Menschenkette gegen Tierversuche in Tübingen

Am Samstag, den 28.11.2015, beteiligten wir uns landesverbandsübergreifend an der Menschenkette gegen die Tierversuche des MPI in Tübingen, zu der SOKO Tierschutz aufgerufen hatte.

In beeindruckender Altstadtkulisse fanden sich über 600 Menschen ein, die sich zu einer 1 400 Meter langen Kette zusammenschlossen und so der unnötigen, gefährlichen und unverantwortlichen Forschungsmethodik in den Weg stellten. Ergreifende Redebeiträge rundeten die Veranstaltung ab.

Einige von uns waren Teil des sich aus Einzelbuchstaben formierten Satzes “Jeder Tierversuch ist ein Verbrechen”, der die Kette eröffnen durfte und sich auch vor der Stiftskiche zu Tübingen zu einem pressewirksamen Statement formierte.

Wir danken jedem Aktivisten dort und anderswo, der dieses unerträgliche Leid nicht hinnimmt und sich aktiv dagegen positioniert!

Die Weihnachtsgans-Tragödie

TV-Tipp: 3 SAT / Freitag, den 04.12.2015 / 20:15 Uhr

Bei den meisten Deutschen steht zum “friedvollen” Weihnachtsfest “leckerer” Gänsebraten auf dem festlich geschmückten Tisch. Sage und schreibe 25 000 Tonnen Gänsefleisch essen deutsche Bürger/innen zu Weihnachten. Nur 10 Prozent der Gänse werden in Deutschland „produziert“, die restlichen 90 Prozent werden nach Deutschland importiert.

3 SAT geht der Frage nach: „Wie werden die Gänse gehalten und wie ergeht es ihnen in ihrem kurzen Leben?“

Falls bei Ihnen zu Weihnachten eine Gans auf dem Speiseplan stehen sollte, dann möchten wir Ihnen diesen TV-Tipp ans Herz legen. Wir hoffen natürlich, dass sich Ihr Appetit auf Gans legen wird. Habt endlich MUT, mal eingefahrene Wege zu verlassen, denn Frieden beginnt bereits auf dem Teller!

Allen, die zu Weihnachten und allen anderen Tagen im Jahr, ein großes Herz für Tiere haben, empfehlen wir unser veganes Rezept auf Seite 32 im MUT-Magazin Ausgabe 3/Nr. 48

Allen, die durch die Sendung an Erfahrung reicher geworden sind, danken wir und empfehlen selbstverständlich auch unser veganes Rezept!

LV Ba-Wü auf der Messe „veggie und frei von“ in Stuttgart

Vom 20. – 22.11.2015 war der LV Baden-Württemberg mit einem Stand auf der Messe „veggie und frei von“ in Stuttgart vertreten. Diese zog (sogar am Freitag) viele Besucher an und es herrschte teils dichtes Gedränge in den Gängen. Es war schön zu sehen, dass vegane Ernährung immer mehr Anhänger findet und das Angebot neuer Produkte immer breiter und einfallsreicher wird. Continue reading “LV Ba-Wü auf der Messe „veggie und frei von“ in Stuttgart”

Die Tierversuchslobby schweigt in Deutschland, wird sie auch in Frankreich schweigen?

Neuigkeit zur Petition  – von Jocelyne Lopez, Sandra Lück, Gerlinde Wax

26. Nov. 2015 — Im Rahmen der Petition versuchen wir vergeblich seit zwei Monaten Transparenz über die obskuren, streng abgeschotteten und seit Jahrzehnten international stark umstrittenen Affenversuche in der Hirnforschung herbeizuführen, und haben bis jetzt 16 Fragen über die angebliche Unerlässlichkeit dieser Forschung für die Humanmedizin an Affenhirnforscher und bekennende Befürworter dieser Versuche gestellt, die bis jetzt leider nicht beantwortet wurden:

An Prof. Hans-Peter Thier, Prof. Stefan Treue, Prof. Almut Schüz, Prof. Martin Stratmann, Prof. Peter Strohschneider, Prof. Bernd Engler sowie MdL Rita Haller-Haid.

Darüber hinaus haben wir angesichts des dringenden Verdachts auf Verstöße gegen das geltende Tierschutzgesetz, auf Missachtung der Verfassung, auf wissenschaftlichen Betrug und auf Subventionsbetrug in Millionenhöhe, der über der Affenhirnforschung schwebt, 4 betroffene Entscheidungsträger der Exekutive gebeten, eine Prüfung durch einen unabhängigen Ausschuß im Interesse der Allgemeinheit zu veranlassen: An Dr. Cornelie Jäger, Ministerin Theresia Bauer, Ministerin Svenja Schulze, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Ministerpräsident Volker Bouffier.

Alle schweigen. Auf einmal hüllen sie sich alle in Schweigen, nachdem sie seit Jahrzehnten in den Medien die Öffentlichkeit penetrant damit berieseln, wie unerlässlich die Affenhirnforschung für den Fortschritt der Humanmedizin zu Therapieansätzen der menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Epilepsie oder Schizophrenie sei.

Die Lobby der Affenhirnforschung hält in Deutschland dicht!

Mit der aktiven Unterstützung der größten wissenschaftlichen Organisation Europas gegen Tierversuche und für eine verantwortungsbewusste Wissenschaft ANTIDOTE EUROPE, hat das französische Netzwerk der Tierschutzorganisationen RÉSEAU ANIMAVIE jetzt ebenfalls mit einer Change.org Petition die gleichen ersten 4 Fragen über die angebliche Unerlässlichkeit der Affenhirnforschung für die Humanmedizin an den Präsident des CNRS gestellt (Centre National der la Recherche Scientifique, die staatliche Forschungseinrichtung in Frankreich, Pendant der Max Planck Gesellschaft in Deutschland).

Wird die Lobby der Affenhirnforschung in Frankreich auch schweigen?

Bitte unterstützen Sie auch die französische Petition, um das Mythos der Tierversuche zu zersprengen und der Tierversuchslobby nach Jahrzehnten Barbarei und lukrativen wissenschaftlichen Betrug das Handwerk zu legen!

Petition an Monsieur Alain Fuchs, Directeur du CNRS
Arrêtez vos recherches sur les animaux !

Konferenz der Animal Politics Foundation in Tirana/Albanien

Ein Bericht von Martin Buschmann…

Vom 19. bis zum 22. November 2015 folgte ich, Martin Buschmann, als Delegierter der Partei Mensch Umwelt Tierschutz der Einladung der „Animal Politics Foundation“. Diese ist eine Stiftung der „Partij voor de Dieren“ (Tierschutzpartei) in den Niederlanden. Bereits 2014 war ich auf dieser Konferenz in Belgrad dabei.

Es trafen sich 38 Mitglieder aus 15 Ländern von Tierschutzparteien in Tirana/Albanien, um sich auszutauschen und gegenseitig voneinander zu lernen sowie Probleme und Lösungen zu besprechen. Selbst Marianne Thieme (Abgeordnete im Parlament in Den Haag) war dabei.

Die Arbeitstagungen haben vor allem den Teilnehmern geholfen, die sich als Tierschutzpartei neu etablieren wollen. Ebenso haben alle Teilnehmer erfahren, wie sich andere Parteien aufstellen und eine Politik der Öffnung nach außen tragen, um kein Feindbild zu bieten und sich nicht abzugrenzen.

Die „Animal Justice Party“ aus Australien, die mit zwei Vertreten angereist war, informierte die Teilnehmer über die Situation in Australien. Dort werden noch wahllos Kängurus abgeschossen, um deren Fleisch, Leder und Fell zu verkaufen. Dies könnte man ändern, wenn die EU einen Importstopp verhängen würde.

Als Delegierter der Partei Mensch Umwelt Tierschutz kann ich nur sagen: Diese Konferenz hat zur internationalen Völkerverständigung, Kommunikation, Hilfsbereitschaft und Zusammenarbeit geführt. Ich stehe nunmehr mit fast allen Teilnehmern der Konferenz der APF in Verbindung.

Ich denke, daraus resultiert eine großartige Zusammenarbeit für die Zukunft!

Nur zusammen – weltweit – sind wir stark!

Wolle – Nein danke! Nicht mit uns!

Genau das HIER ist der Grund, warum wir uns keine Kleidungsstücke aus Wolle oder mit einem Anteil aus Wolle kaufen! Ganz akribisch studieren wir das Siegel im Kleidungsstück, welches uns gefällt und legen es wieder bei Seite, wenn wir feststellen, das Material enthält auch nur ansatzweise einen Wollanteil.

Sicherlich kann man nicht alle „Erzeuger“ in einen Topf werfen und sie wegen Quälerei ihrer “Lieferanten” anklagen, aber das Siegel im Kleidungsstück sagt leider meist nichts über die Herkunft der Wolle aus. Deshalb gehen wir dabei auf Nummer sicher und verzichten ganz auf dieses „reine“ Naturprodukt.

Wer sich Wollprodukte kauft, egal welcher Art, sollte den MUT haben, zum Ursprung zurückzukehren. HIER ein Einblick.

Bitte unterschreiben Sie die dazugehörige Petition.

Tierrechts- und Naturschutzmagazin TNZ berichtet life…

Das TNZ TV, Ausgabe November 2015, berichtet diesmal:

– von unserem Bundesparteitag aus Düsseldorf
– von der Pferdehilfe „pro equine“ in Haltern
– über Tierversuchstransporte von Air France
– vom Tierschutzhof aus Offenwarden
– u.v.m.

Wir danken unseren Initiatoren Andreas Zemke und Markus Höltke vom Landesverband Bremen für ihren öffentlichkeitswirksamen Einsatz sowie ihrem TNZ-Team!

 

Pferdeschutz-Initiative 2015: Rollkur ist Tierquälerei

Wir veröffentlichen die PRESSEMITTEILUNG der “Pferdeschutz-Initiative 2015” und schließen uns deren Forderungen mit Nachdruck an! Außerdem hoffen wir durch die Bekanntmachung dieser PM, dass immer mehr Menschen auf das Leid und die Ausbeutung von “Sportpferden” aufmerksam werden und diese Form des “Sports” uneingeschränkt ablehnen!

Die bundesweit tätige “Pferdeschutz-Initiative 2015” macht darauf aufmerksam, dass im Reitsport nicht nur im Spitzensport (Dressurreiten, Springreiten, Westernreiten), sondern auch im Breitensport immer häufiger die tierquälerische Rollkur als Ausbildungsmethode und Trainingsmethode angewendet wird. Mittlerweile haben sich Bereiter sowie Reitlehrer und sogar auch viele Freizeitreiter diese Ausbildungsmethode und Trainingsmethode bei den Spitzensportlern abgeguckt.

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 prangert jegliche Form der Rollkur (Hyperflexion), Low-Deep-Round (LDR) als Tierquälerei an. Die erzwungene tiefe, enge Hals- und Kopfhaltung, bei der das Pferd mit den Nüstern beinahe die Brust berührt (der Hals des Pferdes aufgerollt wird), ist nicht nur sehr unnatürlich sowie schmerzhaft, denn die Überdehnung des Halses kann zu Gesundheitsschäden führen wie zum Beispiel: Schädigung von Gelenken, Sehnen, Muskeln. Aber unter anderem wird auch der Rachenraum des Pferdes so sehr verengt, dass das dem Pferd die Luft raubt. Außerdem wird durch die erzwungene, unnatürliche Haltung das Sichtfeld des Pferdes sehr beeinträchtigt.

Diese gewaltsame, tierschutzwidrige Reitweise, bei der der Willen des Pferdes gebrochen wird, ist nicht akzeptabel und muss endlich aufhören. Die Pferdeschutz-Initiative 2015 fordert die Politik und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) auf, die Pferde vor jeglicher Form der Rollkur zu schützen.

Kontakt: Pferdeschutz-Initiative 2015, Bohnenhof 16, 53773 Hennef, Telefon: 02248-1427
E-Mail: info@pferdeschutz-initiative2015.de Internet: www.pferdeschutz-initiative2015.de

Grußbotschaft vom Meeting der Animal Politics Foundation in Tirana

Vom 19. bis 22. November trafen sich im Rahmen einer internationalen Arbeitstagung 38 Mitglieder diverser weltweiter Tierschutzparteien in Tirana / Albanien.

Aus Deutschland vertrat der stellv. Generalsekretär und Landesvorsitzende in Hamburg, Martin Buschmann, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz und verschickte eine Videobotschaft!