Ohne Feuerwerk ins neue Jahr: Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt

Berlin, 29.12.2025 – Mit dem Jahreswechsel rückt für viele Menschen die Tradition des Feuerwerks in den Mittelpunkt. Doch hinter den bunten Lichtern und lauten Knallern verbergen sich erhebliche Schattenseiten für Mensch, Tier und Umwelt. Die Tierschutzpartei Berlin fordert daher ein Umdenken im Umgang mit privatem Feuerwerk und plädiert für tier- und umweltfreundliche Alternativen, wie Licht- und Drohnenshows.

„Für viele Haus- und Wildtiere ist Silvester eine Nacht des Schreckens“, erklärt Nico Poschinski, Vorsitzender der Tierschutzpartei Berlin. „Der ohrenbetäubende Lärm versetzt sie in Panik. Tiere flüchten, verlieren ihre Orientierung, verletzen sich oder kommen im schlimmsten Fall ums Leben.“

Neben dem Tierleid verursacht Feuerwerk auch gravierende Umweltprobleme. Nach der Silvesternacht bleiben Straßen, Parks und Gewässer oft übersät mit Raketenresten und Böllerpapier. “Diese Müllberge belasten nicht nur unsere Stadt, sondern auch die Natur. Die Rückstände von Feuerwerkskörpern enthalten Chemikalien, die Böden und Gewässer schädigen können. Diese Verschmutzung ist vermeidbar“, betont Poschinski.

Hinzu kommt die erhebliche Belastung der Luft. In der Silvesternacht steigen die Feinstaubwerte jedes Jahr drastisch an. Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe werden die zulässigen Grenzwerte beispielsweise an der Frankfurter Allee um das 15-fache überschritten. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit Atemwegserkrankungen. Es kann Tage dauern, bis sich die Luftqualität wieder normalisiert.

Neben den Belastungen für die Gesundheit durch schlechte Luft geht von Feuerwerk auch eine akute Unfallgefahr aus. Jährlich verzeichnen Notaufnahmen schwere Unfälle wie Verbrennungen, Hörschäden oder Verletzungen durch Fehlzündungen. „Die vermeidbaren Unfälle belasten nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch das Gesundheitssystem“, warnt Poschinski. Gleichzeitig kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Übergriffen auf Rettungskräfte und Polizist:innen. Weiter sagt Poschinski: „Diese Angriffe auf die Menschen, die für unsere Sicherheit und Gesundheit im Einsatz sind, sind absolut inakzeptabel. Sie verdeutlichen, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuerwerk vielerorts nicht gegeben ist.“

Die Tierschutzpartei Berlin fordert ein Umdenken: „Der Jahreswechsel lässt sich auch ohne privates Feuerwerk feierlich gestalten. Lichtinstallationen, Drohnenshows, Musik und gemeinschaftliche Veranstaltungen bieten sichere, moderne und umweltfreundliche Alternativen.“

Ein bewusster Verzicht auf Feuerwerk ermöglicht es, das neue Jahr nicht nur ausgelassen, sondern auch verantwortungsvoll zu beginnen – im Sinne von Mensch, Tier und Umwelt.

🚮 Tierschutzpartei und Klimaliste räumen Berlin auf!

Reden ist wichtig – aber manchmal zählen Taten einfach mehr. Deshalb hat sich die Tierschutzpartei Berlin und die Klimaliste Berlin zu einer gemeinsamen Müllsammelaktion getroffen!
 
Ausgestattet mit Handschuhen, Mülltüten und Greifzangen haben wir 20. September rund um die Hermannstraße & im Schillerkiez Müll gesammelt. Und dabei ist viel zusammengekommen. Aber seht selbst:
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Übrigens: Dass die Tierschutzpartei Berlin und die Klimaliste Berlin zusammen diese Aktion durchgeführt haben ist kein Zufall. Wir treten nämlich zur kommenden Berliner Abgeordnetenhauswahl und den BVV-Wahlen gemeinsam an. Denn wir sind #GemeinsamProgressiv.

Klimafreundlich grillen? Für viele (noch) undenkbar – und doch so wichtig für unsere Zukunft

Erschreckend: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen, sobald sie ans Grillen denken, Tier- und Klimaschutz oft egal sind. Weder Mitgefühl mit den Tieren noch die Gefahren des Klimawandels halten sie davon ab, weiterhin viel Fleisch grillen zu wollen. – Was können wir tun? Continue reading “Klimafreundlich grillen? Für viele (noch) undenkbar – und doch so wichtig für unsere Zukunft”

Angriff auf die Verkehrswende: Berliner Senat beendet Förderung für Berliner Kiezblocks

Berliner Senat beendet Förderung für Berliner Kiezblocks – Klimaliste Berlin und Tierschutzpartei Berlin verurteilen erneuten Angriff auf die Verkehrswende.

Mit scharfem Protest reagieren die Klimaliste Berlin und die Tierschutzpartei Berlin auf die Entscheidung des Berliner Senats, den Bezirken sämtliche Fördermittel für die Einrichtung von Kiezblocks zu entziehen und laufende Projekte zu beenden. Dieser Beschluss steht exemplarisch für eine Politik, die die dringend notwendige Mobilitätswende systematisch blockiert – und damit den Weg in eine klimagerechte und lebenswerte Stadt aktiv verbaut.

„Der Berliner Senat zeigt erneut, dass ihm die Interessen der Autolobby wichtiger sind als eine lebensfreundliche Stadt für alle“, erklärt Nico Poschinski, Co-Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Berlin. „Die Kiezblocks sollten mehr Sicherheit, bessere Luft und mehr Lebensqualität in die Kieze bringen – ihre Streichung ist ein offener Angriff auf die Verkehrswende.“

Kiezblocks stehen für ein einfaches, wirksames Prinzip: den Durchgangsverkehr aus Wohnvierteln heraushalten, damit mehr Platz für Menschen entsteht – für sichere Schulwege, barrierefreie Mobilität und Radverkehr. Statt diesen Weg weiterzugehen, kappt der Berliner Senat nun die Mittel – mit verheerenden Folgen

Klimaschutz? Lebensqualität? Fehlanzeige.

Der Stopp der Förderung ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich für eine gerechtere, emissionsärmere Stadt einsetzen. Besonders absurd: Während Milliarden weiter in den motorisierten Individualverkehr fließen, wird bei vergleichsweise kleinen, aber hochwirksamen Projekten wie den Kiezblocks der Rotstift angesetzt.

„Die Kiezblocks sind ein wichtiges Werkzeug, um unsere Stadt sicherer, gesünder und klimagerechter zu gestalten“, so Friederike Wenderoth, Co-Landesvorsitzende der Klimaliste Berlin. „Wer hier spart, verschärft die sozialen und ökologischen Probleme von morgen – und beweist, dass er keine echte Vision für Berlin hat.“

Die Klimaliste Berlin und die Tierschutzpartei Berlin fordern:

Die sofortige Rücknahme des Förderstopps für Kiezblocks in Berlin
Eine berlinweite Ausweitung des Programms – mit verlässlicher Finanzierung
Eine klare politische Priorität für Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr – statt immer neuer Zugeständnisse an den Autoverkehr
Die Klimakrise wartet nicht. Die lebenswerte Stadt muss jetzt entstehen – von unten, mit Mut und mit klarer Haltung gegen die Blockadepolitik des Senats.

Für sichere Kieze, für klimagerechte Mobilität, für ein Berlin, das allen gehört.

Stellungnahme zum Ende des öffentlich geförderten Leihradsystems in Berlin

Mit großer Sorge und Enttäuschung nehmen wir als Tierschutzpartei Berlin zur Kenntnis, dass das öffentlich geförderte Leihradsystem in Berlin ab Juli 2025 nicht weitergeführt wird. Der Wegfall der finanziellen Unterstützung für das Leihradsystem durch den Berliner Senat ist ein herber Rückschlag für die dringend benötigte Mobilitätswende in unserer Hauptstadt.

Die Mobilitätswende darf nicht unter dem Vorwand kurzfristiger Sparmaßnahmen geopfert werden. Eine klimagerechte Stadt braucht nicht weniger, sondern mehr öffentliche Investitionen in nachhaltige Mobilitätsangebote. Stattdessen erleben wir erneut, wie eine verfehlte Haushaltspolitik das Gegenteil bewirkt: Der Umwelt- und Klimaschutz wird zugunsten kurzfristiger Einsparziele und wirtschaftlicher Interessen geopfert.

Ein öffentlich gefördertes Leihradsystem ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer sozial gerechten und ökologischen Verkehrswende. Es ermöglicht allen Menschen – unabhängig von Einkommen oder Wohnort – den Zugang zu klimafreundlicher Fortbewegung. Gerade in den Randbezirken, die vom ÖPNV oft nur unzureichend erschlossen sind, schließt das Leihrad eine wichtige Lücke. Dass sich Anbieter wie Nextbike nun aus diesen Bezirken zurückziehen müssen, zeigt deutlich, wohin eine rein gewinnorientierte Mobilitätsstruktur führt: in die soziale Spaltung.

 
Wenn Gemeinwohl fehlt, bleiben viele auf der Strecke.

Ohne öffentliche Förderung ist kein flächendeckendes Angebot möglich. Private Anbieter müssen sich auf lukrative Innenstadtbereiche konzentrieren – Randbezirke bleiben außen vor. Die Nutzung wird teurer, was zu einem Rückgang der Nutzer:innenzahlen führt. Damit wird der Zugang zu umweltfreundlicher Mobilität für viele Menschen erschwert oder sogar unmöglich gemacht. Eine Regierung, die behauptet, den Klimaschutz ernst zu nehmen, aber gleichzeitig seine praktikablen Instrumente abschafft, handelt widersprüchlich und fahrlässig.

Hinzu kommt: Die Entscheidung der CDU-geführten Senatsverwaltung, die Mittel nicht freizugeben, obwohl sie bereits vorgesehen waren, ist nicht nur ein Bruch mit demokratischen Entscheidungsprozessen – sie ist ein klares Zeichen dafür, wessen Interessen hier bedient werden. Während Radverkehrsprojekte gestrichen werden, bleibt die massive Subventionierung des motorisierten Individualverkehrs unangetastet. Die Autolobby hat in dieser Stadt offensichtlich weiterhin das Sagen.

 
Fahrradfahren ist nicht nur klimafreundlich – es ist gesund.

Radfahren ist eine der effektivsten und alltagstauglichsten Formen körperlicher Betätigung. Wer regelmäßig Fahrrad fährt, stärkt das Herz-Kreislauf-System, reduziert Stress, beugt Zivilisationskrankheiten vor und verbessert das allgemeine Wohlbefinden. In einer Gesellschaft, die mit Bewegungsmangel und seinen gesundheitlichen Folgen kämpft, ist jede Maßnahme, die zum aktiven Lebensstil beiträgt, auch ein Beitrag zur öffentlichen Gesundheit. Öffentliche Leihräder machen gesundheitsfördernde Mobilität für alle zugänglich – gerade auch für Menschen, die sich kein eigenes Fahrrad leisten können oder in der Stadt flexibel unterwegs sein wollen.

 
Wir sagen: Schluss damit!

Die Klimakrise duldet keinen Aufschub. Die Städte der Zukunft brauchen verlässliche, emissionsfreie, sichere und bezahlbare Mobilität für alle – und das heißt: Fuß, Rad und öffentlicher Nahverkehr müssen Vorrang vor dem Auto haben. Dazu gehört auch ein flächendeckendes und öffentlich gefördertes Leihradsystem.
Die Tierschutzpartei Berlin fordert daher:

  • die sofortige Rücknahme des Förderstopps,
  • die umgehende Neuausschreibung eines stadtweiten Leihradsystems,
  • und eine langfristige finanzielle Absicherung nachhaltiger Mobilitätsangebote im Berliner Haushalt.

Wir setzen uns für eine lebenswerte Stadt für Mensch, Tier und Umwelt ein. Dazu gehört ein vielfältiges, gerechtes, gesundes und umweltfreundliches Mobilitätsangebot – und das darf nicht dem Sparzwang geopfert werden.

Für eine echte Verkehrswende – für eine gerechte Stadt – für ein lebenswertes Berlin.

Ökologie als Strohmann – Stellungnahme zum Vorschlag des Berliner Senats, 60 Bäume entlang des Tempelhofer Damms zu roden

Berlin, 05.03.2025 – In Berlin Tempelhof-Schöneberg arbeiten die Berliner Wasserbetriebe seit Jahren daran, entlang des Tempelhofer Damms über 150 Jahre alte Abwasserdruckleitungen auszutauschen. Der Effizienz halber sollen gleichzeitig Wärme- und Stromleitungen sowie die Tunneldecke der U6 erneuert werden. In Kooperation mit dem Bezirk und der zuständigen Stadträtin, Saskia Ellenbeck (Grüne), wurde ein Zeitplan entworfen, Umleitungen geplant und von bezirklicher Seite daran festgehalten, den Mittelstreifen mit seinen 60 gesunden Bäumen zu erhalten. Continue reading “Ökologie als Strohmann – Stellungnahme zum Vorschlag des Berliner Senats, 60 Bäume entlang des Tempelhofer Damms zu roden”

Weltvegantag

Es gibt immer mehr vegan lebende Menschen in Deutschland und weltweit. 💚
Vegan zu leben ist der beste Weg, Tiere, Menschen und unser Klima zu schützen. Daher sollte jeder Tag ein Vegan-Tag sein!
Wir haben mal nachgefragt, warum unsere Mitglieder vegan wurden und was sich seitdem für sie verändert hat. Hier einige beispielhafte Stimmen: Continue reading “Weltvegantag”

Heiße Getränke aus To-Go-Bechern enthalten Nanoplastik

Dass Einwegverpackungen massiv der Umwelt schaden und weltweite Müllberge immer weiter wachsen lassen, sollte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Nun fokussiert sich die Wissenschaft jedoch auf die möglichen Gesundheitsrisiken der immer noch beliebten To-Go-Becher. Kommen diese in Berührung mit heißem Wasser, so setzen sie Billionen Partikel von extrem kleinem Mikroplastik (Nanoplastik) frei. Laut aktuellen Untersuchungen des National Institute of Standards and Technology (NIST) sind diese so fein, dass es womöglich in menschliche Zellen eindringen und dort massiven Schaden anrichten könnten. Die Ursache: Die handelsüblichen To-Go-Becher sind innen mit einer flexiblen Kunststofffolie (LDPE) beschichtet, um ein zu schnelles Aufweichen und so ein Auslaufen der Getränke zu verhindern.

Forschende unterteilen Kunststoffteilchen in zwei Gruppen ein: Mikro- und Nanoplastik. Mikroplastik ist kleiner als fünf Millimeter und kann mit bloßem Auge gesehen werden, während Nanoplastik kleiner als ein Millionstel Meter (ein Mikrometer) ist. Das ist so winzig, dass ein Standardmikroskop nicht ausreicht, um sie zu erkennen. Längerfristige Folgen des Plastiks im Körper sind noch nicht abzusehen, die Tatsache, dass die gefundenen Nanopartikel aber so klein sind, dass sie in die Zellen eindringen und möglicherweise ihre Funktion stören könnten, beunruhigt die Forschenden massiv. Dabei wird Mikro- und Nanoplastik nicht nur To-Go-Becher – sondern auch von Kochbeutel für Reis, Einweggeschirr, Fertiggerichte, die direkt in ihren Schalen oder Bechern zubereitet werden, abgegeben.

(se)

Rettet das Great Barrier Reef!

Das Great Barrier Reef gehört zu den sieben Weltwundern unserer Erde und doch hat es laut einer neuen Studie negative Höchstwerte erreicht. Im März dieses Jahres ist das fünfte Massenbleiche-Ereignis innerhalb von acht Jahren passiert. Das sind traurige Neuigkeiten und auch wenn immer mehr Menschen – vor allem junge Menschen den Klimawandel als eine weitere Krise erkennen, schauen viele weg. „Es betrifft mich nicht“ könnte vermutlich ein Gedanke sein. Aber selbst in Deutschland erleben wir Veränderungen wie Starkregen, Hitzetage oder Trockenperioden. Dennoch müssen wir lernen, dass unsere Erde ein sensibles Gleichgewicht hat, wir sie mehr respektieren müssen und die aktuellen Maßnahmen nicht ausreichen.

Freiheit für Paul Watson!

#freepaulwatson

Am 21. Juli 2024 wurde Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) und Co-Gründer von Greenpeace von dänischen Behörden auf Grönland festgenommen. Der Grund für die Festnahme ist ein internationaler Haftbefehl aus Japan aus dem Jahre 2010. Hier wird Watson Sachbeschädigung im Rahmen einer Störaktion gegen den japanischen Walfang vorgeworfen. Laut der Paul Watson Foundation (CPWF) ist die Verhaftung „politisch motiviert“. Der Aktivist geriet in das Visier der japanischen Regierung wegen seines Kampfes gegen den Walfang. Bei einer Auslieferung droht ihm eine lange Haftstrafe.

Der Landesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in NRW und die Delegation der Tierschutzpartei im Europäischen Parlament appellieren in aller Form an die dänische Regierung Paul Watson freizulassen!

Biodiversität und damit zusammenhängend ein gesunder Ozean bilden die Grundlage unser aller Existenz. Wir sollten Individuen, die sich für Tier- und Umweltschutz starkmachen, unterstützen und nicht inhaftieren! Anbei findet ihr den Link zur Petition:

https://www.paulwatsonfoundation.org/freepaulwatson/

Danke im Voraus für eure Mithilfe!

(nk)