25.11.2014 / Bericht aus Straßburg

Papst Franziskus spricht im Europa-Parlament

Am 25.11.2014 besuchte nach 25 Jahren – unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen – ein Papst das Europa-Parlament. In seiner knapp halbstündigen Rede forderte Papst Franziskus eine menschliche Politik, in der der Mensch im Mittelpunkt stehe und nicht die Interessen der Wirtschaft. Er machte sich stark für mehr Solidarität mit den Armen und mit den hilfesuchenden Menschen jenseits des Mittelmeers. Darüber hinaus sei auch ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur notwendig, um die “Schöpfung” zu erhalten.

Zu oft gäbe es Situationen, “in denen Menschen wie Objekte behandelt werden, deren Empfängnis, Gestaltung und Brauchbarkeit man programmieren und sie dann wegwerfen kann, wenn sie nicht mehr nützlich sind, weil sie schwach, krank oder alt geworden sind”.

Er gab zu bedenken, dass von Menschenwürde keine Rede sein kann, wenn die Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung fehle, wenn Menschen diskriminiert würden, wenn Nahrung oder das Allernotwendigste zum Leben fehle und “schlimmer noch”, wenn dem Menschen ein Arbeitsplatz fehle, der ihm erst die Würde verleihe.

Die Rede von Papst Franziskus war eine eindringliche und gute Botschaft an die Abgeordneten, aber leider blieben die Tiere außen vor. Um seinem Namensgeber (Franz von Assisi) gerecht zu werden, bedarf es wohl noch etwas Zeit.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

06. Dezember 2014 / Mahnwache: Light the Sky

Carina Kriz, stellv. Schriftführerin vom Landesverband Hessen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, organisiert gemeinsam mit “Schüler für Tiere” und “Animal Angels” eine Mahnwache in Frankfurt.

MAHNWACHE zum Thema: Light the Sky
Veranstalter: Animal Angels & Schüler für Tiere
Ort: Frankfurt/Platz der alten Oper
Datum: 06.12.2014
Zeit: von 14-18 Uhr

“Machen Sie das Dunkel hell! Vom 06.12 – 08.12.2014 zünden wir in der Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und vielen anderen Bundesländern, aber auch in Rumänien tausende von Kerzen an. Mit jeder angezündeten Kerze erinnern Sie und wir an die gequälten Tiere. In diesem Jahr denken wir besonders an die vielen Kühe und Kälber in Anbindeställen und Transport. Mit Ihrer Spende für die Kerzen unterstützen Sie unsern Kampf. Gemeinsam mit “Schüler für Tiere e.V.” gestaltet Animal Angels bereits zum 10 mal diese Mahnwachen. Auf (animals-angels.de/light-the-sky) sehen Sie alle Veranstaltungsorte und Zeiten. Wir würden uns freuen, Sie herzlich begrüßen zu dürfen.”

Wieder skandalöse Zustände in einem niedersächsischen Schweinestall vorgefunden!

Schweine fressen sich gegenseitig bei lebendigem Leib

Die Tierrechtsorganisation “Animal Right Watch (ARIWA)” hat am 17. Oktober und am 10. November in einer Anlage bei Cloppenburg Bilder von den Zuständen in einem Schweinestall gemacht. Dieser Betrieb war bereits vor drei Jahren durch seine tierrechtsverletzende Haltung straffällig geworden. Die Zustände, die im Oktober und November d.J. dokumentiert wurden, sind grausam und unerträglich. ARIWA: “Unsere Gesellschaft sollte eigentlich schon viel weiter sein. Statt über Kontrollen sollten wir lieber darüber diskutieren, wie wir von der Tierhaltung wegkommen.”

Anmerkung der Redaktion: Was muss noch passieren, damit das Gewissen der Verantwortlichen (Politiker, Verbraucher, Veterinärämter) anschlägt?

Europäische Bürgerinitiative übergibt 1.170.326 Unterschriften an die EU-Kommission

Hamburg, 25.11.2014 – Am 26. November 2014 übergibt die Europäische Bürgerinitiative „Stop Vivisection“, die für eine moderne Forschung ohne Tierversuche eintritt, weit über eine Million gesammelte Unterschriften an die EU-Kommission. Allein in Deutschland gelang es bei einer rein ehrenamtlich getriebenen Kampagne, 164.304 von den Behörden anerkannte Unterstützungsbekundungen zu sammeln, europaweit waren es knapp 1,2 Millionen.

Seit dem 1. April 2012 können Bürger der Europäischen Union mithilfe der Europäische Bürgerinitiative (EBI) bewirken, dass sich die Europäische Kommission mit einem Thema befasst. Hierfür müssen in zwölf Monaten insgesamt eine Million gültige Unterstützungsbekundungen in einem Viertel aller EU-Mitgliedsstaaten gesammelt werden. Die erste erfolgreiche Bürgerinitiativen „Right to Water“ hat eindrucksvoll bewiesen, dass der Bürgerwille in Brüssel entgegen allen Unkenrufen doch etwas zählt.

Die Initiative „Stop Vivisection“ fordert den mittelfristigen Ausstieg aus der Tierversuchsforschung und eine stärkere Förderung zukunftsweisender Forschungsmethoden. „Das starke Ergebnis der Bürgerinitiative verdeutlicht den breiten Konsens in der Bevölkerung, die einen besseren Schutz ihrer Gesundheit bei der Erforschung und Erprobung von Medikamenten und Chemikalien fordert,“ erklärt André Ménache vom wissenschaftlichen Komitee der Bürgerinitiative.

Untersuchungen der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) ergaben, dass 92% der Medikamente, die sich im Tierversuch als wirksam und sicher erwiesen haben, nicht durch die klinische Prüfung kommen, weil sie am Menschen nicht die gewünschte Wirkung haben oder aber Schaden anrichten. Bis zu der Hälfte der zugelassenen Medikamente werden später aufgrund von Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen oder mit Warnhinweisen versehen. „Tierversuche schaden uns mehr, als sie uns nützen,“ resümiert Ménache.

Diese Nachricht ist auch in der Politik angekommen. Verschiedene EU-Abgeordnete von fünf deutschen Parteien haben sich bereits hinter die Forderungen der Bürgerinitiative gestellt, darunter Vertreter der SPD, der GRÜNEN und der LINKEN.

Im Zuge der Übergabe informiert das Wissenschaftliche Komitee der Initiative „Stop Vivisection“ über den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Irrweg Tierversuch sowie über moderne Forschungsmethoden, die zuverlässige, für den Menschen relevante Ergebnisse liefern und zudem schneller und kostenschonender zum Ziel führen.

Informationen zur Europäischen Bürgerinitiative „Stop Vivisection“ finden Sie im Internet unter www.stopvivisection.eu.

22.11.2014 / Demo gegen Air France – die Dritte

LV Baden-Württemberg in Aktion

Air France transportiert Tiere, die in der Freiheit gefangen oder auch gezüchtet wurden, in Versuchslabors weltweit. Sie fliegen also Tiere dorthin, wo sie ihr Leben lang gefoltert und für eine höchst unseriöse und ethisch absolut inakzeptable und grausame “Forschung” missbraucht werden. Am Ende wartet für nahezu ausnahmslos alle der Tod. Viele große Fluglinien sind bereits zumindest aus diesem skrupellosen Geschäft mit Affen ausgestiegen, Air France bisher noch nicht.

Deswegen unterstützten wir auch heute wieder die internationale Kampagne von stopvivisection.de mit einem Protest gegen Air France am Stuttgarter Flughafen, bis auch diese aus diesem grausamen Geschäft aussteigen.

Ca. 20 Aktivist/innen waren gekommen und haben mit uns zusammen wieder ein deutliches Zeichen gesetzt und die mit Air France in Stuttgart gelandeten Passagiere über das grausame Geheimnis dieser Fluglinie aufgeklärt. Zahlreiche Flugblätter auf deutsch, englisch und französisch wurden verteilt. Wir danken allen, die heute dabei waren.

33. Bundesparteitag / 08.November 2014 in Kassel

„Für Tiere und Menschlichkeit“

Rund 100 Parteimitglieder und Gäste hatten sich am 08.11.2014 in Kassel im Philipp-Scheidemann-Haus versammelt, um gemeinsam den 33. Bundesparteitag zu gestalten.

In einem kurzen außerordentlichen Rechenschaftsbericht konnte – neben zahlreichen Parteiaktivitäten – auch über eine erfreulich positive Mitgliederentwicklung berichtet werden.

Als herausragender Erfolg der vergangenen Monate kann sicher der Einzug des Parteivorsitzenden Stefan Bernhard Eck in das Europäische Parlament gewertet werden. Dank des großen Engagements vieler Parteimitglieder in der Wahlkampfphase und des unermüdlichen Einsatzes von Stefan Eck in Brüssel, ist es nicht nur erstmalig gelungen, den Begriff „Tierrechte“ auf dieser politischen Ebene einzuführen, sondern – gemeinsam mit der niederländischen EU-Abgeordneten Anja Hazekamp (Partij voor de Dieren) – mehr und mehr Abgeordnete dafür zu sensibilisieren und erste konkrete Erfolge zu verbuchen. Stefan Eck ist in zahlreichen Ausschüssen vertreten und kann so, innerhalb und außerhalb seiner Fraktion der GUE/NGL (Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken / Nordisch Grüne Linke), für eine ganzheitliche, progressive Politik eintreten.

Eine Aufgabe des Bundesparteitages bestand darin, Nachwahlen hinsichtlich der frei gewordenen bzw. vakanten Bundesvorstandspositionen durchzuführen. Für die Positionen der Beisitzer gab es eine Vielzahl von Kandidatinnen und Kandidaten.

Wir gratulieren den folgenden Gewählten:

Stellv. Generalsekretär: Matthias Ebner (vorher Beisitzer)
Stellv. Schatzmeister: Helmut Spohr (vorher Beisitzer)
Schriftführer: Alexander Molitor (neu)
Stellv. Schriftführer: Thomas Schwarz (neu)
Beisitzerin: Coryn Weber-Castoldi (neu)
Beisitzer: Michael Roth (neu)

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Behandlung und Verabschiedung von Anträgen.

Aus zeitlichen Gründen wurden einige der zahlreichen Anträge, die nicht der unmittelbaren Verabschiedung bedurften, vertagt.

Beschlossen wurde

– die Gründung der Bundesarbeitskreise „Gesundheits- und Sozialwesen“ sowie „Lesbisch-Schwul-Bi-Transgender-Transsexuell-Intersexuell-Queer (LSBTTIQ)“ sowie

– die Umwandlung der BAG Rechtsextremismus in einen Bundesarbeitskreis gegen „Rechts“

– die Aufnahme der Themen „Menschen mit Behinderung“, „Adoption“, „Asylpolitik“ und „LSBTTIQ“ in das Grundsatzprogramm.

– die Ablehnung des Antrags, einer Legalisierung von Cannabis nicht zuzustimmen.

Die Anwesenden des 33. Bundesparteitages konnten sich über einen ganz besonderen Gastbeitrag freuen: Der bekannte Aktivist und Autor Jörg Bergstedt hielt einen spannenden und interessanten Vortrag über den außerordentlich erfolgreichen Widerstand gegen die Einführung genveränderter Pflanzen; so existiert seit 2012 in Deutschland kein einziges Feld mehr, das diesbezüglich genutzt wird.

„Gene, Gelder, Gegenwehr – Vom Aufstieg und Fall der Agrotechnik in Deutschland“ bot anregende Einblicke in Aktionen und Strategien, die für die Tierrechtsbewegung wie auch die Parteiarbeit wichtige Gedankenanstöße liefern können.

„Für Tiere und Menschlichkeit – für eine friedliche Revolution, auch in den Köpfen“ – der Gedanke der Eröffnungsrede Stefan Ecks möge Wegweiser für die weitere gemeinsame Arbeit sein.

Der Peter Singer-Preis

Am Nachmittag des 33. Bundesparteitags stellte Dr. Walter Neussel, ein langjähriges Mitglied unserer Partei, seine Idee der Vergabe eines „Peter Singer-Preises“ durch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz vor. Er erklärte, dass er vorhabe, diesen mit 10 000 Euro dotierten Preis aus seinem persönlichen Vermögen jährlich zu stiften. Mit dem „Peter Singer-Preis“ sollten Personen geehrt werden, die maßgeblich zur Tierleid-Minderung beigetragen haben. Durch die jährliche, in feierlicher Atmosphäre stattfindende Verleihung des Preises, verbunden mit der Übergabe einer Medaille, käme die Partei Mensch Umwelt Tierschutz in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.

So sehr die Idee einer Preisverleihung im Plenum Anklang fand, so sehr wurde die Namensgebung des Preises zunächst sehr kontrovers diskutiert und schließlich durch eine herbeigeführte Abstimmung durch die Mehrheit der anwesenden Parteimitglieder abgelehnt, weil einige ethische Positionen Singers in Widerspruch zu unserem Grundsatzprogramm stehen.

19.11.2014 / Bericht aus Florenz

GUE/NGL-Studientage in Florenz (Italien) vom 18. bis 20.11.2014

Die vergangene Woche in Florenz umfasste ein volles Programm.

Am Dienstag, den 18.11.2014, wurde der “GUE/NGL-Kongress” von der Fraktionsvorsitzenden Gabi Zimmer und MEP Eleonora Forenza (L’ Altra Europa con Tsirpras) eröffnet.

Man sprach mit geladenen Gästen am ersten Tag ausführlich über die europäische Austeritäts-Politik und die grassierende Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen Peripherie-Ländern.

Am späteren Nachmittag stand das Thema “Neue Herausforderungen für die Kultur” und “Ist das europäische Kulturerbe in Gefahr? Die Auswirkungen der Haushaltskürzungen für Kulturgüter” auf dem Programmplan. Hier meldete sich MEP Stefan Bernhard Eck zu Wort und verwies auf die Zusammenhänge der Kultur und den Umgang mit den “Mitlebewesen” – den Tieren – und den einhergehenden Speziesismus. Zwischendurch wurden intensive Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen der Fraktion und den geladenen Gästen geführt.

Am Abend des gleichen Tages lud die GUE/NGL zu einem gemeinsamen Essen ein. Obwohl von schätzungsweise 100 Personen nur 3 Veganer/innen waren, wurde dem in der Fraktion für die anstehende Legislaturperiode aufgegriffenen Tierschutz/rechtsgedanken Rechnung getragen; über 80% der angebotenen Speisen waren vegan.

Am Mittwoch, den 19.11.2014, stand als Schwerpunktthema “Migrations- und Asylpolitik: Von der Grenzüberwachung und den Rechtsansatz für Migranten und Asylbewerber” auf dem Programmplan.

Den Beginn machte die EU-Abgeordnete Cornelia Ernst (Partei Die Linke), in dem sie ausführlich auf Frontex und die Europäische Migrations- und Asylpolitik einging. Neben zahlreichen Redebeiträgen sprach die Anti-Rassismus Aktivistin und Autorin Annamaria Rivera und auch Stefan B. Eck meldete sich zu Wort (siehe Beitrag zuvor).

Anschließend wurde das Unterthema “Internationale Instabilität” angeführt.

Am Nachmittag des gleichen Tages sprach man ausführlich über das Thema “Gegen TTIP und für andere Ideen des Handels”. Helmut Scholz (Die Linke) führte diesen Programmpunkt ein.

Abends lud die italienische Partei L’ Altra Europa con Tsirpras zu einer Gesprächsrunde und einem Konzert einer italienischen Band.

Abschließend ist zu sagen, dass man die GUE/NGL- Studientage als äußerst informativ und lehrreich bezeichnen kann.

Zusammenkunft der „Animal Politics Foundation“ am 07. – 09.11.2014 in Belgrad

Insgesamt trafen sich 31 Teilnehmer aus den Niederlanden, Spanien, Portugal, England, der Türkei, Zypern, Australien, Schweden, Frankreich, Serbien sowie Martin Buschmann aus Deutschland. Da der Termin am gleichen Wochenende wie der 33. Bundesparteitag stattfand, wurde Martin Buschmann (Mitglied im Parteivorstand sowie 2. Vorsitzender im LV Hamburg) im Vorwege als Delegierter für diesen Termin gewählt. Die Tierschutzparteien haben sich alle vorgestellt und in Workshops wurden gemeinsam diverse Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, wie man die Menschen erfolgreich auf Tierschutzthemen aufmerksam machen kann. Die Gespräche und gemeinsamen Erlebnisse während einer Stadtrundfahrt in Belgrad sowie das gemeinsame Abendessen haben uns alle sehr verbunden und versprechen eine fruchtbare Zusammenarbeit in der Zukunft.

15.11.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Darf ich vorstellen?

Die EU-Abgeordnete Cornelia Ernst (LV Sachsen / DIE LINKE) ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments und setzt sich besonders gegen Rassismus, Antifaschismus und für die Gleichstellung von Mann und Frau sowie für LGBT ein. (Die Abkürzung LGBT steht auf Englisch für “lesbian gay bisexual transsexual”. Gemeint sind damit Menschen, die lesbisch, schwul, bi- oder transsexuell sind bzw. lieben.)

Ferner zählen Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie Datenschutz und innere Sicherheit zu ihren Interessensgebieten.

Ich habe mich besonders gefreut, dass sich Cornelia sehr stark für die Unterstützung der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals durch die GUE/NGL eingesetzt hat und sich in der Debatte bezüglich der Stellung der GUE/NGL zur Tötung der rumänischen Straßenhunde voll und ganz hinter mein Anliegen – einem Protestschreiben an die zuständigen Regierungsstellen in Rumänien – stellte.

Ich bin mir sicher, dass ich mit Cornelia die kommenden Jahre hervorragend zusammenarbeiten werde.

Neuer Klimabericht: Die Politik muss handeln und zwar jetzt!

Anfang November (02.11.2014) stellte der Weltklimarat IPCC in Kopenhagen seinen fünften Klimabericht vor; er mahnt zum schnellen Handeln! Der neue Report macht noch deutlicher auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam, denn der weltweite Klimawandel ist Realität: „Die Wissenschaft hat klarer und genauer gesprochen als zuvor“, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Nach Meinung von IPCC-Chef Rajendra Pachauri sollte den Politikern dieser Welt doch klar geworden sein: „Es gibt keinen Plan B, denn es gibt keinen Planeten B.“

Der erstellte „Synthese-Report“ ist kurz, weil der Bericht auch von den politischen Entscheidungsträgern gelesen werden soll; auf nur 40 Seiten werden die Kernaussagen von den Wissenschaftlern zum Klimawandel zusammengefasst.

Die Forscher kommen zu dem Ergebnis: “Die Lösungen sind da, und sie sind nicht so teuer, wenn man international zusammenarbeitet.”

Unsere Partei nimmt schon seit Jahren die alarmierenden Prognosen der Forscher ernst. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass Klimaschutz bei uns mit ganz oben auf der Agenda steht! Klimaschutz geht uns alle an. Es bedarf dringender denn je einer global-ökologischen Politik und jeder Einzelne von uns kann zum Schutz des Klimas beitragen, wenn er seinen Lebensstandard ein klein wenig einschränkt!