Grüne Umweltschutz-Kapriolen auf den Punkt gebracht

Paradoxer Umweltschutz

Für Biogas entstanden riesige Monokulturen und mit der Natur und Artenvielfalt geht es den Bach herunter, die Energiesparlampen mit dem hochgiftigen Quecksilber enden als Sondermüll, die Plastik-Pfandflaschen führen zu noch mehr Plastikmüll: alles Auswirkungen einer kurzsichtigen grünen Umweltpolitik, die weder den Menschen noch die Natur schützt.

Spiegelt-TV bringt die grünen Umweltschutz-Kapriolen auf den Punkt. Ansehen, lohnt sich:(hier ansehen)

Sozialdemokratische Raffgier hat einen Namen: „Money-Peer“

18.000 Euro pro Monat für Peer Steinbrück zu wenig

Der Nebenverdienst-Millionär Steinbrück hat sich zum Jahresende wieder einmal geoutet: Er wünscht sich ein höheres Kanzlergehalt.

Steinbrück, der wegen seiner hohen Nebeneinnahmen durch Vorträge erst kürzlich für Schlagzeilen sorgte, bezeichnete sein Verhältnis zum Geld als “rein instrumentell”, sein Vermögen lässt auf eine innigere Beziehung zu den „Scheinchen“ schließen.

In der nachrichtenärmsten Zeit des Jahres über ein zu geringes Regierungschef-Gehalt zu klagen, muss der „Merkel-Truppe“ wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk vorkommen.

Vielleicht zahlt die Kanzlerin nachträglich ein symbolisches Honorar für das Raffgier-Statement, denn eine bessere Wahlwerbung für CDU/CSU kann man sich wohl kaum vorstellen. Sozialdemokratische Raffgier hat jedenfalls jetzt einen Namen: „Money-Peer“.

Jahresrückblick 2012

Liebe Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz,

Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür – eine Gelegenheit, auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken.

Für mich war es das anstrengendste Amtsjahr seit meiner ersten Wahl zum Bundesvor-sitzenden unserer Partei im Jahr 2007. Ich glaube, dass meine Kollegen/innen im Bundesvorstand, die schon länger mit mir auf der Brücke stehen, das Jahr 2012 ähnlich beurteilen.

Um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, die die Leitung einer Partei mit sich bringt, fand fast jede Woche eine Telefonkonferenz des Bundesvorstandes statt und darüber hinaus mehrere ordentliche Sitzungen, das Sondertreffen „Satzung“ Anfang Februar und die beiden Bundesparteitage im Juni und im August in Frankfurt.

Das bereits im Jahr 2011 begonnene Mega-Projekt der kompletten Überarbeitung der Bundessatzung und der satzungsrelevanten Ordnungen zog sich quasi bis zum Sonderparteitag am 25. August 2012 hin. Gleichzeitig galt es, die alltäglichen Leitungsaufgaben und eine Reihe von PR-Arbeiten zu erfüllen: Organisation und Messe-Arbeit bei der „VeggieWorld“ in Wiesbaden und Düsseldorf, Info-Stand-Betreuung bei der Frühjahrsmesse in Kassel, Podiumsdiskussion beim 21. Deutschen Fleischkongress auf dem Peterberg in Königswinter (Bonn), Teilnahme an einer Demonstration in Frankfurt und an drei Demonstrationen in Berlin, Unterstützung des Landesverbandes Bremen bei einem Tierrechtsfestival vor Ort, Teilnahme am Workshop „Massentierhaltung“ von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin, unser Themenabend „Ausstieg aus der Massentierhaltung“ in Bamberg, Teilnahme an Mitgliederhauptversammlungen in Thüringen und Baden-Württemberg, Teilnahme an Mitgliedertreffen in München, Besuche bei dem Ex-Vorsitzenden der ödp (Prof. Klaus Buchner) zwecks einer gemeinsamen Strategie für die Europa-Wahl, die üblichen Redaktionsarbeiten für die Zeitenwende und für die Homepage des Bundesverbandes, umfangreiche Verwaltungsarbeiten zum Jahresende im Bereich der Bundesschatzmeisterei und die vielen anderen „Baustellen“, die ich nicht aufzähle, weil mein Schreiben sonst zu lang würde. Rückblickend frage ich mich, wie ich dieses Arbeitspensum bewältigen konnte.

Auch meine Vorstandskollegen/innen und die Mitarbeiterinnen in den Bundesgeschäfts-stellen haben „geackert“, denn sie waren an den oben aufgezählten Aktivitäten entweder beteiligt oder hatten eigene Parteiprojekte und Aufgaben im Rahmen ihrer speziellen Funktion oder in ihren Landesverbänden zu erledigen.

Für uns alle war es ein hartes Jahr gewesen. Aber im Vorstand lautet die Losung „Niemals aufgeben!“, denn solange Tiere völlig rechtlos und der Willkür der Menschen ausgeliefert sind, solange Milliarden „Nutztiere“ gequält und abgeschlachtet werden, solange die Naturzerstörung durch Menschenhand weitergeht und solange sich die politischen Verhältnisse in unserem Land nicht grundlegend geändert haben, ist es die oberste Pflicht, eine moralische Bringschuld, für eine bessere Zukunft zu kämpfen.

Ob der Einsatz für Menschen, Tiere und Umwelt eines Tages Früchte tragen wird, weiß man heute noch nicht. Trotzdem müssen wir weitermachen, denn “die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen“ (Zitat Albert Einstein).

Für uns als Partei ist es nicht einfach, viele – fast unüberwindliche – Hürden sind zu nehmen. Das sieht man allein daran, dass aufgrund der wenigen aktiven Parteimitglieder nur 6 von 16 Landes-verbänden beschlossen haben, an der kommenden Bundestagswahl teilzunehmen. Und ob diese Landesverbände die nötigen Unterstützungsunterschriften (rund 2000 Unterschriften pro Landesverband) zusammenbekommen, steht noch in den Sternen. Ebenso ungewiss ist es, ob die 5-Prozent-Klausel bei Europawahlen, die den kleinen Parteien den Weg ins EU-Parlament verbaute, und vom Bundesverfassungsgericht am 09. November 2011 aufgehoben wurde, nicht durch ein neues EU-Wahlgesetz mit einer 3-Prozent-Klausel durch unsere Regierung umgangen wird. Seitens der CDU wird dies jedenfalls jetzt schon als Option gehandelt, um die „Kleinen“ weiterhin klein zu halten. Wie die Richter des Bundesverfassungsgerichts dann entscheiden, ist auch offen. Alles ist möglich und damit ist Brüssel wieder ein gutes Stück in die Ferne gerückt. Trotzdem positiv bleiben, nicht unterkriegen lassen!

Unabhängig davon, wie wir bei der Bundestagswahl 2013 und der Europa-Wahl 2014 ab-scheiden werden, dürfen wir in unseren Anstrengungen hinsichtlich des Fortbestandes und Fortkommens unserer Partei nicht nachlassen. Auch wenn es nur kleine Fortschritte sind, die wir durch unsere Aktivitäten für eine zukünftige Welt bewirken, in der auch die Würde, Freiheit und Unversehrtheit der Tiere durch Gesetze geschützt werden, so sind sie angesichts des unermesslichen Tierleids wichtige Fortschritte, weil auch das Wenige möglicherweise eines Tages den Tieren von Nutzen sein kann.

Ich danke Ihnen abschließend für das Vertrauen, das Sie in unsere Partei und in den amtierenden Bundesvorstand gesetzt haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie durch die Wahrnehmung Ihrer verbrieften Rechte bei der kommenden Bundesvorstandswahl am 12. Januar 2013 mithelfen würden, dass die Partei Mensch Umwelt Tierschutz den eingeschlagenen Weg fortsetzen kann.

Ich wünsche Ihnen – auch im Namen all meiner Kolleginnen und Kollegen im Bundesvor-stand und im Namen der Mitarbeiterinnen in den Bundesgeschäftsstellen – harmonische Festtage und für das neue Jahr viel Kraft und Ausdauer, um in dieser Welt, in der es so viele Ungerechtigkeiten gibt, standhaft zu bleiben. Halten Sie uns bitte weiterhin die Treue – die Tiere und wir brauchen Sie!

Herzliche Grüße

Ihr Stefan Bernhard Eck

(Parteivorsitzender)

Frohe Weihnachten?

Liebe Mitglieder und Sympathisanten der Partei Mensch Umwelt Tierschutz,

Weihnachten steht vor der Tür und die meisten Bundesbürger/innen, sofern sie es sich noch leisten konnten, haben sich in den Tagen vor dem „Fest der Liebe“ dem Konsumrausch hingegeben.

Nur allzu selten steht unsere Konsum- und Wohlstandsgesellschaft diesbezüglich in der öffentlichen Kritik. Kaum jemand wagt es, der Gesellschaft den Spiegel vors Gesicht zu halten, obwohl der weihnachtliche Kaufrausch nicht nur Freude beschert, sondern auch viel Leid für Umwelt und Tiere nach sich zieht – und für diejenigen Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.

Gestern standen zwei Artikel in der „Freien Presse“, die dies verdeutlichen. Die erstere Nachricht ist bekannt, die zweite wahrscheinlich weniger.

Erste Nachricht:

„Millionen Smartphones, Laptops und andere Elektrogeräte werden in Europa unter dem Weihnachtsbaum liegen. Weil die Entsorgung alter Apparate möglichst nichts kosten soll, landet Elektroschrott oft in Agbogbloshie, einer Müllkippe in Ghana. Jugendliche riskieren dort ihr Leben, um Wohlstandsmüll zu recyceln.“

Die Jugendlichen, meist Kinder, werden beim Recyceln unseres Elektroschrott`s krank. Über der Müllkippe schwebt den ganzen Tag giftiger Qualm; er brennt in den Augen, er kratzt im Hals, er schädigt die Atemwege. An die Langzeitfolgen wie Krebs, Nierenschäden, Herz- und Lungenerkrankungen denken die Kinder nicht. Sie müssen arbeiten, um zu überleben, um ihre Familien finanziell zu unterstützen.

Die Konzentration von Blei aus den Boden- und Ascheproben in Agbogbloshie lag vor vier Jahren teilweise um mehr als das Hundertfache über dem Normalwert. Auf der Müllhalde wurde eine Unmenge an giftigen Chemikalien gefunden, die hochgradig gesundheitsschädigend sind. Diese Müllkippe liegt in einer Lagune und das ungeklärte schwarze Sickerwasser fließt in einen leblosen Fluss, der in den nahen Atlantik mündet.

Zweite Nachricht:

„In Polen gehört frischer Karpfen zu Weihnachten wie der Tannenbaum und die katholische Messe – mit martialischen Folgen.“

Es liegt uns fern, das Menü unserer polnischen Nachbarn zum Heiligen Abend zu kritisieren, weil die meisten Deutschen auch das Leiden der „Nutztiere“ ausblenden, die sie zu Weihnachten verspeisen. Aber es freut uns, dass polnische Tierschützer gegen das große Karpfenschlachten lautstark in Warschau protestierten. „Vergnüge dich nicht als Henker! Kauf keinen lebenden Karpfen!“, lautet das Motto der Umweltorganisation Klub Gaja. Und es freut uns natürlich, dass die „Freie Presse“ das grausame, meist unsachgemäße Karpfenschlachten thematisierte.

Zehn Millionen Karpfen werden in Polen jährlich zum Weihnachtsfest gefangen, getötet und verspeist. Brauch ist es, dass der Weihnachtskarpfen erst am Heiligen Abend getötet werden darf. Die Tierschützer kritisieren, dass viele Karpfen in polnischen Haushalten zu Weihnachten mit stumpfen Messern regelrecht über der Wanne massakriert werden, weil ein Schlag mit dem Hammer meist nicht ausreicht, um das Tier sofort zu töten. Dabei übersieht man dann leichtfertig, dass auch Fische Schmerz verspüren.

Wir sind uns sicher, dass Sie uns das Thematisieren der Schattenseiten von Weihnachten nicht verübeln, denn wir wären nicht die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, wenn wir unmoralisches Handeln nicht an den Pranger stellen würden.

In diesem Sinne wünscht Ihnen das Redaktions- und Administrationsteam der Homepage des Bundesverbandes ein friedliches, stress- und tierleidfreies Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Sabine Jedzig

Madeline, ein gerettetes Masthuhn

Dies ist die Geschichte von Madeline, einem »Masthuhn«, das Glück hatte. Ich weiß nicht genau, wie Madeline gelebt hat, bevor sie zu mir kam. Auch darüber, wo sie geboren wurde oder wie sie in die Situation kam, in der man sie gefunden hat, kann ich lediglich spekulieren. Ich weiß nur, dass sie von einem Tierschutzbeauftragten gerettet wurde, der einen Hinweis darauf bekommen hatte, dass eine Frau vierzig Hühner in einem für nur zehn Tiere ausgelegten Stall hielt. Sie hatten kein Futter oder Wasser und manche von ihnen waren verletzt. Von dem Beauftragten mit diesen Zuständen konfrontiert, überließ ihm die Frau die kranken und verletzten Tiere und einen Großteil der restlichen Hühner. (Weiter lesen…)

Veganer im Fleischkonzern?

Wayne Pacelle ist Geschäftsführer der HSUS, der größten Tierschutzorganisation der USA. Er lebt seit 28 Jahren vegan und bewirbt sich jetzt für einen Posten im Aufsichtsrat von Tyson Foods, dem zweitgrößten Fleischkonzern der Welt. Dem müssen die Tyson-Aktionäre zustimmen; bei der Überzeugungsarbeit bekommt Pacelle Unterstützung vom einflussreichen US-Milliardär Carl Icahn, der schon mehrere große Unternehmen umgebaut hat. (Weiter lesen…)

Konsequenter Tierschutz: Fehlanzeige!

Umstrittene Novellierung des deutschen Tierschutzgesetzes ist beschlossene Sache

Gegen die Proteste von hunderttausenden Tierschützern und Tierrechtlern und gegen die Opposition hat der Bundestag am 13.12.2012 die umstrittene Novellierung des Tierschutzgesetzes mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP verabschiedet. Die von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner angekündigte und nun beschlossene Novellierung zum angeblichen Wohl der Tiere ist ein Kniefall vor der Agrarindustrie. Nicht einmal das Wenige, was in ihrem Entwurf noch vorgesehen war, ist – aufgrund tierfeindlicher Beharrungskräfte aus den eigenen Reihen – umgesetzt worden.

Mit dem neuen Tierschutzgesetz wird die immense Tierausbeutung in der Massentierhaltung weiter zementiert. Gleichzeitig bleiben die grausamsten Formen von Tierquälerei auch weiterhin legalisiert.

Am 16.05.2012 versprach Ministerin Aigner noch: „Heute ist das Tierwohl eine wichtige Messlatte für ethisches Handeln und wirtschaftliche Entscheidungen.“ Ihr damalige Aussage war wie üblich nichts anderes als eine infame Lüge, eine Beruhigungspille für die Bevölkerung Deutschlands, in der ein Umdenken bezüglich der Massentierhaltung und dem damit verbundenen millionenfachen Tierleid zu verzeichnen ist.

Das neue Tierschutzgesetz – sofern es den Bundesrat passiert – ist nicht einmal das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. Die Interessen der Agrarindustrie sind CDU/CSU und FDP noch immer am wichtigsten, die betroffenen Tiere spielen eine untergeordnete Rolle.

Umso mehr sind nun alle Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler gefordert, dieser Regierung den Kampf anzusagen: durch Demonstrationen, durch Konsumboykott und an der Wahlurne. Denn das trifft die „Wachstum-um-jeden-Preis-Clique“ am meisten.

Düstere Prognose zur Euro-Krise

Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider sieht schwarz

Obwohl der Staatsrechtslehrer Prof. Dr. Schachtschneider, der bis 2006 den Lehrstuhl für öffentliches Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg innehatte, für seine Auftritte bei erzkonservativen und eher rechten Gruppierungen (z.B. Burschenschaften, Bürgerbewegung pro Köln, FPÖ usw.) in der Kritik stand, sollte man seine düstere Prognose zur zukünftigen Entwicklung des EURO-Raumes zur Kenntnis nehmen.

(Hier klicken: Prof. Schachtschneiders Prognose für die nahe Zukunft hat hohe Wahrscheinlichkeit)

Wahrscheinlich ist sein düsteres Zukunftsszenario über die Auswirkungen der ausufernden Verschuldung der EU-Mitgliedsstaaten und der europäischen Währungskrise-Krise zu schwarz gezeichnet, aber es zeigt, dass wir unsicheren Zeiten entgegengehen.

Was man heute sagen kann, ist, dass die Gefahr der Insolvenz für einige EU-Mitgliedsstaaten und des Zerfalls des Euros mit allen damit verbundenen negativen Konsequenzen für die Bürger/innen Europas noch lange nicht gebannt ist.

Im Gegensatz zu Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider vertritt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz die Auffassung, dass es keine Alternative zur Europäischen Union gibt. An dem, was wir heute miterleben müssen hinsichtlich der Euro-Krise und der Staatsverschuldung, ist Brüssel nicht schuld, sondern die politisch Verantwortlichen in den einzelnen Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten. Sie haben sich wie immer mehr Gedanken um den eigenen Machterhalt gemacht, anstatt die notwendigen Mechanismen zu schaffen, um die gemeinsame Währung durch eine Konsolidierung der eigenen Haushaltsdefizite auf ein gesundes Fundament zu stellen.

So wie auch die Klimakatastrophe nicht mehr aufzuhalten ist, so ist auch die europäische und globale Währungskatastrophe nicht mehr aufzuhalten.

Was kann der „kleine Mann“ überhaupt noch machen? Antwort: Man sollte denjenigen die Quittung an der Wahlurne präsentieren, die für die Katastrophen durch ihre „Vogel-Straus-Politik“ verantwortlich sind.

Nachruf auf Monika Thau

Ex-Vorsitzende des Landesverbandes NRW nach langer Krankheit verstorben

Monika Thau trat im Jahr 2002 in die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ein und engagierte sich – als Mitglied des Bundesvorstandes, der Finanzkommission und als Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen – in herausragender Weise für unsere Zielsetzungen, um ihren Teil dazu beizutragen, der Ausbeutung der Tiere entgegenzuwirken.

Dank Ihrer Professionalität und Führungspersönlichkeit gelang es Ihr, den Landesverband NRW nach den schwierigen Jahren 2006 und 2007 unter der Führung von Herrn Udo Ily in jeder Hinsicht wieder voranzubringen, nachdem sie im Jahr 2007 zur Vorsitzenden des Landesverbandes gewählt wurde. Sie verstand es, Menschen zu überzeugen und zu motivieren.

Unter ihrem Vorsitz nahm der Landesverband NRW im Jahr 2009 erfolgreich an der Bundestagswahl teil und im folgenden Jahr an der Landtagswahl.

Im Bundesvorstand (2007 bis 2011) war Monika Thau eine loyale und besonnene Mitarbeiterin und von allen Vorstandsmitgliedern geschätzt.

Für Monika Thau standen die Tiere bis zu ihrem letzten Atemzug im Vordergrund. Sie bat ihren Ehemann kurz vor ihrem Tod, uns auszurichten, dass sie von der Partei keinen Kranz für ihr Grab wolle, sondern wir stattdessen notleidenden Tieren durch eine Spende helfen sollten.

Eine wahre Tierrechtlerin ist von uns gegangen – sie wird immer in unseren Gedanken sein.

Totalangriff gegen die herkömmliche anthropozentrische Philosophie

Das TV-Duell im ZDF Precht gegen Spaemann: “Dürfen wir Tiere essen?”

Zu Anfang ein großes Lob für den Philosophen Richard David Precht, der in seiner am 09.12.2012 ausgestrahlten Philosophie-Sendung im ZDF unter dem Titel “Precht: Dürfen wir Tiere essen?” uns vor Augen führte, was wir von der Philosophie eines Herrn Robert Spaemann zu halten haben: durch und durch anthropozentrisch, speziesistisch und tierfeindlich.

Durch gekonnte Fragestellungen entlockte ihm Precht Aussagen, die eines Philosophen nicht würdig sind. Ein Ratschlag an Herrn Spaemann unsererseits: „Si tacuisses, philosophus mansisses.“ („Hättest Du geschwiegen, wärst Du ein Philosoph geblieben.“)

Wir empfehlen allen Mitgliedern und Lesern dieser Homepage, sich diesen philosophischen Schlagabtausch anzusehen: (Sendung hier ansehen)