein Beschluss am 28. Januar d. J. dokumentiert, dass die Kniefälle vor den Hühnerbaronen sich mehr und mehr ins Absurde steigern: Bei der gewünschten Ausweitung der Mastanlagen stehen die Wälder im Wege, denn es ist von Gesetzes wegen ein größerer Abstand einzuhalten als bei Wohngebieten. Wichtig: Wälder können beklagt werden, was natürlich lästig ist. Daher der preiswürdige Einfall, der das Problem der Landesregierung in Kumpanei mit den Hühner-Mästern löst: Wenn bei Einhaltung der Grenzwert-Vorgaben des Emissionsschutzgesetzes die theoretische (!) Abholzung eines Waldes möglich ist, dann kann man ihn als nicht vorhanden betrachten – und hat freie Bahn. So funktioniert Demokratie!

5. Dr. Klischat, Unternehmensberater, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, zum Thema “Chance oder Risiko? Zukunftsperspektive Hähnchenmast für die Landwirte?” Anhand vieler Zahlen, bezogen auf die Verdienstmöglichkeiten der Betreiber von Mastanlagen durch die “Geflügel-Produktion”, wurde dem Zuhörer glasklar und emotionslos vor Augen geführt, worum es geht: Die “Ware Tier” muss möglichst gewinnbringend vermarktet werden. Wobei seitens des Referenten nicht verschwiegen wurde, dass gerade die “Hähnchen-Produktion” mittlerweile – vor allem aufgrund des Sättigungsgrades – nicht gerade viel Gewinn abwirft: 7 Cent pro Tier. Sowohl national als auch EU-weit liegt die Marktsättigung bei über 100 %.

6. Eckehard Niemann – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, AbL: Vor 30 Jahren Loslösung vom Deutschen Bauernverband, der nach wie vor die Interessenvertretung der Halter von Masttierställen darstellt (Enge Verflechtung mit den Konzernen, z. B. Aufsichtsratsposten; Werbeveranstaltungen, bei denen trotz bestehender Überproduktion für mehr Fleischkonsum geworben wird). In der AbL sind viele verschiedene Verbände vertreten. Angesichts der gegenwärtig drohenden Agrarindustrialisierung Ostniedersachsens soll ein wirksames Gegengewicht geschaffen werden, indem die bäuerliche Landwirtschaft mit einer als artgerecht bezeichneten Tierhaltung umfassend gestärkt wird. Es geht um nichts weniger als die Verhinderung eines “Flächenbrandes”.

Das Programm: Freilandhaltung von Legehennen, Nutzung von Photovoltaikanlagen und Biogas, Biolandbau, Direktvermarktung. Kein Export von Überschüssen in arme Länder, wo die Märkte ruiniert werden. Keine Subventionen für Agrarfabriken.

Das Konzept: eine neue Agrarpolitik mit neuen Bündnispartnern – Bürgerinitiativen, Kirchen, Tourismusverbänden etc. Eckehard Niemann, der selbst Landwirt war, koordiniert das alternative Netzwerk und ist ein begehrter Diskussionspartner bei sämtlichen Veranstaltungen, in denen es darum geht, sich gegen die agrarindustrielle Übermacht durchzusetzen. Am Erfolg versprechendsten sind nicht nachlassende Bürgerproteste, bei der die potentiellen Lohnmäster (= Landwirte) isoliert werden. Nachdem bereits zwei von ihnen in der Nähe Salzgitters von ihrem Vorhaben Abstand genommen haben, wird auf weitere Erfolge in dieser Richtung hingearbeitet.

Die Veranstaltung in Hannover war außerordentlich wichtig, weil so etwas wie ein “Wir-Gefühl” entwickelt werden konnte, obgleich man aus vielen verschiedenen Orten zusammengekommen war und sich kaum gegenseitig kannte. Anhand des reichhaltigen Prospektmaterials hat man die Möglichkeit, sich im Nachhinein noch näher mit den Anliegen der anderen Bürgerinitiativen vertraut machen.

Die Abwendung des geplanten “Flächenbrandes” ist zweifellos eine Herkules-Aufgabe; umso mehr gilt das bekannte Mut machende Wort: “Gemeinsam sind wir stark!”

Margret Giese