Ein Lichtblick für die Schweine!

Verwaltungsgericht bestätigt Verbot der Schweinezucht gegen Straathof

Magdeburg: Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat ein Schweinehaltungsverbot gegen den Züchter Adrianus Straathof bestätigt. Das Gericht lehnte nach eigenen Angaben am Montag einen Eilantrag des Schweinezüchters gegen das Verbot des Landkreises Jerichower Land ab. (Zum Artikel)

Wir veröffentlichen die Meldung von “fuechse.info”

Video bitte unbedingt ansehen!

“Der Tierschützer Boris Bürgel aus Berlin hat ein tief berührendes Video über Frank Demke und die beiden Füchslein Jacky und Julchen gemacht, die kürzlich nur fünf Tage nach ihrer Auswilderung von Jägern umgebracht wurden. Bitte teilt dieses Video mit so vielen Leuten wie möglich und verbreitet es großzügig – wir müssen so vielen Menschen wie möglich vor Augen führen, was die Jägerei für Tiere und Natur bedeutet…” (hier zum Video)

Aufgedeckt: Tierquälerei im Schweinehochhaus

Wir veröffentlichen die Meldung vom Deutschen Tierschutzbüro

O-Ton Deutsches Tierschutzbüro / Newsletter vom 13.12.2014: In Maasdorf bei Halle (Sachsen-Anhalt) steht Europas einziges „Schweinehochhaus“. In dem ehemaligen Prestigeobjekt des DDR-Regimes werden bis heute Schweine unter industriellen Bedingungen auf sechs Etagen gehalten. Auf von uns erstellten Video- und Fotoaufnahmen ist nun erstmals zu sehen, wie die gezüchteten Ferkel mit Schlägen und Tritten in einen Tiertransporter getrieben werden. Ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, den wir jetzt angezeigt haben. Auf 6 Etagen werden im „Hochhaus“ seit 1969 rund 500 Hybrid-Sauen für die Vermehrungszucht gehalten, zehntausende von Ferkeln werden hier geboren und zwischen den Etagen mit einem Fahrstuhl hin und her transportiert. Die unter industriellen Bedingungen produzierten Ferkel werden an Züchter und Mäster in ganz Deutschland verkauft.

Unsere Aktivisten haben jetzt den Abtransport von etwa 600 Jungtieren dokumentiert und Anzeige erstattet. Doch nicht nur beim Abtransport der Ferkel suchten wir art-und ordnungsgemäßen Umgang mit den Tieren vergeblich, auch mit den Hygienebestimmungen scheint man es nicht genau zu nehmen: Ein totes Schwein, welches wir in einem baufälligen Verschlag mit offenen Türen fanden, kann eine große Gefährdung für Mensch und Tier darstellen; mit hoher Wahrscheinlichkeit war es bloß eines von vielen, die die Bedingungen der industriellen Massentierhaltung nicht überlebt hatten und achtlos entsorgt worden war. Ein verschlossener, für Dritte nicht zugänglicher Raum ist zum Schutz vor Ausbreitung von Krankheiten und Seuchen für die Aufbewahrung toter Tiere bis zum Abtransport vorgeschrieben, auch diesen Missstand haben wir daher beim zuständigen Veterinäramt angezeigt. (hier zu den Aufnahmen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz kann es gar nicht oft genug wiederholen: Danke an alle Aktivisten/innen, die die tägliche Tierquälerei, die hinter verschlossenen Türen stattfindet, an das Licht der Öffentlichkeit bringt! Wir als Partei werden uns gemeinsam mit Euch für ein Ende der Massentierhaltung einsetzen!

11.12.2014 Mahnwachen gegen Schlachthöfe

Landesverband Ba-Wü in 5 Städten mit Mahnwachen aktiv

Am Donnerstag, den 11.12.2014, haben wir vom Landesverband Baden-Württemberg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz uns mit eigenen Aktionen in Konstanz, Freiburg, Pforzheim und Göppingen am internationalen Aktionstag “Ein Licht der Hoffnung” beteiligt, der von Daniela Böhm und 2 weiteren privaten Aktivist_innen ins Leben gerufen wurde und in zahlreichen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfand.

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12.12.2014 / Bericht aus Brüssel

Demonstration gegen die Tötungen der rumänischen Streunerhunde

Im Anschluss an eine Konferenz im EU-Parlament zum Thema rumänische Streunerhunde fanden sich schätzungsweise 200 Demonstrant/innen aus verschiedenen Europäischen Ländern auf dem Place du Luxembourg direkt vor dem EU-Parlament ein.

Im strömenden Regen hielten der Organisator Viktor Gebhart, der rumänische Abgeordnete Remus Cernea, der Präsident der Intergroup for Animal Welfare and Conservation, MEP Janusz Wojciechowski, der Präsident der rumänischen NGO Combaterea Abuzurilor, Claudiu Dumitriu sowie der Abgeordnete des Europäischen Parlamentes, Stefan Bernhard Eck, Reden.

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12.12.2014 / Brüssel: Konferenz “rumänische Streunerhunde”

Am 12.12.2014 fanden sich auf Einladung von MEP Stefan B. Eck Aktivisten aus Deutschland, Rumänien, Belgien, Italien, Österreich und Großbritannien im Europäischen Parlament (Brüssel) ein, um über das Thema der massenhaften Tötungen rumänischer Streunerhunde zu diskutieren. Ein besonderer Dank ging an den rumänischen Abgeordneten Remus Cernea sowie den Tierschutzaktivisten Claudiu Dumitriu (Präsident des Vereins Combaterea Abuzurilor), die den weiten Weg von Rumänien nach Brüssel auf sich genommen hatten.

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Ein Lichtblick für die Schweine? Behörde verbietet Straathof Tierzucht

Behörden in Sachsen-Anhalt haben gegen den Schweinezüchter Adrianus Straathof ein Tierhaltungsverbot verhängt. Jahrelang und immer wieder wurden erhebliche tierschutzrechtliche Verstöße festgestellt. Das Verbot betreffe Straathof persönlich, nicht dagegen seine als juristische Personen eigenständigen Firmen. Die Verfügung gilt bundesweit und bedeutet faktisch ein Berufsverbot für Straathof.

Der Niederländer Straathof gilt als einer der größten Schweinezüchter in Europa. Nach eigenen Angaben „produziert“ er an 25 Standorten; allein in Deutschland werden jährlich 1,5 Millionen Ferkel gezüchtet. (Artikel im “Stern” hier lesen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wertet das Vorgehen der Behörden als positives Signal, denn die industrielle Schweinezucht steht schon seit vielen Jahren wegen ihrer Missstände in der Kritik. Dringender Handlungsbedarf war längst überfällig. Bleibt zu hoffen, dass mit dem Fall “Straathof” die ganze Branche in den Focus der Öffentlichkeit rückt und rechtskräftige Konsequenzen daraus gezogen werden.

09.12.2014 / Bericht aus Brüssel

Event im Parlament: NEIN zum Transport von Lebendtieren aus der EU!

Am 09.12.2014 organisierte die NGO “Compassion in world farming” eine Veranstaltung gegen Lebendtransporte von Schlachttieren. Gastgeber war Kostas Chrysognonos, Mitglied der GUE/NGL und seit kurzem ebenfalls Mitglied der Intergroup for Animal Welfare and Conservation. Selbstverständlich nahm Stefan Bernhard Eck an dieser Veranstaltung teil.

Hintergrundinformationen von Compassion in world farming:

In den ersten 8 Monaten des Jahres 2014 wurden 1 728 288 Rinder und Schafe aus der EU exportiert – hauptsächlich in den Mittleren Osten, Nordafrika und die Türkei.

Sobald die “Schlacht- oder Zuchttiere” das Hoheitsgebiet der EU verlassen, sind sie nicht mehr durch EU-Transport- und Tierschutzgesetze geschützt.

Transporte aus der EU in die oben genannten Regionen können bis zu 14 Tage dauern. Die Transportbedingungen entsprechen nicht den tierlichen Bedürfnissen, die Tiere werden oft weder gefüttert noch getränkt. Die Schlachtmethoden stehen häufig im krassen Widerspruch mit den europäischen Gesetzen sowie den internationalen Standards der “World Organisation for Animal Health”. Bei Zuchttieren entsprechen die Haltungsmethoden oft nicht den europäischen Vorschriften.

09.12.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Treffen mit dem Botschafter von Singapur

Für den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck stand am 09.12.2014 ein Meeting mit dem Botschafter von Singapur für die Benelux-Staaten und die Europäische Union, Herr Ong Eng Chuan, auf dem Programm.

Im Mittelpunkt des Gespräches ging es um das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Singapur. Stefan B. Eck nutzte die Chance aber auch, um die Themen Shark-Finnig (Haifischflossensuppe steht in Singapur in vielen Restaurants leider immer noch auf der Speisekarte) und den Verkauf von traditionellen chinesischen Heilmitteln aus gefährdeten Tierarten (getrocknete Seepferdchen, Rhinozeros-Horn oder Produkten von Tigern als „Aphrodisiaka“) anzusprechen.