Der Nutria: Mitgeschöpf statt Abschussobjekt

In Cottbus und vielen anderen Regionen verschärft sich die Debatte um die Nutria. Das Nagetier wird oft als „Schädling” oder „invasive Art” stigmatisiert, dabei ist es in Wahrheit ein friedfertiger Bewohner unserer Gewässer, der weitaus mehr Mitgefühl verdient, als ihm derzeit entgegengebracht wird. In der Berichterstattung – etwa durch die Tagesschau oder den rbb – werden die Tiere häufig einseitig als „Problem“ für den Hochwasserschutz und die Uferstabilität dargestellt.

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Achtung, Amphibienwanderung!

Achtung, die Amphibienwanderung hat begonnen! Bei mild-feuchtem Wetter wandern Kröten und andere Amphibien in der Dämmerung zu Laichgewässern, um sich fortzupflanzen.
Dabei werden in jedem Frühjahr Millionen der Tiere durch den Straßenverkehr getötet. Auch Kröten, die am Straßenrand sitzen oder “zwischen die Räder genommen werden”, können durch den Strömungsdruck sterben, wenn das Auto nicht langsam genug ist. Deshalb sollte man dort, wo Amphibien unterwegs sind, nicht schneller als allerhöchstens 30 km/h fahren! Continue reading “Achtung, Amphibienwanderung!”

+++PRESSEMITTEILUNG+++  Tierschutzpartei kritisiert Untätigkeit der Landes- und Bundespolitik beim Feuerwerksverbot: „Verantwortungsflucht statt Handeln“ 

+++PRESSEMITTEILUNG++
Tierschutzpartei kritisiert Untätigkeit der Landes- und Bundespolitik beim Feuerwerksverbot: „Verantwortungsflucht statt Handeln“ 

Deutschland, 31.12.2025 –
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ wirft der Landes- und Bundespolitik vor, sich beim Thema privates Feuerwerk ihrer Verantwortung zu entziehen. Dabei sprechen die Fakten eine klare Sprache: 59 Prozent der Bevölkerung befürworten ein Feuerwerksverbot, ebenso Polizei und Rettungskräfte. Dennoch verweigert die Politik konsequentes Handeln und verweist stattdessen auf Kommunen. 

„Das ist keine gelebte Demokratie, sondern Verantwortungsflucht“, erklärt Dennis Landgraf, Vorsitzender der Tierschutzpartei. „Jedes Jahr erleben wir dieselben Folgen: Verletzte Menschen, überlastete Einsatzkräfte, Gewalt, Umweltverschmutzung und massiven Stress für Tiere – und jedes Jahr heißt es wieder, man sei nicht zuständig.“ 

Nach Ansicht der Tierschutzpartei mangelt es nicht an Erkenntnissen, sondern an politischem Rückgrat. Vernünftige und mehrheitsfähige Lösungen würden aus Angst vor Konflikten vertagt. Leid, Sachschäden und Umweltbelastungen würden so bewusst in Kauf genommen. 

„Nicht der Klügere gibt nach – der Klügere handelt. Wer das nicht tut, sollte wenigstens aufhören, Untätigkeit als Politik zu verkaufen“, so Dennis Landgraf. 

Die Partei fordert klare landesweite Regelungen, die Menschen, Tiere und Umwelt schützen, statt politische Verantwortung weiterzureichen. 

Kontakt:
Dennis Landgraf, Bundesvorsitzender und Pressesprecher der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei
presse@tierschutzpartei.de 

CDU blockiert Tierschutz – Tiere, Klima und Menschen zahlen den Preis

Zum Welttierschutztag steht Berlin ohne unabhängige Stimme für den Tierschutz da

Berlin, 02.10.2025 – Am bevorstehenden Welttierschutztag (04. Oktober) steckt der Tierschutz in Deutschland in einer tiefen Krise – und in Berlin ist sie besonders sichtbar: Seit dem Regierungswechsel im Mai 2023 wurde die Arbeit der progressiven Landestierschutzbeauftragten Dr. Kathrin Herrmann systematisch blockiert.

„Am Welttierschutztag sollte Berlin eigentlich Vorreiter im Schutz von Tieren sein – stattdessen herrscht politisches Schweigen. Mit dem erzwungenen Sonderurlaub von Dr. Kathrin Herrmann seit Anfang Oktober hat die CDU die stärkste Stimme Berlins für Tiere, Klima und Gesundheit verstummen lassen”, stellt Nico Poschinski, Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Berlin, fest.

Den Anfang des Konflikts machte eine geplante Aufklärungskampagne Ende 2023, die die Folgen der landwirtschaftlichen Tierproduktion für Klima, Artenvielfalt, Pandemien und Antibiotika-Resistenzen verdeutlichen sollte. Inhalte und Design waren bereits vollständig ausgearbeitet und finanziert – doch CDU-Senatorin Badenberg untersagte die Veröffentlichung. Damit wurde deutlich: Wissenschaftlich fundierte Aufklärung zur Zukunftsfähigkeit unserer Ernährung ist politisch nicht erwünscht. Kurz darauf entzog Senatorin Badenberg Dr. Herrmann die Möglichkeit zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, strich das Budget für Tierschutzprojekte und kappte damit zentrale Arbeitsgrundlagen. Eine unabhängige, wissenschaftlich basierte Arbeit zum Schutz von Tieren, Klima und Menschen war unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich.

Dieses Vorgehen ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in ein bundesweites Muster ein. Auch auf Bundesebene verschärfte die CDU/CSU die Krise: Ende August 2025 ließ man den Vertrag der unabhängigen Bundestierschutzbeauftragten Ariane Kari auslaufen. Anstatt die wichtige Position mit einer fachlich versierten Expertin neu zu besetzen, wurde sie einer Lobbyistin der Viehwirtschaft übertragen – mit dem erklärten Ziel, Tierhalter zu „entlasten”. Gleichzeitig tritt Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer öffentlich als Wissenschaftsleugner auf. Statt die dringend notwendige Agrarwende einzuleiten, relativiert er die katastrophalen Folgen des Fleischkonsums für Klima, Umwelt und Gesundheit und erklärt Fleisch zur Gesundheitsnotwendigkeit. Solche Falschaussagen sind brandgefährlich, weil Bürger:innen ihnen Glauben schenken könnten – auch wenn wissenschaftlich längst das Gegenteil belegt ist.

Die Faktenlage ist eindeutig: Der Klimakollaps bedroht unsere Lebensgrundlagen. Ein erheblicher Teil der Lebensmittelpreissteigerungen geht bereits auf die Klimakrise zurück, mit massiven Folgen für Inflation und Ernährungssicherheit. Expert:innen warnen vor Engpässen, Unruhen und dem Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems. Eine aktuelle Analyse in One Earth zeigt: Nur eine tiefgreifende Transformation unseres Ernährungssystems kann verhindern, dass wir die planetaren Grenzen sprengen. Ohne eine drastische Reduktion des Tierproduktekonsums lassen sich weder Treibhausgasemissionen noch Nährstoffkreisläufe kontrollieren.

Die Blockade der Berliner Landestierschutzbeauftragten zeigt exemplarisch, wie die CDU/CSU tickt: Anstatt Bürger:innen durch wissenschaftsbasierte Politik vor Klima- und Gesundheitsrisiken zu schützen, werden unbequeme Wahrheiten unterdrückt und populistische Botschaften verbreitet – im Interesse der Tierindustrie und einer Wählerschaft, die ihre Essgewohnheiten nicht ändern will. Doch Essen ist keine rein private Angelegenheit: Unsere Ernährungsweise hat unmittelbare Auswirkungen auf Tiere, Klima, Umwelt und die Gesundheit aller. Wer politische Verantwortung trägt, darf diesen Zusammenhang nicht ignorieren.

Für Berlin ist der Schaden besonders groß: Dr. Kathrin Herrmann sah sich gezwungen, seit dem 1. Oktober 2025 bis zur nächsten Legislatur Sonderurlaub zu nehmen und ihre erfolgreiche Arbeit im Ausland fortzuführen. Damit verliert die Hauptstadt eine international anerkannte, unabhängige Stimme für Tiere, Klima und Gesundheit. Was bleibt, ist ein politisches Vakuum – und die bittere Erkenntnis, dass Berlin und seine Bürger:innen den Preis für eine rückwärtsgewandte Tierschutzpolitik zahlen.

„Am Welttierschutztag wird klar: Wer Tiere schützt, schützt auch Klima, Umwelt und Menschen. Alles andere ist Politik von gestern”, so Nico Poschinski.

Pressemitteilung: Streichung der Bundestierschutzbeauftragten wäre Verrat am Staatsziel Tierschutz – Tierschutzpartei fordert gesetzlich abgesicherte Verlängerung und Stärkung des Amtes 

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) zeigt sich entsetzt über die Pläne der neuen schwarz-roten Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz, das Amt der Bundestierschutzbeauftragten zu streichen. Continue reading “Pressemitteilung: Streichung der Bundestierschutzbeauftragten wäre Verrat am Staatsziel Tierschutz – Tierschutzpartei fordert gesetzlich abgesicherte Verlängerung und Stärkung des Amtes “

Nutria-Jagd in Krefeld: UNGEREIMTHEITEN – Verschwundene STRAFANZEIGE

Über die Jagdvergehen, die an Nutrias in Krefeld im letzten Herbst begangen wurden, haben wir im Oktober 2024 berichtet, bei Facebook ebenso über die vom Landesverband Nordrhein-Westfalen initiierte Petition gegen diese Bejagung.

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Tierrechte und Tierschutz 2025 endlich in den Bundestag!

Drei RLP-Direktkandidatinnen für die Bundestagswahl 2025!

In Rheinland-Pfalz haben wir für diese drei Wahlkreise bereits Direktkandidierende aufstellen können:

Am 22. September wurde Manuela Baker-Kriebel zur Direktkandidatin für den Wahlkreis 210 = Südpfalz gewählt,

am 22. Oktober Barbara Schwarz zur Direktkandidatin für den Wahlkreis 209 = Pirmasens, und

am 26. Oktober 2024 wurde Michaela Rutte zur Direktkandidatin für den Wahlkreis 203 = Montabaur im Westerwald!

Wir danken den Kandidatinnen und allen Mitgliedern und Unterstützern, die dies ermöglicht haben!

Das für den Wahlantritt im jeweiligen Wahlkreis notwendige Unterstützungs-Unterschriften-Formular (UU) lässt sich hier abrufen. Solltest Du in einem der Wahlkreise wohnen, drucke es Dir doch mit Vor- und Rückseite aus, befülle den mittleren Teil mit Deinen Daten, lass es am besten noch schnell in Deinem Einwohnermelde- oder Bürgeramt beglaubigen (kostenlos!), und schicke es uns im Original an:

PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ
Landesverband Rheinland-Pfalz
Schillerstraße 24
66989 Höhfröschen

Gerne natürlich auch noch je ein Exemplar von Kindern, Eltern, Freunden, Nachbarn … Mindestens 200 UUs benötigen wir für jeden dieser Wahlkreise!

Für unsere Kandidatur auch mit einer Landesliste gibt es für ganz Rheinland-Pfalz ein einheitliches Formular: 2000 UUs werden in kürzester Zeit dringend benötigt … Wir danken für jede Unterstützung!

UU-Formular 203 Direktkandidatin Michaela Rutte Montabaur

UU-Formular 209 Direktkandidatin Barbara Schwarz Pirmasens

UU-Formular 210 Direktkandidatin Manuela Baker-Kriebel Südpfalz

BW_2025_Tierschutzpartei_Unterstuetzungsunterschriften_RLP-Landesliste

 

Appell an den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten für das Ende der Barbarei im RLP-Jagdrecht

Aus gegebenen Anlass – der zweite Entwurf für das zu ändernde rheinland-pfälzische Jagdrecht ist schlechter, als der ursprüngliche – haben wir uns am 23. August 2024 an unseren neuen Ministerpräsidenten, Herrn Alexander Schweitzer, gewandt mit der inständigen

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Tierversuche – kein Ende in Sicht?

Beitrag zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24.04.2024

Es ist mal wieder soweit: Am 24.04.2024 führen Tierrechtsorganisationen und Tierschutzvereine und Verbände weltweit Veranstaltungen und Mahnwachen statt, um auf das Leid der Versuchstiere aufmerksam zu machen.

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