Ric O’Barry in Deutschland

Laut WDSF-Newsletter vom 28.02.2012 stehen große Ereignisse für den Delfinschutz an. Für Freitag, den 30. März 2012, hat der WDSF vor dem Haupteingang des Duisburger Zoos (Mühlheimer Str. 273) ab 13:00 Uhr eine Demonstration gegen die Gefangenhaltung der Delfine im Duisburger Zoo angemeldet.

Auf Einladung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wird der bekannte Delfinschützer Richard O’Barry aus den USA an der Veranstaltung teilnehmen. Insbesondere nach der Oscar-Verleihung für seinen Kinofilm „Die Bucht“ und nach der Bambi-Verleihung (Kategorie „Unsere Erde“) im November 2011 gehört Ric O’Barry zu den bekanntesten Persönlichkeit der Welt, die sich für den Tierschutz aktiv einsetzen.

Bitte nehmen auch Sie an der Demonstration in Duisburg teil; sollten Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an Jürgen Ortmüller, E-Mail: wds-forum (at) t-online.de

Fleischwirtschaft – Mäster haben den Turbo eingeschaltet

Mit Praktiken, die Tierschützer entsetzen

Harrie van Gennip will in Deutschland ganz groß ins Schweinegeschäft einsteigen, weil in den Niederlanden Wachstum kaum noch möglich ist. Die Niederländer ersaufen in Gülle.

Millionenfache Tierquälerei findet täglich in deutschen Schweineställen statt; Ferkel werden unbetäubt kastriert, Ringelschwänze werden mit einem heißen Messer abgeschnitten, und die Eckzähne werden mit einer Schleifmaschine bearbeitet.

Für Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ist hingegen jeder neue Stall ein Erfolg. Die CSU-Politikerin will aus Deutschland eine führende Fleischexportnation machen, die es mit Anbietern wie Brasilien und den USA aufnehmen kann. (Hier lesen…)

Teilnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der „VeggieWorld“-Messe in Wiesbaden

Veggieworld2012Vom 24.02.-26.02.2012 fand in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden wieder die Messe “Veggie-World” statt. Weit über 23 000 Menschen waren diesmal dort, um sich über die vegetarische/vegane Lebensweise zu informieren. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war mit einem Informationsstand vertreten, um die Arbeit der Partei bekannt zu machen. Dabei wurden viele Schwerpunkte der Partei thematisiert, so z.B. die vegane Ernährung, Agrarpolitik und Raumenergie. Mehrere tausend Infoblätter wurden verteilt und viele interessante Gespräche geführt.

Außerdem sammelten wir für unsere “Kampagne gegen Schächten und Akkordschlachten” über 400 Unterschriften.

Neben Informations- und Essenständen gab es Vorträge, Diskussionen und Kochshows.

Hirnlose Hennen

Bislang nur Kunstobjekte auf einer britischen Ausstellung

Der Londoner Student André Ford hat bei der Kunstausstellung der School of Architecture eine Installation gezeigt, die, als das, was sie sein will, in Ordnung ist: eine Provokation. Seine Idee ist eine vertikal gebaute Hühnerfarm, in der möglichst viele Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht werden könnten. Angeblich „artgerechter“ würde diese Haltungsform dadurch, dass den Tieren Teile des Gehirns entfernt würden (um keinerlei Sinneswahrnehmungen mehr zu ermöglichen) und die Füße zur Platzoptimierung. Versorgt würden die Tiere durch ein Schlauchsystem, die Muskeln würden durch Stromschläge angeregt. Hintergrund der Idee ist die Tatsache, dass sich laut Schätzungen der FAO (Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) der Bedarf an Fleisch pro Kopf weltweit bis 2050 verdoppeln wird. (Artikel hier)

Eigentlich müsste bei so einer Aktion die Provokation gelingen und ein Aufschrei der Empörung durch die Bevölkerung gehen. Wer Tiere als Lebewesen betrachtet, die um ihrer selbst Willen ein Recht auf arttypisches Leben haben sollten, dem dreht es bei solchen Ideen schlicht den Magen um. Aber es wird ja anscheinend heute schon ernsthaft diskutiert, ob es ethisch vertretbar sei, blinde Hühner zu züchten, da diese unter den grausamen Haltungsbedingungen in der Massentierhaltung weniger leiden sollen. Das ist wohl die Perversion unserer Zeit, in der es nur um „mehr“, „besser“ und „größer“ geht. Anstatt darauf einzuwirken, dass der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch reduziert wird, geht es nur noch darum, wie immer mehr und billiger produziert werden kann. Und das geht nur dadurch, dass Tiere wie Produktionseinheiten betrachtet werden. Einer Sache kann man Teile des Körpers skrupellos entfernen, kann sie gentechnisch so verändern, dass sie unseren Gaumenansprüchen genügt. Vielleicht sollte sich die Spezies Mensch mal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob sie noch zur Natur passt!

Claudia Ludwig von “Tiere suchen ein Zuhause” soll gehen

Wir Protestieren!

Laut TASSO e.V. soll die beliebte Moderatorin Claudia Ludwig von “Tiere suchen ein Zuhause” gehen, angeblich wegen gesunkener Einschaltquoten und einem neu geplanten Konzept. Claudia Ludwig hatte seit ihrer ersten Sendung vor mehr als 20 Jahren jeden Sonntag für die Sendung vor der Kamera gestanden und Tausenden von Tieren zu einem neuen Zuhause verholfen und dabei auch noch Millionen Zuschauer über wichtige Themen kompetent informiert sowie gut unterhalten.

Nicht nur unter Tierfreunden stößt die Kündigung des WDR auf harsche Kritik.

“Claudia Ludwig versteht es wie kaum jemand anderes, das Publikum “niederschwellig” auch für andere große Themen des Tierschutzes zu sensibilisieren, wie Massentierhaltung, Tierversuche, Pelze und vieles andere. Ist vielleicht gerade das der Grund, dass viele einschlägige “Branchen” und Lobbys ihre Interessen gefährdet sehen? Das wäre der GAU des freien Journalismus und natürlich eine Katastrophe für den praktischen und politischen Tierschutz”, so Franziska Gerhardt, Beisitzerin im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, zu der Entscheidung des WDR. (Hier Protestieren beim WDR)

Schockierende Statistik

2011: Die Fleischproduktion boomt wie nie zuvor!

(Diese Zahlen resultieren aus dem rapide gestiegenden Fleisch-Export, der in zehn Jahren um 250 Prozent auf 3,7 Millionen Tonnen (2010) gestiegen ist.)

Die Produktionsmenge an Fleisch kletterte gegenüber dem Vorjahr um 119.000 Tonnen oder 1,5 Prozent auf den neuen Höchststand von 8,2 Millionen Tonnen, so das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 59,3 Millionen Schweine geschlachtet und 3,7 Millionen Rinder. Bei Geflügel wird die Zahl der geschlachteten Tiere nur noch in Tonnen angegeben; in den Schlachthöfen stieg die Produktion von Hühner-, Enten- und Putenfleisch auf 1,4 Millionen Tonnen.

“Kaum” ins Gewicht fielen Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch mit einem Anteil an der Gesamterzeugung von zusammen 0,3 Prozent; es wurden 81.000 Lämmer, 25.000 Ziegen und 11.200 Pferde geschlachtet.

Diese schockierenden Zahlen müssen für uns Ansporn sein, noch härter als bisher gegen das Mega-Leid der Tiere zu kämpfen! Das Unrecht und der Fleischwahnsinn muss ein Ende haben…

Kollateralschäden der Griechenland-Krise

Es trifft auch die Natur

Die Finanzkrise in Griechenland und die damit einhergehende Verarmung großer Bevölkerungsteile hat vielerlei Folgen, auch ökologische. Viele Griechen können sich aufgrund der staatlichen Sparmaßnahmen, des rückläufigen Wirtschaftswachstum und der Einkommenseinbußen und Rentenkürzungen kein Heizöl mehr leisten.

Um den Staatshaushalt zu sanieren, wurden die Mineralölsteuern im vergangenen Jahr vom Finanzministerium mehrfach angehoben. Der Preis für Heizöl ist in die Höhe geschnellt, die Preise für Benzin und Diesel haben sich mehr als verdoppelt.

Vor allem auf dem Land wird deshalb immer mehr mit Holzöfen geheizt. Aber auch Holz ist im waldarmen Griechenland teuer. Aus Geldnot kommt es nun immer mehr zu illegalen Kahlschlägen und „Holzklau“.

Das Handelsblatt berichtete, dass „in der nordgriechischen Region Pieria nach Angaben des örtlichen Forstamtes in jüngster Zeit mindestens 30 Fälle von „Holzwilderern“ aktenkundig wurden, die ganze Areale in den Wäldern einfach abholzen – teils für den Eigenbedarf, teils aber auch, um das Holz zu verkaufen“. Selbst an den Hängen des „Götterberges“ Olymp, so berichtete die Zeitung „Kathimerini, seien bereits große Flächen illegal abgeholzt worden.

Griechische Umweltschützer berichten bereits von „irreparablen Schäden“ durch das illegale Abholzen in den Wäldern Nordgriechenlands.

Die verfehlte EU-Krisenmanagement hat bisher nur die Banken gerettet, nicht aber die Wirtschaft und Wälder Griechenlands vor einem Kahlschlag bewahrt. Krisenmanagement sieht anders aus…

Teilnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der „VeggieWorld“-Messe in Wiesbaden

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr findet vom 24. bis 26. Februar 2012 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden erneut die „VeggieWorld“-Messe statt – auch bekannt als „Messe für nachhaltiges Genießen“. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird dort ebenfalls mit einem Informationsstand vertreten sein und die Besucherinnen und Besucher anhand von umfassendem Informationsmaterial mit ihrem ganzheitlichen Konzept vertraut machen, das Mensch, Tier und Umwelt gleichermaßen berücksichtigt.

Im Rahmen ihres vielfältigen politischen Programms vertritt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz als einzige Partei Deutschlands konsequent die vegetarisch/vegane Lebensweise als wichtige Voraussetzung dafür, den tierquälerischen Haltungsbedingungen der sogenannten Nutztiere einen Riegel vorzuschieben, die fortschreitende Schädigung des Klimas aufgrund der exzessiven Tierhaltung einzugrenzen, der Abholzung der Regenwälder zwecks Ausdehnung von Rinderweiden sowie der rapiden Abnahme der Artenvielfalt durch Monokulturen entgegenzuwirken u.v.a.m. Nicht zuletzt angesichts des Hungers in der Welt ist der Fleisch-Konsum nicht mehr zu verantworten!

Laut Veranstalter nehmen an der diesjährigen Messe noch mehr Aussteller teil als 2011. Auch ein im Vergleich zum Vorjahr erweitertes Rahmenprogramm mit Vorträgen usw. wird mit dafür sorgen, dass sich die VeggieWorld-Messe mit ihrem positiven, zukunftsfähigen Konzept zweifellos als fester Bestandteil der Messe-Angebote in der Bundesrepublik etablieren wird.

Margret Giese
Generalsekretärin
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

 

Petition: Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk

Seit 1949 ist das Amt des Bundespräsidenten ein fester Bestandteil der Politik der Bundesrepublik Deutschland. Von Theodor Heuss bis zu Horst Köhler und dessen überraschenden Rücktritt am 31. 05. 2010 aufgrund angreifbarer Äußerungen zum Auslandseinsatz der Bundeswehr, war man im Wesentlichen mit den Vertretern dieses höchsten Amtes im Staat zufrieden. Einige zeichneten sich sogar, obgleich Inhaber eines Parteibuches, durch große Unabhängigkeit aus und können als würdige Vorbilder bezeichnet werden.

War bereits in der Vergangenheit hin und wieder der Gedanke aufgekommen, den Bundespräsidenten durch das Volk wählen zu lassen, so mehrten sich nach dem Rücktritt Horst Köhlers die Stimmen, die öffentlich forderten, die bisherige Tradition – Wahl ausschließlich auf parteipolitischer Ebene durch die Bundesversammlung – zugunsten der Direktwahl seitens der Bürgerinnen und Bürger aufzugeben.

Der Ruf nach Direktwahl des Bundespräsidenten wurde lauter, nachdem die Verfehlungen des jetzigen Amtsinhabers, Christian Wulff, ans Tageslicht gekommen waren; sie ließen insbesondere die für das Amt unbedingt notwendige Unabhängigkeit in hohem Maße vermissen.

Der Bundespräsident ist durch seinen Amtseid verpflichtet, in erster Linie dem Wohl und dem Schutz des Volkes zu dienen. In diesem Zusammenhang ist es u. a. eine Selbstverständlichkeit, auf die Wahrnehmung von Privilegien und die Annahme von Geschenken zu verzichten. Christian Wulff gab in beiderlei Hinsicht Anlass zu massiver Kritik, vor allem in seiner früheren Eigenschaft als Ministerpräsident von Niedersachsen.

Bis heute werden die Bundespräsidenten ausschließlich von Parteipolitikern in der Bundesversammlung gewählt; ein Bundespräsident muss aber überparteilich sein. Als Staatsoberhaupt aller deutschen Staatsbürger sollte er nicht länger von einer Minderheit gewählt werden.

Die Petition fordert die Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk. Sie verlangt, dass er sein Amt unabhängig, parteilos und neutral wahrnimmt, dass er auf jegliche Privilegien verzichtet und sich in keiner Abhängigkeit zu Dritten befindet.

Was können wir tun, um die Petition zum Erfolg zu führen?

– Schließen wir uns der Unterstützerliste an. (Hier Petition unterschreiben)

– Informieren wir Freunde, Bekannte, Vereine etc. über die Petition

– Verhelfen wir der Petition gemeinsam zum Durchbruch, indem wir konstruktive Ideen einbringen

– Nehmen wir teil im Internet und auf Facebook: (Zu Facebook)

Ausführliche Fassung der Petition hier lesen…

Die Online-Petition wurde beim Bundestag am 05. Januar 2012 von Wolfgang Theophil eingereicht. Die Endfassung wurde in Zusammenarbeit mit Frau Margret Giese, Generalsekretärin der Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“, erstellt.