29.7.: Erdüberlastungstag 2019

Würden alle Menschen leben wie die Deutschen, wären drei Erden notwendig. Der Unterschied von einem Kind zu einem Erwachsenen ist das Bewußtsein, daß nicht alles endlich ist, sondern es seine Grenzen hat. – Natürliche Ressourcen sind endlich. Das wird uns mittlerweile klar. Dennoch leben wir als wenn es sie ewig gäbe. Sie neigen sich dem Ende und wir kommen dem Zeitpunkt immer näher.

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Wald ist Leben – Energiewende auf Kosten des Waldes?

Ein Spaziergang im Wald tut gut. Man kann abschalten und die Natur genießen.

Viele internationale Studien belegen die vielseitige Wirkung des Waldes auf unser Immunsystem und unsere Psyche. In Japan ist Waldbaden, Shinrin-yoku, eine anerkannte medizinische Methode und auch an deutschen Universitäten wie der TU München wird die gesundheitsfördernde Wirkung des Aufenthalts im Wald erforscht.

Auch die Bedeutung des Waldes für das Klima und unser Ökosystem ist bekannt.

Eigentlich müsste doch aufgrund dieser Erkenntnise alles getan werden, um die Wälder zu erhalten. Leider ist das nicht der Fall: An vielen Orten werden die Wälder weiterhin abgeholzt.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ ist gegen eine Zerstörung des Lebensraumes Wald. Dafür, dass der Wald riesigen Industrieprojekten weichen muss, gibt es keine Rechtfertigung!

So will die schwarz-grüne Regierung in Hessen die Energiewende vorantreiben und setzt dabei auf Windenergie. Es sollen riesige Windräder gebaut werden, vor allem auch in geschützten Waldgebieten.

Ein Großteil der sogenannten Windvorranggebiete befindet sich auf den Höhenlagen der hessischen Mittelgebirge, zum Beispiel im Reinhardswald oder Kaufunger Wald, wunderschönen Wäldern mit sehr alten Baumbeständen.

Über dieses Thema wird eher wenig berichtet. In vielen Presseberichten und Internetkampagnen wird das Problem sogar heruntergespielt: Die Bürger, die das Vorhaben ablehnen würden, seien nur völlig falsch informiert, schließlich werde ja nicht der ganze Wald gerodet.

Es ist unfassbar, wie hierbei die Rodungen verharmlost werden. Durch Windanlagen in Wäldern werden Naherholungsgebiete zerstört. Auch die Säugetier- und Vogelarten im Lebensraum Wald sind betroffen. Riesige Schneisen für die Straßen, die zu den Anlagen führen, werden in die Wälder geschlagen und tonnenweise Beton in den Waldboden gepresst. Straßen und Stromtrassen führen dann durch den Wald, den Lebensraum vieler Wildtiere. Zusätzlich zu den Fledermäusen und zahlreichen Vogelarten, die von den Rotorblättern getötet werden, sind bei Windkraftanlagen in Wäldern auch Tierarten wie Wildkatze und Rothirsch betroffen.

„Windkraftanlagen auf die Höhenzüge deutscher Mittelgebirge zu bauen, bedeutet nicht nur Rodung von Bäumen. Intakte Ökosysteme werden zerschnitten, Böden versiegelt und Fundamente errichtet, um Windfabriken von der Höhe des Kölner Doms in den Wald zu stellen“, sagt Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. „Der Verlust gewachsener Wälder für die Wildtiere ist unersetzbar.“

Hier findet Ihr eine Studie „Windenergie im Lebensraum Wald“ der Deutschen Wildtier Stiftung:
https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/6-aktuelles/189-windkraft-die-schwarz-gruene-axt-am-maerchenwald/studie-windenergie-im-wald-deutsche-wildtier-stiftung.pdf

Dr. Susanne Wittmann

Vortrag des Philosophen Richard David Precht: Eat – Wie schmeckt die Zukunft?

Die Bauern- und Zuchtverbände einschließlich der am Tropf der Kapitalmächte hängenden Politiker wären gut beraten, sich neuen Technologien zuzuwenden, statt auf Biegen und Brechen die industrielle Tierhaltung voranzutreiben und schönzureden.

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Der Polarkreis brennt

Auch dieser Sommer ist wieder trocken und heiß. Grund dafür ist der starke Anstieg der Oberflächentemperaturen. Das Extremwetter beschert Deutschland höchste Waldbrandgefahr und zahlreiche Feuer. Anderswo in Europa ist die Situation noch schlimmer.

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Infostand bei Gayas Festival

Gayas Festival

Wie schon 2018 durften wir auch in diesem Jahr bei Gayas Festival am vergangenen Wochenende mit einem Stand unsere Partei vorstellen. In traumhafter Landschaft inmitten des Schwäbischen Waldes und nur einen Steinwurf vom beliebten Ausflugsziel Ebnisee entfernt, hatten wir bei Traumwetter und leckerem veganen Essen einen zweitägigen, erfolgreichen und kurzweiligen Einsatz.

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Tiertransporte sind grausam und an heißen Tagen noch grausamer

Wie ja hinlänglich bekannt, können sich die politisch Verantwortlichen aller Ebenen zu keinem Verbot dieser Transporte durchringen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die Kontrollen verschärft werden. Die hierfür zuständigen Polizeidirektionen in Niedersachsen wurden angeschrieben und um verstärkte Kontrollen gebeten.

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Bundesregierung signalisiert mit geplanter Änderung der TierSchNutztV weiter tierfeindlichen Kurs

Der konsequenteste Weg, Tierleid zu vermeiden, ist die vegane Ernährungsform, die ausschließlich auf pflanzlichen Produkten basiert (Nr. 1.3. Grundsatzprogramm der Partei Mensch Umwelt Tierschutz -Tierschutzpartei). Bis dahin ist es noch ein langer Weg; den die derzeitige Bundesregierung nicht gehen wird.
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Gegen Panda-Diplomatie im Berliner Zoo

Sea Life, der Tierpark und der Berliner Zoo sind beliebte Ausflugsziele für Familien und Besucher in Berlin. Allein im Berliner Zoo werden nach eigenen Angaben über 19 400 Individuen zur Schau gestellt. Manche dieser teilweise exotischen Tiere wurden im Käfig aufgezogen und haben ihren natürlichen Lebensraum nie kennengelernt. Kein Gehege, egal wie groß und luxuriös, kann die Weiten der Arktis oder der Savanne ersetzen. Wir von der Tierschutzpartei finden das nicht in Ordnung.

Aber gibt es nicht noch wichtigere Probleme, um die wir uns kümmern sollten? Die Verwirklichung von Menschenrechten zum Beispiel? Wir von der Tierschutzpartei setzen uns auch dafür ein.

Im Berliner Zoo leben zwei Pandas, die von der chinesischen Regierung für ca. 920 000 Euro im Jahr zur Verfügung gestellt werden. Sie werden instrumentalisiert, nicht nur um die Einnahmen des Zoos zu steigern, sondern auch um die diplomatische Beziehung zwischen Deutschland und China zu verfestigen. Was wie eine Verschwörungstheorie klingt, ist leider Realität. Schon seit Jahrhunderten tauschen Herrscher untereinander exotische Tiere aus, um ihre diplomatischen Beziehungen zu pflegen. Die chinesische Panda-Diplomatie ist nur der Gipfel dieser Praxis. Die Tiere werden nicht verschenkt oder verkauft, sondern verliehen. China kann sie jederzeit zurückfordern. Dies setzt die deutsche Außenpolitik unter Druck. Schließlich wäre die Öffentlichkeit enttäuscht über eine Rücknahme der Pandas. Etablierte Parteien drücken gerne ein Auge zu, wenn es um Menschenrechtsverletzungen in China geht: Nach Schätzungen von Amnesty International werden in der Volksrepublik China jährlich tausende Menschen hingerichtet. Menschenrechtsaktivisten werden eingesperrt und freie Meinungsäußerung ist praktisch nicht möglich. Minderheiten wie die tibetischen Buddhisten und uigurischen Muslime werden massiv unterdrückt. All dies sollte in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Stattdessen freuen sich alle gemeinsam über die Pandas im Berliner Zoo.

Wir setzen uns für Menschen und Tiere ein – hier in Berlin und überall. Deshalb fordern wir die schrittweise Verkleinerung des Berliner Zoos und die Rückgabe der Pandas, als deutliches Zeichen für eine unbestechliche Politik.