Stadttauben im Fokus – 17 April in Essen

Die Regionalgruppe Essen der Tierschutzpartei NRW lädt euch herzlich zu unserem Open-House-Event rund um das Thema Stadttauben ein!

Wir treffen uns in Essen-Fulerum am Freitag, den 17. April 2026, von 18 bis 20 Uhr.

Von der Idee zur Realisierung: Taubenhäuser in Haarzopf und Kupferdreh.

Anmeldung zur Gesprächsteilnahme: manfred-gunkel@tierschutzpartei.de

Alkoholfreie Getränke und Snacks werden gestellt.

Lasst uns gemeinsam ins Gespräch kommen, uns vernetzen und neue Wege für ein nachhaltiges und tiergerechtes Stadttauben-Management entwickeln:

👉 Wie können wir das Zusammenleben von Mensch und Tier in unseren Städten verbessern?
👉 Welche Lösungen sind wirklich wirksam und langfristig umsetzbar.

Gemeinsam wollen wir Ideen sammeln, Strategien entwickeln und konkrete Ansätze erarbeiten.

📍 Kommt vorbei, bringt eure Erfahrungen, Fragen und Visionen mit – jede Stimme zählt!

💚 Für mehr Mitgefühl, Aufklärung und echte Lösungen im Umgang mit Stadttauben.

Veggie World in Düsseldorf – Tierschutzpartei ist dabei!

Es ist wieder soweit: Die VeggieWorld kommt nach Düsseldorf, und wir sind dort selbstverständlich auch mit einem Stand vertreten!

Auf dieser Messe kann man grundsätzlich genießen und shoppen: Internationale Aussteller:innen präsentieren Produkte für einen veganen Lebensstil. Von Fleischersatz bis Zero Waste, dazu kommt ein buntes und informatives Bühnenprogramm sowie das umfangreiche Food-Angebot im Catering-Bereich.

Anfahrt mit dem ÖPNV: Die Rheinbahn-Linie U76 hält direkt vor dem Gelände. Haltestelle Düsseldorf-Lörick.

Adresse: Areal Böhler – Kaltstahlhalle, Böhlerstraße 1, 40667 Meerbusch

Eintrittspreis: 14 € (Kinder bis 14 Jahren kostenlos)

Wir freuen uns auf euch! Ihr findet uns an Stand C8

Dutzende Igel im Winterschlaf getötet – wir fordern Konsequenzen!

Hinter der Kleingartenanlage „Rahmer Wald“ wurden mehrere Igel tot aufgefunden – überfahren, zerfetzt durch Maschinen, während sie sich im Winterschlaf befanden. Schutzlos. Wehrlos. Und vor allem: vermeidbar.

Während der Igel auf der Roten Liste steht und immer stärker unter Druck gerät, passieren solche Vorfälle mitten bei uns in Dortmund. Das ist kein Einzelfall – das ist ein strukturelles Problem.

Als Kreisverband der Tierschutzpartei, gemeinsam mit unserem Europaabgeordneten Sebastian Everding, sagen wir klar: So darf es nicht weitergehen!

Unsere Forderungen für Dortmund:

 

🔴 Einhaltung der Gesetze

Keine Mahd, kein Mulchen und kein Einsatz schwerer Geräte ohne verpflichtende vorherige Kontrolle auf Wildtiere – insbesondere in sensiblen Zeiten wie Winterschlaf und Brutzeit.

🔴 Saisonale Schutzzeiten ausweiten und durchsetzen

Ein konsequenter Stopp großflächiger Grünarbeiten in den Winter- und frühen Frühlingsmonaten, solange Tiere noch in ihren Rückzugsorten sind.

🔴 Schulungen und klare Standards für Betriebe

Städtische Betriebe, Wohnungsunternehmen und beauftragte Dienstleister müssen verpflichtend geschult werden, um Wildtiere zu erkennen und zu schützen.

🔴 Konsequente Kontrollen und Sanktionen

Verstöße gegen Tier- und Naturschutzrecht müssen konsequent verfolgt und spürbar sanktioniert werden.

🔴 Mehr Schutzräume für Igel und andere Wildtiere

Erhalt von Brachflächen, naturnahe Pflege statt „Aufräumwahn“ – unsere Stadt braucht wieder sichere Rückzugsorte.

Wir werden diesen Fall nicht einfach hinnehmen. Wir werden politisch Druck machen. Und wir werden den Tieren eine Stimme geben. Für die Igel, die hier sterben mussten. Und für all die, die noch gerettet werden können.

Lachs-Qualzucht sofort stoppen!

Der meiste Lachs, der verzehrt wird, kommt überwiegend aus norwegischen Qualzuchten.

Bei solchen problematischen Unterwasserfarmen werden tausende Lachse auf engstem Raum – in Netzkäfigen oder Rundbecken – zusammengepfercht, wodurch sie kaum schwimmen können. Sie sind gestresst, werden aggressiv und greifen sich gegenseitig an.

Aufgrund der Massentierhaltung vermehren sich Parasiten explosionsartig. Wegen der Lachsläuse, die sich vom Blut und der Haut der Lachse ernähren, bekommen die Fische große Wunden, die immer großflächiger werden und bis auf das Skelett gehen. Die Lachse werden lebendig von den Parasiten gefressen! Die Lachse leiden (still) und werden auch durch Infektionen und Folgekrankheiten immer schwächer.

Oft sterben sie elendig, bevor sie überhaupt für die Schlachtung gefangen werden. Rund 100 Millionen Zuchtlachse sterben im Jahr durch die skandalösen Umstände. Es wurden Fälle bekannt, bei denen kranke und tote Fische weiterverarbeitet wurden – trotz des ASC-Siegels. Guten Appetit!

Doch diese Aquakultur, die wegen Überfischung entstand, steigt permanent und ist auch ökologisch bedenklich. Sie verursacht große Umweltschäden, da unter anderem Chemikalien und Antiobiotika aus den offenen Netzkäfigen in das Meer und in die Flüsse gelangen. NGOs wie foodwatch haben bereits vor Jahren einen Verkaufsstopp von Lachsen aus diesen Qualzuchten gefordert.

Füchse aus Schliefenanlage befreit!

Ein Etappenerfolg für den Tierschutz, aber wir sind noch nicht am Ziel!

Das Verwaltungsgericht Minden hat den Eilantrag des Teckelklub abgelehnt und bestätigt: Der Abtransport der Füchse aus der Schliefenanlage Lemgo-Voßheide war rechtmäßig.

Die nun bekannten Details sind erschütternd und zeigen einmal mehr, warum wir als PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – seit Jahren ein konsequentes Verbot fordern:

Gefrorenes Trinkwasser, mangelhafte Versorgung, fehlende Rückzugsorte sowie Kot, Staub und beißender Ammoniakgeruch… alles dokumentiert durch ein tierärztliches Gutachten.
Die Füchse litten sichtbar unter Stress.

Diese Zustände sind kein Einzelfall, sondern systembedingt. Schliefenanlagen bedeuten immer Leid für die eingesetzten Tiere.

Daher sind unsere Forderungen klar:

  1. Ein sofortiges und bundesweites Verbot von Schliefenanlagen.
  2. Kein Training von Jagdhunden an lebenden Tieren.
  3. Eine konsequente Durchsetzung und Verschärfung des Tierschutzrechts.

Dass ein Gericht nun bestätigt, dass der Eingriff des Kreises Lippe notwendig war, ist ein wichtiger Schritt.

Doch es darf kein Zurück geben: Diese Praxis gehört endgültig abgeschafft.

Diese Tierquälerei darf keinen Platz mehr haben – weder in Lemgo noch anderswo! Kein Zurück mehr: Schluss mit Tierquälerei in Schliefenanlagen!

– Regionalgruppe OWL –

Wusstest du, was in deiner Gesichtsmaske steckt?

Der TikTok-Trend um „Glass Skin“ verspricht perfekte Haut – zum Beispiel mit der „Collagen Glass Skin Maske“ aus einer großen Drogeriekette.

Doch kaum jemand spricht über die entscheidende Frage: Woher kommt das Kollagen eigentlich?

In vielen Kosmetikprodukten wird Kollagen aus tierischen Nebenprodukten der Schlachtindustrie gewonnen – aus Haut, Knochen oder Knorpel von Schweinen, Rindern oder Fischen.

Das bedeutet: Ein Beauty-Trend kann direkt mit der Verwertung von Schlachttier-Resten verbunden sein.

Ein Problem für Millionen Menschen:

  • Für Musliminnen und Muslime kann das ein ernstes Problem sein. Denn Kollagen wird häufig aus Schweinen gewonnen – ohne dass dies auf der Verpackung klar erkennbar ist.
  • Für Menschen, die Tierleid vermeiden möchten, ist es ebenfalls problematisch: Viele wissen gar nicht, dass sie sich tierische Inhaltsstoffe ins Gesicht auftragen. Der Grund: Auf Kosmetik steht meist nur „Collagen“ oder „Hydrolyzed Collagen“. Die Herkunft bleibt verborgen.

Das muss sich ändern.

Als Partei fordern wir:

  • Klare Kennzeichnung auf der Vorderseite der Verpackung, wenn tierische Inhaltsstoffe enthalten sind
  • Angabe der Tierart (z. B. Schwein, Rind, Fisch)
  • Echte Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher

Denn Menschen haben ein Recht zu wissen, ob in ihrer Kosmetik tierische Bestandteile stecken.

Schönheit darf nicht auf Kosten von Tieren entstehen.

Und Transparenz ist kein Luxus – sondern ein Grundrecht.

Wir brauchen endlich klare Regeln für Kosmetik.

Münster sagt Nein! zu Atomtransporten

Beim Thema Urantransporte zeigt sich ein enormer Unterschied zwischen den Städten Münster und Dortmund: Der Rat der Stadt Münster hat klar gehandelt: Dort wurde eine Resolution gegen Uran- und Castortransporte beschlossen – mit den Stimmen von GRÜNE, SPD, Die Linke, Volt, ÖDP und Die PARTEI.

Bei uns in Dortmund dagegen wurde ein ähnlicher Antrag im Ausschuss für Klima, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen abgelehnt. SPD, CDU und AfD stimmten dagegen. Die Grünen enthielten sich – statt klar Stellung zu beziehen. Nur unsere Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei stimmte für den Antrag.

Das bedeutet: Während in Münster eine breite Mehrheit den Schutz der Bevölkerung ernst nimmt, fehlt dieser Wille in Dortmund. Dabei fahren Züge mit hochgefährlichem Uranhexafluorid ganz in der Nähe der Dortmunder Stadtgrenze vorbei – unter anderem bei Dortmund-Brechten. Uranhexafluorid ist extrem gefährlich. Bei einem Unfall kann sich giftige Flußsäure bilden. Eine solche Säurewolke kann sich schnell ausbreiten – und selbst geschlossene Fenster bieten keinen ausreichenden Schutz.

Hinzu kommt ein weiteres Risiko: Solche Transporte können auch ein mögliches Ziel für Sabotage oder terroristische Angriffe sein. Gerade deshalb fordern viele Initiativen seit Jahren, diese Transporte zu reduzieren oder ganz zu beenden.

Andere Städte übernehmen Verantwortung. Dortmund leider nicht. Wer sich beim Schutz der Bevölkerung enthält oder dagegen stimmt, setzt ein falsches Signal.

Grillsaison vegan

Die Temperaturen steigen und passend dazu gibt so viele Möglichkeiten, tierleidfrei zu grillen! Neben den zahlreichen pflanzlichen Fleisch- und Fischprodukten aus dem Supermarkt, Biomarkt oder sogar vom veganen Metzger aus der Großstadt, kann man viele Gerichte selber machen:

  • Sellerie-Schnitzel,
  • Zucchini-Frikadellen,
  • Portobello-Burger (geht auch mit mehreren kleineren Champignons),
  • Sesam-Austernpilze,
  • Kräutersaitling-Zucchini-Spieß,
  • Tofu Saté-Spieße,
  • Süßkartoffel-Spieße,
  • Seitan-Grillspieß,
  • Brennessel- oder Bohnen-Bratlinge,
  • Cevapcici aus Kicherebsen,
  • Falafel,
  • gegrillte Wassermelone,
  • gegrillter Kürbis,
  • vegane Schokobananen oder
  • Bananen mit Agavendicksaft etc.

Rezepte gibt es massenhaft im Internet!

Aber auch die Klassiker wie

  • Folienkartoffel,
  • Maiskolben,
  • gegrillte Zucchini – oder Auberginen-Schiffchen,
  • gegrillte Paprika und Zwiebeln

lassen kein Fleisch oder Fisch vermissen! Ebenfalls sind vegane Dips und Kräuterbutter  leicht gemacht – dazu ein leckerer Salat sowie Stockbrot oder Fladenbrot.

In wirklich jedem gut sortiertem Super-/Biomarkt und vielen Discountern findet man veganen Käse und vegane Dips – und natürlich pflanzliche Grillwürstchen, Filets, Steaks, wenn es einmal schnell gehen muss.

Keine Atomtransporte im Raum Dortmund – Gesundheit und Umwelt schützen!

Pressemitteilung, Dortmund, 5. März 2026

Die Fraktion Die Linke und Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund hat einen Antrag eingebracht, der sich klar gegen Atomtransporte im Umfeld der Stadt richtet. Ziel ist es, die Bevölkerung, sowie Umwelt und zukünftige Generationen, vor den Risiken radioaktiver Stoffe zu schützen.

Der Antrag fordert, Transporte von Uranhexafluorid zur und von der Urananreicherungsanlage in Gronau im Umfeld von Dortmund konsequent abzulehnen. Gleichzeitig soll die Stadtverwaltung aufgefordert werden, gegenüber dem Betreiber Urenco und den zuständigen Bundesbehörden darauf zu drängen, solche Transporte dauerhaft aus dem Umfeld der Stadt auszuschließen.

Darüber hinaus wendet sich die Fraktion entschieden gegen die geplanten Castortransporte mit hochradioaktivem Atommüll vom Forschungszentrum Jülich sowie vom Forschungsreaktor Garching in das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus. Auch mögliche Streckenführungen über Dortmund oder im näheren Umfeld der Stadt, insbesondere über die Autobahnen A1, A2 und A45, werden abgelehnt.

Aus Sicht der Fraktion stellt jeder Transport radioaktiver Stoffe ein zusätzliches und vermeidbares Risiko dar. Dies gilt besonders für dicht besiedelte Regionen wie das Ruhrgebiet.

Uranhexafluorid ist ein hochgefährlicher Stoff, der bei Unfällen schwere gesundheitliche Schäden verursachen kann. Bei Kontakt mit Luftfeuchtigkeit entstehen giftige und stark ätzende Substanzen, die für Menschen lebensbedrohlich sein können.

Hinzu kommen sicherheitspolitische Risiken. Sabotage, Terrorgefahren oder Angriffe mit Drohnen zeigen, dass Atomtransporte selbst bei hohen Sicherheitsvorkehrungen nicht vollständig geschützt werden können.

Auch die geplanten Castortransporte nach Ahaus stoßen auf deutliche Kritik. Der Transport von 152 Castorbehältern wäre die größte Serie dieser Art in der Geschichte der Bundesrepublik und würde sich über einen langen Zeitraum erstrecken. Wegen möglicher Ausweichrouten und der angespannten Verkehrsinfrastruktur kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch Dortmund von diesen Transporten betroffen wäre.

Die Fraktion spricht sich stattdessen für sichere Zwischenlagerlösungen an den bisherigen Standorten aus. Radioaktiver Abfall soll nicht quer durch das Land transportiert werden, sondern möglichst dort gelagert werden, wo er entstanden ist. Gleichzeitig fordert die Fraktion einen vollständigen Atomausstieg. Dazu gehört aus ihrer Sicht auch die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau, der Brennelementefabrik in Lingen sowie des Forschungsreaktors in Garching.

„Der Schutz von Leben, Gesundheit und Umwelt muss Vorrang vor den Interessen der Atomindustrie haben. Dortmund darf kein Teil von Atomtransporten werden“, erklärt Helmut Pruß für die Fraktion Die Linke und Tierschutzpartei.

Vegan leben – aber was ist mit Medikamenten?

Gelatine in Kapseln, Laktose in Tabletten oder Lanolin in Salben: Viele Arzneimittel enthalten tierische Hilfsstoffe. Eine klare Kennzeichnung wie bei Lebensmitteln gibt es meist nicht – Begriffe wie „vegan“ sind bei Arzneimitteln rechtlich kaum zulässig.

Trotzdem gibt es Optionen:
✔ Beipackzettel prüfen
✔ Darreichungsform wechseln (z. B. Saft statt Kapsel)
✔ Apotheke / Ärzt*innen um Beratung bitten
✔ Hersteller*innen kontaktieren

Wichtig: Leider hat nicht jedes Medikament eine vegane Alternative. Im Zweifel sollte der eigenen Gesundheit immer Priorität eingeräumt werden!