Landesverband Hamburg in Aktion

Sea Shepherd rief auf zum Beach Clean Up in Meldorf! Wir waren selbstverständlich dabei! Am 29.3.2014 fanden sich rund 50 Aktivisten “For the oceans” zu einer kraftvollen, kleinen Wiedergutmachung an der Küste Meldorfs ein.

 

Die Ausbeute war immens: Auf nur 3 km felsigem, unwegsamem Gelände. Hier zeigt sich die Notwendigkeit des Politischen Handelns jeglicher Reduktion von Plastik-Müll. Ein Verbot von Plastiktüten im Einzelhandel, wie wir ihn fordern, wäre ein erster, essentieller Schritt zum Schutz der Meere und ihrer Lebewesen.

Umweltmesse in Landshut

Landesverband Bayern im Wahlkampfmodus

Vom 21.- bis 23. April fand in Landshut die größte Bayerische Umweltmesse statt. Der Landesverband Bayern war vor Ort, um den Besuchern deutlich zu machen, dass Umweltschutzpolitik eines unserer Schwertthemen ist. Barbara Nauheimer, Horst Wester, Reinhold und Kai Kassen und weitere Parteimitglieder betrieben gezielten Wahlkampf und konnten auch neue Mitglieder gewinnen. Ein Beispiel von vielen, wie aktiv und motiviert unsere Landesverbände den Europa-Wahlkampf betreiben – ist doch nach dem Wegfall der 3 %-Hürde die große Chance da, ins EU-Parlament einzuziehen und politische Verantwortung zu übernehmen.

 

Demo gegen LPT, HH-Neugraben am 27.03.2014

Gemeinsam mit der “Aktionsgruppe Nord gegen Versuchstierhandel und Tierversuche” pro­tes­tier­ten Mitglieder des Landesverbandes am 27. März in Hamburg-Neugraben. Dort ist inmitten eines lauschigen Wohngebietes der Sitz des größten deutschen Auftragslabors für Tierversuche: das LPT.

Durch die Positionierung an beiden Toren waren die Mitarbeiter/innen und Lieferanten mit Sprechchören und Transparenten konfrontiert. Im Laufe der dreistündigen Demonstration wuchs die Zahl der Teilnehmer/innen stetig an (unterstützt von Ortsansässigen), so dass einige Angestellte nach Dienstschluss, versteckt in Taxis, das Gelände verließen, um anonym zu bleiben.

Wir werden nicht nachlassen, gegen das unermessliche Leid der Tiere für unsinnige Forschung zu protestieren!

Ulla Schloon, Vorsitzende Landesverband Schleswig-Holstein
Bettina Jung, 1. Vorsitzende Landesverband Hamburg
Martin Buschmann, 2. Vorsitzender Landesverband Hamburg

 

Tierheim-Überfall in Rumänien

Am Freitag, den 21. März brachen Hundefänger der ASPA (Veterinär-Aufsichts­behörde der Stadt Bukarest) in ein Tierheim des 6. Bezirks von Bukarest sowie in die dem Tierheim angegliederte Tierklinik ein und entwendeten 68 Tiere. (In manchen Berichten ist von 75 und auch von 90 Hunden die Rede). 18 Tiere gehörten der Tierschutz­organisation “4 Pfoten”. Polizeibeamte verhinderten, dass Mitarbeiter des Tierheims und der Klinik schützend eingreifen konnten. Die Hunde wurden von den Hundefängern mit erheblicher Gewalt in Käfige verfrachtet, einige wurden dabei schwer verletzt, acht Hunde starben.

Die Tierschutzorganisation “4 Pfoten” besass mit dem Bürgermeisteramt des Bukarester Stadtteils 6 einen laufenden Vertrag, der vorsah, dass “4 Pfoten” die Versorgung, die Entwurmungen, Sterilisationen und das Mikrochippen der dort untergebachten Hunde auf eigene Kosten vornehmen und dafür auch die angegliederte städtische Tierklinik benutzen darf. In den vergangenen zwei Jahren hat “4 Pfoten” über 3000 Tiere behandelt; viele konnten an Hundefreunde im In- und Ausland vermittelt werden. Der Vertrag sollte zum 17. April diesen Jahres auslaufen. Mit Post vom 25.03. wurde er einseitig gekündigt; demzufolge war er jedoch am 21. März noch in Kraft, sodass neben der ungeheuren Grausamkeit, mit der die Hundefänger der ASPA vorgingen, die Aktion absolut illegal war.

Der medialen Aufmerksamkeit, auch der rumänischen Presse, die zum ersten Mal über die mafiösen Machenschaften der ASPA berichtete, sowie den Protesten vor Ort und europaweit ist es zu verdanken, dass am 24. März 17 Hunde der Organisation “4Pfoten” zurückgegeben wurden. Acht Hunde, die sich in der Tierklinik befanden wegen kurz zuvor durchgeführter Kastrationen konnten ihren Besitzern übergeben werden. Ein Hund wird vermisst. Die restlichen neun Hunde wurden in das Partnertierheim von “4 Pfoten” nach Speranta gebracht. Während des 3-tägigen Diebstahls befanden sich die Hunde im städtischen Tierheim in Bragadiru, das auf einem Gefängnisgelände untergebracht ist und von Gefängniswärtern betreut wird. Berichten zufolge kamen die Hunde von “4 Pfoten” in erheblich traumatisiertem Zustand zurück. Wie es den anderen gestohlenen Hunden geht ist nicht bekannt. Leider muss man jedoch vom Schlimmsten ausgehen.

Barbara Nauheimer
Bundesvorsitzende

Protest!

Hier gemeinsam mit VIER PFOTEN den rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta auffordern, das Tötungsgesetz von rumänischen Straßenhunden außer Kraft zu setzen! (Protest hier unterschreiben)

Energiewende retten!

Anti-Atom-Demonstration in Hannover am 22. 03. 2014

Wohlwollend begleitet von unseren Energielieferanten Sonne und Wind (das Wasser, hielt sich erfreulicherweise zurück), fand auch in Hannover die bundesweit organisierte Demonstration gegen Atomkraft statt. Auch in 6 weiteren Landeshauptstädten – Kiel, Potsdam, Düsseldorf, Mainz/Wiesbaden und München – gingen Tausende auf die Straße, um zur “Rettung der Energiewende” beizutragen.

Hannover erlebte eine riesige, bunt gewürfelte Menge von offensichtlich gut gelaunten Atomkraftgegner/innen, die in einem endlos langen Marsch durch die Innenstadt zogen, vorbei an mitreißend aufspielenden, zum Teil abenteuerlich gekleideten Trommlern, die die Vorüberziehenden alle paar hundert Meter sozusagen energetisch aufluden. 45 Trecker, zum großen Teil aus dem viele Kilometer entfernten Wendland, säumten eine der Hauptstraßen; die Wendländer wurden während der Kundgebung von der Bühne aus besonders gelobt, und zu Recht wurde hervorgehoben, dass sich gerade sie seit Jahrzehnten der Übermacht der Atomlobby erwehren müssen (Castortransporte etc.)

Apropos: Tatsächlich ist es schon wieder so weit, dass man eine Wiederkehr der Atomkraft-Betreiber befürchten muss. Es gibt eindeutige Anzeichen dafür, dass die Energiewende ausgebremst werden soll! Dazu gehört auch, dass die neun noch am Netz befindlichen AKWs und weitere Kernkraftanlagen noch jahrelang weiterbetrieben werden sollen – Fukushima hin oder her.

 

Die Energiekonzerne scheuen das Vorankommen von Solar- und Windkraftanlagen wie der Teufel das Weihwasser, sind sie doch eine ernsthafte “Bedrohung” für die Atomkraftwerke. Statt sich umzustellen und sich am Ausbau der klimarettenden Energiewende zu beteiligen, verscherbeln RWE & Co. Strom zu Dumpingpreisen ins Ausland.

Aber auch der Klimakiller Braunkohle soll weiter in großem Umfang eingesetzt werden. Nicht zu fassen: Ganze Dörfer werden dafür platt gemacht, und die Menschen verlieren ihre angestammte Heimat.

Der Zeitpunkt für die Riesendemos war äußerst passend: In wenigen Tagen wird sich Frau Merkel mit den Energieministern und den Ministerpräsidenten über die künftige EU-Politik verständigen, und schon eine Woche drauf will das Bundeskabinett den Gesamtentwurf zur Änderung des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) beschließen.

Es darf nicht zugelassen werden, dass das Rad zurückgedreht wird! Dies wird nur durch den energischen Widerstand der Bevölkerung gelingen – wie man ihn zum Beispiel in Hannover so wohltuend spürte. Ausruhen gibt´s nicht! Alle müssen mitmachen, denn es gilt, die profitgierigen Stromkonzerne auszubremsen, ehe es (wieder) zu spät ist!

Margret Giese
Vorsitzende des LV Niedersachsen

Aktion zur Kuhmilch und ihren Alternativen

Heute haben wir über das Thema Kuhmilch und ihre Alternativen aufgeklärt.

Für die nicht gerade als besonders alternativ geltende Stadt Pforzheim haben uns relativ viele Menschen gesagt, dass sie bereits vegan leben oder waren an den Auswirkungen des Milchkonsums auf die Umwelt, die Kühe und die Menschen interessiert. Insbesondere die hoch krebserregende Wirkung von Kuhmilch und die zahlreichen weiteren Krankheiten, die sie mitverursacht, stießen auf großes Interesse. So konnten wir mehrere 100 Flyer verteilen und auch fast alle unserer veganen Muffins und Kuchen-Stückchen gingen weg. Die Geschmäcker der 15 verschiedenen veganen Milchalternativen riefen ebenfalls zumeist positive Reaktionen hervor.

Nicht zuletzt konnten wir auch einige Menschen dafür begeistern uns am 25.5. zu wählen und möglicherweise auch in unsere Partei einzutreten.

11.03.2014 – Dritter Jahrestag der Atom-Katastrophe von Fukushima

Das entsetzliche Geschehen vor drei Jahren in Fukushima war der zweite atomare Super-GAU nach Tschernobyl. Einem Erdbeben, dem stärksten, das je in Japan gemessen wurde, folgte ein Tsunami mit einer bis zu elf Meter hohen Wasserwand, die alles unter sich begrub – so auch das dicht am Pazifischen Ozean gelegene Atomkraftwerk. Hilflos mussten die auf ein Desaster dieses Ausmaßes nicht vorbereiteten und im AKW von der Außenwelt abgeschnittenen Arbeiter den totalen Stromausfall erleben. Der Reaktor geriet völlig außer Kontrolle; damit war auch keine Kühlung der Brennstäbe mehr möglich, was unweigerlich zur Kernschmelze führte. Das am meisten Gefürchtete trat ein – der Super-GAU. Die Arbeiter verbrachten schreckliche Stunden im Kontrollraum und versuchten fieberhaft, das Schlimmste zu verhüten, aber sie konnten nichts ausrichten. Eine riesige radioaktive Wolke wurde freigesetzt, Wasserstoff trat aus, das Dach explodierte.

150 000 Menschen mussten evakuiert werden und konnten nicht in ihre Häuser zurückkehren, denn die Region war weiträumig kontaminiert. 20 000 Menschen starben, und mehrere tausend weitere verloren ihre Heimat. Auch eine ökologische Katastrophe bahnte sich an: Nach dem Verbrennen radioaktiven Bauschutts verteilte sich die strahlenbelastete Asche über das ganze Land und gelangte auch ins Meer.

Regierung und Betreiber spielen nach wie vor die bestehenden Gefahren herunter. Der renommierte Physiker und Atomkraft-Kritiker Dr. Sebastian Pflugbeil, der kürzlich aus Fukushima zurückkehrte, berichtete Haarsträubendes bei einer Veranstaltung in Bremen: Statt die Bevölkerung über die Folgen der Katastrophe aufzuklären, werden abstruse Aussagen verbreitet wie die, dass die Strahlung einem gesunden Menschen nichts anhaben könne oder dass Krankheiten durch eine „Strahlenphobie“ ausgelöst würden. Die Statistiken der Krankenhäuser über Missbildungen wurden ab 2011 nicht weitergeführt. Anhand vergleichender Studien nach „Tschernobyl“ gibt es Hinweise, dass die Zahl der Totgeburten und die Fälle von Schilddrüsenkrebs zunehmen.

Nachgerade menschenverachtend ist das Werben des Landwirtschaftsministers für den Verzehr regionaler (kontaminierter) Lebensmittel. Eine diesbezügliche Werbeveranstaltung wurde mit dem Auftritt von Schönheitsköniginnen begleitet; die Wirtschaft wird´s gefreut haben…

Hochbrisant bleibt die Situation rund um die Katastrophenreaktoren, zumal die Erde immer wieder einmal bebt. Der Dokumentarfilmer Kenichi Watanabe kam in seinem aufrüttelnden Film über die Atom-Havarie zu dem niederschmetternden Ergebnis, dass den nachfolgenden Generationen mit einer weithin schwer geschädigten Umwelt ein schlimmes Erbe hinterlassen wird. Gegen alle Vernunft wird aber weiterhin der Fortschrittsglaube an die Atomenergie propagiert!

Auch ein Blick nach Europa lässt an der Sicherheit von AKWs zweifeln: Über 60 der insgesamt 151 AKWs sind bereits über 40 Jahre im Betrieb und damit überaltert und unfallgefährdet. Deutschland ist zwar Vorreiter in Sachen Ausstieg aus der Atomenergie, aber es gibt Tendenzen, sich dem anfänglichen Siegeszug der erneuerbaren Energien durch das Weiterbetreiben der 9 noch im Betrieb befindlichen AKWs in den Weg zu stellen. Angesichts der vielfältigen Gefahren, denen Atomkraftwerke ausgesetzt sind (u. a. mögliche Flugzeugabstürze, Anschläge von Extremisten, wie sie kürzlich in der Ukraine auf russische Reaktoren angekündigt wurden usw.) ist es höchste Zeit für den Totalausstieg aus dieser nicht beherrschbaren Energieform – insbesondere auch wegen der ungelösten Entsorgungsfrage.

Beim für Ende März angesetzten Treffen der EU-Staatschefs in Brüssel muss die Atomlobby außen vor bleiben! Um der Rettung der Erde und ihrer menschlichen und tierlichen Bewohner willen ist es – in Europa und darüber hinaus weltweit – das Gebot der Stunde, ohne Wenn und Aber die Weichen für die ausschließliche Nutzung der erneuerbaren Energien zu stellen. Einen dritten Super-GAU kann die Welt nicht gebrauchen!

In Europa macht sich vor allem der EX-Ministerpräsident von Baden-Württemberg, der jetzt EU-Kommissar für Energie ist, Günther Öttinger, dafür stark, dass weitere Kernkraftwerke gebaut werden und ans Netz gehen.

Die richtige Quittung für diese Lobbypolitik: Am 25. Mai 2014 Partei Mensch Umwelt Tierschutz ins EU-Parlament wählen!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich seit ihrer Gründung für eine weltweite Stilllegung der risikoreichen Kernkraftwerke ein.

Zum dritten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima – Fukushima 2011 – ein weiterer Meilenstein auf dem „Irrweg Atomkraft“

Die Nutzung der Kernkraft gleicht einem Tanz des Menschen auf dem Vulkan: Seit 1952 reißt die Kette von Störfällen in Kernkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen nicht ab. Ortsnamen im Zusammenhang mit besonders gravierenden Störfällen wurden zu Symbolen für eine verantwortungslose Energiepolitik: Windscale (umbenannt in Sellafield) in Großbritannien, Three Mile Island bei Harrisburg in den USA, Temelin in Tschechien (mit fast 100 Störfällen), Brunsbüttel und Krümmel in Norddeutschland sorgten für beunruhigende Schlagzeilen. Aber weit entfernt davon, ihre Verantwortung wahrzunehmen und sich von dieser gefährlichen Technologie zu distanzieren, machen Politiker und Atomkraftbetreiber gemeinsame Sache und aus der Nutzung der Kernenergie ein einträgliches Geschäft. Auch Deutschland war jahrzehntelang dabei.

Die atomare Katastrophe1986 in Tschernobyl und der Super-GAU 2011 in Fukushima sind die Quittungen für dieses verantwortungslose und fahrlässige Handeln. Die Leidtragenden sind die hilflos Ausgelieferten – die Menschen ebenso wie ihre tierlichen Mitbewesen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz lehnt aus ihrem ethischen Bewusstsein heraus die nicht beherrschbare Nutzung der Atomenergie zutiefst ab und kämpft seit ihrem Bestehen für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt!

“Es ist an der Zeit“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, „dass die Staaten rund um den Erdball den „Irrweg Atomkraft“ schnellstmöglich verlassen, ehe ein dritter Super-GAU das Fass endgültig zum Überlaufen bringt. Unter Ausschaltung sämtlicher einschlägigen Lobbyisten muss die energiepolitische Zukunft uneingeschränkt den erneuerbaren Energien gehören!“

Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Margret Giese / Abteilung Presse-Arbeit

 

Bundesweit auf der Straße

Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der Rumänienhunde-Demo am 08.03.2014

Mehr als 10.000 Demonstranten/innen nahmen in mehr als 50 Städten rund um den Globus an Mahnwachen gegen die Massentötungen von Straßenhunden in Rumänien teil. Organisiert wurde diese Mega-Demo von unseren Freunden/innen vom Verein Fair Play For Strays und seinen hoch motivierten Aktivisten/innen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war in vielen deutschen Großstädten mit dabei, um ein deutliches politisches Zeichen zu setzen, nachdem sich die „etablieren Parteien“ zu diesem Thema mehr oder weniger ausschweigen. Prominente Unterstützung erhielt die Partei bei der Demonstration in Frankfurt, an der geschätzte 700 Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler teilnahmen, durch die Filmschauspielerin, Buchautorin und Ex-Alterspräsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Rütting. Neben vielen Parteimitgliedern aus dem hessischen Raum waren auch der Parteivorsitzende Stefan Bernhard Eck und die Bundesschatzmeisterin Petra Kuppinger vor Ort. Mit einer emotionalen Rede machte der Parteivorsitzende nicht nur auf die skandalösen Vorgänge in Rumänien aufmerksam, sondern auch auf die kommende Europawahl, denn nur eine politische Lösung auf EU-Ebene kann das immense Tierleid in Rumänien noch stoppen.

In München nahm die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer und ihr Aktivistenteam an der Demonstration teil, die von Daniela Böhm organisiert wurde, der Tochter des bekannten Schauspielers Karl-Heinz Böhm, der auch die Afrika-Hilfe “Menschen für Menschen” gegründet hat. Daniela Böhm, eine engagierte Tierrechtlerin, klärte über die Hintergründen der Hunde-Massentötungen auf, ergänzt wurde ihre Rede durch Barbara Nauheimer, die im Auftrag der Partei zweimal nach Rumänien gereist war, um sich vor Ort ein Bild von den Zuständen zu machen.

In Bochum nahm Sandra Gabriel aus dem Landesverband NRW an der Mahnwache teil und konnte viele Passanten einerseits von der Notwendigkeit einer politischen Lösung hinsichtlich der Massentötungen überzeugen und andererseits darauf aufmerksam machen, dass die Partei Mensch Umwelt Tierschutz dabei eine wichtige Rolle spielen könnte, sofern sie nach der Europawahl im EU-Parlament vertreten wäre. Claudia Krüger, Leiterin unserer Regionalgruppe Düsseldorf, die auch an der kommenden Kommunalwahl um einen Sitz im Düsseldorfer Rathaus kämpft, war in der NRW-Metropole bei der dortigen Mahnwache dabei.

Bei der Stuttgarter Rumänien-Demo war Bundesvorstandsmitglied Matthias Ebner mit seinem Team vor Ort. Der Organisator, Stephan Steiner von „Stuttgarter Stimmern für Streuner“, machte den Teilnehmern/innen und Passanten am Ende seiner flammende Rede klar, mit welcher Partei man den Tieren bei der Europawahl am 25. Mai am besten helfen könne – mit der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

In Hamburg waren die Bundesvorstandsmitglieder Bettina Jung, Ulla Schloss, Bernd Mallon, Jan Zobel und Martin Buschmann vor Ort, um die Demonstration in der Hansestadt tatkräftig zu unterstützen und das Blau unserer Parteifahnen war nicht zu übersehen.

Bundesvorstandsmitglied Margret Giese und ihr engagiertes Team (Ehepaar Linguari, Kirstin Wittich und Eva Lyska) unterstütze die bundesweite Aktion in Hannover, wo Fair Play For Strays ihr Info-Zelt aufgeschlagen hatte. Massenhaft wurde Infos-Material verteilt und mit etlichen Demo-Besuchern/innen über die Chance gesprochen, dass durch das Verschwinden der 3%-Hürde die Wege unserer Partei in Richtung Brüssel geebnet wurden.

Udo Dautermann, Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz unterstütze das Fair Play For Strays -Team bei ihrer Mahnwache in Kaiserlautern mit einem Redebeitrag und vielen Aufklärungsgesprächen mit den Passanten.Da im Saarland Fair Play For Strays keine eigene Aktion geplant hatte, organisierte der Vorsitzende des Landesverbandes Saarland, Peter Jung. Eine Mahnwache kurzerhand in Homburg. Für eine kulinarische Unterstützung sorgte die Interessengemeinschaft Saarbucks mit veganen Spezialitäten, die bei den Passanten sehr gut ankamen.

In Berlin gingen für die Partei Jaqueline Neubert und Artur Kalka und einige andere Berliner Parteimitglieder auf die Straße. Der Demonstrationsmarsch endete vor dem Deutschen Bundestag – ein klares Signal an die politisch Verantwortlichen, dass man mit ihrem Schweigen zu den skandalösen Vorgängen in Rumänien ganz und gar nicht einverstanden ist.

In Leipzig nahmen für die Partei Franziska Gerhardt (Mitglied im Bundesschiedsgericht) und Peter Berthold an der dortigen Mahnwache teil.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat mit der massiven Teilnahme an dieser Demo deutlich gezeigt, wo sie steht: An vorderster Front und Seite an Seite mit den Tierfreunden, Tierschützern und Tierrechtlern, wenn es darum geht, gegen das unermessliche Tierleid Flagge zu zeigen.

Redebeiträge von Barbara Rütting und Stefan Bernhard Eck: (hier klicken)

Am 08.03.2014 bundesweit auf der Straße in Bildern

Hier klicken: Unsere Aktivitäten zum Hunde-Massaker in Rumänien 2013 / 2014

Pulverfass Krim-Krise – Verhandeln anstatt besetzen!

Durch das Säbelrasseln Russlands auf der Krim wurde die Welt in die Zeit des „kalten Krieges“ zurückgeworfen; die Krim-Krise ist zu einem Pulverfass geworden und die Beziehungen der USA und der EU zu Russland sind eisig geworden. Russlands Präsident Putin zerstört unverantwortlich den Traum eines friedlichen Europas, nachdem die EU ihrerseits schwerwiegende Fehler in ihrem Bestreben, die Ukraine an sich zu binden, gemacht hat. Es war seit 2011 abzusehen, dass Putin eine weitere Ausdehnung der Einflusssphäre der EU in Richtung Osten nicht mehr tolerieren wird. Damals gab er seine Pläne bekannt, eine Eurasischen Union (EAU) zu gründen, der neben Russland die Ukraine, Kasachstan, Weißrussland, Kirgistan und Tadschikistan angehören soll. Ohne die Ukraine mit ihren bedeutenden Ressourcen und ohne die symbolische Hauptstadt Kiew ist eine Eurasische Union als politisch ernstzunehmendes Gegengewicht zur EU nicht möglich.

Dass Brüssel bedenkenlos die Ukraine aus dem real schon bestehenden Wirtschaftsverbund der ehemaligen Sowjetrepubliken herauslösen wollte, war voreilig, auch wenn sich eine Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung die Mitgliedschaft ihres Landes in der Europäischen Union wünscht. Ohne ein „Europäisches Haus“, dem auch Russland angehört, ist eine Ausdehnung der EU nach Osten ein Spiel mit dem Feuer.

Die Lösung des Konflikts wird entweder am Verhandlungstisch erfolgen oder mit der militärischen Besetzung der ganzen Ukraine durch Russland enden. Die Ukraine würde zu einem zweiten Afghanistan werden, aber für den Weltfrieden viel gefährlicher, denn es ist schon jetzt erkennbar, dass die USA auf eine Okkupation der Ukraine durch Russland falsch reagieren wird.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion blieb das „Russische Imperium“ weiter bestehen, in dem unsere Vorstellungen von Freiheit, Bürgerrechten und Demokratie noch nicht verwirklicht sind. Das ist bedauerlich, aber die Realität. Die USA und die EU sollten dies – so wie sie es auch im Fall von China tun –akzeptieren, denn ein „Befreiungsversuch“ der Ukraine könnte die Welt ins Chaos stürzen.

Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz hofft, dass der friedliche Weg der Diplomatie eingeschlagen wird. Frieden schaffen – ohne Waffen!