Verbesserungen für den Tierschutz mit Aigner & Co.

Wie immer Fehlanzeige…

Mit Verlautbarungen wie “Deutschland nimmt beim Tierschutz international eine Führungsrolle ein” oder “Mit den neuen Regelungen erhöhen wir die nationalen Tierschutz-Standards weiter.”, wirbt Frau Aigner in einer am 23. Mai 2012 veröffentlichten Pressemitteilung um ihre Gesetzesnovelle in Sachen Tierschutz. Wie nicht anders zu erwarten war, befürwortet das Bundeskabinett die Aigner‘sche Gesetzesnovelle zum Tierschutzgesetz. Sie muss aber noch vom Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

Jeder, der sich diese Novelle genauer ansieht, erkennt schnell, dass das Tier wie immer auf der Strecke bleibt, weil wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen.

Laut der beschlossenen Novelle soll der Einsatz von Versuchstieren in der Wissenschaft vermieden, vermindert oder verbessert werden. Die europäische Versuchstier-Richtlinie wird damit in nationales Recht umgesetzt. Diese EU-Richtlinie trat bereits im November 2010 in Kraft; in der deutschen Politik laufen halt die Uhren langsamer, wenn es um Tiere geht. Und dann wird auch noch die Verschleppung von Frau Aigner allen Ernstes als Erfolg verkauft!

Die Realität in den deutschen Tierversuchslaboren sieht dagegen dramatisch aus. Seit 7 Jahren steigt die Zahl der in Versuchen “verbrauchten” = getöteten Tiere auf aktuell ca. 2,9 Millionen. Organisationen wie „Ärzte gegen Tierversuche“ kritisieren seit Jahren, dass die tierversuchsfreie Forschung in Deutschland verschlafen wurde. Die Förderung sog. Alternativmethoden wird hierzulande stiefmütterlich behandelt und auch nach der geplanten Gesetzesnovelle ist mit keiner Besserung zu rechnen.

Betäubungslose Ferkelkastration: Ab 2017 soll es verboten werden, Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Mit welcher Begründung wird dieses Verbot so lange hinausgezögert? In Deutschland werden jährlich etwa 20 Millionen betäubungslose Ferkelkastrationen durchgeführt. Dies bedeutet, dass bei ca. 90 Millionen Schweinen bis zum Januar 2017 dieser tierquälerische Eingriff politisch nun legitimiert wird.

Wildtiere in Zirkussen: Die schwarz-gelbe Bundesregierung möchte den Ländern per Verordnung die Möglichkeit geben “das Zurschaustellen von Tieren bestimmter wildlebender Arten an wechselnden Orten” zu verbieten oder zu beschränken. Das soll dann gelten, wenn der Schutz der Tiere durch andere Regelungen nicht gewährleistet ist. Bereits im Jahr 2003 forderte der Bundesrat ein solches Wildtierverbot, damals ignoriert von der rot-grünen Bundesregierung. Insofern ist Frau Aigner tatsächlich weiter als eine Frau Künast, will sie den Ländern jetzt die Entscheidungshoheit lassen, nachdem der Bundesrat 2011 abermals ein Verbot einforderte. In 13 europäischen Ländern, z.B. Österreich, Dänemark oder Schweden, gibt es ein solches Verbot bereits.

Verbot von Brandzeichen bei Pferden: Nach der geplanten Tierschutzgesetz-Novelle soll es verboten sein, Pferde/Fohlen per Brandzeichen zu kennzeichnen. Frau Aigner scheint wirklich ernsthaft in großer Not zu sein, um diese Neuerung als Erfolg für ihre Tierschutzarbeit verkaufen zu wollen. In der EU ist die elektronische Kennzeichnung von Pferden – also per Chip – bereits vorschrieben und Pflicht.

Katzenschutzverordnung: Die Bundesregierung möchte den Ländern per Verordnung die Möglichkeit geben, landesweit eine sog. “Katzenschutzverordnung” einzuführen. Aufgrund der fehlenden bundes- oder landesgesetzlichen Vorgaben war dies bisher nur auf kommunaler Ebene möglich. Es waren vor allem immer die Stadträte von CDU und FDP, die sich gegen solche Katzenschutzverordnungen ausgesprochen haben – gegen jede Expertenmeinung! Hier musste die schwarz-gelbe Regierung jetzt offensichtlich die Notbremse ziehen, damit ihre Parteikollegen vor Ort nicht weiterhin das längst Überfällige weiterhin blockieren.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung und vor allem Frau Aigner zeigen mit dieser geplanten Gesetzesnovelle einmal mehr, dass sie im Bereich Tierschutzpolitik völlig versagen! Jede noch so kleine Verbesserung muss in jahrelangem Engagement von unzähligen Tierschutzaktivisten bundesweit erstritten und abgerungen werden.

Trotz der schönfärberischen Pressemitteilungen von Frau Aigner ist Deutschland kein Vorreiter in Sachen Tierschutz. Ernsthafter Tierschutz sieht anders aus!

Partei Mensch Umwelt Tierschutz wendet sich an Hannes Jaenicke bez. Paul Watson

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Bettina Jung vom Landesverband Hamburg) hat sich an den Schauspieler und prominenten Natur- und Umweltschützer Hannes Jaenicke gewandt. (Zur Homepage Hannes Jaenicke)

Inhalt des Schreibens:

Sehr geehrter Herr Jaenicke,

seit Jahren bin ich ein großer Bewunderer Ihrer Person, vor allem, seit Sie sich für globale Belange derart engagieren – meinen größten Respekt hierfür!

Am 13.05.2012 wurde in Deutschland – Flughafen FFM – einer der für mich letzten Helden unserer Zeit in Haft genommen: Paul Watson, Gründer und Kopf von Sea Shepherd. Er genießt internationales Ansehen für seinen Einsatz vor Ort gegen illegalen Walfang, das Schlachten der Delfine in Taiji und das Shakfinning!

Ihm wird vorgeworfen, 2002 in Costa Rica, das Seerecht verletzt zu haben. Interpol setzte ihn daraufhin auf die rote Liste, von der er international längst wieder herunter genommen wurde; Deutschland hält sich aber wohl für schlauer, oder “unsere” wirtschaftlichen Verquickungen mit Japan sind einfach zu mächtig.

Es ist beschämend, was sich Deutschland hier leistet. Seit letztem Montag ist Paul Watson gegen Kaution auf “freiem Fuss” – einen Großteil der 250 000 Euro hat Pierce Brosnan bezahlt! Brigitte Bardot möchte für Paul in die JVA und Pamela Anderson hat auch schon an Deutschland appelliert!

Ich bin der Überzeugung, dass sich dringend die deutschen “Helden”, zu denen Sie an führender Stelle gehören, zu Wort melden und auch eine Berichterstattung der Medien in Gang setzen müssen!!

Es sind 90 Tage Handlungszeitrahmen gegeben, von denen schon 15 Tage verloren sind, in denen Costa Rica handeln kann. Es droht Pauls Auslieferung nach Costa Rica. Bitte setzen Sie sich mit uns für ihn ein und erheben Sie Ihre Stimme!

Zur Rettung Paul Watsons, der bei seinen Einsätzen nie jemanden verletzt hat, der ein Ehrenmann ist, zur Rettung unser Ozeane und auch zur Rettung der Ehre Deutschlands, ist es beschämend, was auf deutschem Boden möglich ist!

Ich danke Ihnen von Herzen!

Bettina Jung / Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Größte Tierrettungsaktion in Kalifornien

Vor einigen Monaten spielte sich die größte Tierrettungsaktion ab, die der US-Staat Kalifornien jemals gesehen hat. In einer Legebatterie wurden 50.000 Hennen schlichtweg sich selbst überlassen. Nach etwa zwei Wochen war mehr als ein Drittel der Tiere verhungert oder verdurstet. Als die Behörden von dem Vorfall erfuhren, begannen sie, die noch lebenden Tiere zu vergasen. Mehrere Tierschutz- / Tierrechtsorganisationen verhandelten mit den Behörden. Sie konnten die Tötungsaktion stoppen, mehr als 4.600 Hühner retten und ihnen ein besseres Leben bieten – mit Sonne, Bewegungsfreiheit und der Möglichkeit, ihre Grundbedürfnisse auszuleben.

Sehen Sie sich das bewegende Video der Rettungsaktion an, die sich über zwei Tage erstreckte: (Hier Video ansehen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an all unsere Leser/innen, sich vegan zu ernähren und auf tierliche Erzeugnisse gänzlich zu verzichten. Denn die vegane Ernährungsform, die ausschließlich auf pflanzlichen Produkten basiert, ist der konsequenteste Weg, um Tierleid zu vermeiden. Werden Sie Teil einer starken, von Empathie geprägten Gemeinschaft, die Tieren mit Achtung und Respekt begegnet. Oder mit einfachen Worten: Konsequenter Tierschutz beginnt auf dem Teller!

Sea Shepherd – Demo in Berlin am 23.05.2012

Partei MUT als einzige Partei vor Ort!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzte ein deutliches Zeichen der Solidarität mit Paul Watson bei der Demonstration am 23.05.2012 in Berlin und damit auch ein klares Signal an die Bürger/innen dieses Landes, dass der Schutz der Weltmeere und ihrer Bewohner bei uns ganz oben auf der politischen Agenda steht. Neben den schwarz-weißen Bannern von Sea Shepherd waren die blauen Fahnen mit dem Regenbogen-Logo unserer Partei nicht zu übersehen.

 

 

 

Allein der Landesverband Hamburg war mit 9 Parteimitgliedern zu dieser kraftvollen Demonstration vor der Siegessäule in Berlin angereist. Die Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, Bettina Jung, hatte schon im Vorfeld auf Facebook für diese Protestveranstaltung „getrommelt“ und damit sicher dazu beigetragen, dass sich so viele Paul Watson-Unterstützer dort einfanden. Auch der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck und Sabine Jedzig aus dem Vorstandssekretariat waren nach Berlin angereist, um gegen die Auslieferung nach Costa Rica zu demonstrieren. Der Landesverband Berlin wurde durch Artur Kalka und Michael Marx vertreten.

 

 

Der Bundesvorsitzende (als Zeichen der Verbundenheit im Sea Shepherd-Outfit) nahm die Gelegenheit wahr, um mit Captain Watson über die politischen Hintergründe seiner skandalösen Festnahme am 13. Mai 2012 auf dem Frankfurter Flughafen einen Gedankenaustausch zu führen und ihm gegenüber die uneingeschränkte Solidarität unserer Partei auszusprechen. Er erfuhr dabei, dass Deutschland leider der einzige Staat weltweit ist, der Paul Watson auf Grund des Auslieferungsantrages von Costa Rica aus dem Jahre 2002 auf der sogenannten „Roten Liste“ noch führt.

Bemerkenswert war auch, dass außer der Partei Mensch Umwelt Tierschutz keine andere deutsche Partei in Berlin an dieser Demonstration für die Freilassung von Paul Watson, der aktiven Meeresschutz betreibt, teilnahm. Anscheinend ist ihnen dieses Thema nicht besonders wichtig…

Originalansprache von Paul Watson in Berlin: (Hier Video ansehen)

Politik im Einkaufskorb

Gesund, sozial und umweltfreunlich einkaufen

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz rät: Kaufen Sie regionales und saisonales Obst und Gemüse, denn damit tun Sie nicht nur etwas für Ihre Gesundheit, sondern regional und saisonal einkaufen ist auch wirtschaftlicher, umweltverträglicher und sozialverträglicher, als wenn Sie Erzeugnisse vom Markt der Welt einkaufen. Hier ein interessanter Link: (Übersichtskarte von deutschen Erdbeerfeldern zum selbst pflücken)

Club of Rome sagt düstere Zukunft voraus

Die Menschheit am Scheideweg?

Vor 40 Jahren schockierte der Club of Rome die Industrienationen mit ihrem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“. Mit ihrer globalen Vorhersage für die nächsten 40 Jahre (so lautet auch der Titel ihres Berichtes) sagen sie auch diesmal eine düstere Zukunft für die Menschheit voraus.

Die wichtigsten Kernaussagen der Prognose:

– Um das Jahr 2050 wird das weltweite Bruttoinlandsprodukt nur 2,2 Mal größer sein als heute. Einer der Gründe dafür ist die Verknappung der Ressourcen.

– Die Weltbevölkerung wird weiter ansteigen und im Jahr 2040 etwas mehr als 8 Milliarden erreicht haben; 3 Milliarden Menschen werden dann in Armut leben.

– Die Klimaerwärmung wird weiter voranschreiten, da jedes Jahr zweimal soviel Treibhausgase erzeugt werden, wie Wälder und Meere absorbieren können.

– Die globale Erwärmung wird sich in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts dramatisch verstärken und zu ungeahnten Katastrophen führen. Der Meeresspiegel wir um 0,5 Meter ansteigen, die Polkappen weiter abschmelzen und extreme Wetterbedingungen negative Auswirkungen für die Landwirtschaft hervorrufen.

– Laut dem Club of Rome ist es heute bereits zu spät, um den globalen Temperaturanstieg bis zum Jahr 2050 auf 2 Grad zu begrenzen. Die Folgen werden Dürren, Überflutungen und verheerende Wirbelstürme sein. Das Treibhausgas Methan wird aus den auftauenden Permafrostböden in der russischen Tundra und Teilen Nordkanadas entweichen und den Erwärmungsprozess weiter beschleunigen.

– Die jungen Generationen werden, so der Club of Rome, auf Grund der zunehmenden Umweltbelastungen mit all ihren negativen Folgen, aber auch wegen der ungleichen Verteilung der Arbeit (Ansteigen der Jugendarbeitslosigkeit) gegen das bestehende System revoltieren.

Fazit des Club of Rome: Die Menschheit werde sich nicht schnell genug ändern. Die zeitraubenden Entscheidungsprozesse in Demokratien stünden einem schnellen Umdenken entgegen. Der Wirtschaftsexperte und Zukunftsforscher Jorgen Randers, Mitglied des Club of Rome: „Bitte helft, meine Vorhersage falsch werden zu lassen. Zusammen können wir eine viel bessere Welt schaffen.“

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz mahnt seit Jahren die dringend notwendige Systemveränderung an; ihre Forderungen – würden sie von den politisch Verantwortlichen umgesetzt – könnten dazu beitragen die heraufziehende Globalkatastrophe zumindest in Grenzen zu halten.

Euro-Stabilität: Alarmstufe rot!

Finstere Aussichten für den Euro nach dem Wahlsonntag in Griechenland und Frankreich

Nach dem niederschmetternden Ergebnis für die Regierungsparteien in Griechenland (Nea Demokratia, Pasok) und dem Erstarken der links- und rechtsradikaler Parteien droht Griechenland die Unregierbarkeit. Es ist nicht sicher, ob mit der neuen politischen Konstellation der notwendige Sparkurs in Griechenland eingehalten wird.

Was ein Abweichen Griechenlands vom vereinbarten Fiskalpakt für die Gemeinschaftswährung bedeutet, dürfte jedem klar sein: Alarmstufe rot für die Währungsstabilität.

Nebenwirkung der Krise: Radikale Parteien gewinnen an Gewicht! Am bedauerlichsten ist, dass im Geburtsland der Demokratie die rechtsradikale Partei “Chrysi Avgi”, deren Parteilogo ein stilisiertes Hakenkreuz ist, knapp 7 Prozent der Wählerstimmen erhalten hat und zukünftig im Athener Parlament vertreten ist.

Auch der Machtwechsel in Frankreich trägt nicht zur Stabilität der Gemeinschaftswährung bei. Francois Hollande versprach seinen Wählern/innen, einerseits keine Schuldenbremse einzuführen und andererseits milliardenschwere Wachstumsprogramme aufzulegen. Mit anderen Worten: Sparen ist in Frankreich nicht angesagt!

Für Bundeskanzlerin Merkel wird damit die Luft erheblich dünner, um ihre Ideen und ihren Stabilitätskurs für den Euro durchzusetzen.

Die Finanzmärkte reagierten am Morgen nach der Wahl mit einem Dreimonatstief des Euros und einem Nachgeben der Aktienmärkte.

Euro: Quo vadis?

Eine erfreuliche Nachricht – Josef Fassl vertritt unsere Partei im Magdeburger Stadtrat

Magdeburg2Für den aus gesundheitlich ausgeschiedenen Stadtrat Lothar Tietge, der vor Kurzem die Tierschutzpartei verließ und zur SPD überwechselte, rückt der Vorsitzende des LV Sachsen-Anhalt Josef Fassl nach. Damit hat der Tierschutz wieder eine Stimme im Magdeburger Stadtrat und unsere Partei ihr verdientes Mandat zurück.

Zur Zeit finden Sondierungsgespäche bez. einer Fraktionsbildung mit den Grünen und den Linken statt.

Der Bundesvorstand wünscht Josef Fassl viel Erfolg für seine zukünftige politische Arbeit im Magdeburger Stadtrat.

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