Petition gegen das Töten der Hunde in Marokko

Marokko, Gastgeber der Fußball-WM 2030, will drei Millionen Straßenhunde töten, um das Land für Tourist:innen „präsentabler“ zu machen. Geplant sind grausame Methoden wie Erschießen und Vergiften. Das Ziel: Die „Säuberung“ der Städte vor dem Turnier. Continue reading “Petition gegen das Töten der Hunde in Marokko”

Ernährungskrise im südlichen Afrika

Millionen Menschen im südlichen Afrika leiden unter der schlimmsten Ernährungskrise seit Jahrzehnten!

Aufgrund der langanhaltenden Dürre, die durch das Wetterphänomen El Niño und den menschengemachten Klimawandel verstärkt wurde, droht eine dramatische Hungerkatastrophe – die bereits in vollem Gange ist. 27 Millionen Menschen sind betroffen, darunter 21 Millionen Kinder.
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Europäische Tierschutzparteien – Abschlussveranstaltung in Paris

Auf Einladung unserer französischen Schwesterpartei  „Parti Animaliste“ nahm unsere Europa-Kandidatin Barbara Schwarz am vergangenen Samstag an der Abschlussveranstaltung der Europa-Kampagne 2024 in Montreuil im Großraum Paris teil.

Leider bei Nieselregen und unerwartet kühlen Temperaturen begann die Veranstaltung mit einem Barbecue auf dem Vorplatz des imposanten Bürgermeisteramtes (Mairie) in Montreuil und mit einer Demo, die auf den Agrarflächenbedarf je nach Ernährungsform hinwies. „Fleischproduktion vernichtet öffentliche Gelder” ist die Aufschrift des Banners, neben dem als Pappfigur der französische Landwirtschaftsminister Geld ins Feuer warf. Hélène Thouy, Spitzenkandidatin zur Europawahl und Gründungsmitglied der Partei, hielt ihre erste flammende Rede an diesem Tage vor Pressevertretern, während ihre Mitstreiter:innen vegane Würstchen grillten (Geschmack hervorragend!), die an Passant:innen – die meist in Frankreich noch etwas weniger mit Veganismus anfangen können, als der Durchschnittsdeutsche – verteilt wurden.

Weiter ging es im Bürgermeisteramt – einem imposanten Bau, augenscheinlich aus den 1920er-Jahren – mit einer Pressekonferenz, bei der Hélène sämtliche Tierschutz-relevanten Themen und den damit zusammenhängenden Umwelt- und Klimaschutz in kürzester Zeit zur Sprache brachte. Mit dabei die Vertreter:innen anderer Tierschutzparteien: Eva aus Spanien, Mandy und Sally aus den Niederlanden, Constance aus Belgien und Barbara aus Deutschland.

Danach ging es zurück in den mittlerweile bis auf den letzten Platz besetzten Festsaal: Mehr als 300 Teilnehmenden lauschten gebannt sämtlichen Beiträgen, unglaublich mitreißend vorgetragen, u. a. zur Geschichte der Parti Animaliste, die 2016 gegründet wurde, der Gesprächsrunde einiger ihrer EU-Kandidierenden, zu notwendigen Maßnahmen im Tierschutz. Es folgte ein englisch-französischer Austausch mit den Teilnehmerinnen aus dem Ausland (sicherheitshalber war sogar eine Dolmetscherin engagiert) und eine weitere leidenschaftliche Rede der französischen Topkandidatin, Hélène. Stehende Ovationen beendeten um 18:00 Uhr die perfekt organisierte Veranstaltung, die von Douchka Markovic souverän geleitet wurde.

Mit einem veganen Abendessen in bester Gesellschaft, nur gut 200 Meter vom Veranstaltungsort entfernt (wie auch das Hotel, das für die ausländischen Gäste freundlicherweise gebucht worden war), klang der Tag aus:

Herzblut, Leidenschaft und Empathie, das ist es, was die Tiere in Europa benötigen, und worüber die Kandidierenden, der Vorstand, die Mitglieder und Aktivisten der französischen Tierschutzpartei in höchstem Maße verfügen! Es sei der Parti Animaliste gewünscht, die für Frankreich geltende 5-Prozent-Hürde bravourös am kommenden Sonntag zu überwinden. Sie haben es verdient!

Merci, chers collègues de France,

de m’avoir permis de passer cette journée inspirante avec vous !

Menschenrechtsverletzungen in Tibet

Die tibetische Bevölkerung wird gewaltsam von China unterdrückt – weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit.

1949 drang die chinesische Armee in Tibet ein, 1950 griff sie an und besetzte das Land gewaltsam. Infolge dessen wurden viele Tibeter:innen getötet oder inhaftiert. Zeitzeugen berichten von unmenschlichen Haftbedingungen und willkürlichen Exekutionen. Die Bevölkerung litt an Hunger. Klöster, Heiligtümer und Schriften des tibetischen Buddhismus wurden zerstört.
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Antrag erfolgreich: Dortmund wird Teil des Portal-Netzwerks

Bei der Haushaltssitzung am vergangenen Freitag wurde unser über die gemeinsame Fraktion in Dortmund eingebrachte Haushaltsantrag mit breiter Mehrheit der Dortmunder Ratsfraktionen angenommen: Die Stadt Dortmund wird Teil des Portal-Netzwerks! Was sich sehr nach Science-Fiction anhört, ist tatsächlich ein Projekt der „Digitalen Völkerverständigung“. Ziel des gemeinnützigen Projekts Portal ist es, mit einem Netzwerk aus Videoportalen Städte und Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden. Initiator ist die in Litauens Hauptstadt Vilnius ansässige Benediktas Gylys Foundation, die ein erstes Portal zwischen Litauen und der polnischen Stadt Lublin errichtet hat. Über die visuelle Brücke können sich Menschen über Landesgrenzen hinweg unvoreingenommen in Echtzeit sehen, so wie sie gerade sind. Laut den Projektverantwortlichen sollen so Kulturen zusammengeführt und die Menschen ermutigt werden, das Gefühl und die Bedeutung von Einheit in diesen Zeiten neu zu definieren.

 

Unser Antrag im Detail:

Die Stadt Dortmund wird Partner des Projekts „Portal“ und installiert auf dem Platz der Partnerstädte am Dortmunder U ein entsprechendes Videoportal. Dafür erforderliche Standflächen, IT-Strukturen und Stromversorgung sind dafür bereitzustellen. Der Kostenrahmen dafür wird auf einmalig etwa 50.000 Euro geschätzt. Zudem sind in den Folgejahren die nötigen Gelder für die laufenden Kosten (etwa Reinigung) einzustellen. Die Dortmunder Partnerstädte sind über die Teilnahme am Projekt zu informieren, um diese evtl. auch für eine Teilnahme begeistern zu können. Der städtische Fachbereich Marketing & Kommunikation wird zudem gebeten, die neue Attraktion zu bewerben.

 

Homepage Benediktas Gylys Foundation: https://portals.org/

YouTube Link: https://www.youtube.com/watch?v=P9ryY6PiOl4

(se)

EU missachtet Menschenrechte an der Außengrenze

In den heutigen Trilog-Verhandlungen zwischen Europaparlament, Europäischer Kommission und dem Rat der EU wurde sich auf die seit vielen Jahren diskutierte EU-Asylreform (GEAS) geeinigt.

Die fünf Säulen des neuen Migrations- und Asylpakts sind: Continue reading “EU missachtet Menschenrechte an der Außengrenze”