Online-Aktion: Qual-Schlachtungen Stoppen

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, schließen uns der Aktion und den Worten der Albert Schweitzer Stiftung an und unterstützen diese!

“Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ist prinzipiell gegen das Töten von Tieren. So lange das millionenfache Töten aber noch Alltag ist, fordern wir Bundesminister Christian Schmidt auf, die zwingend notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, durch die zumindest die allerschlimmsten Tierqualen in den Schlachthöfen beendet werden.”

Hier Protest unterschreiben!

Das Tierrechts- und Naturschutzmagazin TNZ berichtet

Landesverband Bremen in Aktion

Tierrechtswochen in Bremen. Wir waren auf der Demo gegen das Hundemassaker in Rumänien, am Flughafen wurde gegen Airfrance/KLM demonstriert und so widerlich wie das klingt, ein Richter in Oldenburg hat den „Restwert“ eines Hundes bestimmt…

(Zum Videobericht)

Andreas Zemke / Beisitzer im Bundesvorstand und Vorsitzender des Landesverbandes Bremen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

06.02.2015: Filmankündigung von Manfred Karremann

WDR Planet Wissen / Freitag 06.02.2015, um 15:00 Uhr.

Mit Haut und Haar: Geschäfte machen mit Leder und Pelz

Leder und Pelz gelten in Deutschland noch immer als chic. Gerade Pelzbesätze für Winterjacken sind im Trend. In vielen Fällen ist unklar, um welche Art Pelz es sich handelt oder woher er stammt. Und auch dass die Mode-Labels Leder verwenden, hinterfragt kaum einer. Der Reporter Manfred Karremann wollte wissen, woher das Leder und die Pelze stammen – und ging auf Spurensuche in Bangladesch und China.

Kunstpelz oder echter Pelz?

Auf den ersten Blick ist der Unterschied zwischen Kunstpelz und echtem Pelz meist nicht zu erkennen. Auch der Preis sagt nichts aus: Kunstpelz kann sogar teurer sein als echter. Mit drei einfachen Tricks kann man jedoch ganz schnell feststellen, ob das Fell an der eigenen Jacke echt ist oder nicht.

Woher stammt das Leder?

Die Textilhersteller in Deutschland produzieren die Felle und Leder in der Regel nicht selbst. Sie kaufen diese ein. Bangladesch und China haben sich zu den größten Leder- und Pelzexporteuren entwickelt.

Wie die Lieferanten aus Asien die Tierhäute und -felle herstellen – das wollen viele vermutlich lieber nicht wissen. Wie haben die Züchter die Tiere behandelt? Wie haben sie das Leder und die Pelze verarbeitet?

Antworten auf diese Fragen erhalten die Kunden in Deutschland leider nur selten. Ein Siegel wie Made in Germany bezieht sich nur auf die Verarbeitung. Ein Schuhfabrikant aus Deutschland, der Leder aus Asien verarbeitet, darf also Made in Germany auf die Etiketten drucken. Woher das Leder stammt, bleibt für die meisten Kunden ein Rätsel.

Mensch und Tier leiden unter den Bedingungen

In Bangladesch beispielsweise arbeiten Erwachsene und Kinder in Gerbereien, die mit hochgiftigen Chemikalien wie Chrom arbeiten. Kaum jemand, der dort arbeitet, trägt Schutzkleidung. Kinder in kurzen Hosen stampfen die Lederstücke in die knietiefe Chemikalienbrühe. Diese macht das Leder geschmeidig und haltbarer.

Was gut fürs Leder ist, schadet der Gesundheit der Arbeiter: Die Chemikalien verätzen die Haut und die Schleimhäute. Bengalen, die in den Lederbetrieben Bangladeschs arbeiten, haben laut Karremann eine deutlich geringere Lebenserwartung als solche, die es nicht tun.

Unter dem Chemikalieneinsatz leidet auch die Umwelt. Die Gifte gelangen in die Flüsse und ins Grundwasser. Die Menschen, die von dem geringen Lohn aus der Lederindustrie leben, wohnen oft nahe bei den Fabriken. Sie sind den Schadstoffen rund um die Uhr ausgesetzt. Strenge Umweltauflagen wie in Deutschland – gibt es nicht.

Manfred Karremann war nur wenige Minuten in den Betriebshallen. Seine Lunge brannte, die Augen tränten, berichtet er. Sein Vorteil: Er kann wieder gehen. Anders als die Menschen, die hier ihren Lebensunterhalt verdienen. 90 Cent am Tag. Weniger als 30 Euro im Monat.

Niedrige Löhne, billige Produktion: Nur so können die Hersteller in Bangladesch im Wettbewerb bestehen. Nur so können die Unternehmen in Deutschland zu geringen Kosten Leder importieren. Das hat seinen Preis.

Im Leder reichern sich Umweltgifte an

Im Leder reichern sich Stoffe an, die aus dem Gerbprozess stammen. Sie können dem Körper schaden, je nach Konzentration. Sie reichern sich im Leder an – und damit in Schuhen, Möbeln oder Autopolstern. Die Lederproduzenten aus Bangladesch exportieren nicht bloß Leder, sie exportieren auch Umweltgifte.

Die Kühe fürs Leder stammen oft aus Indien. Lastwagen transportieren sie nach Bangladesch. Manchmal werden auch ganze Herden über die Grenze getrieben. Das kann Tage dauern. Damit die Tiere nicht stehen oder liegen bleiben, reiben die Viehtreiber ihnen Chili in die Augen.

Nach islamischem Recht müssen die Schlachter die Rinder schächten. Sie schneiden den Tieren die Kehle auf, ohne diese vorher zu betäuben. Manche der Tiere werden gehäutet, noch bevor sie tot sind.

Die Züchter in China ziehen jedes Jahr etwa zehn Millionen dieser Marderhunde heran. Sie verkaufen die Tiere auf Pelzmärkten. Haben sie einen Käufer gefunden, töten sie die Hunde noch vor Ort. Durch einen Schlag mit einer Metallstange. Auf Kundenwunsch ziehen sie dem Tier auch direkt das Fell ab.

Manfred Karremann und sein Team haben einen Händler begleitet, der eine Fabrik beliefert. In der modernen Großgerberei konnten sie sich einige Zeit umschauen. Vermutlich hielten die Mitarbeiter das Team für Pelzhändler.

Auch hier lag der Geruch von Chemikalien in der Luft. An den Wänden hingen zwar Hinweise zum Arbeitsschutz, die Arbeiter trugen jedoch weder Mundschutz noch Schutzbrille. Als die Reporter Interesse an den Chemikalien bekundeten, wurden die Leute vom Werk misstrauisch.

Das Team sollte die Ton- und Videoaufnahmen löschen. Karremann und seine Kollegen zogen sich zurück, ohne die Daten zu löschen. Mit welchen Chemikalien die Angestellten in der Gerberei hantierten, konnten die Journalisten damit aber leider nicht aufklären.

Für einige Chemikalien gibt es keine Kennzeichnungspflicht

Immer wieder rufen Mitglieder des Deutschen Tierschutzbundes oder der People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) aus diesen Gründen zu Protestaktionen auf, etwa vor Läden, die Pelz verkaufen. Die Pelzindustrie erfährt in Deutschland nur wenig Rückhalt.

Mehr als 80 Prozent der Deutschen sprechen sich dagegen aus, Echtpelze zu kaufen oder zu tragen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung.

Auch Pelze können Giftstoffe enthalten, die aus der Produktion stammen. Für viele chemische Stoffe fehlt jedoch eine Kennzeichnungspflicht. Ein echter Pelz muss zwar auch mit “Echtpelz” gekennzeichnet sein, die Herkunft oder die Tierart aber nicht.

Was der Konsument kauft, kann er in vielen Fällen nur vermuten. Am Preis lässt es sich schon lange nicht mehr erkennen. Die billigen Felle aus China kosten nicht mehr als die Imitate. Und von den Zuständen, die Manfred Karremann in Asien aufgedeckt hat, wissen nur wenige in Deutschland.Oliver Körting, Stand vom 26.09.2014

Das blutige Geschäft mit dem Pelz

Marderhund als Mantelkragen oder Nerz als Kapuzenbesatz – Pelz ist wieder in, sehr zum Leidwesen der Tierschutzorganisationen. Diese kämpfen seit Jahren gegen die unwürdigen Zustände in der Pelzindustrie. Der Tierschützer und Dokumentarfilmer Manfred Karremann ist den Pelzhändlern auf der Spur. Er weiß, wo der Pelz an unseren Wintermänteln und Parkas herkommt.

Auf den ersten Blick ist der Unterschied zwischen Kunstpelz und echtem Pelz meist nicht zu erkennen. Auch der Preis sagt nichts aus: Kunstpelz kann sogar teurer sein als echter. Mit drei einfachen Tricks kann man jedoch ganz schnell feststellen, ob das Fell an der eigenen Jacke echt ist oder nicht.

Unser Studiogast

Manfred Karremann

Schon mit 12 Jahren engagiert sich Manfred Karremann für den Tierschutz. Auslöser sind Bilder von Hühnern in Käfighaltung. Die Tiere erregen bei ihm so viel Mitleid, dass er beschließt, etwas dagegen zu unternehmen. Seit 1994 berichtet er über die Pelzindustrie. 1997 gründet Karremann die Tierschutzorganisation Animalnetwork, um Patenschaften für Tiere in Not zu vermitteln und um Missstände aufzudecken. Manfred Karremann ist der Meinung, dass Tiere ebenso wie Menschen eine Würde haben und dass sie ein Recht auf ein unversehrtes Leben besitzen. Er selbst ist Vegetarier. 170 Tiere hat er in den letzten Jahren bei sich aufgenommen – sie wären sonst getötet worden.

Wiederholungen

WDR (Mo, Mi–Fr) 08:20 Uhr

WDR (Sa) 07:50 Uhr

ARD-alpha (Mo–Fr) 11:00 Uhr

RBB (Mo–Fr) 14:15 Uhr

1plus 16:00 Uhr

HR (So) 08:00 Uhr

Den Film können Sie auch auf der Webseite www.planet-wissen.de anschauen.

Partei Mensch Umwelt Tierschutz erstattet Strafanzeige wegen Hetzerei gegen Flüchtlinge

Darf wirklich jedes Gedankengut nach außen getragen werden? Wir finden das nicht und haben daher gegen mehrere Personen Strafanzeige erstattet.

Zum Hintergrund: In den letzten Wochen und Monaten sprießen Hetzseiten gegen Flüchtlinge wie Unkraut aus dem Boden. Meist ignorieren die Initiatoren dieser Seiten jegliche Fakten – im Gegenteil, es wird darauf abgezielt mit billigen Parolen und Anschuldigungen Menschen, die bei uns Schutz vor Verfolgung suchen, zu diffamieren.

Ein Facebook-Post und die darauf folgenden Kommentare haben uns ganz besonders zu denken gegeben. Unterschwellig oder teilweise auch offen wurde „angeregt“ ein KZ wieder zu eröffnen, da somit eine Lösung für Asylsuchende gefunden wäre.

Mit solchen Kommentaren werden Menschen und nachfolgende Generationen, die bis heute noch mit diesem Traumata leben müssen, verhöhnt – ebenso werden Menschen, die Zuflucht suchen, bedroht.

Wir haben diese Facebook-Posts bzw. Kommentare zur Anzeige gebracht, stellvertretend für all die anderen unsäglichen Veröffentlichungen der letzten Zeit.

24.01.2015: Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Berlin auf Taiji-Demo

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, haben am 24.01.2015 in Berlin den Protest von der Aktion Fair Play unterstützt, um auf das jährliche Abschlachten von Delfinen in Taiji und den japanischen Walfang aufmerksam zu machen.

Aus unserer Partei waren ca. 40 Mitglieder bei winterlichen Temperaturen nach Berlin angereist; wir bedanken uns bei den Aktiven aus Bayern, Hamburg, NRW, Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Berlin für ihren Einsatz.

Ingesamt gingen an diesem Tag schätzungsweise 500 Aktivisten/innen auf die Straße, um gegen das brutale und schmerzhafte Abschlachten an den hochsensiblen Meeressäugern zu demonstrieren.

Auch Patrik Baboumian, bekannter Kraftsportler, Tierrechtsaktivist und Veganer, war auf der Demo anwesend. Bei den Strongman-Meisterschaften im August 2011 errang er den Titel „Stärkster Mann Deutschlands“. Er sagte uns zu, dass er mit der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zusammenarbeiten möchte.

Wir bedanken uns bei allen Aktivisten/innen, die in Berlin vor Ort waren!

 

25.01.2015: Landesverband Baden-Württemberg in Aktion

Trotz Regen haben sich am 26.01.2015 die beiden Landesvorsitzenden aus Baden-Württemberg an einer Kundgebung in Stuttgart auf dem Schlossplatz beteiligt, bei der ein sofortiger Winterabschiebestopp in Ba-Wü gefordert wurde – genau wie in anderen Bundesländern auch.

Es kann nicht sein, dass ausgerechnet eine grün-rote Landesregierung so unmenschlich vorgeht und, wie letzte Woche, Familien mit kranken und traumatisierten Kindern in ihre Herkunftsländer abschiebt, wo sie nicht einmal eine warme, trockene Wohnung haben.

Presse-Mitteilung von Tasso e.V. vom 22.01.2015 – Was tun beim Autounfall mit einem Tier

Leben retten von Mund zu Schnauze

Der Winter birgt durch Matsch, Schnee und Glätte auf den Straßen sowie eine oft schlechte Sicht ein erhöhtes Verkehrsunfallrisiko. Auch unsere Haustiere können so in lebensgefährliche Situationen geraten und benötigen Erste Hilfe. In diesem Fall ist schnelles Handeln gefragt – vor allem aber Ruhe bewahren.

Zuerst müssen Atmung und Herzschlag überprüft werden. Ist trotz freier Atemwege keine Atmung erkennbar, muss das Tier künstlich beatmet werden. Das heißt: einatmen und dem Tier die Luft pro Minute zehn Mal durch seine Nase zuführen, bis sich der Brustkorb hebt. Bei ausgesetztem Herzschlag braucht das Tier eine Herzmassage. Auf einem festen Untergrund gelagert und auf seine rechte Körperseite gelegt, wird 100 Mal pro Minute Druck auf den Brustkorb ausgeübt, zehn Mal pro Minute unterbrochen von künstlicher Beatmung. Ein Trick hilft, die richtige Position des Herzens zu finden: Das linke Vorderbein wird leicht angewinkelt, sodass es auf das linke untere Viertel des Brustkorbs deutet. Der Ansatzpunkt für die Herzmassage ist direkt unter dem Ellenbogen.

Blutende Wunden müssen gesäubert werden. Durch das Entfernen des Fells wird der Zugang zur Wunde erleichtert. Verschmutzungen müssen ausgespült werden. Mit einer fusselfreien Gaze wird die verletzte Stelle trocken getupft und ein Verband angelegt. Lässt sich die Blutung nicht stillen, muss ein Druckverband angelegt werden. Hierzu wird ein Päckchen Verbandmull auf die Wunde gedrückt und mit einer elastischen Binde, notfalls auch mit einem Gürtel oder Schal, fixiert. Achtung: Bleibt ein Druckverband länger als eine Stunde liegen, können Gewebeschädigungen aufkommen. Egal, zu welcher Maßnahme Sie greifen müssen: In der Regel reicht die Ausstattung des Erste-Hilfe-Sets, das Sie in Ihrem Fahrzeug haben.

Apathisches Verhalten, sinkende Körpertemperatur und eine erhöhte Atem- und Herzfrequenz können Anzeichen für einen Schock sein. Die normale Körpertemperatur von Hund und Katze liegt zwischen 38 und 39 Grad Celsius. Kritisch wird es bei Werten unter 36 Grad Celsius und mehr als 40,5 Grad Celsius. Besonders Unterkühlung muss entsprechend versorgt werden.

Leider passiert es immer wieder, dass Hunde und Katzen nach einem Autounfall panikhaft die Flucht ergreifen und nicht mehr auffindbar sind. „Wichtig ist, dass das Tier gechippt und zum Beispiel bei TASSO registriert ist. Im Schnitt vermitteln wir alle 10 Minuten ein vermisstes Tier zurück – etwa 60.000 Tiere pro Jahr“, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die mit knapp 7,6 Millionen registrierten Tieren das größte Haustierzentralregister in Europa betreibt.

Pegida-Chef bezeichnete Flüchtlinge als „Viehzeug“ und „Dreckspack“

Laut Freie Presse vom 21.01.2015 hetzte Pegida-Chef Lutz Bachmann in einer geschlossenen Facebookgruppe im September 2014, wenige Wochen vor der Pegida-Gründung, gegen Flüchtlinge und bezeichnete sie als „Viehzeug“ und „Dreckspack“.

Als die „Freie Presse“ ihn mit den Aussagen konfrontierte, lehnte er jede Stellungnahme ab und die Zeilen wurden zeitgleich aus Facebook gelöscht.

Nachdem die Medien über Bachmanns ausländerfeindlicher Facebook-Einträge berichtet hatten, gab er gestern in Dresden seinen Rücktritt von allen seinen Vorstandsämtern des islam- und asylkritischen Pegida-Vereins bekannt. In einer Pressemitteilung „entschuldigte er sich bei den Bürgern, die sich angegriffen fühlen.“

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt nun die Staatsanwaltschaft in Dresden gegen Bachmann.

Im Zusammenhang mit Bachmanns Bezeichnung Flüchtlinge seinen „Viehzeug“ sei es erlaubt die Frage zu stellen:
Warum bedienen sich Menschen gerne des tierlichen Vergleichs, wenn sie meinen mit der tierlichen Bezeichnung positive oder negative Eigenschaften von Menschen besonders hervorheben zu müssen? Nicht nur, dass Bachmann Flüchtlinge zutiefst beleidigt, gedemütigt und herabgewürdigt hat, sondern es wird schnell klar, welchen niedrigen Stellenwert auch Tiere dabei haben. Die Soziologin Birgit Mütherich bringt das Phänomen im Sprachgebraucht auf den Punkt: Menschen werden, um sie “abzuwerten”, als Ratten oder Ungeziefer etikettiert…

Theodor W. Adorno – neben Max Horkheimer sicher der bekannteste Vertreter der Kritischen Theorie der “Frankfurter Schule” – hat dieses Phänomen bereits im Hinblick auf gruppenbezogenen Menschenhass beschrieben. Adorno behauptete, die “stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen”, enthalte “bereits den Schlüssel zum Pogrom.” Dies ist als Warnung um erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber dem Zeitgeschehen zu verstehen. Sprache schafft Wirklichkeit, mehr als dass sie sie abbildet. Also hören wir aufmerksam zu und schauen wir aufmerksam hin, und wo es uns notwendig erscheint, als unsere Pflicht, erheben wir unsere Stimme, für die, die oftmals nicht sprechen können.

Und hier im Fall Bachmann werden Menschen als „Viehzeug“ tituliert, um sie „abzuwerten“… und wie immer werden dabei auch Tiere verunglimpft, die absolut schuldlos menschlichen Abgründen ausgesetzt sind.

Hinweis auf: PETA Aktionswoche für Wildtiere vom 19. bis 23.Januar 2015

In dieser Woche kann jeder helfen, gegen das Leid von Wildtieren zu kämpfen!

Peta hat einige Vorschläge vorbereitet, die genutzt werden können, um sich aktiv gegen das Leid einzusetzen und Wildtieren zu helfen, die gejagt, getötet, gequält und ausgebeutet werden.

Nehmen auch Sie an der Aktionswoche teil!