Warum Mitleid keine Grenzen haben darf

Über die Dialektik der alltäglichen Gewalt gegen Tiere und Menschen

Auszug: Es geht vor allem um strukturelle Gewalt gegen Millionen und Milliarden Tiere – eine Gewalt, die aufgrund ihrer Legalität und Alltäglichkeit zur Abstumpfung führt, nicht nur gegenüber Tieren, sondern auch gegenüber Menschen.

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Regelung für Gentechnik bestätigt

Der Landesverband Sachsen-Anhalt der Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt die Abweisung der Normenkontrollklage der Landesregierung von Sachsen-Anhalt, die eine Liberalisierung des Gentechnikgesetzes des Bundes gefordert hatte. Das Ansinnen, Landwirte, deren veränderte Pollen Nachbarfelder verunreinigen, aus der Haftung zu entlassen, halten die Karlsruher Richter angesichts der ungeklärten Beurteilung langfristiger Folgen der grünen Gentechnik für verantwortungslos.

Mit der Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts wurden die Eckpfeiler für die rechtliche Beurteilung der Gentechnik in der Landwirtschaft zum Schutz der Bevölkerung und künftiger Generationen gesetzt. Der Verharmlosung wird entgegengetreten, da die grüne Gentechnik „in die elementaren Strukturen des Lebens“ eingreife.

Nicht nur nach der Meinung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz könnten mit diesem Eingriff in die Erbstruktur schwerwiegende dauerhafte Schädigungen für Mensch und Tier eintreten, die unumkehrbar sind. Die Beweislast hat der zu tragen, der die potentielle Gefahr in die Welt bringt. Diese Gefahren sind nach dem derzeitigen Stand der Kenntnis nicht ausgeräumt. Dass die Landesregierung Sachsen-Anhalt zum Experimentierfeld ausbauen und die hier lebenden Menschen wegen kurzfristiger angeblicher wirtschaftlicher Vorteile zu Versuchsobjekten degradieren wollte, ist unverantwortlich und es ist eine Genugtuung, dass das Bundesverfassungsgericht dem Spuk einen Riegel vorgeschoben hat.

Die Angst geht um: Euro-Crash?

Nun muss sich auch Irland unter den Rettungsschirm der EU stellen, nachdem der Sturm der Finanzmärkte sie pudelnass werden ließ. An den Märkten bleibt die Frage, wer der nächste Wackelkandidat ist – Portugal oder Spanien. Die Euro-Partnerländer haben den irischen Ministerpräsident Brian Cowen gedrängt, offiziell den Antrag auf Hilfskredite aus dem gemeinsamen Fonds von EU und IWF zu stellen, da sie alle von der Angst getrieben sind, dass die Investoren und Finanzmärkte das Vertrauen in die „grüne Insel“ verlieren.

Noch vor knapp zwei Wochen hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel im deutschen Fernsehen versucht, die berechtigten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger zu zerstreuen. “Ich glaube nicht, dass die Euro-Zone gefährdet ist”. Jetzt spricht Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) davon, dass „unsere gemeinsame Währung auf dem Spiel steht“.

Ein solches Vor- und Zurück trägt nicht dazu bei, das angeschlagene Vertrauen in unsere Regierung zu fördern. Aber wie sagte bereits der erste deutsche Bundeskanzler Conrad Adenauer (CDU): Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!

Diese Satz scheint mehr denn je ein Vorbild für unsere heutigen Regierungspolitiker zu sein…

 

Und natürlich trifft die Krise in Irland auch wieder die Tiere!

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Stern, Ausgabe 47: “Wie Tiere fühlen”

“Wir erleben gegenwärtig eine Revolution im Tierbild, weil es keine Zweifel mehr gibt, dass alle höheren Wirbeltiere Emotionen haben”,  so Norbert Sachser, Verhaltensbiologe, im Leitartikel der Zeitschrift Stern: “Wie Tiere fühlen” vom 18.11. 2010.

Die Verfasser des Artikels, Matthes und Sandmeyer, beschreiben in ihrem Artikel viele Verhaltensweisen von Tieren, die zeigen, dass sie Gefühle haben und diese auch kommunizieren, ebenso wie der Mensch es tut. Und: Sie stellen vor allem eine schlussfolgernde Frage: Müssen Menschen sich nicht fragen lassen, wie legitim ihr Machtanspruch gegenüber den Mitgeschöpfen dieser Erde ist und wie verantwortungsvoll er wahrgenommen wird? Die Antwort darauf ist jedem Tierrechtler klar, aber sie muss auch in der restlichen Bevölkerung ankommen. Also: Passt Schnitzel essen und Katze streicheln zusammen?

Die Tatsache, dass zunehmend mehr über diese Themen berichtet wird, sei es im “Stern”, in der “Zeit”, beim SWR, bei “Galileo” zeigt, dass wir uns langsam aber sicher Gehör verschaffen und nicht nachlassen dürfen, in unserem Bemühen, die Rechte der Tiere einzufordern!

Eine Empfehlung an unsere Parteimitglieder und Interessenten:
Kaufen Sie sich den Stern, es lohnt sich!

Protest von Vier Pfoten

Alltag auf einer ungarischen Gänsefarm: Arbeiter packen Gänse und reißen ihnen die Federn aus; immer wieder sitzen Federn zu fest, blutige Wunden sind die Folge. Die Rupfer arbeiten im Akkord und nähen die Wunden ohne Betäubung vor Ort. Panisch drängen sich die nackt gerupften Gänse in die Ecken des Raumes, rennen blind vor Angst gegen Wände. Schwer verletzte Tiere liegen sterbend in Haufen von Federn. “Mauserrupf” oder “Harvesting” nennt die Daunenindustrie diese Methode. Beschönigende Worte, die über die grausame Tierquälerei hinwegtäuschen sollen.

Über das lukrative Geschäft mit dieser Tierquälerei berichtete die ARD-Sendung “Report Mainz” am 22.11.2010 im Ersten.

Unterzeichnen Sie die Petition hier: www.secureconnect.at

Erste Erfolge zu verzeichen!

Die Firma Einig & Ristock GbR, Bettenhaus Schönwalde in Wandlitz hat in den letzen Tagen über 5.000 Protestmails erhalten. Nachdem sie den Inhalt der Mails studiert hat, kamen sie zu der Überzeugung, dass die erhobenen Vorwürfe gegenüber der Firma Böhmerwald traurigerweise wohl berechtigt sind. Das Bettenhaus Schönwalde in Wandlitz hat reagiert und alle Artikel der Firma Böhmerwald aus dem Programm genommen. Solange die geschilderten Maßnahmen nicht unterlassen werden, sollen die Artikel auch nicht wieder aufgenommen werden, so die Aussage der Geschäftsführung.

Bettenhaus Schönwalde sagt NEIN zu Tierquälerei: www.bettenklick.de

“Avaaz”- Rettungsplan zum Schutz des Thunfisches

Der rote Thunfisch ist vom Aussterben bedroht. Diese majestätischen Fische stehen im Zentrum der maritimen Nahrungskette. Ohne sie könnte das ozeanische Ökosystem zusammenbrechen. Aber ein entscheidendes Gipfeltreffen, das heute beginnt, könnte die Chance auf einen dringend nötigen Rettungsplan sein.

Unterzeichnen Sie die Petition hier: www.avaaz.de

Kontra Grotelüschen!

Am 10.11.2010 fand vor dem Landwirtschaftsministerium in Hannover eine Kundgebung gegen die Machenschaften von Ministerin Grotelüschen zum Thema “Hähnchenmastanlagen” in Niedersachsen statt. Über 50 Bürger von verschiedenen Bürgerinitiativen taten dort ihren Unmut kund.

 

 

Von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz nahmen vom Landesverband Niedersachsen Sabine Geisler, Sabine Pankau, Sabrina Grela, Harald Piltz und Manuel Wetzig teil. Der Landesverband Hamburg wurde von Sascha Bose und Bettina Jung vertreten. Der Kreisverband Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land wurde von Marita und Ulrich Adler vertreten.

Mahnwache in Mainz anlässlich Hubertusmesse

Am 06.11.2010 haben Mitglieder des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck an der Mahnwache anlässlich der Hubertusmesse vor dem Mainzer Dom demonstriert, die von “Pro iure animalis” und “Natur ohne Jagd” organisiert wurde. Besonders beeindruckend war das professionelle und öffentlichkeitswirksame Equipment der beiden Organisationen. Bei der Mahnwache konnten viele Passanten von der beschämenden Taktik der Hubertusmesse überzeugt werden.

 

Zuvor hatte der Landesverband Rheinland-Pfalz in der Mainzer Innenstadt mit einem Infostand Unterstützungsunterschriften für die Landtagswahl 2011 gesammelt.