Tierschutzpartei Berlin fordert besseren Schutz vor häuslicher Gewalt!

Der Landesverband Berlin der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) fordert anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25.11.2025 einen besseren Schutz für Frauen vor häuslicher Gewalt¹ und eine Rücknahme der geplanten Kürzungen in Berlin. Damit Frauen besser geschützt werden können, braucht es mehr Prävention, Bildung und Hilfsangebote.

Konsequenter Gewaltschutz für Betroffene
„Jede Frau, die Gewalt erlebt, ist eine zu viel“, mahnt die Landesvorsitzende und Sozial- und Traumapädagogin Nicole Porm. „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die Istanbul-Konvention verpflichtet Deutschland eigentlich dazu, diese Gewalt konsequent zu bekämpfen und Betroffene zu schützen. Doch trotz dieser Vorgaben bedeuten die geplanten Kürzungen in Berlin einen weiteren Einschnitt in ohnehin chronisch unterfinanzierte Unterstützungssysteme: Frauenhäuser, Beratungsstellen und Gewaltschutzprojekte arbeiten schon jetzt an ihrer Belastungsgrenze.“

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Gleichstellung plant die Mittel im nächsten Jahr um 2 % zu kürzen. Dabei steigen die Zahlen häuslicher Gewalt gegen Frauen stetig. Für einige Projekte sind es Kürzungen bis zu 10 %, da steigende Kosten durch Gehalts- und Mieterhöhungen und andere Ausgaben nicht berücksichtigt wurden². Das heißt, dass hunderte Schutzbedürftige abgewiesen werden müssen, was bereits jetzt geschieht. Die Istanbul-Konvention verpflichtet 2,5 Frauenhausplätze pro 10.000 Einwohner:innen bereitzustellen. Berlin erreicht davon aktuell nur etwa die Hälfte.

Investitionen statt Kürzungen
„Wer Gewalt wirklich beenden will, muss investieren – in Prävention, Bildung und den Ausbau von Hilfsangeboten für Betroffene“, fordert die Landesvorsitzende Porm. „Dazu gehören intersektionale, inklusive Frauenhäuser und Schutzwohnungen, niedrigschwellige Beratungsangebote, professionelle Unterstützung bei digitaler Gewalt sowie Schulprogramme, die früh dazu befähigen, stereotype Rollenbilder³ zu hinterfragen, Grenzen zu respektieren und Konflikte gewaltfrei zu lösen.“

¹ 70 % der Opfer häuslicher Gewalt sind Frauen. Polizei Berlin: Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin 2024. S. 35.
² Oda Tischewski: „Dann müssen Frauen abgewiesen werden“. rbb24, 27.10.2025.
³ Über 75 % der Täter häuslicher Gewalt sind Männer. Bundeskriminalamt: Häusliche Gewalt. Bundeslagebild 2024. S. 4.

Klimafreundlich grillen? Für viele (noch) undenkbar – und doch so wichtig für unsere Zukunft

Erschreckend: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen, sobald sie ans Grillen denken, Tier- und Klimaschutz oft egal sind. Weder Mitgefühl mit den Tieren noch die Gefahren des Klimawandels halten sie davon ab, weiterhin viel Fleisch grillen zu wollen. – Was können wir tun? Continue reading “Klimafreundlich grillen? Für viele (noch) undenkbar – und doch so wichtig für unsere Zukunft”

Kaisersteg in Schöneweide: Ein Ausblick für alle

Berlin, 09.05.2025 – Mit einem neuen Antrag setzt sich die Tierschutzpartei in der kommenden Bezirksverordnetenversammlung von Treptow-Köpenick am 15.05.2025 dafür ein, dass der Ausblick vom Kaisersteg in Schöneweide von allen Menschen gleich gut genutzt werden kann. Aufgrund des Brückenbaus ist das bisher für Menschen im Rollstuhl oder Kinder nur schwer möglich. Dieser Antrag wurde zusammen mit der Verordneten Brigitte Sakrzewski (Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN) erarbeitet.

Der Kaisersteg verbindet Ober- und Niederschöneweide und wird als Überquerung der Spree von vielen Zufußgehenden und Radfahrer:innen genutzt. Außerdem bietet er bei schönem Wetter einen wunderbaren Ausblick über die Spree. Jennifer Schrodt, Bezirksverordnete der Tierschutzpartei findet: “Diese Aussicht ist nicht nur ein schöner Freizeitwert, sondern fördert auch das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Anwohnenden, die oft ihre Abende an diesem Ort verbringen.”

Damit dies zukünftig für alle Menschen möglich ist, fordert die Tierschutzpartei in ihrem Antrag die Errichtung einer erhöhten Sichtplattform oder ein entsprechendes Podest auf dem Kaisersteg. Dieses sollte mindestens 50 cm hoch sein, aus witterungsbeständigem Material bestehen und einen barrierefreien Zugang gewährleisten.

Jennifer Schrodt merkt weiter an: “Barrierefreiheit ist ein wichtiger Bestandteil einer inklusiven Stadtgestaltung, die es allen Bewohnenden ermöglicht, die gemeinsamen öffentlichen Räume gleichwertig zu nutzen.”

Damit eine lange Lebensdauer am Wasser gewährleistet ist, wird für die Plattform ein langlebiges Material wie Aluminium, Beton oder Edelstahl vorgeschlagen.

Somit kann der Kaisersteg zu einem wunderschönen Ort für alle Menschen im Bezirk werden.

Wir sagen Tschüss zu X! 👋🐾

🚨 Abschied von X – Wir sind raus! 🚨

Liebe Community,

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Regenbogenbank für Treptow-Köpenick als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz

Berlin, 30.01.2025 – Die Tierschutzpartei Berlin hat für die heutige Sitzung einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Treptow-Köpenick eingebracht, Continue reading “Regenbogenbank für Treptow-Köpenick als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz”

“Nie wieder” darf keine Floskel werden!

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden Synagogen und zahlreiche jüdische Einrichtungen in Brand gesteckt. Mit der Reichspogromnacht begann die systematische Verfolgung, Diskriminierung und Ermordung von Jüdinnen und Juden. In den darauf folgenden Jahren fand die Shoa statt, bei der 6 Millionen jüdische Menschen ermordet wurden; während der gesamten NS-Zeit waren es insgesamt 17 Millionen Menschen. Continue reading ““Nie wieder” darf keine Floskel werden!”