Tierheimfest in Quedlinburg

Vielen Dank an alle Besucher, die an unserem Stand Halt gemacht haben und uns mit ihrer Unterschrift unterstützt haben.  Wieder einmal konnte man feststellen, dass sich echte Tierfreunde nicht vom schlechten Wetter abhalten lassen und trotzdem sehr zahlreich das Tierheim-Fest, am 29.10.2016, besucht haben.dscn0534

Bei uns am Stand gab es die Möglichkeit, etwas rein Pflanzliches zu probieren, mit unseren Mitgliedern ins Gespräch zu kommen und unsere Flyer zu lesen. Weiterhin sammelten wir für die Bundestagswahl Unterstützungsunterschriften, was anfänglich etwas zögerlich startete machte uns bei so vielen Tierfreunden schließlich richtig Spaß.

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Die Fragen unserer Standbesucher waren sehr vielseitig. Hier ging es um den Hundemord in einigen Mitgliedsstaaten, die von EU-Mitteln finanziert wurden/werden. Es wurde aber auch über die Verbreitung des Wolfes in Deutschland gesprochen und über das Thema Massentierhaltung. Ein sehr großer Teil der Besucher war gegen Massentierhaltung eingestellt, was uns – aber besonders meine beiden Freunde, die mich tatkräftig unterstützt haben – sehr gefreut hat.

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Wir brauchen Unterstützungsunterschriften !

Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat sich am 16.10.2016 getroffen, um die Teilnahme an der Bundestagswahl 2017 zu beschließen. Zum Schutz von Mensch, Umwelt und Tieren wagen wir nun den Kampf David gegen Goliath.

Um die Rechte der Tiere zur Bundestagswahl vertreten zu können brauchen wir 1.931 Unterschriften. Hier hoffen wir auch wieder auf Unterstützung aus der Bevölkerung.

Jede kleine Partei, die nicht im Landtag oder im Bundestag vertreten ist, muss Unterschriften sammeln um ihr demokratisches Recht warnehmen zu können auf dem Stimmzettel zu erscheinen.

Jeder Wahlberechtigte darf ein Formblatt für eine Partei ausfüllen. Das ist Unabhängig von der Wahl der Kandidaten und der Partei auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl. 2016-10-17-formblatt-tierschutzpartei

Bitte das ausgefüllte Formular an unser Wahlkampfbüro in Halle senden.

Kathy Schneider

Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Dessauerstraße 40

06118 Halle

Living Planet Report 2016

Zukunft kommender Generationen in Gefahr

Unsere Erde steht vor dem Burnout. Das ist die aktuelle Aussage des WWF, der in dieser Woche den „Living Planet Report“ veröffentlicht hat. Darin wird der globale Bestand über den Zustand der Welt dokumentiert.

Die Ergebnisse des Reports 2016 sind alarmierend: „Die Menschheit verbraucht 60 Prozent mehr, als die Erde bereithält. Setzt sich dieser Verbrauch ungebremst fort, sind 2030 zwei komplette Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken.

Unser stetig wachsender Hunger nach Ressourcen frisst die Zukunft der nächsten Generationen auf.“

„Living Planet Report“ hier.

Astronaut Alexander Gerst: “Es ist manchmal sehr bedrückend aus dem Weltraum auf die Erde herunterzuschauen u. zu sehen, wie wir Menschen damit umgehen.”

 

 

Mitgliederhauptversammlung des LV Ba-Wü am 23.10.2016

Grundstein gelegt für Start in den Wahlkampf

Am vergangenen Sonntag, 23.10.2016, fand die diesjährige Mitgliederhauptversammlung (MV) des Landesverbandes Ba-Wü statt. Erfreulicherweise nahmen an dieser so viele Mitglieder teil wie noch nie: 29. Dies spiegelte auch sehr gut die deutlich gewachsene Anzahl Mitglieder im LV wieder: 280.

Dementsprechend konnten nach dem Rechenschaftsbericht, der von der 2. Landesvorsitzenden Coryn Weber-Castoldi vorgetragen wurde, sowohl eine sehr umfangreiche Landesliste zur Bundestagswahl als auch erneut ein starker Landesvorstand gewählt werden.

Erstere sieht nun wie folgt aus:

Matthias Ebner, Dr. Jessica Frank, Patricia Kopietz, Dr. Katrin Wiegand, Sonia-Ellen Hösl, Matthias Gottfried, Robin Margic, Nicola Zimmermann, Dirk Witzelmaier, Katrin Weiß, Gabriele Legewie, Lisa Dengler, Tim Treiber, Susi Gann

Der Vorstand beinhaltet jetzt zusätzlich die beiden Positionen Geschäftsführer_in und Generalsekretär_in, die nun auch direkt besetzt wurden. Die neue Landesgeschäftsführerin Dr. Jessica Frank wird nun hauptsächlich für Verwaltungs- und Organisationsaufgaben, insb. im Zusammenhang mit Wahlen, zuständig sein und die Landesgeneralsekretärin Patricia Kopietz für den weiteren Aufbau des Landesverbandes, der Regionalgruppen und die Organisation von Aktionen.

Dies sowie die Tatsache, dass auch alle anderen Positionen im erweiterten Präsidium, die alle konkrete Aufgaben bedeuten, mit äußerst motivierten Aktiven besetzt werden konnten, zeigt, dass wir nun über einen Vorstand verfügen, in dem besonders viele Mitglieder besonders viel Verantwortung übernehmen wollen und gleichzeitig die meisten bereits ganz konkret wissen, wie sie die Partei mit ihrem persönlichen Beitrag weiter bringen können.

Des Weiteren wurden mit großer Mehrheit 2 Änderungen der Satzung beschlossen, von denen eine dazu dient, die Mitglieder zu mehr eigeninitiativem Engagement anzuregen. Hierzu wurde die Mindestanzahl Mitglieder, die gemeinsam einen Antrag an die MV stellen können, von 5 auf 2 reduziert.

Der neue Landesvorstand dankt allen Mitgliedern, die an der MV teilnahmen, für ihr Kommen und den sehr konstruktiven und harmonischen Ablauf.

Wir werden nun in den Wahlkampf starten. Hierzu werden in Kürze die Formulare zum Sammeln der Unterstützungsunterschriften eintreffen. Wir freuen uns über alle, die uns beim Sammeln helfen.

Film-Vortragsreihe in Berlin zur Einführung in den Tierrechtsgedanken

Vom 04. bis 19. Oktober fand an der Technischen Universität Berlin eine Film-Vortragsreihe zur Einführung in den Tierrechtsgedanken statt, organisiert von der Tierrechtsgruppe Berliner Tierbefreiungsaktion (BERTA). Dabei sollten Vertreter von Ärzte gegen Tierversuche e.V., Chimaira AK (Arbeitskreis für Human-Animal Studies), ARIWA (Animal Rights Watch) sowie die Tierrechtsaktivistin und Philosophin Friederike Schmitz zu Wort kommen. Schwerpunkte lagen jeweils auf den Themen Tierversuche, Ethik und Politik, Defizite der Biohaltung, dem Zusammenhang zwischen Tiernutzung und Klimabeeinträchtigung sowie der Widerstandsfähigkeit von Tieren in Tiersprachexperimenten.

Die Film-Vortragsreihe hat, bedingt durch die unterschiedliche Beleuchtung der Themen sowohl aus ethischer als auch wissenschaftlicher Sicht, nicht nur für Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Tierrechte beschäftigen, bemerkenswerte und interessante Fakten und Denkanstöße geboten.

Der Vortrag von Friederike Schmitz zum Thema „Tiere essen? Ethik und Politik“ etwa beinhaltete zunächst eine zwar allgemeine, jedoch sehr einleuchtende, faktisch gut gesättigte Gegenüberstellung des natürlichen und durch den Menschen beeinträchtigten Lebensstils von Kühen, Schweinen und Hühnern. Fakten, die einen aufhorchen lassen und als Argumente gegen die gegenwärtigen Haltungsbedingungen von Tieren sowohl in konventioneller Haltung als auch in der Biohaltung gelten können, waren unter anderem, dass nichtdomestizierte Kühe bis zu 11 km pro Tag zurücklegen können, was allen domestizierten Kühen, die zu wirtschaftlichen Zwecken in konventionellen als auch in Biobetrieben benutzt werden, versagt bleibt. Schweine, die sehr reinliche Tiere sind, nehmen natürlicherweise mindestens 5 Meter Abstand von ihren Ausscheidungen, während domestizierte Schweine in wirtschaftlichen Betrieben gewöhnlich ihren Ausscheidungen gar nicht ausweichen können. Wichtig war es auch, den Fakt noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, dass Hühner als zur Klasse der Vögel gehörend während der Brutzeit natürlicherweise nur 5 bis 20 Eier legen, wohingegen sie in wirtschaftlichen Betrieben bis zu 300 Eier jährlich legen müssen. Dies sind nur ein paar wenige Fakten, die allein schon deutlich machen, dass Tiere nach den gegenwärtigen Tierschutzverordnungen zu bloßen Waren und Produktionsmitteln herabgestuft sind und ihr natürliches und ihnen zustehendes, ursprüngliches Tiersein gar nicht mehr ausleben können.

Auch die weiteren Vorträge schlossen sich, obgleich sie thematisch eine andere Akzentuierung beinhalteten, dieser These an. Katharina Dornenzweig von Chimaira AK übte Kritik an der bereits empirisch in Zweifel gezogenen These, dass nur Menschen intentional handeln könnten, weil sie über ein Bewusstsein von sich selbst verfügten, während andere nichtmenschliche Tiere instinktiv handeln, da sie über ein Bewusstsein verfügten, das ihnen „nur“ die Erfahrung von Freude und Leid ermöglicht.

Wenn man sich beispielsweise klarmacht, dass Schimpansen, denen in heute ethisch zu recht umstrittenen Tiersprachexperimenten eine Zeichensprache angelernt wurde, jene Experimente nachweislich manipulieren konnten, also ihre eigenen Intentionen einbringen konnten, so lässt dies die Schlussfolgerung zu, dass andere nichtmenschliche Tiere wie Kühe, Schweine und Hühner möglicherweise ebenso zu intentionalem, Selbstbewusstseins-geleitetem Handeln fähig sind. Dies hätte aber zur Folge, dass die genannten nichtmenschlichen Tiere einem massiven Leid in der sogenannten Nutztierhaltung ausgesetzt wären, das nicht nur quantitatives, sondern vor allem qualitatives Gewicht hätte. Wenn der Kuhmutter das Kalb zu Zwecken der Milchproduktion entrissen wird, wäre das Leid umso größer, weil die Kuhmutter nicht nur instinktiv mitbekommen würde, dass es Leid verursacht, wenn das Kalb entrissen wird. Sie würde auch bemerken, dass sie es ist, der Leid zugefügt wird und deren Interessen massiv verletzt werden, welches sich den qualitativen Gefühlsempfindungen von Menschen ähneln würde.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die in der Film-Vortragsreihe vermittelt wurden, sind ein deutliches Ausrufezeichen und fordern uns Menschen mit besonderer Dringlichkeit dazu auf, unser Verhältnis und den entsprechenden Umgang mit allen anderen nichtmenschlichen Tieren grundsätzlich zu überdenken und Tierleid ernst zu nehmen. Unsere Berücksichtigung der besonderen Leidensfähigkeit von Tieren kann erst dann die Gestalt des Wissens annehmen, wenn jenes auch entsprechend praktiziert wird.

REACH-Kongress Oktober 2016 in Berlin

54 Millionen Tierversuche sind unter REACH zu befürchten!

„REACH“ ist die Abkürzung für Registrierung („Registration“), Bewertung („Evaluation“) und Zulassung („Authorisation“) von Chemikalien (Chemicals).

Die seit dem 1. Juni 2007 geltende REACH-Verordnung verlangt von Unternehmen, die einen chemischen Stoff in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr herstellen oder importieren, diesen Stoff in einer zentralen Datenbank registrieren zu lassen. Für gefährliche Stoffe werden im Rahmen einer Risikobewertung die Bedingungen für einen sicheren Umgang ermittelt und den Verwendern mit dem Sicherheitsdatenblatt mitgeteilt. Zugleich sollen durch ein Zulassungsverfahren innovationsfördernde Anreize zur Substitution besonders gefährlicher Stoffe geschaffen werden.

Am 15. und 16. Oktober 2016 fand auf Einladung des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin-Marienfelde der REACH-Kongress statt. 21 Experten berichteten 248 Teilnehmern in kurzen Fachvorträgen, inwieweit unter REACH gearbeitet wird und welche Vorteile dies für die Verbraucher hat.

Der Kongress hatte das Motto „Wissenschaft im Dienst des Menschen“. Als nutzenbringend wurde REACH für die Arbeitssicherheit, die Präsenz von Behörden bei Evaluierungen, Umwelt- und Verbraucherschutz genannt. Beispielsweise wird die Regulierung und Kennzeichnungspflicht bei Kosmetika einen Einfluss auf das Verbraucherverhalten zeigen. Zudem sei das Projekt international hoch angesehen.

Unter Tierrechtlern ist REACH vor allem im Zusammenhang mit Tierversuchen bekannt.

Dem Fachmagazin „Nature“ liegen Schätzungen vor, dass die geplante Chemierichtlinie unter REACH 54 Millionen (!) Tierversuche nötig sein lässt. Hier handelt es sich natürlich nur um eine geschätzte Anzahl.

Als Teilnehmer kommentiert Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär):

„Vom Konzept bin ich nicht überzeugt. REACH an sich ist zum Schutz der Verbraucher eine gute Idee, allerdings ist es jetzt Aufgabe der Politik, die grausamen Tierversuche konsequent durch Alternativen zu ersetzen. Solange die ungeheuerliche Zahl von angedachten 54 Millionen Tierversuchen, die unter REACH zu befürchten sind, nicht vom Tisch sind, werden wir uns als Partei Mensch Umwelt Tierschutz klar dagegen positionieren müssen.“

Weitere Informationen:

www.aerzte-gegen-tierversuche.de

www.bfr.bund.de

 

Erster WiST-Kongress der Ärzte gegen Tierversuche am 15.10.2016

Dr. Aysha Akhtar in Bezug auf Tierversuche: In keiner Industrie würden wir eine dermaßen hohe Fehlerquote (92%) in der Entwicklung akzeptieren!

Am 15.10.2016 fand in Köln der erste WiST-Kongress der Ärzte gegen Tierversuche statt.

Unter dem Motto „Wissenschaft statt Tierversuche“ nahmen rund 250 Interessierte teil, größtenteils Angehörige der Human- und Tiermedizin, Uni-, Forschungs- und Behördenvertreter.

Unsere beiden Bundesvorsitzenden Horst Wester und Sandra Lück sowie Bundesvorstandsmitglied Dr. Heidi Stümges repräsentierten den politischen Zweig der Tierversuchsgegner und folgten den hochkarätigen Vorträgen nationaler und internationaler Wissenschaftler.

Hauptaugenmerk des Kongresses lag auf der Bilanzierung der fortgeschrittenen, tierversuchsfreien Methoden und der Frage: Wie valide ist eigentlich der Tierversuch?

So gab Andrew Knight (Professor für Tierschutz und Ethik, Direktor des Tierschutz-Zentrums der Universität Winchester / UK) beispielsweise eine aufschlussreiche Übersicht darüber, wie viele Studien im Namen der glorreichen Wissenschaft und der Humanmedizin im Tierversuch in Fachjournalen tatsächlich nur veröffentlicht werden und wie weniger erfolgreiche Forschungsreihen unter den Tisch fallen.

Hakan Sentürk (Professor und Leiter der Abteilung für Gastroenterologie der Universität Istanbul, Chefredakteur der Zeitschrift Turkish Journal of Gastroenterology) klärte unter anderem darüber auf, dass viele Tierversuche gar nicht als diese, sondern als klinische Studien gelistet werden und beeindruckte mit der Tatsache, dass sein Medizin-Journal als erstes und einziges in der Türkei auf Artikel mit und über Tierversuche verzichtet.

Aysha Akhtar (Amtsärztin im Büro für Terrorismusbekämpfung und neuartige Bedrohung in der US-Verwaltung für Ernährung und Medizin, Doktor der Neurologie und präventiven Medizin) stellte nicht nur die Frage, ob Tierversuche ethisch korrekt für Tiere und auch für Menschen sind, sie klärte über die niedrige Vergleichbarkeit der Ergebnisse in Tierversuchen auf. So gab sie Beispiele aus den unterschiedlichen Phasen: vom erfolgreichen Tierversuch, über den mäßigen Erfolg in den klinischen Studien bis hin zum anschließenden Versagen der neuartigen Medikamente beim Menschen.

Akhtar hinterließ einen prägnanten Satz: In keiner Industrie würden wir eine dermaßen hohe Fehlerquote (92%) in der Entwicklung akzeptieren!

Thomas Hartung (Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Konstanz, Professor für toxikologischen Nachweis an der John Hopkins Universität Baltimore und Direktor des Zentrums für Alternativen zum Tierversuch USA und Europa) schaltete sich aus den Vereinigte Staaten per Telefonkonferenz zu. Er hielt einen Vortrag über die unterschiedlichen Wirkungen von Substanzen auf Mensch und Tier. Er erklärte beispielsweise, dass 23 von 32 Substanzen in Kaffee positiv auf Krebs an Ratten getestet wurden, obgleich der Konsum für den Menschen als unschädlich, in Maßen sogar als gesund gilt.

Außerdem gab er eine Aussicht auf die derzeitige Entwicklung sogenannter „Mini-Brains“, die künftig ein Novum in der Grundlagenforschung darstellen und die grausamen Versuche an Affen überflüssig machen könnten.

Dr. Mardas Daneshian von der Universität Konstanz gab einen Überblick über das Europäische Toxikologieprogramm und Anne Beuter (Professorin der Neurobiologie Montpellier/Frankreich) stellte Lösungsansätze der menschenbasierten Forschung vor.

Zu guter Letzt präsentierte Tobias Hasenberg (Diplom-Ingenieur der Biotechnologie der Firma TissUse in Berlin) den Multi-Organ-Chip und klärte über den aktuellen Entwicklungsstand und das angestrebte Ziel auf: „Human-on-a-chip“ – den kompletten menschlichen Organismus auf einem Chip nachzubauen, an dem künftig jede chemische Reaktion erprobt werden könnte. http://www.tissuse.com/science.html

Bei anschließender Podiumsdiskussion mit allen Teilnehmern kamen auch Befürworter von Tierversuchen sowie Experimentatoren zu Wort.

Sowohl die Organisation, als auch die Moderation des Kongresses waren ein sehr gelungener Auftakt und lassen auf Wiederholung hoffen, um weiter Impulse für die tierversuchsfreie Forschung zu geben und ein Forum für dessen Vertreter zu bieten!

Bleibt zu hoffen, dass wir unserer Forderung nach tierleidfreier Forschung einen Schritt näher gekommen sind.

Sandra Lück

23.10.2016: Schweinehochhaus schließen!

Tierschutzpartei wieder mit vor Ort!

Am Sonntag, den 23.10.2016, haben ca. 300 Tierschützer_innen in Maasdorf / Sachsen-Anhalt gegen die unzumutbare und tierquälerische Schweinezucht im sogenannten Schweinhochhaus demonstriert.

Auch bekannte Mitglieder aus unserer Partei waren wieder dabei und kamen in einem Video zu Wort. Danke für eure öffentliche Stellungnahme!

In der ARD-Mediathek könnt ihr euch dazu einen Bericht ansehen. Ihr erhaltet auch einen direkten Einblick wie es innen im Haus aussieht. Wer Fleisch isst, sollte da mal reingucken.

Wir danken allen aktiven Mitstreitern_innen, die vor dem Schweinhaus protestiert haben!

Auf unserer Kampagnenseite könnt ihr auch eine Petition gegen die Haltung von Sauen in Kastenständen unterschreiben.

Ihre / eure BGSt.

 

„Im Namen der Tiere“

Ein Film von Sabine Kückelmann

Tierschutzpartei unterstützt Filmverbreitung

Mit der Premiere am 2. November im Münchner Monopol-Kino geht es los. Der Dokumentarfilm „Im Namen der Tiere“ von Sabine Kückelmann, den die Münchner Fotografin und überzeugte Veganerin als unabhängige One-Woman-Produktion im Laufe der letzten 4 Jahre realisiert hat, kommt offiziell in die Kinos. Nach der Europapremiere bei den Hofer Filmfestspielen im vergangenen Jahr hat sich nun mit W-film Distribution eine Firma gefunden, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Film bundesweit in die Kinos zu bekommen.

Nachdem unser Bundesvorsitzender Horst Wester bereits im letzten Jahr bei den Filmfestspielen in Hof den Film für „sehr gut“ befunden hatte (der Film wurde im übrigen in den USA mit dem Accolade Award 2015 ausgezeichnet), hat sich unsere Partei nunmehr dazu entschlossen, die Verbreitung des Films und damit die gesellschaftliche Etablierung eines bewussteren und besseren Umgangs mit dem Mitgeschöpf Tier gezielt zu unterstützen.

Wir unterstützen nicht nur finanziell, sondern wir werden u.a. auch bei der Kinopremiere am 2. November mit von der Partie sein. Außerdem ist in Planung, dass wir uns ganz gezielt immer wieder bei der Durchführung von Sondervorführungen mit anschließenden Diskussionsrunden engagieren und beteiligen wollen. Der Film soll im Idealfall den Beginn einer breiten gesellschaftlichen Diskussion einläuten. Dies sehen wir auch als unsere Kernaufgabe und unterstützen deshalb sehr gerne. Weitere Aktionen sind noch in der Entwicklungsphase.

»Mein Film ist nicht allein für Veganer oder Vegetarier gemacht, sondern gerade für Leute, die Fleisch konsumieren.« Sabine Kückelmann

Premiere

Mittwoch, 2. November, Monopol Kino (München)
http://www.monopol-kino.de/index.php?show=week&target=news&eventid=51843
Filmbeginn 19 Uhr
Schleißheimer Str. 127, 80797 München
Tel. 089/97894392, http://www.monopol-kino.de

Anschließend Filmgespräch mit Sabine Kückelmann (Regisseurin), Horst Wester (Bundesvorsitzender Partei Mensch Umwelt Tierschutz) und weiteren Gästen (tba).

Tickets sind an der Kinokasse erhältlich, Reservierung online und telefonisch möglich.

Filmwebseite & Kinotermine: >>imnamendertiere.wfilm.de
Filmtrailer: https://www.youtube.com/embed/7b4Lt0erj_o

Demonstration vor dem Schweinehochhaus

Weil es keinen vernünftigen Grund gibt Tiere zu konsumieren… weil kein Leben solche Qualen verdient… weil ich auch ohne Leid und Knochen richtig fair und lecker kochen kann… weil es eines der größten Verbrechen der Menschheit ist… weil es ein Anfang wäre, damit in unserer Gesellschaft Mitgefühl wieder zählt… .Solche oder ähnliche Gründe haben Teilnehmer der Demonstration in Maasdorf  auf mitgebrachte Zettel geschrieben.

Wieder waren Teilnehmer unter dem Motto: „Wir wollen das Schweinehochhaus schließen!” angereist. Dazu hatte das Tierschutzbüro aufgerufen, deren Gründer bereits mehrfach die Tierquälereien an die Öffentlichkeit gebracht hat. Auch Medien waren vor Ort und berichten heute um 19 Uhr auf MDR.

Auch wir, die Tierschutzpartei, war dort. Wir haben hier Unterschriften gesammelt und Flyer verteilt. Politisch aktiv zu werden ist auch eine Möglichkeit Massentierhaltungsanlagen zu bekämpfen. Besonders nachdem bekannt wurde, dass Bundestagsabgeordnete gleichzeitig Massentierhaltungsanlagen betreiben und im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sitzen. Diese, meist CDU-Abgeordneten, also über Leichen gehen und selbst über ihre Interessen/Argarsubventionen bestimmen dürfen.  „Wenn Tierhalter in die Politik gehen, um Gesetze für sich selbst zu zimmern, braucht sich niemand über solche Bilder zu wundern“, so Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung bei PETA. „Dieser offensichtliche Interessenkonflikt geschieht auf Kosten der Tiere.“ Wir brauchen endlich Menschen, die faire Gesetze machen und nicht für ihre eigene Tasche.

Ein hoch auf alle Teilnehmer, die so viel Kraft und Zeit aufgewendet haben, um den Tieren eine Stimme zu geben. Ihr seid toll! Macht weiter so!