Es verbleiben nur noch wenige Tage, um die Europäische Bürgerinitiative „Verbot von Konversionspraktiken in der EU“ zum Erfolg zu führen. Continue reading “Europäische Bürgerinitiative “Verbot von Konversionspraktiken in der EU””
Category: BAK LSBTTIQ
Winter-CSD – komm mit uns zur Demo!
Am Samstag, den 15.02.2025, wollen wir beim Winter–CSD dabei sein und unsere Partei sichtbar vertreten. Continue reading “Winter-CSD – komm mit uns zur Demo!”
Regenbogenbank für Treptow-Köpenick als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz
Berlin, 30.01.2025 – Die Tierschutzpartei Berlin hat für die heutige Sitzung einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Treptow-Köpenick eingebracht, Continue reading “Regenbogenbank für Treptow-Köpenick als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz”
Heute ist IDAHOBIT und Selbstbestimmungsgesetz überwindet letzte Hürde
Pünktlich zum heutigen IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit) wurde in Deutschland ein wichtiger Meilenstein erreicht:
Das #Selbstbestimmungsgesetz hat die letzte echte Hürde überwunden und den Bundesrat passiert. Somit kann und soll es wie geplant noch in diesem Jahr in Kraft treten.
Happy #IDAHOBIT allen Betroffenen!
Das Selbstbestimmungsgesetz soll es Menschen künftig erleichtern, ihren Geschlechtseintrag im Personenstandsregister sowie Vornamen ändern zu lassen.
Es ist ein wichtiger Schritt für transgeschlechtliche und allgemein nichtbinäre Personen, da bei ihnen das bei der Geburt eingetragene Geschlecht nicht ihrer tatsächlichen Geschlechtsidentität entspricht, sowie für intergeschlechtliche Personen, die trotz biologisch nicht eindeutig zuzuordnenden Geschlechtsmerkmalen einfach dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeteilt wurden. Mit der Zuordnung zum falschen Geschlecht gehen meist auch diesem Geschlechtseintrag entsprechende und damit unpassende Vornamen, sogenannte Deadnames, einher.
Diese beiden Missstände vergleichsweise unkompliziert beheben zu können, sorgt nicht nur dafür, dass mehr Menschen auch offiziell die Personen sein können, die sie schon immer waren, sondern wird höchstwahrscheinlich auch die Selbstgefährdungs- und Suizidraten unter Betroffenen senken.
Es ist zwar schon länger möglich, eine Änderung des eigenen Geschlechtseintrages zu beantragen, aber bisher ist das ein langwieriger, kostspieliger und im Zweifelsfall auch diskriminierender und entwürdigender Prozess, der auch nicht zwingend erfolgreich ist. Bislang sind dazu nämlich zwei voneinander unabhängige Sachverständigen-Gutachten und eine gerichtliche Entscheidung notwendig. Mit dem Selbstbestimmungsgesetz soll dafür künftig eine Erklärung gegenüber dem Standesamt ausreichen. Bei Minderjährigen über 14 mit Zustimmung der Sorgeberechtigten, bis 14 Jahre durch die Sorgeberechtigten. Jedoch können diese im Zweifelsfall durch ein Familiengericht zum Wohle der minderjährigen Betroffenen überstimmt werden. So ist es auch aktuell vor der Einführung des neuen Gesetzes bereits Praxis.
In der Diskussion um das Selbstbestimmungsgesetz wurden und werden von Gegner:innen immer wieder verschiedene Bedenken geäußert, daher möchten wir an dieser Stelle noch auf drei besonders häufige davon eingehen:
Können Menschen mit dem neuen Gesetz ihr Geschlecht einfach munter hin- und herwechseln?
Nein. Es ist vorgesehen, dass eine erneute Änderung erst nach einem Jahr wieder möglich ist – falls Betroffene die Änderung am Ende doch bereuen. Und darüber hinaus ist zu bedenken, dass natürlich auch an allen dafür relevanten Stellen die entsprechenden Änderungen vorgenommen werden müssen, also z. B. Personalausweis, Führerschein, bei Banken, Versicherungen, beim Arbeitgeber, ggf. im Grundbuch, etc. Das ist nicht nur mit viel Aufwand verbunden, sondern bei offiziellen Dokumenten auch mit Kosten.
Wird durch das Selbstbestimmungsgesetz ermöglicht, dass Minderjährigen Hormone gegeben oder gar geschlechtsangleichende Operationen bei ihnen durchgeführt werden können?
Nein. Hier ändert sich am Ist-Zustand nichts, denn die Gesetzesneuerung bezieht sich da rein auf Personenstand und Namen.
Was ist mit Schutzräumen für Frauen? Müssen entsprechend vorbelastete Frauen befürchten, dort künftig von Männern belästigt zu werden, die zu diesem Zwecke ihren Geschlechtseintrag ändern lassen?
Nein. Wie zuvor ausgeführt ist es mit einem einfachen Gang zum Standesamt noch nicht getan, sondern es müssen natürlich auch alle Dokumente etc. entsprechend geändert werden. Das alleine ist natürlich noch keine echte Sicherheit, aber zumindest eine deutliche Hürde. Jedoch gilt in entsprechenden Schutzräumen auch weiterhin das Hausrecht, sodass im Zweifelsfall Personen abgewiesen werden können, wenn dadurch z.B. eine Retraumatisierung anderer Schutzbedürftiger zu befürchten wäre. Dies bezieht sich jedoch dann auf konkrete Fälle vor Ort, ermöglicht aber im Sinne der Antidiskriminierung keine pauschale Abweisung, damit auch trans Frauen ohne vorherige geschlechtsangleichende OP dort Schutz suchen und finden können.
Weitere Informationen dazu findet ihr z. B. beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/queerpolitik-und-geschlechtliche-vielfalt/gesetz-ueber-die-selbstbestimmung-in-bezug-auf-den-geschlechtseintrag-sbgg–199332
(bw)
Selbstbestimmungsgesetz ist historischer Meilenstein
Beim Selbstbestimmungsgesetz geht es um mehr als Namen oder Geschlecht. Es geht um die Anerkennung des Menschen als Individuum. Continue reading “Selbstbestimmungsgesetz ist historischer Meilenstein”
Werden die Frauen vergessen? – Lesbische Mütter – Das Abstammungsgesetz soll nun endlich geändert werden!
Zwei miteinander verheiratete Frauen sollen in Bezug auf Kinder rechtlich künftig genauso behandelt werden wie Mann und Frau. Das heißt auch, dass das von einer der beiden Frauen geborene Kind von Anfang an die Ehefrau als zweiten Elternteil haben soll. Ohne dass die „Nicht-biologische-Mutter“ das Kind noch zusätzlich adoptieren muss, wie es jetzt noch gehandhabt wird. Continue reading “Werden die Frauen vergessen? – Lesbische Mütter – Das Abstammungsgesetz soll nun endlich geändert werden!”
Traut euch BITTE! Der deutsche Männerfußball braucht ein Massen-Coming-Out! Jetzt!
Im modernen Fußball gibt es eine stetig wachsende Bewegung in Richtung Vielfalt. Dennoch sind Coming-outs von Spielern nach wie vor selten und viele Profis zögern, ihre sexuelle Orientierung öffentlich zu machen. Profifußballer:innen sind nun mal oft Idole und Vorbilder für Millionen von Menschen weltweit. Wenn prominente Spieler:innen den Schritt wagen und ihre sexuelle Identität offenlegen, senden sie eine starke Botschaft der Akzeptanz und Toleranz. Dies kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und die Gesellschaft offener und integrativer zu machen.
Lasst uns gemeinsam mit Stereotypen aufräumen und Vorurteile bekämpfen. Fußball sollte für alle zugänglich sein, unabhängig von der sexuellen Orientierung. Eine ausreichende Anzahl von “Coming-outs” trägt dazu bei, eine Kultur zu schaffen, in der Spieler:innen keine Diskriminierung aufgrund ihrer Identität befürchten müssen. Dies könnte zu einer positiven Veränderung in der Fußballwelt beitragen.
Die Fußballwelt kann eine Welt sein, in der sich die Spieler:innen sicher fühlen, ihre wahre Identität zu zeigen. Es liegt an uns allen, eine respektvollere Sportkultur zu schaffen, die von Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund geprägt und gestaltet wird. Unser Appell an alle Fußballer:innen weltweit! Traut euch! Es ist Zeit, sich zu zeigen! Wir wissen, ihr seid so viel mehr als eure sexuelle Orientierung. Sie ist jedoch ein wichtiger teil von euch! Den ihr offen zeigen könnt. Wir stehen hinter euch!
Tut es nicht nur für euch! Tut es für die Gesellschaft, für die LGBTQIA+ Community und vor allem für den Fußball!
Weihnachten für LGBTQIA+
Weihnachten kann für queere Menschen manchmal kompliziert sein, da die traditionellen Feiern nun mal von heteronormativen Erwartungen geprägt sind. Dies kann zu Spannungen führen, Continue reading “Weihnachten für LGBTQIA+”
Sehr geehrter Herr Söder,
wir wissen, es ist immer schwer, sich von alten Gewohnheiten zu lösen, aber es ist unumgänglich.
Mit einem “Genderverbot” schaden Sie sich nur selbst, denn Gleichstellung geht alle an! Auch Sie als Cis-Mann profitieren letztlich von einer Welt, in der Sie nicht Ihren Rollenzuschreibungen entsprechen müssen. Continue reading “Sehr geehrter Herr Söder,”
Solidarität mit der LGBTQIA+ Community in Russland!
Der Kreml hat die LGBT-Bewegung in Russland offiziell verboten. Sie stifte zu »sozialem und religiösem Unfrieden« an, urteilte das Oberste Gericht. Das bedeutet für queere Menschen in Putins Kriegsregime eine mehr als ungewisse Zukunft – wir sagen sogar eine lebensbedrohliche Situation! Wir stehen geschlossen hinter den Betroffenen und fordern ein sofortiges Aufnahmeprogramm für in Russland verfolgte queere Menschen.
Continue reading “Solidarität mit der LGBTQIA+ Community in Russland!”