Vorpommern-Greifswald ist einer der wenigen Landkreise in Deutschland, der noch immer keine Bio-Tonne eingeführt hat. Continue reading “Bericht aus dem Kreistag Vorpommern-Greifswald: CDU/AfD gegen Bio-Tonne”
Month: November 2022
Türkischer Terror gegen die Kurden in Nord-Syrien
Die Türkei bringt von Jahr zu Jahr weitere Gebiete im Norden Syriens unter ihre Kontrolle und betreibt gegenüber der kurdischen Bevölkerung eine menschenverachtende Politik der ethnischen Säuberungen. Es ist die Rede von Verschleppungen und Folter sowie von einem Netz von Geheimgefängnissen. Continue reading “Türkischer Terror gegen die Kurden in Nord-Syrien”
Mahnwache und Infoveranstaltung zu Schliefenanlagen und Fuchsjagd am 3.Dezember in Rhede
Die “Fuchsfreunden NABU” rufen unter Beteiligung mehrerer NABU-Kreis- und Stadtverbände, zahlreicher Tierschutzvereine sowie dem Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) zur Mahnwache in der Rheder Innenstadt am Samstag, dem 03. Dezember auf.
Schliefenanlagen sind Tunnelsysteme, in denen man Jagdhunde (Teckel oder kleinere Terrierrassen) dafür trainiert, Füchse aus dem Bau zu treiben, damit diese von den draußen wartenden Jägern geschossen werden. Dazu werden Füchse in Zwingern gehalten, deren Lebenszweck in der Ausbildung von Hunden für die Tötung ihrer Artgenossen besteht. Die gefangen gehaltenen Füchse werden zwar durch Schieber vor einem direkten Körperkontakt mit den Hunden bewahrt, sie durchleben aber laut den Organisatoren der Demonstation bei jeder Bauhundeprüfung und -übung eine Situation der Todesangst. Sowohl die Hundeausbildung in Schliefenanlagen als auch ihr Zweck, die oben beschriebene Baujagd, sind in den Augen der Fuchsfreunde Nabu und den anderen Akteuren der Mahnwache wie der Tierschutzpartei in NRW klar tierschutzwidrig. Diese verweisen darauf, dass der Tierschutz in Deutschland seit 2002 Staatsziel mit Verfassungsrang, weshalb die Baujagd und die Hundeausbildung am lebenden Fuchs mindestens seit 20 Jahren verboten sein sollte.
Protest vor Ort
Eine solche Schliefenanlage mit einem im Zwinger gehaltenen Fuchs befindet sich am Rand des Burlo-Vardingholter Venn am Weg mit dem Namen „Fuchsbau”. Betrieben wird diese Anlage von der DTK Gruppe Westmünsterland e.V. – Am Samstag, dem 03.12. ab 15 Uhr findet eine Infoveranstaltung und Mahnwache in der Rheder Innenstadt an der Bahnhofstraße / Ecke Hohe Straße (gegenüber dem Rathausplatz) statt. Dabei stehen Information und Gespräch mit den Bürgern im Vordergrund. Organisiert wird die Kundgebung von den „Fuchsfreunden NABU” unter Beteiligung mehrerer NABU-Kreis- und Stadtverbände.
Petition gegen Schliefenanlagen
Im Mai 2022 schlossen sich mehrere Tierschutzvereine und Parteien zusammen und starteten gemeinsam eine Petition, um den Betrieb von Schliefenanlagen in ganz NRW zu verbieten. Die an den Ministerpräsidenten und den Landtag NRW gerichtete Petition hat das Ziel, eine Änderung der gesetzlichen Regelung herbeizuführen und in der Folge die in zahlreichen Anlagen in NRW gehaltenen Füchse zu beschlagnahmen und an spezialisierte Tierschutzvereine für eine mögliche Auswilderung zu übergeben. Diese Forderungen werden inzwischen von 56.260 Menschen unterstützt (Stand 24.11.).
Link zur Petition: https://www.change.org/schliefenanlagen
Mitgliederversammlung 2022
Wir vom Landesverband Brandenburg der Tierschutzpartei hatten am Samstag, dem 19.11.2022 unsere jährliche Mitgliederversammlung. Continue reading “Mitgliederversammlung 2022”
Bürgergeld: Neuer Name für Hartz IV!
Bundestag und Bundesrat haben am Freitag der Einführung des Bürgergelds zugestimmt. Es soll zum Jahresanfang das bisherige Hartz-IV-System ablösen und wird von den Ampel-Parteien als „Systemwechsel“ angepriesen.
Doch was ändert sich wirklich? Continue reading “Bürgergeld: Neuer Name für Hartz IV!”
Die Tierheime in NRW sind am Limit – ein Rettungsschirm für Tierheime in NRW!
#STOPTHEGRIND
Kennt ihr die Tradition Grindadráp (Grindwalfang) auf den Färöer-Inseln, bei der jährlich hunderte Wale und Delfine auf Treibjagden in eine Bucht getrieben und dort von den Anwohner:innen der Insel geschlachtet werden?
Wunsch und Wirklichkeit – Wenn Politik zum Wolkenkuckucksheim wird. Die Wohngeldreform zum 01.01.2023
Vor einigen Wochen hat die Bundesregierung beschlossen, eine Wohngeldreform
durchzuführen und ließ dieses durch den Bundestag bestätigen. Zum 01. Januar 2023 soll es nun
bundesweit das Wohngeld Plus geben. Die Zahl der Wohngeldbezieher*innen dürfte sich nach
Schätzungen von Expert*innen dann von aktuell 140.000 Haushalten in NRW auf 400.000 erhöhten.
Das sind fast 3x so viele Anträge! Die Ampelkoalitionäre hat es gefreut, konnten sie sich so in
diesen Krisenzeiten als sozialpolitisch rücksichtsvoll präsentieren. Nur, nach der Präsentation ist vor
der Umsetzung!
In NRW wird das Wohngeldgesetz von den Kommunen umgesetzt, d.h. dort werden die Anträge
bearbeitet und von dort werden die Leistungen ausgezahlt. Auf Warnhinweise der Landes-
Bauminister*innen gab Bundesbauministerin Geywitz (SPD) nicht viel. Denn die teilten ihr schon
vorab mit, dass die Umsetzung zum geplanten 01. Januar 2023 nicht funktionieren wird. Schon
allein deshalb, weil das IT-Fachverfahren erst einmal in allen Kommunen installiert werden muss.
Laut NRW-Bauministerin Scharrenbach (CDU) dauert die Installation des Programms ca, 4-6
Monate!
Der Deutsche Städtetag teilte Anfang November zu dem Thema mit, dass in den ersten Wochen
oder gar Monaten des Jahres 2023 gar keine Wohngeldanträge durch die Wohngeldbehörden
beschieden werden, wenn das IT-Fachverfahren zum Anfang des Jahres nicht startklar sei.
Wenn es tatsächlich 3x so viele Anträge werden, braucht es auch entsprechendes Personal.
Personal, welches von den Kommunen zur Verfügung gestellt werden muss. Die meisten
Kommunen haben kein Geld, bekommen aber immer mehr Aufgaben durch Bund und Länder
aufgebürdet. Und Personal zu finden, ist aktuell extremst schwierig. So ist schon jetzt damit zu
rechnen, dass viele Bürger*innen auf ihren Wohngeldbescheid Wochen bis Monate werden warten
müssen.
Es ist nämlich nicht nur die Präsentation des guten Willens, sondern auch der Wille zur Umsetzung
nötig, wenn Bürgeranliegen ernst genommen werden sollen.
Petition gegen die Hobbyjagd
Die Forderung der kompletten und bedingungslosen Abschaffung jeder Jagd durch Menschen, die unser aller Ziel ist, wird zwar nicht gestellt, aber als politische Zwischenschritte sollten wir die von Wildtierschutz Deutschland e. V. gestartete Petition mittragen. Die Verwirklichung der Forderungen
Tierschutzpartei ruft zu Spenden für die Obdachlosenhilfe auf
Dach-über-dem-Kopf-Tag am 3. Dezember
Bereits im Sommer titelte der Lokalradiosender Radio 91,2 „Obdachlosigkeit in Dortmund steigt“, dabei kann die Anzahl der Menschen ohne eigenen Wohnraum in unserer Stadt nur geschätzt werden.
Continue reading “Tierschutzpartei ruft zu Spenden für die Obdachlosenhilfe auf”