Bilder sagen mehr als tausend Worte – Foto-Impressionen unserer Aktion gegen das “Orgien Mysterien Theater” von Hermann Nitsch eingefangen von Marcus Fröhner (freiberufliche Fotograf und Mediendesigner, Leipzig).
Month: June 2013
Vorbereitung zur Enteignung!
Der “Fall Zypern” war die Blaupause…
Die EU-Finanzminister haben gestern, den 27.06.2013, die zukünftigen Regeln für den Umgang mit maroden Großbanken festgelegt. Systemrelevante Banken in Europa sollen künftig auf Kosten der Aktionäre, Gläubiger und Kunden “gerettet” werden – und erst in letzter Instanz vom Steuerzahler. Aktionäre von Banken, Bankanleihen-Besitzer und Kunden mit Guthaben über 100 000 Euro sollen bei einer finanziellen Schieflage zur Kasse gebeten werden, um die maroden Kreditinstitute mit Geld zu versorgen.
Die Einigung der EU-Finanzminister erinnert an die Zwangsenteignung der Kunden der Cyprus-Bank und der Laiki-Bank in Zypern im Frühjahr dieses Jahres.
Europaweit können sich die Sparer also darauf einrichten, dass sie geschröpft werden, wenn sich ihre Banken verzockt und die politisch Verantwortlichen versagt haben. Und versagt haben sie alle…
Bundeskanzlerin Merkel lobte die Einigung: “Wir kommen weg davon, dass die Steuerzahler immer wieder für die Banken geradestehen sollen.”
Merkel hätte besser geschwiegen, denn die geplante Zwangsenteignung der Sparer – für den Fall, dass eine Bank vor der Pleite steht – ist legalisierter Diebstahl!
Japan vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag
Australien und Neuseeland klagen für die Wale
Obwohl seit 1986 der kommerzielle Walfang weltweit verboten ist (Ausnahmen gibt es nur für indigene Völker), stellt Japan für angeblich wissenschaftliche Zwecke den grauen Ozeanriesen bis heute nach und verkaufen das Walfleisch, das in dem asiatischen Land als Delikatesse gilt, auf ihren heimischen Märkten.
Australien und Neuseeland wollen in Den Haag ein für allemal feststellen, dass der japanische Walfang nicht wissenschaftlichen Zwecken dient und gegen internationales Recht verstößt.
Für den Prozess wird eine fünfzigprozentige Aussicht auf Erfolg prognostiziert. Das Urteil des Gerichtshofs könnte noch in diesem Jahr und somit vor Beginn der neuen Jagdsaison im Januar 2014 fallen.
Wie auch immer der Prozess enden wird, Captain Paul Watson und seine Crew (Sea Shepherd International) halten sich zum Beginn der Walfangsaison bereit, um mit ihren Schiffen in der Antarktis die japanische Walfangflotte daran zu hindern, Wale zu jagen. „Wir planen unsere umfangreichste Aktion-Operation gnadenlos“, so Sea Shepherd – Sprecher Adam Burling.
Sollte durch den Internationalen Gerichtshof ein Walfangverbot für Japan ausgesprochen werden, gebe es trotzdem noch zwei Nationen die Walfang betreiben: Norwegen und Island. Beide Länder hatten 1986 offiziell Einspruch gegen das Walfang-Moratorium eingelegt und fühlen sich von daher nicht daran gebunden.
„Ich hoffe auf ein positives Urteil der Richter in Den Haag“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, „aber sollte es gegen die Wale ausfallen, so wünsche ich meinem Freund Paul Watson eine gute Jagd… and no mercy.“
Wichtige Teilerfolge erreicht!
Rund 200 Demonstranten/innen waren – dank der professionellen Organisation der Parteivorsitzenden Barbara Nauheimer – dem Aufruf der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zur Demonstration „Tiermord für die Kunst, nicht mit uns!“ gegen das „Orgien Mysterien Theater“ von Hermann Nitsch gefolgt und protestierten mit Trillerpfeifen, Bannern und Parteifahnen am Samstag, den 22.06.2013, vor dem Haupteingang des Central-Theaters in Leipzig, um einen Verstoß gegen § 17.1 des Deutschen Tiersc
hutzgesetzes „in letzter Sekunde“ doch noch zu verhindern.
Video zur Demo ansehen: (hier)
Rund 20 Demonstranten/innen, die meisten davon Parteimitglieder (darunter die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer, der Bundesvorsitzende Stefan B. Eck, die Hamburgische Landesvorsitzende Bettina Jung), besuchten die Vorführung, um auch innerhalb der Räumlichkeiten des Theaters ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Barbara Nauheimer und Bettina Jung entrollten während der Blutorgie in unmittelbarer Nähe von Nitsch ein Protestbanner mit der Aufschrift „Tiermord für die Kunst, nicht mit uns!“. Beide wurden daraufhin durch die Ordnungskräfte aus dem Theater „entfernt“.
Erst am Donnerstag ließ unter dem Druck tausender Protestschreiben der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, dem Intendanten Sebastian Hartmann einen Brief zustellen, mit dem deutlichen Hinweis, dass kein Tier zum Zwecke der Kunst getötet werden dürfe und die Regelungen des Tierschutzes eingehalten werden müssen. Unsere Partei hatte gegenüber dem Veterinäramt, der Ordnungsbehörde und der Intendanz des Central-Theaters klargestellt, dass im Falle einer Zuwiderhandlung gegen Paragraf 17.1 des Deutschen Tierschutzgesetzes eine Strafanzeige erlassen wird.
Hermann Nitsch musste sich seine blutigen „Requisiten“ aus einem örtlichen Schlachthof besorgen; es wurden also speziell für die Aufführung keine Tiere getötet. Außerdem wurde ihm vom Ordnungsamt untersagt, seine geplante Prozession mit Tierleichen in der Straße vor dem Theatereingang als Teil des Spektakels durchzuführen. Auch das geplante „Grillfest“ mit den Leichenteilen seiner obszönen Show wurde verboten.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz konnte zwar die Aufführung und „Entwürdigung“ der Tiere nicht verhindern, aber sie erreichte wichtige Teilerfolge: § 17.1 (DTschG)wurde beachtet und der Artikel 20a im Grundgesetz wurde durch die “Kunstaktion” von Nitsch nicht untergraben, so dass mit dieser Aufführung kein Präzedenzfall für ähnliche lebensverachtende Vorführungen geschaffen wurde.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz dankt ihren aktiven Mitgliedern, die aus Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachen, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen nach Leipzig angereist waren. Unser Dank gilt auch den Leipziger Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Demonstration beteiligten und allen Tier- und Tierrechtsorganisationen die im Vorfeld unsere Demonstrationsaufrufe verbreitet haben und teilweise selbst vor Ort waren.
Die Stimme für die Galgos zieht ins Europaparlament – Demonstrationen in Straßbourg, Barcelona und Madrid
Am vergangenen Samstag, den 8. Juni 2013, fanden sich ca. 500 Tierschützer und Tierrechtler, viele in Begleitung ihrer Hunde, überwiegend Galgos und Podencos, in Straßbourg ein, um die sog. “Schriftliche Erklärung für das Beenden der Folter und der Misshandlung von europäischen Windhunden” zu unterstützen. Organisator dieser Demonstration war die französische Tierschutzorganisation CREL.
Insekten
Ein und noch ein Erlebnis, das die meisten belächeln u. verächtlich abtun werden, wozu aber keine Veranlassung besteht:
Ich fand heute ein winziges Flügelinsekt, eine hübsche Art Käferchen, das sich ins Bad verirrt hatte. Ich versuchte, es außen auf das Fensterbrett zu setzen, damit es wegfliegen könne. Dergleichen geht immer schwer. Es fiel auf seinen runden Rücken. Deshalb musste ich es umdrehen, was erst nach einiger Zeit gelang, weil: wie sollte ich es anfassen. Ich schob dann ein Stück Papier darunter und schüttete es auf den Bauch. Es fing an zu krabbeln u. ließ eine Spur „Wasser“ hinter/unter sich. Danach fiel es wieder zur Seite u. war auf der Stelle tot. Ich hatte es sicher nicht verletzt. Ich war zutiefst geschockt, dass ich die Ursache seines Todes war, aber was hätte ich anderes tun können. In anderen Fällen war dergleichen nicht passiert.
Ein weiteres Erlebnis:
Von dämlichen Käufern gekaufte exotische Stabheuschrecken mussten übernommen und in verantwortungsbewusste Hände übergeben werden, und jetzt kommt es: Die Zweige in ihrer Behausung, auf denen sie sitzen und von denen sie essen, müssen ständig erneuert werden. Diese ständige Störung erleben die Schrecken als große Angst u. Stress, so dass viele jedes mal erstarrt zu Boden fallen, vor Angst braun werden, wie tot aussehen u. starr liegenbleiben. Es dauert ewig, bis sie sich wieder erholen. Ich habe das einmal miterlebt.
Was sagt uns das:
Nie hätte ich gedacht, dass auch Insekten/Käfer/Spinnen „Gefühle“ haben, je nach Individuum unterschiedlich. Selbstverständlich haben sie existentielle Gefühle, aber dass sie so massiv sind, hätte ich nicht gedacht. Das mag jetzt dumm klingen, aber wer ehrlich ist, wird zugeben, dass auch ihm diese Tatsache nicht bewusst gegenwärtig ist. Auch Insekten und Nicht-Säugetiere haben also (zumal bei jeder Veränderung) große Angst und sind deshalb mit größter Verantwortung zu behandeln, genauso wie die Säugetiere. Mich graust es, und ich vermeide es, über Rasen/Wiesen zu gehen, weil dort alle möglichen Insekten leben, die man dabei verletzt oder tottritt. Es ärgert mich immer, dass alle Welt achtlos über Wiesen trampelt u. sich nichts dabei denkt, gar Schmetterlinge fängt (zum „Glück“ gibt es nicht mehr so viele) oder wenn Kinder kleinen Fischen in kleinen Gewässern nachjagen. Was kommt dabei heraus! Ich will mich nicht als Moralapostel aufspielen, aber wie gedankenlos der Mensch sich aufführt, ist furchtbar.
Tasso warnt
Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto!
Seit einigen Tagen zeigt die tägliche Wetterkarte über fast ganz Deutschland tiefrote Gebiete und Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Nicht für jeden sind diese hochsommerlichen Temperaturen ein reines Vergnügen.
Bitte lassen Sie Ihren Hund – und natürlich auch Ihr Kind – tagsüber nicht im Auto zurück! Weder ein leicht geöffnetes Fenster noch Schatten bieten die nötige Sicherheit für einen im Auto eingesperrten, wehrlosen Vierbeiner. Für alle, die den Selbsttest nicht eigens wagen wollen, sei unser Video zu diesem Thema empfohlen. Bitte informieren Sie andere Hundehalter über die sommerlichen Gefahren, und bestellen Sie Karten und Poster zum Thema. (Mehr zur Aktion “Hund im Backofen”, das Video und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier bei Tasso)
Partei Mensch Umwelt Tierschutz zieht Klage gegen 3%-Klausel für Europawahlen in Betracht
Die im Bundestag vertretenden Parteien CDU/CSU/SPD/FDP/Bündnis90/Grüne haben am 12.06.2013 beschlossen, eine 3 %-Sperrklausel für Europawahlen einzuführen. Dieser Änderung des Europawahlgesetzes steht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 2011 entgegen, die eine Sperrklausel für verfassungswidrig erklärte, da die Sperrklausel ein „schwerwiegender Eingriff in die Grundsätze der Wahlrechtsgleichheit und Chancengleichheit“ darstelle und „ die Stimme eines jeden Wahlberechtigten grundsätzlich den gleichen Zählwert und die gleiche Erfolgschance haben muss“.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zieht aufgrund der Entscheidung des Bundestages ein Organstreitverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht in Betracht.
„In Zeiten wachsender Politikverdrossenheit“, so Martin Buschmann (Mitglied des Bundesvorstandes der Partei Mensch Umwelt Tierschutz),“ ist es unverantwortlich, dass wieder 2 bis 3 Millionen Wählerstimmen nicht gewertet werden. Deutschland braucht eine lebendige Demokratie anstatt eine Parteiendiktatur über die Wahlgesetze.“
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Martin Buschmann
Beisitzer im Bundesvorstand
Postfach 1144
21629 Neu Wulmsdorf
Aktionstag der Regionalgruppe Düren: Ein guter Start
Bei gutem Wetter und einem idealen Standort in der Fußgängerzone stellte sich am Samstag, den 15. Juni 2013, die neu gegründete Regionalgruppe Düren der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Landesverband NRW) den Bürgerinnen und Bürger der Stadt Düren vor. Dabei wurden viele Informationsgespräche geführt und Unterstützungsunterschriften gesammelt. „Es wurde deutlich“, so Vera Boltersdorf, Leiterin der Regionalgruppe, „dass das Thema Tierschutz viele Menschen interessiert. Auffällig war auch, dass eine große Anzahl von Dürenern nach einer alternativen Möglichkeit zu den etablierten Parteien suchen, da sie diese als unglaubwürdig einschätzen.“
Fazit: Es war ein erfolgreicher Tag mit viel Zuspruch für die RG Düren. Und neue Ideen und Aktionen für die kommenden Monate sind auch schon geplant.