Lachs-Qualzucht sofort stoppen!

Der meiste Lachs, der verzehrt wird, kommt überwiegend aus norwegischen Qualzuchten.

Bei solchen problematischen Unterwasserfarmen werden tausende Lachse auf engstem Raum – in Netzkäfigen oder Rundbecken – zusammengepfercht, wodurch sie kaum schwimmen können. Sie sind gestresst, werden aggressiv und greifen sich gegenseitig an.

Aufgrund der Massentierhaltung vermehren sich Parasiten explosionsartig. Wegen der Lachsläuse, die sich vom Blut und der Haut der Lachse ernähren, bekommen die Fische große Wunden, die immer großflächiger werden und bis auf das Skelett gehen. Die Lachse werden lebendig von den Parasiten gefressen! Die Lachse leiden (still) und werden auch durch Infektionen und Folgekrankheiten immer schwächer.

Oft sterben sie elendig, bevor sie überhaupt für die Schlachtung gefangen werden. Rund 100 Millionen Zuchtlachse sterben im Jahr durch die skandalösen Umstände. Es wurden Fälle bekannt, bei denen kranke und tote Fische weiterverarbeitet wurden – trotz des ASC-Siegels. Guten Appetit!

Doch diese Aquakultur, die wegen Überfischung entstand, steigt permanent und ist auch ökologisch bedenklich. Sie verursacht große Umweltschäden, da unter anderem Chemikalien und Antiobiotika aus den offenen Netzkäfigen in das Meer und in die Flüsse gelangen. NGOs wie foodwatch haben bereits vor Jahren einen Verkaufsstopp von Lachsen aus diesen Qualzuchten gefordert.

TransFARMAtion: Wie zwei Brüder den Familienbetrieb zu einem bio-veganen Hof machen

Bauern mit Herz, Mut und Verstand: Maik und Marco Möller zeigen, dass die Agrarwende keine Utopie ist, sondern auf unseren Feldern bereits Wurzeln schlägt. Beide sind jung, engagiert und trafen eine Entscheidung, die Mut erfordert. 💚  Continue reading “TransFARMAtion: Wie zwei Brüder den Familienbetrieb zu einem bio-veganen Hof machen”

Füchse – warum jagen wir sie immer noch?

Zum Tag des Fuchses erinnern wir daran:

Füchse brauchen Respekt – keine Verfolgung.

Jedes Jahr werden in Deutschland über 400.000 Füchse getötet – ohne wissenschaftlichen Grund. Dabei sind sie wichtige Gesundheitspolizisten der Natur: Sie fressen Aas, halten Nagetiere in Schach und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht im Ökosystem.

Wir fordern ein Ende der Fuchsjagd!

Der Fuchs ist ein faszinierendes, soziales und feinfühliges Tier – anpassungsfähig und wichtig für ein gesundes Ökosystem.

Es ist Zeit für einen respektvollen Umgang mit Wildtieren – für echten Arten- und Tierschutz!

💔 Es ist Zeit, ihre Rolle anzuerkennen – und ihre Jagd zu beenden. Für Mitgefühl. Für Artenvielfalt. Für den Fuchs. 🦊❤️

Nach der Sturmflut: Wohin verschwinden all die Robben?

Nach den Sturmfluten an der Nordseeküste wurden viele junge Robben angespült. Einige Robben hatten Glück – sie wurden gerettet und versorgt, denn sie wurden von Helfer:innen wie Janine gerettet.

Doch nicht alle Robben haben dieses Glück… Während einige Tiere gerettet werden, sind andere weiterhin in Gefahr. Die Situation ist gerade komplex und unübersichtlich.

Robbenjäger sind im Dauereinsatz – viele Tiere werden eingesammelt. Wir wissen nicht genau, was danach mit den Tieren passiert – Transparenz fehlt. Wir fordern Aufklärung, Transparenz und echten Schutz für unsere Meeresbewohner.

In der Seehundstation Friedrichskoog werden derzeit nur Tiere aufgenommen, die Janine von Föhr und Amrum bringt. Dabei wurden nach der Sturmflut deutlich mehr Robben angespült – wo sind all die anderen? Die Angaben sind nicht transparent. Behörden und Stationen müssen offenlegen, was mit den Tieren passiert.

Was ihr tun könnt:

  • Fragt beim Umweltministerium Schleswig-Holstein nach, wie die Dokumentation abläuft und was mit den Robben passiert.
  • Fragt auch direkt bei der Seehundstation Friedrichskoog nach, wo all die anderen angespülten Tiere sind.
  • Teilt diesen Beitrag, damit noch mehr Menschen hinschauen. Jede Nachfrage zählt. Für Transparenz. Für die Tiere.

2.580 Katzen 2023 in Schleswig-Holstein erschossen

In Schleswig-Holstein wurden 2023 2.580 Katzen erschossen. Das ist erlaubt, solange sie sich mehr als 200 Meter von der nächsten Siedlung entfernt aufhalten. Begründet wird dieses Gesetz mit dem Naturschutz – es ist aber grausam und unzeitgemäß!
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Handtücher dringend benötigt!

Die Handtücher im Robbenzentrum auf der Insel Föhr (Schleswig-Holstein) gehen zur Neige, und direkt vor Beginn der diesjährigen Heuler-Saison brauchen die kleinen Seehundpatienten dringend Nachschub. Wenn ihr alte, saubere Handtücher übrig habt, würde sich das Robbenzentrum über diese sehr freuen. Die Handtücher werden dort täglich für die Pflege und Versorgung der Robbenbabys verwendet. Jede Spende hilft dem Team dort, die Tiere bestmöglich zu betreuen und ihnen einen sicheren Start ins Leben zu ermöglichen.

Auf dem Bild seht ihr den kleinen Konstantin, ein Frühgeborenes, welches mit seinem Lanugofell geboren wurde. Leider hat er seine Mutter verloren und hätte ohne Hilfe keine Chance gehabt, in der Nordsee zu überleben. Das Lanugofell, das normalerweise bei Geburt abgestoßen wird, hätte es ihm unmöglich gemacht, seiner Mutter zu folgen und sich in den Wellen der Nordsee zurechtzufinden.

Handtuchspenden können direkt im Robbenzentrum abgegeben werden oder von überall aus Deutschland auch postalisch geschickt werden:

Robbenzentrum Föhr
Janine Bahr- van Gemmert
Achtern Diek 5
25938 Wyk auf Föhr

Neben Handtuchspenden freut sich das Zentrum auch über einen Besuch im Rahmen des Urlaubs auf der Insel. Gerne sind natürlich auch Spenden willkommen.
Weitere Infos gibt es hier: https://www.robbenzentrum-föhr.de/

 

(se)

Online-Treff 23.04. – Robbenjagd auf Urlaubsinseln

Online-Treff am Dienstag, 23.04. ab 19 Uhr

Die Tierärztin Janine Bahr– van Gemmert gründete 2010 das Robbenzentrum auf Föhr und wird uns an diesem Abend von ihrer Arbeit zum Schutz der Meeressäuger erzählen. In Schleswig-Holstein ist es aktuell gesetzlich so geregelt, dass die Entscheidung, ob ein Tier Hilfe bekommt, allein bei den Seehundjägern liegt. Diese dürfen eine Robbe nach eigenem Ermessen erschießen, ohne dass sie zuvor tierärztlich untersucht wurde.

Zu diesem Thema gibt es aktuell auch eine Petition [Externer Link].

Hier noch ein wichtiges Dokument zum weiter vertiefen:  Rehabilitation von Robben SH 09_ 2023
Herzlich eingeladen sind unsere Mitglieder und alle Menschen, die sich für dieses Thema interessieren.
Den Zugangslink (Zoom) findet ihr hier:
Teilnahme via PC / Smartphone:
https://w-hs.zoom-x.de/j/61350476627?pwd=U0ZNRG04SGlDcVlnNEhlTnpZdkdvdz09
Meeting-ID: 613 5047 6627
Kenncode: TSP-RobbenTeilname via Festnetztelefon:
+49 69 389 805 96
Meeting-ID: 613 5047 6627
Kenncode: 2769891350

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