„Campaigning – Kampagnen entwickeln und umsetzen“

Parteimitglieder nehmen am Seminar der Böll-Stiftung teil

Am 26.Februar 2011 nahmen Mitglieder verschiedener Landesverbände an einem Seminar der Heinrich- Böll-Stiftung in Stuttgart zum Thema „Campaigning – Kampagnen entwickeln und umsetzen“ teil. Von der Partei waren dies: Ingeborg Holst, Sabine Pankau, Ramona Herrmann, Harald Hoos, Kristine Conrad, Coryn Weber-Castoldi, Diego di Filippi, Matthias Ebner, Dr. Daniel Kraus und Astrid Suchanek.

Man erhoffte sich neue Erkenntnisse und gute Tipps, um in Zukunft Kampagnen noch besser und gezielter umsetzen zu können. Im Hinblick auf die vom Landesvorstand Bad.-Württ. bereits konzipierte “Langzeitkampagne gegen Schächten und Akkordschlachten”, sollten sich weitere fachmännische Ratschläge als hilfreich erweisen. Nach Diskussion und Erfahrungsaustausch zu den wichtigsten Grundregeln, gliederte sich das Seminar im weiteren Verlauf in die Bereiche “Themenfindung”, “Entwicklung der Thesen” und “Ausarbeitung von Projekten” auf. Wichtige Punkte waren vor allem auch die Zeit- und Kostenplanung. Es wurde in Vierergruppen unter Hinzuziehung von Arbeitsblättern gearbeitet.

Die Heinrich-Böll-Stiftung bietet laufend interessante Seminare an – auch in anderen Bundesländern – die wir in Zukunft sicher wahrnehmen werden, um unsere Arbeit noch effizienter zu gestalten.

“Spiegel-TV” zu Gast bei Landesvorsitzender Bettina Jung

Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, macht wieder von sich reden. „Spiegel TV“ besuchte sie in Dierstorf und machte eine Reportage zum Thema Vegetarismus. Bettina Jung berichtete vor laufender Kamera über ihr Leben als Vegetarierin und erklärte, warum sie als Zwölfjährige schon auf Fleisch verzichtete. Sie teilt ihr Leben mit vielen Tieren, die alle eine Leidensgeschichte hinter sich haben.

Die Reportage wird am 04. April 2011 in “Spiegel-TV” auf Sat 1 um 23.00 Uhr ausgestrahlt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich ganz herzlich bei Bettina Jung, die sich für unser Anliegen in der Öffentlichkeit so engagiert einsetzt!

Hier lesen: Kein Tier landet im Kochtopf…

Hier lesen: Ich esse nichts, was eine Mama hat…

Eine Ohrfeige für Merkel

Die Wähler/innen haben gesprochen…

Die SPD erzielte bei der Hamburger Bürgerschaftswahl am 20.02.2011 mit 48,4 % das beste Ergebnis und eroberte damit nach neun Jahren Opposition die absolute Mehrheit. Die CDU musste mit 21,9 % eine ihrer größten Niederlagen in ihrer Parteigeschichte hinnehmen. Die Grünen erreichten ein Ergebnis von 11,2 %, die FDP (6,7 %) schaffte erstmals wieder nach 10 Jahren den Einzug in die Bürgerschaft. Die Linke behauptete sich mit 6,4 % Stimmenanteil.

Das desaströse Ergebnis der CDU sollte ein klares Signal in Richtung Berlin sein, dass immer mehr Bürger/innen mit der Regierungsarbeit von Bundeskanzlerin Merkel unzufrieden sind.

Brauchen wir in Deutschland eine „Tierpolizei“?

Im Internet unter www.suedkurier.de findet derzeit eine Umfrage zum Thema Tierschutz statt. Über 80 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sich für eine „Tierpolizei“ in Deutschland ausgesprochen. Die Umfrage wurde ausgelöst durch die Nachricht, dass in den Niederlanden zum Schutz der besten Freunde des Menschen jetzt landesweit insgesamt 500 uniformierte „Tierpolizisten“ eingesetzt werden, weil dort pro Jahr rund 40.000 Tiermisshandlungen gemeldet werden.

Artikel hier lesen: www.suedkurier.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt diese zukunftsweisende Initiative und fordert Bund und Länder auf, dem niederländischen Beispiel zu folgen. Der Schutz der Tiere darf nicht an den leeren Kassen unseres Staates scheitern!

Japan goes Home

Japan bricht die Walfangsaison vorzeitig ab

Eine durch und durch positive Nachricht: Japan schickt seine Walfangflotte, die im südpolaren Walschutzgebiet mit Genehmigung der Walfangkommission IWC 945 Tiere zu “wissenschaftlichen” Zwecken töten wollte, vorzeitig nach Hause. Ihre Quote konnten sie nicht erfüllen, und das ist Paul Watson und seiner Organisation Sea Shepherd zu verdanken. Was internationale Organisationen und Regierungen nicht schafften, brachte er zustande. Mit seinen Schiffen umkreiste er die japanischen Walfänger so lange, bis diese entnervt aufgaben. Dies ist ein sehr eindrucksvolles Beispiel dafür, wie man Tierschutz effektiv durchsetzen kann.

“Wissenschaftliche Zwecke”, wurden seitens der Japaner angegeben, um mit ihren Schiffen diese hochsensiblen, für das Ökosystem so eminent wichtigen Meeressäuger abschlachten zu können. Ergebnisse dieser Forschungen in Form von Abhandlungen gibt es trotz jahrzehntelanger Untersuchungen nicht, stattdessen landete das Walfleisch in den japanischen Supermärkten. Das war bis vor einigen Jahren ein einträgliches Geschäft, aber inzwischen ist der Walfleischmarkt auch in Japan eingebrochen. Die japanische Regierung hat die internationale Staatengemeinschaft jahrzehntelang an der Nase herumgeführt, mit einer völlig abstrusen Erklärung. Durch mehr oder weniger verdeckte Bestechungsgelder wurden Stimmen pro Waltötung auf internationalen Konferenzen gekauft. Dies hat jetzt hoffentlich alles ein Ende.

Die japanischen Stellen lassen nun verlautbaren, dass sie die Tierschutzorganisation Sea Shepherd für eine Terrororganisation halten. Eine Frage von Gut und Böse, die Paul Watson am besten selber beantwortet: “Zu unseren Unterstützern zählen William Shatner, Richard Dean Anderson, Christian Bale und Pierce Brosnan. Somit haben wir Captain Kirk, MacGyver, Batman and James Bond auf unserer Seite. Wie können wir da verlieren?” Das waren seine Worte auf einer Veranstaltung unserer Partei am 11.09.2010 in Hannover, bei der Captain Watson persönlich anwesend war.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gratuliert Paul Watson und seiner Crew zu dem grandiosen Erfolg!

Paul, mach weiter so…!

„Im Akkord zur Schlachtreife“ Spiegel Nr. 7 (14. 02. 2011)

So lautet der Titel eines Artikels aus dem aktuellen Spiegel-Magazin. Und wieder geht es um das Tier-Mensch-Verhältnis, das heißt, wie der Mensch mit dem “Mitlebewesen” Tier umgeht. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, scheint sich doch gerade der Spiegel daranzumachen, eben jenes Verhältnis jetzt näher zu beleuchten und eigene Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen.

In dem aktuellen Artikel geht es insbesondere um das „Lebensmittel Geflügelfleisch“. Mit sehr klaren Worten wird die industrialisierte „Herstellung“ des späteren Schlachtopfers von der Geburt des Kükens, über die Mästung bis hin zur Schlachtung beschrieben.

Und es wird schonungslos die Wahrheit gesagt über das millionenfache Töten männlicher Küken kurz nach dem Schlüpfen (Vergasen oder „Schreddern“). „Sexung“ nennt man die Ungeheuerlichkeit des Aussortierens überflüssiger, wirtschaftlich nicht verwertbarer Tiere – ein Wort aus dem Vokabular des Unmenschen.

Auch die Folgen der industrialisierten Mästung von „Geflügel“ werden in dem Artikel angesprochen, zum Beispiel die Auswirkungen der Antibiotika-Vergabe an die Tiere. Aufgrund der zunehmenden Antibiotika-Resistenz kann man menschliche Krankheiten zum Teil nicht mehr in den Griff bekommen.

Das Produkt „Geflügelfleisch“ hat nichts mehr mit einer Bauernhof-Idylle zu tun, wenn dies auch anhand bunter Bilder auf Verpackungen in verlogener Art und Weise suggeriert wird. Die Wahrheit wird gern verschwiegen, denn es geht um knallharte Geschäfte. Das einzelne Tier und seine Bedürfnisse zählen dabei nichts!

Sehr zutreffend wird auch die Rolle der inzwischen geschassten niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Grotelüschen analysiert. “Selbst für niedersächsische Verhältnisse war das etwas zu viel des Guten. Die Ministerin musste gehen“, heißt es dazu.

Wer Argumente für Gespräche zum Thema „Mensch und Tier“ mit Arbeitskollegen oder Freunden braucht, dem sei dieser Artikel wärmstens empfohlen. Darunter gibt es sicher auch etliche, die gern „weißes Geflügelfleisch“ essen. Vielleicht vergeht dem einen oder anderen nach der Lektüre des Spiegel-Artikels der Appetit auf dieses Tierqual-Produkt…

Deutsche Fleischproduktion im Jahr 2010 mit Rekordwert

Die gewerbliche Fleischproduktion erreichte im Jahr 2010 in Deutschland einen neuen Rekordwert von insgesamt 8,0 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 302 000 Tonnen oder 3,9%. Für das Produktionswachstum war die Entwicklung bei der Schweinefleisch- und Geflügelfleischerzeugung maßgeblich; mit einem geringeren Anteil trug die Rindfleischerzeugung dazu bei.

Hier weiter lesen… www.tierschutznews.ch

Quelle: tierschutznews / 15. Februar 2011

Satt? Noch lange nicht…

Das Statistische Bundesamt meldete jetzt, dass in deutschen Schlachthöfen noch nie so viel Fleisch »produziert« wurde wie 2010: 8 Millionen Tonnen, 302 000 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2009. Dafür mussten 58,1 Millionen Schweine, 3,7 Millionen Rinder und Kälber, 974 000 Schafe sowie über 32 000 Ziegen und Pferde ihr Leben lassen.

Hier weiter lesen… www.neues-deutschland.de

Quelle: Neues Deutschland / 16. Februar 2011

VeggieWorld

Auch ein Erfolg für unsere Partei…

Neben mehr als 250 Ausstellern war die Partei Mensch Umwelt Tierschutz auch auf der Messe “VeggieWorld” mit einem großen Stand vertreten. Sie präsentierte sich vom 11. bis 13. Februar 2011 den rund 19.000 Besuchern in Wiesbaden farbenfroh und in dem neuen “Corporate Design” und machte damit den Messebesuchern auch deutlich, dass es mit unserer Partei vorangeht. Die Mitglieder des Landesverbandes Hessen, die diesen Informationsstand ausrichteten, machten die Besucher/innen auf unsere Partei und ihre politischen Zielsetzungen aufmerksam. Mehrere Interessent/innen entschlossen sich spontan Mitglied in unserer Partei zu werden.

“VeggieWorld” – Die Messe für nachhaltiges Genießen – war ein großer Erfolg. Selbst der Veranstalter war überrascht von dem Besucheransturm.

Ein deutliches Signal, dass die vegetarisch/vegane Idee in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist.

Nach wie vor aktuell!

Langzeittransporte von Tieren

Während wir arbeiten, zur Schule gehen, essen, schlafen oder uns vergnügen, werden täglich Tausende von Tieren quer durch Europa transportiert. Sie sind Hitze, Kälte, Hunger, Durst, Enge, Angst und Stress ausgesetzt. Oft schwer verletzt, kommen die Tiere am Zielort an. Über 400 Millionen Tiere, vor allem Pferde, Rinder, Schafe und Schweine, werden jährlich innerhalb Europas oder über die Grenzen von Drittländern hinaus transportiert. Zwischen 50 und 90 Stunden beträgt die übliche Fahrtdauer internationaler Tiertransporte.

 

Am 29.09.2011 berichtete „Welt kompakt“ über die Tierschutzorganisation „Animals Angels“, die diese tierquälerischen Zustände verändern will. Mit ihrer Kampagne „8hours“ kämpfen sie gegen Langzeittransporte, gemeinsam mit dem dänischen EU-Abgeordneten Dan Jörgensen. Ziel ist es, die Tiertransportzeiten europaweit auf höchstens acht Stunden zu beschränken.

Bis zum 04. November 2011 werden eine Million Unterschriften benötigt, um sich in der Europäischen Politik Gehör zu verschaffen. Jede Hilfe ist erwünscht.

Hier Bericht lesen: www.welt.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt die Unterschriften-Kampagne gegen Langzeittransporte von Tieren, damit eine neue europäische Transportverordnung das Leid der Tiere auf den Straßen minimiert.

Unser Fernziel bleibt selbstverständlich die Abschaffung jeglicher Transporte von so genannten Schlachttieren.

 

Hier Petition unterschreiben: www.animals-angels.de/8hours

Hier weiteren Online-Protest “Tiertransporte in die Türkei stoppen” unterschreiben: www.albert-schweitzer-stiftung.de