Länderübergreifend, einer für alle: Wir fordern LEBENSRECHT FÜR DEN HORNISGRINDE-WOLF im Nationalpark Schwarzwald!

Unsere seit Jahren als Jagdgegnerin bekannte 2. Vorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Barbara Schwarz, war aus der Pfalz angereist, als am Samstag, dem 28.02.2026, die schon vierte Mahnwache stattfand in Hundseck im nördlichen Schwarzwald, Continue reading “Länderübergreifend, einer für alle: Wir fordern LEBENSRECHT FÜR DEN HORNISGRINDE-WOLF im Nationalpark Schwarzwald!”

Auch im kleinsten Fell schlägt ein Herz!

Alle Tiere verdienen Mitgefühl und Respekt, egal ob groß oder klein!

Mäuse z. B. zeigen erstaunliche Fähigkeiten und Verhaltensweisen: Sie scheinen sich selbst im Spiegel zu erkennen, haben also wohl ein Selbstbewusstsein. Sie gehen tiefe Bindungen zueinander ein, ziehen ihren Nachwuchs in gemeinschaftlichen Gruppennestern groß und singen im Ultraschallbereich, um Partnerinnen für sich zu gewinnen.

Mäuse sind liebenswerte Tiere mit eigener Persönlichkeit. Bitte helft mit, ihr Image zu verbessern, damit sie künftig nicht mehr millionenfach in Tierversuchen gequält oder als „Schädlinge“ getötet werden!

Wels am Brombachsee getötet

Am Brombachsee wurde ein großer Wels angeschossen und getötet, nachdem er offenbar Badegäste gebissen hatte. Dabei handelte es sich vermutlich um ein natürliches Verteidigungsverhalten während der Brutzeit – der Wels wollte sein Gelege schützen.
Statt das Tier einzufangen oder abzusichern, griff die Polizei zur Waffe. Die Bilder mit lachendem Beamten neben dem toten Tier sorgen zu Recht für Empörung. Continue reading “Wels am Brombachsee getötet”

Salamander in Gefahr – So kannst du helfen

Wie der NABU berichtet, sterben unsere Feuersalamander und Schuld ist die tödliche Salamanderpest (Bsal). Dieser Hautpilz, vermutlich durch Tierimporte aus Asien eingeschleppt, breitet sich rasant aus und führt dort, wo er nachgewiesen wird, zu einem regionalen Massensterben.

Um die Sporen nicht weiterzuverbreiten, müssen wir alle handeln: Continue reading “Salamander in Gefahr – So kannst du helfen”

Appell an den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten für das Ende der Barbarei im RLP-Jagdrecht

Aus gegebenen Anlass – der zweite Entwurf für das zu ändernde rheinland-pfälzische Jagdrecht ist schlechter, als der ursprüngliche – haben wir uns am 23. August 2024 an unseren neuen Ministerpräsidenten, Herrn Alexander Schweitzer, gewandt mit der inständigen

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Zeitumstellung: Erhöhtes Risiko für Wildtier-Unfälle

Die Zeitumstellung bedeutet für viele Menschen zusätzlichen Stress und auch sogenannte „Nutztiere“ können unter den plötzlich veränderten Abläufen in der Agrarindustrie leiden.

Was Vielen außerdem nicht bewusst ist: Continue reading “Zeitumstellung: Erhöhtes Risiko für Wildtier-Unfälle”

Brut- und Setzzeit! Hunde an die Leine für die Wildtiere

Zu Beginn des Frühlings fängt auch die Brut- und Setzzeit an, also die Zeit, in der heimische Wildtiere wie u.a. Rehe, Hasen, Wildschweine und Vögel ihren Nachwuchs bekommen und aufziehen. Continue reading “Brut- und Setzzeit! Hunde an die Leine für die Wildtiere”

Neuer Tierschutzgesetz-Entwurf: Eine gute Entwicklung?

Nein, der neue Referentenentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes ist leider ein Schlag ins Gesicht aller, die sich für das Wohl aller empfindungsfähigen Lebewesen einsetzen. Continue reading “Neuer Tierschutzgesetz-Entwurf: Eine gute Entwicklung?”

Region Hannover: Schwarzer Tag für Wölfe

In unseren Augen zeichnete sich bereits im Vorfeld ein Tier- und Artenschutzskandal für die heutige Regionsversammlung in Hannover ab. Zur Entscheidung stand die Resolution der Gruppe CDU/FDP zum Thema Wolfs-Bestandsmanagement in der Region Hannover, mit der eine regelhafte Bejagung des Wolfes und die Aufhebung seines strengen Schutzstatus über eine veränderte Gesetzgebung auf EU- und Bundesebene gefordert wurde. Von den Fraktionen SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN war hierzu ein Änderungsantrag eingereicht worden mit dem moderateren Ziel, die Entnahme von Wölfen im Zusammenhang mit Nutztierrissen zu erleichtern und die bestehenden bürokratischen Hürden hierfür abzubauen. Das Ergebnis in Kürze: Der Antrag der CDU/FDP wurde abgelehnt, der Änderungsantrag angenommen. So oder so: Der strenge Schutzstatus des Wolfes soll per Gesetzgebung aufgeweicht und Abschüsse regionsbezogen erleichtert werden.

Was uns fassungslos macht: Gegen diese Anträge gab es im Rahmen der Diskussion nur eine EINZIGE Stellungnahme gegen den Abschuss von Wölfen: die unseres Regionsabgeordneten Jens Klingebiel. Alle anderen Parteien folgten den teils unwissenden, teils populistischen Behauptungen der großen Fraktionen und Einzelabgeordneten.

Unsere Hoffnung ist und bleibt, dass sich die Europäische Gesetzgebung diesen für den Artenschutz schädlichen Forderungen nicht anpasst und den strengen Schutzstatus des Wolfes aufrecht erhält.

Hier der Appell von Jens Klingebiel an die Abgeordneten:

Sehr geehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrter Herr Regionspräsident, sehr geehrte Damen und Herren,

der Schutzstatus des Wolfes darf auf gar keinen Fall aufgeweicht werden!

Wenn der Wolf durch schlechten Herdenschutz regelrecht eingeladen wird, Tiere zu reißen, sollte eigentlich allen klar sein: er nimmt den Weg des geringsten Widerstandes. Des Weiteren ist es ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und die Weidetierhaltungsverordnung, wenn man seine Tiere nicht gegen Beutegreifer schützt. Im Gegenteil! Für Nutztierhalter besteht gar kein Anlass, dies zu ändern – sie bekommen ja trotzdem Erstattungen für die gerissenen Tiere.

Eine Erstattung sollte aber nur bei nachgewiesenem Herdenschutz stattfinden! Nur dann wird der Herdenschutz auch tatsächlich umgesetzt. Obwohl die Anschaffungskosten für Herdenschutzzäune erstattet werden, wird dies wegen zu aufwändiger Beantragung nicht genutzt. Hier muss dringend entbürokratisiert und beschleunigt werden!

Und die Hetze gegen den Wolf aufgrund weiterer (ungeschützter) Risse steigt.

Allein durch diese Resolution und die absolut NICHT objektiv geführte Berichterstattung in den Medien fühlen sich viele bestätigt, dass sie den Wolf abschießen können. „Die Politik will es ja so!“

Und die Dunkelziffer der illegalen Abschüsse steigt immer mehr.

Aus diesen Gründen lehnt die Tierschutzpartei diese Resolution in jeglicher Form ausdrücklich ab. Alle Anwesenden sollten den Lobbyismus außen vor lassen und bitte nochmal über die tatsächlich vorliegenden Fakten nachdenken, Fakt ist:

Intakter Herdenschutz – keine Wolfsrisse!