Ministerin Ilse Aigner: Eigene Inkompetenz geoutet – “… Heumilch ist übrigens lactosefrei …”

Am 17.07.2013 sorgte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nicht nur für eine grandiose Lachnummer in der TV-Sendung „Markus Lanz“, sondern leider auch für einen verbraucherschutzpolitischen Skandal.

Ministerin Aigner bewies wieder einmal live und vor Millionen von Zuschauern Ihre Inkompetenz in Sachen Ernährungspolitik.

Überheblich dozierend rutsche der möchtegern-schlau Ministerin heraus, dass die Milch von mit Heu gefütterten Kühen – sogenannte Heumilch – lactosefrei sei. Auf die erstaunte Nachfrage von Markus Lanz erklärte Aigner, dass die Verarbeitung des Heus im Magen der Kuh die Milch lactosefrei mache.

Beide Aussagen sind absolut hirnrissig und beweisen, wie wenig Ahnung Ministerin Aigner in ihrem Fachbereich besitzt.

Angesichts Zigtausender Lactose-Intoleranz-Allergikern in Deutschland ist Aigners inkompetentes Statement über die angeblich lactosefeie Heumilch natürlich auch ein verbraucherschutzpolitischer Skandal.

Für Merkel ist das Ausspionieren der deutschen Industrie und Bevölkerung durch den amerikanischen Geheimdienst (NSA) politisches “Neuland”, De Maizière weiß nichts über seine Pleite-Drohnen und Aigner nichts über eines der meistgekauften landwirtschaftlichen Produkte.

Eigentlich braucht es keiner Beweise mehr: Die deutsche Politik ist zur Lachnummer – zur „Lieschen-Müller-Politik“ – verkommen.

Bei Youtube einmal ansehen: Aigners „Heumilch“ (hier)

Wiesenhof macht weiter wie bisher – Die grausame Routine der Putenmast

Vor zwei Jahren schon gingen mehrere Berichte über die besonders tierquälerische Geflügelhaltung des Großkonzerns durch die Medien. Konzernchef Wesjohann gelobte vollmundig Besserung, versprach strengere Kontrollen. Doch es hat sich nichts geändert. Die „Soko Tierschutz“ hat recherchiert; am 20.08.2013 berichtete Report Mainz über die andauernden katastrophalen Zustände in der Putenhaltung.

(Hier ansehen: ADR Mediathek)

(Hier ansehen und zum Bericht: SOKO Tierschutz)

 

08.08.2013: Weltkatzentag – Jetzt Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen einführen!

Heute zum Weltkatzentag möchten wir an das Schicksal der Streuerkatzen erinnern. Viele meinen, Streunerkatzen gäbe es nur in den südlichen Ländern, wo man sie bekanntlich während des Urlaubs an jeder Hausecke sieht. Falsch gedacht! In Deutschland gibt es mittlerweile etwa 2 Millionen Streunerkatzen, die zum großen Teil krank, verwahrlost und unterernährt durch unsere Städte und Gemeinden streifen. Sie alle sind Nachkommen unserer unkastrierten freilaufenden Hauskatzen. Weil die Katzenbesitzer entweder nicht daran denken, ihre Freigängerkatze zu kastrieren, weil es ihnen zu teuer oder weil es ihnen einfach egal ist.

Die Folge ist, dass die Tierheime überquellen und nicht mehr wissen, wohin mit den ganzen Katzen. Engagierte ehrenamtliche Tierschützer können das Tierleid zwar ein bisschen lindern, indem sie im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten Streunerkatzen einfangen, kastrieren lassen und an der gleichen Stelle wieder aussetzen. Aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, solange gerade die Freigängerkatzen weiter unkastriert die Nachbarschaft unsicher machen dürfen.

Nach Ansicht vieler Experten ist die einzig sinnvolle und nachhaltige Lösung für das Streunerproblem in Deutschland und anderen westlichen Ländern die verpflichtende Kastration von Freigängern, sowie die flächendeckende Kastration von streunenden Katzen und Katern. Dabei hat sich immer wieder bewährt, die Tiere einzufangen, zu kastrieren und zu chippen und dann in ihrem gewohnten Revier wieder unter Beobachtung freizulassen.

Das BMELV muss umgehend die Initiative ergreifen und eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen einführen und damit die Kommunen in die Pflicht nehmen, um das Leid zu lindern!

Indien fällt einzigartiges Urteil für Delfine – Delfine als nicht-menschliche Personen anerkannt

Laut “animalequality” hat Indien Delfine letzte Woche offiziell als nicht-menschliche Personen anerkannt, deren Rechte auf Leben und Freiheit respektiert werden müssen. Delfinarien werden landesweit geschlossen. Indien ist das vierte Land der Welt, das das Fangen und den Import von Walen und Delfinen für kommerzielle Unterhaltung verbietet – nach Costa Rica, Ungarn und Chile. (Hier weiterlesen)

In einer aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichung schreibt der US-Forscher Jason Bruck, dass Delfine in einigen Bereichen so schlau wie Menschen sind. Sie können sich noch nach mehr als 20 Jahren an ehemalige Gefährten erinnern und erkennen einen Artgenossen an dessen individuellem Namenspfiff… (Hier weiterlesen)

Fazit: Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge. Gut, dass dies von immer mehr Menschen erkannt wird…

„Veggie-Tag“ – Lobenswerter Vorstoß kommt schlecht an…

„Bevormundung, Diktatur, Gutmenschen, Zwangsbeglückung, moralischer Thron, Grundrechte, Tugendterror… Bullshit Bingo!“ oder „Der Deutsche lässt sich sein Schweinehack für 1,99 Euro nicht nehmen.“ oder „Soweit kommt es noch, dass die grünen Gouvernanten und selbsternannten Welterzieher den Kantinen vorschreiben, welches Essen sie anzubieten haben. Unglaublich!“ (Gepostete Kommentare bei Zeitonline)

Die Reaktion über den lobenswerten Vorstoß von Bündnis 90/Die Grünen, dass Kantinen einmal pro Woche ausschließlich vegetarische und vegane Gerichte anbieten sollen, war deutlich: Ein Sturm der Entrüstung schlug ihnen entgegen. “Die Grünen wollen uns das Fleisch verbieten!”, so war auch in Deutschlands größter Boulevard-Zeitung BILD – der „Meinungsmacher der Nation“ – zu lesen.

Die Ablehnung des neuen “Wahlkampfthemas” auf den “Veggie-Tag” dürfte den Grünen mehr als ungelegen kommen, geht es doch bei der Bundestagswahl um jede einzelne Wählerstimme. Aber so neu ist das Thema ja gar nicht, denn unsere Partei forderte die Einführung eines “Vegi-Tages” bereits 2009.

Seltsam ist die Tatsache, dass die Presse hinsichtlich unserer Forderung 2009 keine Notiz nahm. Wir wären sogar für Negativ-Schlagzeilen dankbar gewesen, wäre dies doch wenigstens ein deutliches Zeichen, dass unsere Presse auch wirklich alle Parteien – so wie dies in einer Demokratie sein sollte – hin und wieder zu Wort kommen lässt, anstatt den Fokus nur auf die Etablierten zu richten.

Fazit: Auch wenn Mitgefühl wählbar ist (Partei Mensch Umwelt Tierschutz), dürfte bis zum Ende der Ausbeutung der Tiere durch Menschenhand noch ein unendlich langer und steiniger Weg vor uns liegen. Wir brauchen einen sehr langen Atem – und den haben wir…

Antwortschreiben der Deutschen Bischofskonferenz zur Aufführung des “Orgien Mysterien Theaters”

DemoBettinaBarbaraDie Partei Mensch Umwelt Tierschutz forderte die Deutsche Bischofskonferenz in ihrem Schreiben vom 17.06.2013 auf, gegen die Darbietung des “Orgien Mysterien Theaters” von Hermann Nitsch in Leipzig zu protestieren.

Die Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz an die Partei MUT vom 20.06.2013 möchte wir Ihnen nicht vorenthalten, siehe nachfolgende PDF-Dateien.

Jeder weitere Kommentar erübrigt sich…

1AntwortDBN

Ausnahmsweise werden wir einen an uns gesendeten Kommentar an dieser Stelle veröffentlichen.

Liebe Freunde in der Tierschutzpartei,

mein kurzer Kommentar zum Antwortschreiben der Deutschen Bischofskonferenz zur Aufführung des “Orgien Mysterien Theaters” möchte ich mit einem Deschner-Zitat anfangen:

“Grausamkeit gegen Tiere, notiert Alexander von Humboldt, kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Aber bei wahrer Religion!”

Diese Kirchenfunktionäre reden von der “Verantwortung des Menschen für das Tier”, aber sie sind von berufsständigen Schlachtern begeistert.

Wenn das keine Doppelmoral ist. Aber wie sagte dazu Karlheinz Deschner: “Doppelte Moral hält besser.”

Jorge Bogarin

Hiroshima – 06. August 1945: Der erste Atomwaffeneinsatz der Weltgeschichte

Heute vor genau 68 Jahren warfen die USA über der Stadt Hiroshima in Japan die erste Atombombe ab und vernichteten auf einem Schlag ca. 92 000 Menschenleben. Noch heute sterben Menschen an den Folgen. Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute nicht bestimmbar.

Zum Gedenken an die Opfer hat deshalb die japanische Stadt Hiroshima mit einem Appell zur Abschaffung aller Atomwaffen in der Welt des Atombombenabwurfs vor 68 Jahren gedacht. Japan will an seinen Prinzipien festhalten und weder Atomwaffen herstellen, besitzen, noch die Stationierung im eigenen Land zulassen.

Der Bürgermeister von Hiroshima äußerte zu diesem Anlass seine Besorgnis über ein Kooperationsabkommen der Regierung mit der Atommacht Indien im Bereich der Nutzung von Atomenergie zur Stromerzeugung und dem Vorhaben, die nach dem Tsunami stillgelegten Atomkraftwerke wieder nach und nach hochzufahren.

Fazit: Aus gehabten Schaden nichts gelernt…

Ernährungsmediziner Prof. Dr. Wechsler empfiehlt fleischlose Ernährung

In einem Interview mit dem VEBU empfiehlt Prof. Dr. Wechsler, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Ernährungsmedizin und Prävention (ZEP) und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Ernährungsmediziner e. V. (BDEM), die fleischlose Ernährung: „Grundsätzlich kann man ohne Einschränkung zu einer vegetarisch-veganen Ernährung raten, weil diese zu besserer Gesundheit und längerer Lebenserwartung führt.“

“Ebenso ist eine vegane Ernährungsform für alle genannten Bevölkerungsgruppen (Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche, Ältere und Sportler) geeignet. Eine vegane Lebensweise und Ernährung ist außerordentlich zukunftsweisend.” (Hier Interview lesen)

Grüne fordern „Veggie-Tag“ – Unsere Forderung von 2009 wird endlich aufgegriffen – Was lange währt, wird endlich gut…

Laut „BUND-Fleischatlas“ isst jeder Deutsche im Schnitt 89 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Der Vegetarierbund (VEBU) hat eine andere Zahl auf Grund der Produktionsmenge (im vergangenen Jahr wurden 8.507.561 Mio. Tonnen Fleisch produziert) berechnet, was abzüglich des Exports ein Pro-Kopf-Verbrauch von 59,5 kg ergibt.

Um den Fleischverzehr der Deutschen zu senken, will deshalb die Partei Bündnis 90/ Die Grünen nach der Bundestagswahl einen „Veggie-Tag“ in Kantinen einführen. Wie die “Bild-Zeitung” in ihrer Montagausgabe vom 05.08.2013 meldete, soll einmal in der Woche ausschließlich vegetarisch und vegan gekocht werden.

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast, sagte der Zeitung: “Ein „Veggie-Tag“ ist ein wunderbarer Tag zum Ausprobieren, wie wir uns mal ohne Fleisch und Wurst ernähren. Vegetarisch kochen ist nämlich mehr, als nur das Fleisch weg lassen.”

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland unterstützt das Vorhaben der Grünen. Der Verbandsvorsitzende Hubert Weiger sagte der Zeitung: “Wir fordern einen fleischfreien Tag und mindestens 20 Prozent Bio- und Neulandfleisch in öffentlichen Kantinen bis 2015.”

Was lange währt, wird endlich gut: Im Jahr 2009 beschloss die belgische Metropole Gent als erste Stadt der Welt, einen offiziellen fleischlosen Wochentag einzuführen. Der Landesverband Sachsen-Anhalt der Partei Mensch Umwelt Tierschutz griff diese Idee auf und startete im Herbst 2009 die Initiative “Vegi-Tag” in Magdeburg. Am 29.04.2010 wurde im Maritim-Hotel in Magdeburg mit einer Pressekonferenz diese Initiative in den Fokus der Öffentlichkeit gestellt, bei der auch unser Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck anwesend war, der schon damals die Einführung eines bundesweiten „Vegi-Tages“ einforderte.

Selbstverständlich begrüßt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz das Vorhaben von Bündnis 90/Die Grünen und hofft, dass die Einführung eines „Veggie-Tages“ nicht nur Wahlkampftaktik ist, um bei Tierfreuden, Tierschützern und Tierrechtlern auf Stimmenfang zu gehen, denn bemerkenswert ist, dass noch vor knapp einem Jahr Bärbel Höhn auf der Veranstaltung zur „Langen Nacht der nachhaltigen Ernährung“ in Berlin zu verstehen gab, dass es selbst in der eigenen Bundestagsfraktion noch keine Mehrheit für die Einführung eines „Veggie-Tages“ in der Kantine des Deutschen Bundestages gäbe.

„Die bundesweite Einführung eines „Veggie-Tages“ in Kantinen wäre ein richtiger Schritt in die richtige Richtung“, so der Bundesvorsitzende Horst Wester, „aber langfristig ist unser Endziel die Abschaffung der Nutzung und Tötung von Tieren!“

Ministerin Ilse Aigner: Eigene Inkompetenz geoutet

“… Heumilch ist übrigens lactosefrei …”

Am 17.07.2013 sorgte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nicht nur für eine grandiose Lachnummer in der TV-Sendung „Markus Lanz“, sondern leider auch für einen verbraucherschutzpolitischen Skandal.

Ministerin Aigner bewies wieder einmal live und vor Millionen von Zuschauern Ihre Inkompetenz in Sachen Ernährungspolitik.

Überheblich dozierend rutsche der möchtegern-schlau Ministerin heraus, dass die Milch von mit Heu gefütterten Kühen – sogenannte Heumilch – lactosefrei sei. Auf die erstaunte Nachfrage von Markus Lanz erklärte Aigner, dass die Verarbeitung des Heus im Magen der Kuh die Milch lactosefrei mache.

Beide Aussagen sind absolut hirnrissig und beweisen, wie wenig Ahnung Ministerin Aigner in ihrem Fachbereich besitzt.

Angesichts Zigtausender Lactose-Intoleranz-Allergikern in Deutschland ist Aigners inkompetentes Statement über die angeblich lactosefeie Heumilch natürlich auch ein verbraucherschutzpolitischer Skandal.

Für Merkel ist das Ausspionieren der deutschen Industrie und Bevölkerung durch den amerikanischen Geheimdienst (NSA) politisches “Neuland”, De Maizière weiß nichts über seine Pleite-Drohnen und Aigner nichts über eines der meistgekauften landwirtschaftlichen Produkte.

Eigentlich braucht es keiner Beweise mehr: Die deutsche Politik ist zur Lachnummer – zur „Lieschen-Müller-Politik“ – verkommen.

Bei Youtube einmal ansehen: Aigners „Heumilch“ (hier)