Demo gegen Air France

LV Baden-Württemberg wird vor Ort sein

Am 16. und 17. August 2014 wird der Landesverband Baden-Württemberg am Stuttgarter Flughafen gegen Air France / KLM demonstrieren!

Samstag, den 16.08.2014, 13:30 – 16 Uhr, Terminal 3, Ebene 2
Sonntag, den 17.08.2014, 13:30 – 16 Uhr, Terminal 3, Ebene 3

Hintergrund: Affen, unsere nächsten Verwandten, werden brutal der Wildnis entrissen oder unter katastrophalen Bedingungen gezüchtet, um die Tierversuchsindustrie mit Nachschub zu versorgen. Air France ist die einzige europäische Fluggesellschaft, die immer noch Affen aus ihren Heimatländern ins Tierversuchslabor transportiert, wo sie ein qualvoller Tod erwartet.

Bitte schließen Sie sich der Demo an!

Offensive gegen die Jagd in Stuttgart

LV Baden-Württemberg in Aktion

Heute fand auf dem Stuttgarter Schloßplatz eine Propagandaveranstaltung der Landesjagdverbände statt. Bei dieser sog. “Charmeoffensive” gab es neben Blasmusikeinlagen Infostände der Jäger/innen, bei denen u. a. auch getötete und ausgestopfte Tiere zur Schau gestellt wurden. Weiterhin wurde von den Jäger/innen v. a. der Kontakt zu Abgeordneten des Landtages gesucht, der momentan an einem neuen Landesjagdgesetz arbeitet, dessen momentaner Entwurf den Jäger/innen viel zu weit geht, den Umwelt- und Tierschutzvereinen jedoch viel zu kurz greift.

Vollständigen Bericht hier lesen

Hubertusmesse am 20. Oktober in der Wolfenbütteler Trinitatiskirche

LV Niedersachsen in Aktion

„Alle Jahre wieder…“ finden in Stadt und Land, verstreut in der ganzen Republik, sowohl in evangelischen als auch in katholischen Kirchen sog. Hubertusmessen statt.

Es ist immer dasselbe unerträgliche, weil heuchlerische Ritual, das da abgezogen wird. Man nimmt Bezug auf eine berühmte Legende: Die Erscheinung einer Hirsches bei der Jagd ließ den ausschweifenden Edelmann Hubertus aus Lüttich plötzlich erschauern und ihm wurde bewusst, dass das Töten von Tieren nicht im Schöpfungsplan vorgesehen ist. Von Stund an entsagte er dem mörderischen Treiben – auf gut Deutsch: Er hörte auf zu jagen!

Und was machen die Jäger, und mit ihnen die Pfarrer daraus? Eigentlich raffiniert, wie es ihnen immer wieder gelingt, „die Kurve zu kriegen“: Originalzitat aus der Wolfenbütteler Zeitung – der Redakteur referierte Teile der Hubertus-Predigt, Abteilung „christliches Sprachrohr“ der Waidmänner: „Später erkannte Hubertus in allen Wesen Geschöpfe göttlichen Ursprungs, für die er sich (Achtung Kurve!) hegend (!) und pflegend (!) verwandte. Diese Grundhaltung der Achtung vor dem Geschöpf ging als Waidgerechtigkeit (!!) in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein.“

Dazu noch die Krönung, direkt aus Jägermund: „Die Hubertusmesse ist das Erntedankfest der Jägerschaft. Wir haben das ganze Jahr über waidgerecht gejagt und möchten den Schöpfer ehren. Diese Tradition wollen wir wahren.“ Also nix mit „Ende der Jagd“! Der heilig gesprochene Hubertus würde sich im Grabe umdrehen ob der widersinnigen Instrumentalisierung seiner Person!

Da bleibt einem nur, in Form von Demonstrationen Salz in die waidgerechte Suppe zu streuen, auf dass sie nicht mehr ganz so bekömmlich ist!

Die Wolfenbütteler Demonstration wurde für Sonntagmorgen (20.10., 10 Uhr) regelrecht aus dem Hut gezaubert, und zwar am Abend zuvor bei den Braunschweiger „Fellnasen“ (s.o.). Zu Viert standen wir – Deniz Burucu, Martina Ludwig, Rüdiger Busch und Margret Giese – dann rechtzeitig vor dem Gotteshaus, „bewaffnet“ mit mehreren riesengroßen Anti-Jagd-Transparenten sowie einschlägigen Falt- und Flugblättern, die unmissverständlich die Wahrheit über die mörderischen Facetten der Jagd, z. B. die Fallenjagd, beschreiben und den Teilnehmern an der Kirchentür in die Hand gedrückt wurden.

Dümmliche Bemerkungen aus Jägermund sind auch schon Tradition und gehören einfach dazu. Und „es kratzt uns auch nicht“, wenn die Zeitung, ganz im Sinne der Jäger und der Kirche, uns nicht erwähnt! Man will wohl dem Pfarrer nicht in die Parade fahren, der – Zitat gegenüber M. Giese – der Auffassung ist, die Kirche müsse für alle gesellschaftlichen Gruppen offen sein.

Bei ähnlicher Gelegenheit soll die Frage gestellt werden, ob diese These z. B. auch für die Betreiber von Atomkraftwerken – ebenfalls eine „gesellschaftliche Gruppe“ – gilt… Wetten dass? (Margret Giese)

Nachfolgend 3 Bilder von den Opfern einer Treibjagd bei Langenrain aus dem Jahr 2009

Unfassbar grausam: Neues Zirkus-Video zeigt die systembedingte Tierquälerei

Diesmal veröffentlicht die russische Tierschutzorganisation VITA verdeckte Aufnahmen aus dem “Sankt Petersburg Staatscircus“, die zwischen November 2011 und Januar 2013 erstellt wurden. Ein Dompteur prügelt äußerst brutal und wiederholt auf kleine Affen ein, damit sie bestimmte Verhaltensweisen ausführen. (Hier lesen)

Änderung des Bundesjagdgesetzes wird möglicherweise zur Farce

Laut dem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 26. Juni 2012 verstoßen die derzeitigen Regelungen des Bundesjagdgesetzes gegen die Menschenrechte. Es ist nicht mit dem in der Menschenrechtskonvention garantierten Schutz des Eigentums zu vereinbaren, wenn Grundstückseigentümer gegen ihren Willen zwangsweise Mitglied in Jagdgenossenschaften sind und die Jagd auf ihrem Grund und Boden zulassen müssen.

Unter massiver Einflussnahme der Jagdlobby wurde im Aigner-Ministerium ein Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundesjagdgesetzes erstellt, der am 28.2.2013 mitten in der Nacht beschlossen wurde – ohne jegliche parlamentarische Diskussion.

Bei der Öffentlichen Anhörung des Agrarausschusses am 20.02.2013 wurde von Bundestagsabgeordneten offen ausgesprochen, dass man den Austritt aus Jagdgenossenschaften – trotz völlig eindeutiger EGMR-Rechtsprechung – so schwer wie möglich machen möchte. Es ist vorgesehen, dass Grundstückseigentümer sogar eine Sonderabgabe entrichten sollen, falls sie aus Jagdgenossenschaften austreten wollen; mit dieser Sonderabgabe sollen Grundstückseigentümer bewegt werden, „freiwillig“ auf die Wahrnehmung ihres Grund- und Menschenrechts zu verzichten.

Falls die Bundestagsabgeordneten dem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nicht nachkommen, wäre dies nicht nur ein politischer Skandal, sondern eine Missachtung eines der höchsten Gerichte Europas.

Jagdgegner siegen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Jagd auf meinem Grundstück – Nein danke!

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verkündete am 26. Juni 2012 sein Urteil, dass die in Deutschland vorgeschriebene Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften gegen die Menschenrechte verstößt. Damit wiederholte die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ihr Urteil von 1999 im Falle eines französischen Klägers, der sich in unserem Nachbarland Frankreich gegen die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften gewehrt hatte.

Das am 26. Juni 2012 gesprochene Urteil dürfte dazu führen, dass das Bundesjagdgesetz und die Landesjagdgesetze in Kürze reformiert werden. Die Aufhebung der Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften in Deutschland wird den Jägern nicht schmecken, aber zig Tausenden von Wildtieren das Leben retten.

PETA Deutschland e.V. erstattet Strafanzeige gegen Veterinärbehörden

Elefant Mausi hat bis zum letzten Atemzug gelitten – Protestieren Sie mit uns!

Elefantin Mausi aus dem Circus Voyage ist am 17. Januar 2012 auf einem mindestens 10 Stunden andauernden Tiertransport unter elenden Bedingungen gestorben.

Zahlreiche Veterinärbehörden und Gutachter haben Mausis lebensgefährlichen Zustand abgestritten und stets die Weiterfahrt im Circus Voyage erlaubt. PETA Deutschland e.V. erstattet jetzt Strafanzeige gegen die zahlreichen Veterinärbehörden, die den Gesundheitszustand von Mausi auf der Circus-Voyage-Tournee 2011/2012 trotz eines offensichtlich lebensbedrohlichen Zustandes wider besseren Wissens stets als ausreichend bezeichnet haben. (Hier weiter lesen und bitte am Protest teilnehmen!)

Wildtierverbot in Zirkussen 2011

Bereits im Jahr 2003 hatte der Bundesrat ein Wildtierverbot in Zirkussen beschlossen. Die seinerzeitige rot-grüne Bundesregierung hat sich darum aber nicht geschert und – entgegen den in den Wahlprogrammen von SPD und Bündnis90/Die Grünen vollmundig erklärten tierschutzpolitischen Zielen – lediglich ein Register für Zirkusunternehmen eingeführt. Dieses Register ist aber eine einzige Farce, nicht mal die Anzahl der fahrenden Zirkusunternehmen in Deutschland ist bekannt! Das Votum des Bundesrates aus dem Jahr 2003 zum Schutz von Wildtieren wurde ins Lächerliche gezogen.

Wir schreiben das Jahr 2011 und der Bundesrat hat wieder den Entschluss gefasst: Wildtiere raus aus dem Zirkus! Dieses Verbot umzusetzen liegt nun an der Bundesministerin Ilse Aigner (CSU). Gerade diese Ministerin, die eigentlich für den Bereich Tierschutz zuständig ist, mag man denken! Bisher jedenfalls kam maximal heiße Luft aus den aignerischen Büros, der Umbau der Agrarwirtschaft hin zu einer großindustriellen Massenverwertung tierischen Lebens, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Tiere, ist sicherlich ihr größter “Verdienst”.

Das Votum des Bundesrates, ein Wildtierverbot in Zirkussen umzusetzen, ist richtig und längst überfällig. Auch wenn sich die Zirkusbetreiber immer noch wehren, können sie schon lange nicht mehr verdeutlichen, wie sie die Bedürfnisse z.B. eines so sensiblen Tieres wie dem Elefanten, in den fahrenden Käfigen auch nur annähernd befriedigen könnten. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert einen Stopp des Zirkus mit Tieren! Tiere sind keine Belustigungsobjekte, sondern fühlende Lebewesen, denen der Zirkus nichts geben kann!

Am 03. November ist Hubertustag

Hubertusmessen – ein Frevel an der Schöpfung

Am 03. November jeden Jahres wird an den Heiligen Hubertus von Lüttich erinnert. Der Legende nach schwor der leidenschaftliche Jäger der Jagd ab, nachdem ihm in einer Vision ein Hirsch mit einem Kreuz im Geweih erschienen war. Er empfand dies als ein göttliches Zeichen, dass er von nun an in allen Kreaturen schützenswerte Mitgeschöpfe sehen solle.

Diese Geschichte einer radikalen Umkehr wird nicht nur von den Jägern, sondern auch von den Amtskirchen in übler Weise verfälscht. Anstatt Hubertus zum Schutzpatron der Tiere zu erklären, was allein sinnvoll wäre, missbrauchen ihn die Jäger bis heute, indem sie ihn als ihren eigenen Schutzpatron reklamieren. Die Kirchen widersprechen ihnen nicht – im Gegenteil: In ihren alljährlichen Hubertusmessen segnen Priester und Pfarrer die Jäger, ihre Waffen und – in etlichen Kirchen auch heute noch – die “Strecke” der getöteten Tiere. Dies grenzt zweifellos an Blasphemie.

Jährlich werden in Deutschland rund 5,5 Millionen Wildtiere von Jägern in Fallen gefangen, vergiftet, erschlagen und erschossen. Hierbei geht es nicht um Nahrungsmittelbeschaffung, sondern man frönt einer gewalttätigen Hobby- und Spaßjagd. Diese tierquälerischen Jagdbräuche werden auch von den Kirchen, die sich noch nie der Natur und der Tierwelt verpflichtet fühlten, gutgeheißen. Ethische und theologische Bedenken spielen dabei keine Rolle. Die Kirchen bedienen mit dem Kult rund um die Jagd eine Minderheit, die von der Mehrheit der denkenden und fühlenden Gesellschaft abgelehnt wird.

Hubertusmessen – ein unseliges, dunkles Kapitel in der Geschichte der Amtskirchen. Bei dem Heiligen Hubertus hat das Gewissen geschlagen und er wurde ein ernsthafter Christ. Wann endlich folgen Jäger und Kirchen ihm nach?

Tierschutztipp des Monats: Wildunfälle vermeiden

Das Risiko von Wildunfällen steigt im Herbst stark an. Nach der Umstellung auf die Winterzeit fällt der Berufsverkehr wieder meist in die Dämmerung. Die Gefahr, dass kreuzende Tiere nicht rasch genug erkannt werden, ist besonders auf Landstraßen erhöht. Um Schaden von Mensch und Tier zu vermeiden, ist vor allem in der Dämmerung eine vorsichtige, langsame Fahrweise notwendig.

Tipps zum richtigen Verhalten bei Wildunfällen finden Sie hier: www.tierschutzbund.de