Gefahr durch Geisternetze und Fischerei

Neulich erst hat sich wieder ein Pottwal mit seinem ganzen Leib in einem im Meer freischwimmenden Netz verfangen, es umfasste seinen ganzen Körper, die Schwanzflosse war fast vollständig vom Netz umschlossen. Seine Bewegungen waren eingeschränkt. Solche riesigen sogenannten Geisternetze, sind schwere Teile, die im Meer herumschweben, weil Fischer sie verloren oder illegal entsorgt haben, weil etwa illegaler Fischfang betrieben wurde.

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Demo gegen das Töten von Walen und Delfinen in Taiji / Japan am 27.01.2018 in Berlin

Am 27.01.2018 war der LV Brandenburg mit vielen Mitstreitern auf der Straße. Wir sind von der Japanischen Botschaft zum Japanfest gelaufen.

Von März bis September werden jedes Jahr bis zu 2.000 Kleinwale und Delfine in eine abgeschlossene Bucht von Taiji getrieben. Ein kleiner Teil der Tiere wird für Delfinarien ausgesucht. Ein trainierter Delfin kann bis zu 150.000 Dollar bringen. Die anderen Tiere werden jedoch grausam abgeschlachtet.

Auch dieses Jahr sind Japans Walfangflotten wieder auf dem Weg ins Südpolarmeer und das trotz des internationalen Verbots für kommerziellen Walfang und trotz des Walschutzgebietes im Südpolarmeer.

Bitte besuchen Sie kein Delfinarium. Wer dies tut, der unterstützt diese grausamen Haltungsbedingungen der Delfine.

Nur die Freiheit ist artgerecht.

Almadrabas – Thunfischfang im Mittelmeer

Die Zahl der Berichte über die extrem gefährdeten Bestände fast aller Thunfischarten häufen sich. Nicht nur die traditionellen Essgewohnheiten bedrohen den Thunfisch; seit einigen Jahren ist die immer größer werdende Gier nach Sushi auch in den westlichen Ländern angekommen.

Als eine besondere Delikatesse gilt in Japan das Fleisch trächtiger Blauflossenthunfische (auch Roter Thun genannt) zusammen mit den Eiern der Tiere.

Dazu werden die Thunfische auf ihrem Weg zum Laichen vom Atlantik ins Mittelmeer in sogenannten Almadrabas gefangen. Almadrabas bestehen aus einer Art Netz-Labyrinthen aus denen die Fische keinen Weg mehr heraus finden. Diese Form des Fischens ist bereits seit den Phöniziern bekannt und wird daher oft als besonders Nachhaltig angepriesen. Allerdings ist das Fischen der Tiere, bevor sie sich überhaupt fortpflanzen können, alles andere als Nachhaltig.

Jörn Selling, Meeresbiologe bei firmm dazu im Gespräch.

Japan lässt erneut 333 Zwergwale töten

Wie aus der Presse zu erfahren war, kehrten letzte Woche japanische Walfänger mit 333 getöteten Zwergwalen aus der Antarktis zurück. Nach Angaben des Fischereiministeriums waren davon gut 200 der getöteten Weibchen schwanger. Somit liegt die Zahl der getöteten Meeressäuger einschließlich der mit getöteten Föten weit höher als “nur” der angegebenen 333 Tiere. Welch ein Armutszeugnis für die Menschheit!

Wir verurteilen das Verhalten der Japaner aufs Schärfste! So viele hochsensible Tiere unter dem Deckmantel der Wissenschaft umzubringen ist für jeden gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar. Wir erwarten eine öffentliche Stellungnahme seitens der japanischen Regierung! Wir wünschen uns, dass der Internationalen Gerichtshof das illegale Vorgehen der Japaner hart bestraft und ihnen zukünftig jede Möglichkeit genommen wird, für wissenschaftliche Zwecke zu töten.

Demo in Berlin gegen das Töten von Grindwalen

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Am Samstag, den 18.07.2015, haben rund 200 Menschen vor der Dänischen Botschaft in Berlin gegen das Töten von Grindwalen auf den Färöer Inseln demonstriert. Organisiert wurde die Veranstaltung von „Aktion Fair Play“.

Auch Mitglieder unserer Partei nahmen an der Demonstration teil.

RBB berichtete darüber in den Abendnachrichten, in denen auch die Präsenz unserer Partei gut zu sehen war.

Walfang auf Färöer Inseln beenden!

Unser Brief an die dänischen Europa-Abgeordneten

Bitte tut es der MUT Arbeitsgruppe Ozeanschutz gleich und nehmt die dänischen Europa-Abgeordneten in die Pflicht hinsichtlich des furchtbaren Wal- Massakers auf den Faröer- Inseln!

Wir berichteten bereits zum Geschehen!

Nachfolgender Brief von Bettina Jung wurde versandt an diese Mailadressen: 

anders.vistisen@europal.europa.eu
margrete.auken@europarl.europa.eu
bendt.bendtsen@europarl.europa.eu
ole.christensen@europarl.europa.eu
rikke.karlsson@europarl.europa.eu
jeppe.kofod@europarl.europa.eu
morten.messerschmidt@europarl.europa.eu
jens.rohde@europarl.europa.eu
christel.schaldemose@europarl.europa.eu
ulla.tornaes@europarl.europa.eu
rinaroja.kari@europarl.europa.eu
mortenhelveg.petersen@europarl.europa.eu
andersprimdahl.vistisen@europarl.eupropa.eu

 

Dear ladies and gentlemen, representing Denmark in the European Parliament!

In my position as chairlady of the German party “Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei” (The German Animal Welfare Party) and head of our group “Ocean Protection” I approach you today on behalf of our party, our voters and members.

You represent the European partner country Denmark, which is assigned to the Faroe Islands. Here annually the appalling massacre of hundreds of pilot whales takes place, an event that is defended by the inhabitants as a cultural asset.

Under European law, hunting is prohibited on whales.

Since the islands have a special legal status, you have taken a relatively neutral stance. Last year, however, the Navy of Denmark took massive steps against our befriended organisation Sea Shepherd, arrested several members and even confiscated their ships.

With this action your country gave up its neutral stance on these crimes against the inhabitants of the seas officially and now moves much more into responsibility.

We urge you to use your influence on the Faroe Islands and stand to your responsibility.

Please help us to free these scenically beautiful islands and their inhabitants from the horrific carnage that causes massive international criticism. When a country or an island group relies on the fact that bloody battle festivals and rituals that take even lasting impact on an ecosystem are worth protecting and belong to the cultural tradition, you have to wonder, who wants to identify themselves with such a country!

Take influence, let the Faroe Islands turn to a peaceful patch of earth and stop the fight against those who are protecting the islands good name, the Sea Shepherd Conservation Society!

Thank you very much and I remain hopeful.

Sincerely

Bettina Jung

Bundesvorsitzende
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
1. Vorsitzende Landesverband Hamburg
Am Schulberg 15
21279 Wenzendorf
Fon: 04165 224859
Mobil: 0170 3824947
bettina-jung@tierschutzpartei.de
www.tierschutzpartei.de

24.01.2015: Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion in Berlin – Taiji/Delfine

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, werden den Protest von Aktion Fair Play in Berlin unterstützen. Am 24. Januar 2015 werden wir wieder nach Berlin reisen um dort an dem Protest teilzunehmen.

Wir haben bereits am 29.08.14 begonnen viele Unterschriften für die Unterschriften-Rolle zu sammeln , welche wir am 24. Januar in Berlin an die Veranstalter übergeben werden, welche diese dann in der Botschaft abgeben werden.

Die Aktion Fair Play Berlin möchte erneut zum friedlichen Protest mit Demomarsch von der japanischen Botschaft bis zum Japanfest an der Urania, gegen das grauenhafte Delfintöten in Taiji/Japan und den japanischen Walfang aufrufen.

Hier Video von der Taiji-Demo in Berlin aus dem Jahr 2014 ansehen.

4. Oktober – Welttierschutztag

Dieser Tag ermahnt die Menschheit, die Tiere nicht über den täglichen Egoismen zu vergessen, und er ist Anlass, die jährlich wiederkehrende Frage aufzuwerfen: Hat sich inzwischen etwas für unsere tierlichen Schutzbefohlenen, gebessert – rund um den Globus, in Europa, in Deutschland?

Da fällt die Antwort, aufs große Ganze gesehen, wohl eher vernichtend aus (siehe Fotos unten). Was aber nicht vergessen werden darf: Viele bemühen sich ohne Ende, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Gutes für die Tiere zu bewirken! Ihnen sei an dieser Stelle gedankt, denn ohne sie wäre alles noch schlimmer.

So haben auch wir uns im Rahmen unserer Parteiarbeit vorgenommen, es nicht beim Klagen über die desolaten Zustände zu belassen, sondern trotz allem hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und den Glauben daran nicht aufzugeben, dass in kleinen, geduldigen Schritten Veränderungen möglich sind. Mit anderen Worten: Auch wir werden, zusammen mit vielen anderen MitstreiterInnen, unermüdlich auf das Ziel hinarbeiten, dass den Tieren ihr angestammtes Recht auf Leben und Unversehrtheit Stück für Stück zurückgegeben wird.

In der unten eingefügten bildlichen Gegenüberstellung (nur ein paar Beispiele!) dessen, was „ist“ mit dem, was „sein sollte“, wird deutlich, worauf es ankommt: mit dafür zu sorgen, dass sie, die Unschuldigen, wieder so leben dürfen, wie es ihnen zugedacht war – im Rahmen ihrer Gesetze friedlich und in sich ruhend, unbehelligt von gnadenloser menschlicher Herrschaft und Ausbeutung.

Japan: Was kümmern uns Gerichtsurteile?

Die ungeheure Dreistigkeit der japanischen Walfänger

Im März dieses Jahres erging ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag an Japan, die Jagd auf Wale im Südpolarmeer umgehend einzustellen; das bisherige Forschungsprogramm habe keinem wissenschaftlichen Zweck gedient.

Die Vorgeschichte: Jahrelang wurde unter dem Deckmantel, der Küstenwalfang auf der Insel Hokkaido sei ein Forschungsprojekt und diene wissenschaftlichen Zwecken (die Argumentations-Keule „Wissenschaft“ macht ja so gut wie alles möglich,,,), ein rücksichtsloses Abschlachten u. a. von Zwergwalen betrieben.

Dem wurde nun durch das o.g. Urteil ein Ende gesetzt.

Vermeintlich. Denn vor wenigen Tagen setzte sich eine Flotte von vier Schiffen in Richtung Küste in Bewegung, mit dem Ziel, bis Oktober bis zu 51 Zwergwale in gewohnter Weise zu töten. „Wissenschaftliche“ Begründung: Durch Untersuchungen des Mageninneren der Meeressäuger solle der Einfluss der Wale auf die Küstenfischerei untersucht werden. Das Fleisch der Wale werde zum Verzehr verkauft.

So wird – nun sogar unter frecher Missachtung des wegweisenden Den Haager Urteils – auch dieser Teil der jährlichen Wal-Jagd im Pazifik weitergehen. Und damit nicht genug: Für das Jahr 2015 plant Japan, auch in der Antarktis wieder Zwergwale zu jagen.

Wie kann einem solch rücksichtslosen Treiben in einem Land, das sich – man denke auch an Fukushima – jeglichen zivilisatorischen Regeln entzieht, ein Ende bereitet werden? Wer eine Idee hat, der soll es sagen.