Der Wolf als Sündenbock

Warum der Abschuss ein Sieg des Lobbyismus über die Vernunft ist

Der jüngste Beschluss, den Abschuss von Wölfen zu genehmigen, wirft tiefgreifende ethische, ökologische und gesellschaftliche Fragen auf. Diese bedürfen dringend einer kritischen Betrachtung. Wölfe sind faszinierende Lebewesen und ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Ökosysteme. Als Spitzenprädatoren tragen sie maßgeblich zur Stabilität und Gesundheit der Natur bei. Der Abschuss dieser Tiere ist somit nicht nur ein Eingriff in das Leben einzelner Individuen, sondern auch in das komplexe Gefüge unserer Umwelt.

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Veggie World in Düsseldorf – Tierschutzpartei ist dabei!

Es ist wieder soweit: Die VeggieWorld kommt nach Düsseldorf, und wir sind dort selbstverständlich auch mit einem Stand vertreten!

Auf dieser Messe kann man grundsätzlich genießen und shoppen: Internationale Aussteller:innen präsentieren Produkte für einen veganen Lebensstil. Von Fleischersatz bis Zero Waste, dazu kommt ein buntes und informatives Bühnenprogramm sowie das umfangreiche Food-Angebot im Catering-Bereich.

Anfahrt mit dem ÖPNV: Die Rheinbahn-Linie U76 hält direkt vor dem Gelände. Haltestelle Düsseldorf-Lörick.

Adresse: Areal Böhler – Kaltstahlhalle, Böhlerstraße 1, 40667 Meerbusch

Eintrittspreis: 14 € (Kinder bis 14 Jahren kostenlos)

Wir freuen uns auf euch! Ihr findet uns an Stand C8

Der Nutria: Mitgeschöpf statt Abschussobjekt

In Cottbus und vielen anderen Regionen verschärft sich die Debatte um die Nutria. Das Nagetier wird oft als „Schädling” oder „invasive Art” stigmatisiert, dabei ist es in Wahrheit ein friedfertiger Bewohner unserer Gewässer, der weitaus mehr Mitgefühl verdient, als ihm derzeit entgegengebracht wird. In der Berichterstattung – etwa durch die Tagesschau oder den rbb – werden die Tiere häufig einseitig als „Problem“ für den Hochwasserschutz und die Uferstabilität dargestellt.

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Dutzende Igel im Winterschlaf getötet – wir fordern Konsequenzen!

Hinter der Kleingartenanlage „Rahmer Wald“ wurden mehrere Igel tot aufgefunden – überfahren, zerfetzt durch Maschinen, während sie sich im Winterschlaf befanden. Schutzlos. Wehrlos. Und vor allem: vermeidbar.

Während der Igel auf der Roten Liste steht und immer stärker unter Druck gerät, passieren solche Vorfälle mitten bei uns in Dortmund. Das ist kein Einzelfall – das ist ein strukturelles Problem.

Als Kreisverband der Tierschutzpartei, gemeinsam mit unserem Europaabgeordneten Sebastian Everding, sagen wir klar: So darf es nicht weitergehen!

Unsere Forderungen für Dortmund:

 

🔴 Einhaltung der Gesetze

Keine Mahd, kein Mulchen und kein Einsatz schwerer Geräte ohne verpflichtende vorherige Kontrolle auf Wildtiere – insbesondere in sensiblen Zeiten wie Winterschlaf und Brutzeit.

🔴 Saisonale Schutzzeiten ausweiten und durchsetzen

Ein konsequenter Stopp großflächiger Grünarbeiten in den Winter- und frühen Frühlingsmonaten, solange Tiere noch in ihren Rückzugsorten sind.

🔴 Schulungen und klare Standards für Betriebe

Städtische Betriebe, Wohnungsunternehmen und beauftragte Dienstleister müssen verpflichtend geschult werden, um Wildtiere zu erkennen und zu schützen.

🔴 Konsequente Kontrollen und Sanktionen

Verstöße gegen Tier- und Naturschutzrecht müssen konsequent verfolgt und spürbar sanktioniert werden.

🔴 Mehr Schutzräume für Igel und andere Wildtiere

Erhalt von Brachflächen, naturnahe Pflege statt „Aufräumwahn“ – unsere Stadt braucht wieder sichere Rückzugsorte.

Wir werden diesen Fall nicht einfach hinnehmen. Wir werden politisch Druck machen. Und wir werden den Tieren eine Stimme geben. Für die Igel, die hier sterben mussten. Und für all die, die noch gerettet werden können.

Kundgebung: Tier-Liebe statt Lobby-Liebe: Gegen den Rückschritt im Tierschutz durch Alois Rainer

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat einen klaren Auftrag: den Tierschutz in Deutschland stärken. Doch statt zu handeln, blockiert seine Politik notwendige Verbesserungen und verschlechtert aktiv die Lage für Tiere.

Das lassen wir nicht durchgehen! Continue reading “Kundgebung: Tier-Liebe statt Lobby-Liebe: Gegen den Rückschritt im Tierschutz durch Alois Rainer”

Lachs-Qualzucht sofort stoppen!

Der meiste Lachs, der verzehrt wird, kommt überwiegend aus norwegischen Qualzuchten.

Bei solchen problematischen Unterwasserfarmen werden tausende Lachse auf engstem Raum – in Netzkäfigen oder Rundbecken – zusammengepfercht, wodurch sie kaum schwimmen können. Sie sind gestresst, werden aggressiv und greifen sich gegenseitig an.

Aufgrund der Massentierhaltung vermehren sich Parasiten explosionsartig. Wegen der Lachsläuse, die sich vom Blut und der Haut der Lachse ernähren, bekommen die Fische große Wunden, die immer großflächiger werden und bis auf das Skelett gehen. Die Lachse werden lebendig von den Parasiten gefressen! Die Lachse leiden (still) und werden auch durch Infektionen und Folgekrankheiten immer schwächer.

Oft sterben sie elendig, bevor sie überhaupt für die Schlachtung gefangen werden. Rund 100 Millionen Zuchtlachse sterben im Jahr durch die skandalösen Umstände. Es wurden Fälle bekannt, bei denen kranke und tote Fische weiterverarbeitet wurden – trotz des ASC-Siegels. Guten Appetit!

Doch diese Aquakultur, die wegen Überfischung entstand, steigt permanent und ist auch ökologisch bedenklich. Sie verursacht große Umweltschäden, da unter anderem Chemikalien und Antiobiotika aus den offenen Netzkäfigen in das Meer und in die Flüsse gelangen. NGOs wie foodwatch haben bereits vor Jahren einen Verkaufsstopp von Lachsen aus diesen Qualzuchten gefordert.

Füchse aus Schliefenanlage befreit!

Ein Etappenerfolg für den Tierschutz, aber wir sind noch nicht am Ziel!

Das Verwaltungsgericht Minden hat den Eilantrag des Teckelklub abgelehnt und bestätigt: Der Abtransport der Füchse aus der Schliefenanlage Lemgo-Voßheide war rechtmäßig.

Die nun bekannten Details sind erschütternd und zeigen einmal mehr, warum wir als PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – seit Jahren ein konsequentes Verbot fordern:

Gefrorenes Trinkwasser, mangelhafte Versorgung, fehlende Rückzugsorte sowie Kot, Staub und beißender Ammoniakgeruch… alles dokumentiert durch ein tierärztliches Gutachten.
Die Füchse litten sichtbar unter Stress.

Diese Zustände sind kein Einzelfall, sondern systembedingt. Schliefenanlagen bedeuten immer Leid für die eingesetzten Tiere.

Daher sind unsere Forderungen klar:

  1. Ein sofortiges und bundesweites Verbot von Schliefenanlagen.
  2. Kein Training von Jagdhunden an lebenden Tieren.
  3. Eine konsequente Durchsetzung und Verschärfung des Tierschutzrechts.

Dass ein Gericht nun bestätigt, dass der Eingriff des Kreises Lippe notwendig war, ist ein wichtiger Schritt.

Doch es darf kein Zurück geben: Diese Praxis gehört endgültig abgeschafft.

Diese Tierquälerei darf keinen Platz mehr haben – weder in Lemgo noch anderswo! Kein Zurück mehr: Schluss mit Tierquälerei in Schliefenanlagen!

– Regionalgruppe OWL –

Wusstest du, was in deiner Gesichtsmaske steckt?

Der TikTok-Trend um „Glass Skin“ verspricht perfekte Haut – zum Beispiel mit der „Collagen Glass Skin Maske“ aus einer großen Drogeriekette.

Doch kaum jemand spricht über die entscheidende Frage: Woher kommt das Kollagen eigentlich?

In vielen Kosmetikprodukten wird Kollagen aus tierischen Nebenprodukten der Schlachtindustrie gewonnen – aus Haut, Knochen oder Knorpel von Schweinen, Rindern oder Fischen.

Das bedeutet: Ein Beauty-Trend kann direkt mit der Verwertung von Schlachttier-Resten verbunden sein.

Ein Problem für Millionen Menschen:

  • Für Musliminnen und Muslime kann das ein ernstes Problem sein. Denn Kollagen wird häufig aus Schweinen gewonnen – ohne dass dies auf der Verpackung klar erkennbar ist.
  • Für Menschen, die Tierleid vermeiden möchten, ist es ebenfalls problematisch: Viele wissen gar nicht, dass sie sich tierische Inhaltsstoffe ins Gesicht auftragen. Der Grund: Auf Kosmetik steht meist nur „Collagen“ oder „Hydrolyzed Collagen“. Die Herkunft bleibt verborgen.

Das muss sich ändern.

Als Partei fordern wir:

  • Klare Kennzeichnung auf der Vorderseite der Verpackung, wenn tierische Inhaltsstoffe enthalten sind
  • Angabe der Tierart (z. B. Schwein, Rind, Fisch)
  • Echte Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher

Denn Menschen haben ein Recht zu wissen, ob in ihrer Kosmetik tierische Bestandteile stecken.

Schönheit darf nicht auf Kosten von Tieren entstehen.

Und Transparenz ist kein Luxus – sondern ein Grundrecht.

Wir brauchen endlich klare Regeln für Kosmetik.

Tierschutzpartei legt Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein – Ausschluss von der Bundestagswahl in vier Bundesländern angefochten

PRESSEMITTEILUNG

Karlsruhe, 16. März 2026
Die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ hat kurz vor Ablauf der Frist eine Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.
Hintergrund ist der Ausschluss der Partei von der Bundestagswahl 2025 in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Grund für den Wahlausschluss war, dass die Partei in diesen Bundesländern die erforderlichen Unterstützungsunterschriften nicht vollständig erreichen konnte. In Brandenburg fehlten beispielsweise nur 294 von insgesamt 2000 erforderlichen Unterschriften. Unterstützungsunterschriften dienen dazu, bei Parteien ohne parlamentarische Vertretung eine gewisse gesellschaftliche Unterstützung nachzuweisen.

Die Tierschutzpartei kritisiert jedoch, dass die vorgezogene Bundestagswahl 2025 den Zeitraum zum Sammeln der Unterschriften erheblich verkürzt habe, ohne die erforderliche Anzahl entsprechend zu reduzieren. Dadurch seien außerparlamentarische Parteien benachteiligt worden. Während bei der Bundestagswahl 2021 noch 32 außerparlamentarische Parteien mit Landeslisten antraten, waren es bei der Bundestagswahl 2025 nur noch 18.

Evgeni Kivman, Bundesgeschäftsführer der Tierschutzpartei und Kandidat auf der nicht zugelassenen Landesliste in Brandenburg, erklärt dazu: „Uns in vier Bundesländern komplett von der Wahl auszuschließen, nur weil unsere Kapazitäten in dieser extrem kurzen Zeit nur für 21.000 statt für 27.000 Unterschriften gereicht haben, ist nicht nachvollziehbar. Viele unserer Mitglieder und Unterstützer waren darüber extrem enttäuscht.

In ihrer Wahlprüfungsbeschwerde bemängelt die Partei zudem grundsätzlich die Pflicht zum Sammeln von Unterstützungsunterschriften für Parteien, die bei der vorherigen Bundestagswahl schon erfolgreich waren. Bei der Bundestagswahl 2021 hatte die Tierschutzpartei bundesweit 1,5 Prozent der Stimmen erreicht – in Brandenburg sogar 2,6 Prozent. Aus Sicht der Partei belege dieses Ergebnis bereits eine ausreichende Unterstützung in der Bevölkerung.

Kivman weiter: „Es ist absurd, von einer Partei, die bei der vorherigen Bundestagswahl über 600.000 Stimmen erhalten hat, erneut 27.000 Unterstützungsunterschriften zu verlangen. Während wir Unterschriften sammeln mussten, waren etablierte Bundestags- und Landtagsparteien davon befreit und konnten teilweise bereits Wahlplakate aufhängen.“
Der vollständige Text der Wahlprüfungsbeschwerde wird Medienvertretern zur Kenntnisnahme bereitgestellt, ist jedoch nicht zur Veröffentlichung vorgesehen.

Über diese Art der Benachteiligung wurde auch bereits kurz vor der Bundestagswahl in der Presse berichtet, z.B.
https://www.tagesschau.de/inland/bundestagswahl/parteien/kleine-parteien-106.html

Pressekontakt:
Evgeni Kivman
Bundesgeschäftsführer
Tel.: 0157 87070684

Münster sagt Nein! zu Atomtransporten

Beim Thema Urantransporte zeigt sich ein enormer Unterschied zwischen den Städten Münster und Dortmund: Der Rat der Stadt Münster hat klar gehandelt: Dort wurde eine Resolution gegen Uran- und Castortransporte beschlossen – mit den Stimmen von GRÜNE, SPD, Die Linke, Volt, ÖDP und Die PARTEI.

Bei uns in Dortmund dagegen wurde ein ähnlicher Antrag im Ausschuss für Klima, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen abgelehnt. SPD, CDU und AfD stimmten dagegen. Die Grünen enthielten sich – statt klar Stellung zu beziehen. Nur unsere Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei stimmte für den Antrag.

Das bedeutet: Während in Münster eine breite Mehrheit den Schutz der Bevölkerung ernst nimmt, fehlt dieser Wille in Dortmund. Dabei fahren Züge mit hochgefährlichem Uranhexafluorid ganz in der Nähe der Dortmunder Stadtgrenze vorbei – unter anderem bei Dortmund-Brechten. Uranhexafluorid ist extrem gefährlich. Bei einem Unfall kann sich giftige Flußsäure bilden. Eine solche Säurewolke kann sich schnell ausbreiten – und selbst geschlossene Fenster bieten keinen ausreichenden Schutz.

Hinzu kommt ein weiteres Risiko: Solche Transporte können auch ein mögliches Ziel für Sabotage oder terroristische Angriffe sein. Gerade deshalb fordern viele Initiativen seit Jahren, diese Transporte zu reduzieren oder ganz zu beenden.

Andere Städte übernehmen Verantwortung. Dortmund leider nicht. Wer sich beim Schutz der Bevölkerung enthält oder dagegen stimmt, setzt ein falsches Signal.