Der Transport lebender Tiere muss verkürzt werden, Tiere sollten nicht länger in Länder transportiert werden, welche die europäischen Tierschutzstandards nicht einhalten und Verstöße gegen die Tiertransportvorschriften der Europäischen Union (EU) müssen härter bestraft werden. Dies empfiehlt der Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments diese Woche in einem Bericht, ebenfalls auf Initiative der niederländischen Tierschutzpartei.
Month: January 2019
Tag des Blindenhundes
Am 29. Januar machen wir aufmerksam auf die beachtliche Leistung von Blindenhunden! Sie geben den sehbehinderten Menschen ein Stückchen Augenlicht zurück und sorgen für ihre Sicherheit.
Dass Hunde treue Wegbegleiter an der Seite eines Menschen sind, wissen wir alle. Sie schenken emotionale Wärme, Verbundenheit und Freude und kommen damit einem vollwertigen Familienmitglied gleich. Manchen Menschen geben die speziell ausgebildeten Blindenhunde sogar Mobilität und somit Lebensqualität zurück! Eine nicht zu unterschätzende Hilfe im Alltagsleben! Continue reading “Tag des Blindenhundes”
Europäischer Erfolg für die Tiere
Unsere niederländische Schwesterpartei hat im Sonderausschuss für Pestizide dafür gesorgt, dass die Kommission klare Empfehlungen aussprach: u.a. weniger Gift und ein Ende der Tierversuche bei der Beurteilung der Sicherheit von Pestiziden. Dem hat das Europäische Parlament jetzt zurecht zugestimmt.
Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir und unsere europäischen Schwesterparteien mit möglichst vielen Abgeordneten in das EU-Parlament einziehen können, um Verbesserungen für Tiere, Menschen und die Umwelt erzielen zu können.
https://www.partyfortheanimals.nl/de/europaeischer-erfolg-partei-fuer-die-tiere-unabhaengige-untersuchungen-und-keine-tierversuche-bei-pestizidtests
„Wir haben es satt“ am 19.01.2019
Auch wir nahmen mit einem Trecker an der Demo „Wir haben es satt“ in Berlin teil! Natürlich sind wir nicht mit dem Trecker von Hannover nach Berlin gefahren. Der Trecker ist offen und für eine solche Reise wäre es dann doch wohl etwas frisch gewesen.
Wir haben einen Trailer gemietet und das sechs Meter lange Ungetüm nach Berlin und zurück gezogen. Wir haben den Trecker am Stadtgut Blankenfelde abgestellt und von da aus ging es dann (Samstagmorgen) zur Demo. Das waren ca. 15 km. Das reichte wirklich.
Als wir Freitagabend beim Gut ankamen, waren dort schon zig Trecker, Lagerfeuer, tolle Leute. Wir haben den Trecker abgeladen, die Plakate befestigt und dann die Person gesucht, die die Schlafplätze zuteilt. Eine junge Frau kam auf uns zu und fragte, ob wir einen Schlafplatz bräuchten. Sie könnte ihr Wohnzimmer bereitstellen, mit Schlafcouch. Naja, etwas überrascht waren wir schon; es war auch kein Problem, dass wir zwei Hunde dabei hatten. Sie wohnte in einem der Gutsgebäude, die nicht mehr für landwirtschaftliche Mitarbeiter genutzt, sondern zu Wohnungen umgebaut wurden. Auf dem Gelände gibt es zwei große Gebäude mit mehreren Wohnungen und jede Bewohnerin/ jeder Bewohner, lädt die Treckerfahrer/innen zum Übernachten ein (eine Kommune halt). Wie selbstverständlich. Sie sagte, sie seien so froh und dankbar, dass die Trecker kämen und das sei halt ihr Beitrag zur Demo. Ist das nicht mega ?! Irgendwie kam auch echte Revolutions-Stimmung auf.
Samstagmorgen wurde dann in dem zentralen Gebäude des Gutes Frühstück angeboten und es gab abgepacktes Proviant für die Fahrt (Brot mit Wurst oder Käse oder veganem Aufstrich und Obst). Der Raum war mit seinen nicht verputzten Wänden, langen und runden Tischen und Sofas total gemütlich. Letzte Anweisungen wurden gegeben und dann ging’s ab auf die Trecker. Begleitet von der Polizei fuhren wir durch Berlin (wie cool: mit dem Trecker um die Siegessäule !). Ich wurde mehr oder weniger persönlich von der Polizei begleitet, weil mein Trecker höchstens 20 km/h schafft. Die großen Trecker fuhren zeitweise etwas schneller und der Abstand zwischen mir und dem Trecker vor mir wurde so groß, dass sich PKW’s in die Trecker-Kolonne quetschten. Sofort war die Polizei da und bat den PKW wieder aus der Schlange.
Die Trecker hielten dann vor dem Gebäude, in dem die Agrarministerkonferenz stattfand. Es gab eine Kundgebung. Es sprach u.a. ein Vertreter der AbL. Er erwähnte, dass die Demo auch von Tier- und Umweltschützern unterstützt wird und das eine Anerkennung der Leistung der bäuerlichen Betriebe sei. Ja, irgendwie stimmt das ja auch. Die teilnehmenden Bauern haben jedenfalls gecheckt, dass es so nicht weitergeht. Anschließend faselte (Entschuldigung, aber so war es) der parlamentarische Staatssekretär irgendwas von Digitalisierung. Nun, das ist wohl wahrlich nicht das Problem. Ihm wurde entgegnet „Daten machen nicht satt“ und letztlich wurde er ausgebuht.
Anschließend weiter zur eigentlichen Demo und dann die Fahrt durch die jubelnden Menschenmassen. Ich konzentrierte mich auf die Fahrt und meine Mitfahrerin drückte ab und an auf die (quäkige) Hupe des Treckers. War aber super. Dreimal Daumen hoch für die Tiere, die Freiluftfahrerinnen und John Deere ! Was gerade gemeint war, konnten wir nicht wissen, aber auf jeden Fall gab es genügend Zuspruch. Abends traten wir dann die Heimreise an.
Es waren erlebnisreiche, aber auch anstrengende Tage. Für die Tiere !
Die Landwirtschaftspolitik ist katastrophal. In Deutschland werden jedes Jahr 6,3 Milliarden Euro an EU-Agrargeldern ausgeschüttet, mehr als drei Viertel davon als pauschale Subventionen je Hektar Fläche. In der Praxis heißt das: Die 3.300 flächengrößten Betriebe erhalten eine Milliarde Euro im Jahr, während die kleinsten 200.000 Bauernhöfe sich knapp 700 Millionen teilen müssen.
„Mit den über sechs Milliarden Euro, die Deutschland jedes Jahr an EU-Agrargeldern verteilt, muss der umwelt- und tiergerechte Umbau der Landwirtschaft gefördert werden”, so eine Sprecherin des Bündnisses. “Doch Agrarministerin Klöckner klammert sich an die pauschalen Flächensubventionen wie ihre Vorgänger ans Ackergift Glyphosat. Der Agrarindustrie immer weiter Milliarden in den Rachen zu stopfen ist agrar- und klimapolitischer Irrsinn. Wir fordern: Umverteilen jetzt!”
Simone Oppermann
Landesvorstand RLP bekommt Verstärkung
Am gestrigen 26.01.2019 hat der Landesverband Rheinland-Pfalz auf seiner Mitgliederversammlung unter der Versammlungsleitung unseres Bundesvorsitzenden Matthias Ebner, der dafür aus Baden-Württemberg angereist war, einen neuen Landesvorstand gewählt.
Zukunftsmarkt Wasserstoff
Deutschland und Frankreich besinnen sich in diesen Tagen wieder auf ihre jahrzehntelange Freundschaft. Die Zusammenarbeit der beiden Länder gilt als Motor der europäischen Integration. Doch während die deutsch-französische Koordination klassischer Industrien inzwischen stark verbessert wurde, hinken moderne Technologien hinterher – dies betrifft vor allem die erneuerbaren Energien. Die Erzeugung von „grünem Wasserstoff“ bietet hier eine einmalige Chance.
Tiertransporte auf dem Prüfstand
Das europäische „Komitee für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung“ legt eine Erklärung vor, die vom 11. bis 14. Februar vom EU-Parlament überprüft werden soll. Es geht um die Durchsetzung der existierenden EU-Vorschriften zu Tiertransporten. Das Kommitee stellt fest, dass der gesetzlich geforderte Schutz von Tieren während des Transports in einigen Mitgliedsstaaten nur ungenügend umgesetzt wird.
Daher soll es nun härtere Strafen geben für Verstöße, vermehrte und strengere Prüfungen der Transporte und eine neue Tierwohl-Strategie. 2020 bis 2024 wird das Kommitee wissenschaftliche Studien durchführen, um die Richtlinien für Tiertransporte zu überarbeiten. Diese sollen auch im Handel mit Staaten außerhalb der EU angewendet werden. Continue reading “Tiertransporte auf dem Prüfstand”
Dem Walfang ein Ende machen
Da die EU schon vor 35 Jahren den Import von Walfleisch verboten hat und sich engagiert dem Schutz der Wale widmet, waren die Hoffnungen groß, dass auch Japan während den seit 2016 laufenden Verhandlungen zum Freihandelsabkommen einem Stopp des Walfangs zustimmen würde. Dem Töten von Walen „zu wissenschaftlichen Zwecken“ steht die EU kritisch gegenüber.
Der von der EU ausgeübte Druck aber war offensichtlich nicht stark genug. Man umging letztendlich die weitere Diskussion des Walfangverbots und wollte in bilateralem Rahmen oder international, beispielsweise in der Internationalen Walfangkommission (IWC), weiterverhandeln. Wieder einmal wurde der Tierschutz dem Profit geopfert. Continue reading “Dem Walfang ein Ende machen”
Mitgliederversammlung des LV Sachsen am 19.01.2019
Am 19. Januar haben wir unsere Mitgliederversammlung in Zwickau abgehalten; wieder mit kompetenter Unterstützung von Helmut Wolff vom LV Bayern.
Die Schwerpunkte waren die am 1. September stattfindende Landtagswahl hier in Sachsen. Hierfür stellten wir unsere Landesliste auf.
Listenplatz 1: Jürgen Wunderlich
Listenplatz 2: Alice Bretschneider
Listenplatz 3: Matthias Sawert
Auch für die Teilnahme an der Kommunalwahl in Zwickau gab es volle Zustimmung.
Desweiteren konnten wir mit Matthias Sawert einen 2. gleichberechtigten Landesvorsitzenden wählen.
Während der Versammlung beantragte ein Gast seine Mitgliedschaft in unserer Partei.
Wenn wir uns zwar etwas mehr Teilnehmer gewünscht hätten, fand das Treffen doch in einer sehr harmonischen und offenen Atmosphäre statt. Nun können wir uns an die Arbeit für eine erfolgreiche Teilnahme und ein gutes Ergebnis an der Landtagswahl und der Kommunalwahl machen.
Jürgen Wunderlich, 1. Vorsitzender des LV Sachsen
Laborfleisch (Clean Meat) – die Zukunft unserer Ernährung?
Fleisch gehört zum liebsten Essen der Deutschen. Doch die Massentierhaltung fordert ihren Tribut von Tier und Umwelt. Forscher züchten daher Fleisch im Labor – und hofft auf viele künftige Käufer.
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