Die schrecklichen Zustände, denen Tiere während Transporten ausgesetzt sind, dürfen nicht länger ignoriert werden. Es ist eine Realität, die oft im Verborgenen stattfindet und unzählige unschuldige Leben betrifft. Continue reading “Stoppt das Leiden: Beteiligt euch an der EU-Befragung für bessere Bedingungen bei Tiertransporten!”
Tag: Tiertransporte
Langstrecken-Tiertransporte in bestimmte Länder werden verboten
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat gestern angekündigt, die Genehmigung für Langstrecken-Tiertransporte für bestimmte Länder zu streichen.
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Antwort BMEL auf offenen Brief zum Verbot von Tiertransporten in Drittländer
Zusammenfassend sieht das BMEL die Länder in der Pflicht (Zuständigkeiten werden mal wieder hin und her geschoben). Soweit Niedersachsen tatsächlich Tiertransporte in Länder, in denen die Tiere nachweislich alle betäubungslos geschächtet werden, zeitnah unterbinden möchte, bliebt wohl nur die Anpassung der Prüfungsmaßstäbe. Hier könnte Frau Otte-Kinast die Erlasse anderer Länder als Muster heranziehen oder aber die Überarbeitung des eigenen Erlasses durch externe Fachleute in Auftrag geben.
Die vom BMEL favorisierte Lösung auf europäischer Ebene ist natürlich die beste, allerdings auch die unrealistische Alternative. In der EU gibt es genügend Länder, in denen der Tierschutz keinen besonders hohen Stellenwert einnimmt. Außerdem reagiert diese Ebene mehr als schwerfällig.
Seit mehr als 30 Jahren werden diese Transporte thematisiert.
(aktuell Animals’ Angels; https://www.animals-angels.de/neuigkeiten/beitrag/das-qualvolle-schicksal-deutscher-kuehe-in-marokko-animals-angels-fordert-landwirtschaftsminister-oezdemir-zum-handeln-auf.html)
Die Bitte des BMEL’s um Verständnis für eine „angemessene Zeitspanne“ zur Umsetzung von Vorhaben mit nationaler Tragweite erstaunt, zumal eine ausgearbeitete Verbotsnorm in der Schublade des Ausschusses des Bundesrates liegt. Dieses nationale Verbot für „wenig zielführend“ abzutun, ist klar eine vertane Chance. Deutschland würde mit einem solchen Verbot eine Vorreiterrolle einnehmen und hätte sich klar positioniert. Wie es unsere Verfassung mit dem Staatsziel Tierschutz auch verlangt.
22_04_25_OgT_Diedrich_Kleen_u_Mitzeichner_Offener_Brief_Verbot_von_Lebendtierexporten
Offener Brief an das BMEL und den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Herrn Cem Özdemir
Am 09.04.2022 hat unser Stadtratsabgeordneter in Wiesmoor, Diedrich Kleen, gemeinsam mit „Ostfriesen gegen Tierleid“ und vielen weiteren Organisationen in Aurich eine Demonstration unter dem Motto “Schluss mit Tiertransporten” durchgeführt.
Sicherheitsbedenken Tiertransporte
Nun ist es endlich soweit: Auch vom Verbraucherschutzministerium Brandenburg kam jetzt das Verbot für Tiertransporte nach Russland, Belarus und in die Ukraine.
09.04.2022 Demozug durch Aurich setzt Zeichen gegen grauenvolle Tiertransporte
350 Teilnehmer/innen zogen am Samstag, den 09.04.2022 durch Aurich, um ein Zeichen gegen grauenvolle Tiertransporte zu setzen. Die Veranstaltung „Schluss mit Tiertransporten“ wurde von den Ostfriesen gegen Tierleid und unserem Stadtratsabgeordneten aus Wiesmoor, Diedrich Kleen organisiert und fand die Unterstützung vieler namenhafter NGO’s.
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Transport ALLER Tiere nach Russland stoppen!
Gesellschaftliche Ablehnung, pandemiebedingte Exportprobleme, die afrikanische Schweinepest und viele weitere Ursachen bringen die Wirtschaft und damit die Regierung seit einiger Zeit endlich zu einem Umdenken hinsichtlich der grausamen und in den meisten Fällen tierschutzwidrigen Tiertransporte.
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Demo gegen Tiertransporte am 09.04. in Aurich
Am Samstag, den 09.04.2022 gehen wir in Aurich gemeinsam auf die Straße, um gegen grausame Tiertransporte zu demonstrieren.
Macht mit!
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VOST wehrt sich gegen Kritik an Tiertransporten
VOST-Geschäftsführer Cord-Hinnerk Thies führt zur Rechtfertigung der Transporte an, dass wir in einer Demokratie leben. Er verkennt dabei, dass Tierquälerei, zu welcher unstrittig das betäubungslose Schlachten gehört, von der Gesellschaft abgelehnt wird. Selbst wenn die Tiere unter Einhaltung sämtlicher Vorschriften der EU-TransportVO unbeschadet im Drittland ankommen, sind diese Transporte nach nationalem Recht zu verbieten. Es ist unstrittig, dass in Marokko alle Rinder früher oder später geschlachtet werden und zwar zu 100% betäubungslos.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass die trächtigen Tiere gar nicht der Zucht im Drittland zugeführt werden. Wie sonst ist es zu erklären, dass bei der Vielzahl der transportierten Tiere noch keine, weitere Transporte entbehrlich machenden Herdenverbände aufgebaut werden konnten ? Und warum gibt es immer noch keine Definition des Begriffs „Zuchttier“ ? Hierauf aufbauend könnten Nachweise verlangt werden, ob das Tier im Drittland auch seinem Zweck, nämlich der Zucht zugeführt wurde. Gleichzeitig wäre ausgeschlossen, dass tatsächlich „Schlachttiere“, die eigentlich nicht länger als 8 Stunden transportiert werden dürfen, auf die Reise geschickt werden.
Dass vom VOST-Chef angeführte Argument, die Tiere seien viel zu hochpreisig, um sie einfach nach dem Abkalben zu schlachten, vermag nicht zu überzeugen, zumal die Milchproduktion und Rinderhaltung in Marokko durch das bilaterale Kooperationsprojekt „Deutsch-Marokkanisches Exzellenzzentrum für Landwirtschaft“ subventioniert wurde bzw. wird.
https://www.bmel-kooperationsprogramm.de/projekte/marokko/
EU: Keine Verbesserungen des Tiertransportgesetzes
Über eineinhalb Milliarden fühlende Lebewesen werden jährlich innerhalb der EU und in Drittländer transportiert. Die Bedingungen während dieser Transporte sind höchst tierschutzwidrig und missachten das geltende Tierschutzrecht bei fast jedem einzelnen Transport, der stattfindet.
Auf eine Bürgerinitiative gegen diese Missstände folgte ein Untersuchungsausschuss Continue reading “EU: Keine Verbesserungen des Tiertransportgesetzes”