Unterstützungsunterschriften für die Landesliste NRW der Tierschutzpartei

Liebe Mitglieder, wir brauchen Eure Unterstützung(sunterschriften),

am 26. September 2021 ist Bundestagswahl. Und wir als Tierschutzpartei möchten gewählt werden können. Dafür brauchen wir deine Unterstützung(sunterschrift)! Continue reading “Unterstützungsunterschriften für die Landesliste NRW der Tierschutzpartei”

Münchner Direktkandidierende für den Bundestag gewählt

Nachdem unsere 22-köpfige bayerische Landesliste bereits seit einigen Wochen aufgestellt ist, haben wir erstmals in unserer fast 30-jährigen Geschichte nun auch die ersten sechs bayerischen Direktkandidierenden für die Erststimme ins Rennen geschickt. Bereits besetzt ist der gesamte Münchner Raum, also die Wahlkreise München-Nord, München-West/Mitte, München-Ost, München-Süd und München-Land. Auch Neu-Ulm wurde erfolgreich aufgestellt, weitere sollen unter anderem in Landshut-Kelheim, Roth, Nürnberg und Fürth folgen.

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Wir brauchen ein neues Zuhause!

Lasst uns leben!

Katja Rödel lebt im Landkreis Coburg und setzt sich für ein junges Biberpärchen ein, das sich nicht vertreiben lässt – und deshalb jetzt getötet werden soll!

Sie berichtete uns, dass die Staatsstraße 2205 neu nahe Coburg gebaut wird und dafür mehrere Male der Biberdamm mit einem Kran zerstört wurde, um die Biber zu vertreiben. Und das alles während der Wurfzeit!

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Brandenburg stellt Kandidaten für BTW auf und wählt neuen Vorstand

Am 17.04.2021 haben wir die Aufstellungsversammlung der Kandidaten für die Bundestagswahl am 26.09.2021 sowie die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Brandenburg durchgeführt, in der der neue Landesvorstand gewählt wurde.

Die Kandidaten des Landes Brandenburg für die Bundestagswahl sind:

• Platz 1 Frau Kerstin Hamann
• Platz 2 Frau Christiane Müller-Schmolt
• Platz 3 Herr Markus Kirschning
• Platz 4 Frau Carola Schäfer-Weiß
• Platz 5 Herr David Röwer
• Platz 6 Frau Laura Klinner
• Platz 7 Herr Louis Ripp
• Platz 8 Frau Ada Peters
• Platz 9 Herr Jürgen Hauschke
• Platz 10 Frau Signe Berger

Einige Personen waren nicht anwesend, wurden aufgrund der schriftlichen Vorstellung und teilweise telefonischer Ergänzungen gewählt.

Der neue Vorstand wurde wie folgt gewählt:

Landesvorsitzende:
Markus Kirschning
Christiane Müller-Schmolt
Carola Schäfer-Weiß
Schatzmeisterin:
Laura Klinner
Stellvertretender Schatzmeister:
Louis Ripp
Beisitzerin:
Kerstin Hamann

Wir begannen die Versammlung bei Sonnenschein und unter lautstarker Zustimmung der anwesenden Hühner und endeten pünktlich vor dem Einsetzen des Regens. Bedanken möchten wir uns noch bei unserer Gastgeberin Inka Seidel, die ihren Garten für unsere Versammlung zur Verfügung stellte.

Unterstützungsunterschriften

Wir benötigen Ihre Unterstützung beim Sammeln von Unterschriften für die Teilnahme an der 20. Bundestagswahl im September.
Damit unsere Landesliste zur Wahl zugelassen wird, benötigen wir 2000 Unterschriften.

Wichtig ist, dass die Unterzeichnenden ihren Hauptwohnsitz im Land Brandenburg haben und wahlberechtigt sind.

Unser Unterschriftenformular für Brandenburg kann hier https://www.tierschutzpartei.de/partei/wahl/bundestagswahl-2021/ausgedruckt und auch kopiert werden. Das unterschriebene Formular bitte senden an:

Markus Kirschning
Dorfstr. 14 A
14662 Mühlenberge OT Haage

Die Bescheinigung des Wahlrechts holen wir gern für Sie ein. Sie können es aber auch selbst tun.
Die Unterschrift verpflichtet Sie zu nichts, aber für uns zählt jede einzelne Unterschrift.

Christiane Müller-Schmolt

Der Nationale Radverkehrsplan 3.0 des Andi Scheuer

Neben Julia Klöckner ist Andreas Scheuer sicherlich der umstrittenste Inhaber eines Kabinettpostens dieser Bundesregierung. Nicht erst seit dem Mautdebakel werden im Lobbyismus für die Autokonzerne und Ineffektivität vorgeworfen. Nun hat er den neuen Nationale Radverkehrsplan (NRVP) erstellt, der am 21.04.2021 von der Bundesregierung beschlossen wurde.

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Tierversuche Hilfe oder Hindernis?

Beitrag zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24.04.2021
Fragt man jemanden wie sie/er zu Tierversuchen steht ist die Antwort in den meisten Fällen in etwa: “Sie sind ein notwendiges Übel. Es ist schlimm, was mit den Tieren gemacht wird, aber die Gesundheit des Menschen geht vor“.
Wir werden in diesem Artikel nicht auf die moralischen Fragen zu Tierversuchen eingehen und auch nicht die Situation der Tiere beleuchten. An dieser Stelle möchten wir nur kurz aus dem Tierschutzgesetz §7 Abschnitt 2 Zitieren:
„Tierversuche im Sinne dieses Gesetzes sind Eingriffe oder Behandlungen zu Versuchszwecken
1. an Tieren, wenn sie mit Schmerzen, Leiden oder Schäden für diese Tiere verbunden sein können,
2. an Tieren, die dazu führen können, dass Tiere geboren werden oder schlüpfen, die Schmerzen, Leiden oder Schäden erleiden, oder
3. am Erbgut von Tieren, wenn sie mit Schmerzen, Leiden oder Schäden für die erbgutveränderten Tiere oder deren Trägertiere verbunden sein können.
…“
Hier geht es um die Frage: „Nutzen Tierversuche der Gesundheit des Menschen oder sind sie vielmehr ein Hindernis?
Tierversuche sind eine Sackgasse.
Die teilweise recht hohe genetische Übereinstimmung (Schimpanse: über 96 %, Maus: 85 %) repräsentieren nicht die Übertragbarkeit (96 % Übereinstimmung heißt nicht, dass der Mensch auf 96 % aller Substanzen gleich reagiert.)
Bei einer Untersuchung eines britischen Forscherteams stellte sich heraus, dass von Substanzen, die erwiesenermaßen zu Missbildungen bei ungeborenen Kindern führen, die Hälfte in Tierversuchen als unbedenklich eingestuft wurden (Contergan eingeschlossen). Auf der anderen Seite fallen ebenso viele Stoffe, die für den Menschen unbedenklich sind, bei den Tierversuchen durch.
(1) Laut einer weiteren Studie lassen sich nur 43 % der Nebenwirkungen von Substanzen mit Versuchen an Mäusen und Ratten vorhersagen.
(2)Ein Münzwurf bei dem Kopf für „Ja diese Nebenwirkung tritt auf“ und Zahl für „Nein diese Nebenwirkung tritt nicht auf“ steht hätte eine höhere Genauigkeit oder anders gesagt, nach dem Versuch wissen wir weniger als davor.
Die U.S. Food and Drug Administration (FDA) gibt an, dass 92 % aller an Tieren erfolgreich getesteten Medikamente bei Studien an Menschen durchfallen. (3)
Diese Unterschiede werden auch in Zukunft nicht verschwinden, denn eine Ratte bleibt eine Ratte, ein Schimpanse ein Schimpanse und ein Mensch ein Mensch. Diese „Genauigkeit“ ist das Beste, was Tierversuche bieten können.
Das Problem:
Bis ein Medikament entwickelt und zugelassen wird, dauert es in der Regel mehr als 13 Jahre. Zeit die nicht jeder Patient hat. Falsche Informationen aus Tierversuchen führen

Forscher immer wieder auf Irrwege und kosten so noch mehr Zeit und Geld.

Tragischer wird die Sache nur noch wenn man sich die Frage stellt: „Wenn 92 % der Medikamente an Tieren fälschlicherweise positiv getestet wurden, wie viele Medikamente wurden dann fälschlicherweise negativ getestet ? Haben wir vielleicht schon ein wirksames Mittel gegen Alzheimer, Krebs oder HIV gefunden, das nur verworfen wurde, weil Mäuse oder Affen es nicht vertragen?“. Eine berechtigte Frage wie folgende Beispiele zeigen.
Tamoxifen: eines der wirksamsten Medikamente gegen bestimmte Arten von Brustkrebs.
Wäre aufgefallen, dass es bei den Ratten in den Versuchen zu einer erhöhten Zahl an Lebertumoren geführt hat wäre es sicher nicht weiter Entwickelt worden.
Imatinib: zur Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie
Imatinib führt unter andern bei Hunden zu schweren Leberschäden. Tests an menschlichen Zellproben widerlegten die Ergebnisse.
Aspirin – Aspirin führt bei Affen, Katzen, Mäusen und vielen anderen Tieren zu embryonalen Fehlbildungen
Glücklicherweise war die Unbedenklichkeit für den Menschen bereits bekannt bevor Tierversuche etwas anderes sagen konnten.
Die Fehlerquote der Tierversuche entspricht beinahe ihrem Budget in Deutschland. Nur ca. 1 % der Fördermittel gehen an tierversuchsfreie Forschungsprojekte.
Wer wissenschaftlich interessiert ist und einen tieferen Einblick in die tierversuchsfreien Forschungen bekommen möchte, kann mal einen Blick auf diese Datenbank werfen: NAT-Database (Non-Animal_Technologies) – Tierversuchsfreie Datebank (nat-datenbank.de) Für alle anderen stellen wir kurz und in einfachen Worten eine der bekannteren Methoden vor. Mini-Organe/Multi-Organ-Chips. Das Verfahren: Mit Hilfe von Stammzellen oder IPSC`s (Normale Zellen, die zu Stammzellen gemacht wurden) können Mini-Organe gezüchtet werden, die wie normale Organe reagieren und die gleichen Funktionen ausüben. Als Nährmedium wird für diese Mini-Organe u.a. humanes Blutplättchenlysat (hPl) verwendet, welches als Nebenprodukt bei Blutspenden gewonnen wird. Fötales Kälberserum (FKS) findet keine Anwendung. Bei Multi-Organ-Chips werden mehrere Mini-Organe auf einen Chip gesetzt und mit einem simulierten Blutkreislauf verbunden. Gibt man nun ein Medikament dazu, kann überwacht werden, wie die Mini-Organe darauf reagieren. Natürlich haben diese und andere Techniken noch ihre Grenzen. Tierversuche andererseits sind bereits an ihre Grenzen gestoßen und schon jetzt zeigen immer mehr Studien, dass die neuen Methoden wissenschaftliche Vorteile gegenüber Tierversuchen haben und das Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Quellen:
(1) Bailey, J et al.: The future of teratology research is in vitro. Biogenic Amines 2005: 19 (2), 97-145
(2) (2) Olson, H et al.: Concordance of the Toxicity of Pharmaceuticals in Humans and in Animals. Regulatory Toxicology and Pharmacology 2000: 32; 56–67. 20000122
(3) Cambridge University Press The Flaws and Human Harms of Animal Experimentation
Christian Wulff

SAUBERES FLEISCH? – VORTRAG UND DISKUSSION AM FREITAG, 30.04. UM 20.00 UHR

Ist Verzicht auf Fleisch und tierliche Produkte der einzige Weg, um milliardenfaches Tierleid zu beenden und damit eines der größten ökologischen Probleme in den Griff zu bekommen?

Die Erzeugung von Fleisch und anderen tierlichen Produkten durch den Einsatz zellulärer Landwirtschaft könnte ein Weg sein, der zu schnellerem Erfolg führt. Continue reading “SAUBERES FLEISCH? – VORTRAG UND DISKUSSION AM FREITAG, 30.04. UM 20.00 UHR”

Tierschutzpartei setzt Katzenschutzverordnung in Breisach durch

Unsere Breisacher Gemeinderätin Sonia Ellen Lühring hat die überwältigende Mehrheit des Gemeinderats von einer Katzenschutzverordnung überzeugt, die dieser nun beschlossen hat. Lediglich die AfD und eine CDU-Vertreterin stimmten dagegen, sodass nun bis zum 15. Oktober alle Freigänger-Katzen und -Kater in Breisach kastriert bzw. sterilisiert und gekennzeichnet werden müssen.

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