Erstmalig veröffentlichte Undercover-Ermittlungen von PETA Asia entlarven routinemäßige Grausamkeiten an Angorakaninchen, deren langes, weiches Fell häufig in Pullovern und Accessoires aus Angora verarbeitet wird. Der Ermittler filmte Arbeiter, die den Tieren gewaltsam das Fell aus ihrer sensiblen Haut rissen, während die Angorakaninchen markerschütternd vor Schmerzen schrien. Nach dieser traumatischen Misshandlung, die die Kaninchen alle drei Monate erleiden müssen, verfallen die Tiere in eine Schockstarre und verkriechen sich in ihren winzigen Einzelkäfigen. (Hier weiter Infos + Video).
Month: December 2013
Mahnwache in Hamburg zum Gedenken an die rumänischen Straßenhunde
Landesverband Schleswig-Holstein in Aktion
Am 30. November 2013 gedachten viele Menschen bei einer Mahnwache in Hamburg der bereits getöteten Hunde in Rumänien, um friedlich auf dieses bestehende Unrecht aufmerksam zu machen.
Aus unserer Partei waren Ulla Schloon, Peter Nedderhof und Malte Neumann vor Ort; sie sammelten nach vielen interessanten Gesprächen mit Interessierten Unterstützungsunterschriften für die Europawahl 2014.
Musik gab es von Jimmy Slick, der mit Songs wie unter anderem “Hunde ohne Namen” die Thematik in Musik transportierte und für den guten Zweck auftrat. Sogar Frank Weber, bekannt aus dem Fernsehen mit der Sendung „Hund Katze Maus“, hielt eine sehr bewegende Rede.
Wieder einmal zeigte es sich in den Gesprächen mit Passanten, dass es viele Menschen gibt, die bis dato gar nicht wussten, dass es die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gibt.
Brutaler Alltag in Schweinezuchtbetrieben: Erschlagene Ferkel – Animal Rights Watch deckt grausame Praxis der “Ferkelproduzenten” auf – Report Mainz berichtete
10.12.2013: Es ist extrem brutal – und es ist Alltag in den Schweinezuchtbetrieben: Kleine Ferkel werden von den Mitarbeitern an den Hinterbeinen aus den Buchten von ihren Müttern weggerissen und auf die Boxenwände oder den Betonboden geschlagen, bis sie tot sind. Animal Rights Watch deckt mit Undercoveraufnahmen die grausame Praxis der “Ferkelproduzenten” auf. Report Mainz berichtet. Lesen Sie mehr zu den erschütternden Enthüllungen bei deutschen “Ferkelproduzenten”. (Hier zum Bericht + Video).
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war zutiefst erschüttert über den skandalösen und rechtswidrigen Umgang mit den Ferkeln in den betreffenden “Schweinezuchtanlagen”. Nach Auffassung der Partei handelt es sich hier um einen gravierenden Verstoß gegen § 1 des Deutschen Tierschutzgesetzes.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hofft, dass die Staatsanwaltschaft ein Exempel statuiert, um anderen “Schweinmastbetrieben”, in denen möglicherweise ähnlich grausam mit den Tieren umgegangen wird, ein deutliches Signal zu setzen. Noch ein Hinweis an den Verbraucher: Solange Sie tierliche Produkte konsumieren, machen Sie sich indirekt mit schuldig an dieser entsetzlichen Tierquälerei!
Jagdsteuer Landkreis Kassel durch Kreistagbeschluss von 15 auf 20 % angehoben
Am 05.12.2013 stimmte der Kreistag des Landkreises Kassel einer Erhöhung der Jagdsteuer von 15% auf 20% zu, vorausgegangen war ein gemeinsamer Antrag der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und der Piraten Partei. Ablehnung fand der Antrag hauptsächlich im Lager der CDU und Freien Wähler mit dem Argument, man würde die heimischen Jäger durch das Anheben der Jagdsteuer verdrängen. Auch das Argument der notwendigen Hege konnte man öfters hören.
Was man in Nordhessen zum Teil unter dem Begriff der Hege versteht, hat eine gemeinsame revierübergreifende Jagd im Januar 2013 gezeigt, bei der unter anderem 71 Füchse geschossen wurden.
Revierübergreifende Jagden widersprechen dem hessischen Jagdgesetz, doch die Jäger sehen das anders: Zur Förderung der Hegegemeinschaft, sei man von Staatswegen dazu angehalten, solche Gemeinschaftsjagden auf Schwarzwild zu organisieren. Wie bereits erwähnt wurde aber nicht nur Schwarzwild geschossen, sondern auch Füchse. Das Ergebnis dieser organisierten und sogenannten Schwarzwildjagd: 7 Wildschweine, 8 Rehe, 3 Waschbären, 1 Elster und 71 Füchse!
Eine Anzeige wegen „Massentötung von Füchsen“ hat ein Rechtsanwalt aus dem bayrischen Neustadt im Auftrag der Tierschutzorganisation PETA und der Anti-Jagd-Allianz gestellt. Doch die Jägerschaft sieht dieser Anzeige gelassen entgegen, es sei alles rechtens gewesen. Unter den vielen Kritikern dieser Jagd ist auch die “Untere Jagdbehörde Kassel”, die deutlich zu verstehen gab, dass man auf diese Jagd nicht stolz sein könne.
Der Link zur Berichterstattung des HR Fernsehens (hier).
Jedoch sorgen nicht nur die heimischen Jäger in Nordhessen für Schlagzeilen, auch die Gemeinschaftsjagden, die über die Landeseinrichtung “Hessen Forst” in Nordhessen angeboten werden.
Laut der Aussage des Bürgermeisters Edgar Paul (selbst leidenschaftlicher Jäger) der Gemeinde Niestes fordert sogar der “Hessen Forst” dazu auf, dass kein Mensch den Wald betreten soll. Bei den obengenannten Gemeinschaftsjagden, an denen auch Jäger aus den Niederlanden und Dänemark teilnehmen, geht es sogar mit LKWs und Geländewagen in den Wald, es wird auf alles geschossen, was sich bewegt. Viele geschossene Tiere können nicht mehr verwertet werden, weil sie von einem Kugelhagel regelrecht durchsiebt wurden.
Manfred Eckhard, Sachbearbeiter beim “Hessen Forst”, sieht das natürlich ganz anders: “Wir legen sehr großen Wert auf die tierschutzgerechte Jagdausübung. Die Jagdgäste werden gebeten, mindestens einmal im Jahr mit hochwildtauglichem Kaliber zu üben!” Manfred Eckard weiß, dass diese Jagden nicht nur Freunde haben und fügte lächelnd hinzu: “Die größten Gegner sind meist die, die nicht eingeladen werden.”
Der “Hessen Forst” generierte im Jahr 2013 mit diesen Gemeinschaftsjagden ca. 5,5 Millionen Euro. Link zur Homepage “Hessen Forst”:(hier).
Links zur Quellenangabe:
http://etmcms.de/mb-ks/2013/08/19/massenjagden-aergern-heimische-jaeger-masslos/
http://www.hna.de/lokales/baunatal/tierschuetzer-piraten-stuetzen-3257811.html
http://www.hna.de/lokales/hofgeismar/tierschuetzer-zeigen-hofgeismarer-jaeger-2770520.html
Helmut Spohr (Beisitzer im Bundesvorstand, Kreistagabgeordneter im Landkreis Kassel)
Die Welt trauert um Nelson Mandela
Kaum ein Mensch hat politisch mehr bewegt als Südafrikas Freiheitskämpfer Nelson Mandela. Seinen lebenslanges Engagement gegen die menschenverachtende Apartheid in Südafrika bezahlte er mit fast drei Jahrzehnten Haft, er blieb jedoch ungebeugt und verbitterte nicht. Mandela wurde zum Idol der ganzen Welt und besiegte schließlich das rassistische Regime.
Für die Südafrikaner ist Mandela der Vater der Nation, für die Welt ist er eine Ikone der Freiheit, Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Trotz Haft, Gewalt und Unterdrückung suchte er die Aussöhnung und war bereit zu verzeihen.
Der ehemalige südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger starb am 05.12.2013 im Alter von 95 Jahren im Kreise seiner Familie. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz trauert um die Legende Nelson Mandela. Sein politisches Vermächtnis, der gewaltlose Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie und gegen jegliche Form von Rassismus, wird für uns eine Inspiration bleiben.
Rumäniens sanfte Hunde / Teil 1
Ein Reisebericht…
Letzte Woche verschaffte sich die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer einen persönlichen Überblick über die Situation der Straßenhunde in Rumänien. Dabei besuchte sie ein staatliches Tierheim sowie drei private Shelter. Ja, es gibt sie: Tierliebe Rumänen, die mit zum Teil sehr bescheidenen Mitteln Straßentieren ein Zuhause geben, um sie vor dem staatlich verordneten Massenmord zu bewahren.
Barbara Nauheimer: „Das Flugzeug der rumänischen Fluggesellschaft Tarom landete mittags in Bukarest. Mit einem Mietwagen fuhr ich nach Buzau, 100 km nordöstlich von Bukarest gelegen. Ich hatte von einer Gruppe engagierter deutscher Tierschützer von der beabsichtigten baldigen Schließung des dortigen staatlichen Tierheims erfahren. Schließung: Die Tiere sollten, sobald der Winter den Weg zum Tierheim unpassierbar machen würde, sich selbst überlassen werden. Bereits auf dem Weg nach Buzau begegneten mir zahlreiche Streunertiere, abgemagert, aber offenbar vertraut mit dem Leben auf der Straße. An Tankstellen, kleinen Läden, Bushaltestellen und auch vor Häusern warteten sie auf Essbares, was ihnen von tierlieben Menschen zumindest gelegentlich hingeworfen wird. Zwischen den einzelnen Ortschaften konnte man am Straßenrand überfahrene Tiere sehen.
In Buzau angekommen, traf ich mich mit zwei rumänischen Tierschützerinnen, die mir den Weg zum Tierheim zeigten. Dort bot sich mir ein erschütterndes Bild. In einer langen Reihe von Zwingern befanden sich ca. 100 Hunde aller Größen und Altersklassen. Eine weitere Reihe von Zwingern war nicht mehr besetzt. Über den Verbleib der Hunde konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Im nahe gelegenen Gebüsch lagen jedoch einige Hundeleichen.
Am Abend war ich bei einem rumänischen Ehepaar zu Gast, die ein privates Tierheim betreiben. Schon am Eingang drang mir das Gebell unzähliger Hunde entgegen. Im der Küche des Hauses wurde ich von geschätzten 20 bis 30 Hunden begrüßt. Auch im Wohnzimmer befanden sich Hunde. Draußen, in einem ehemaliger Obstgarten, leben in selbstgebauten Gehegen an die 150 Tiere. Diese habe ich jedoch erst am nächsten Tag gesehen. Alle waren freundlich, alle aufgeregt, alle wollen gestreichelt werden, alle wollen heraus aus ihren Umzäunungen und mitgenommen werden. Man kann diesen Wunsch in ihren Augen sehen.
Am nächsten Tag wurden von deutschen Tierschützern, die ebenfalls in Buzau waren, 10 Tiere aus dem staatlichen Tierheim in ein privates Tierheim in die Nähe von Bukarest gebracht. Ich fuhr mit einem rumänischem Mann, der uns den Weg wies, voraus. Am Straßenrand wieder der gleiche Anblick: Futtersuchende Tiere, einige überfahrene Tiere. Auf der Fahrt dorthin, im Wohnmobil der Tierschützer, verängstigte, zitternde Tiere, die nicht wissen, was mit ihnen geschehen wird. Sie wurden in Sicherheit gebracht. Deutsche Sponsoren sorgen mit monatlichen Beiträgen von 35 Euro für ihr Weiterleben.
Am dritten Tag erreichte ein LKW des bmt Buzau und ca. 60 Tiere aus dem Tierheim, was im Winter geschlossen werden soll, wurden in ein anderes staatliches Tierheim gebracht. 20 Tiere wurden in die Obhut einer türkischen Tierschützerin gegeben, die in der Nähe von Bukarest ein privates Tierheim leitet. Die 60 Tiere sind im staatlichen Tierheim vor dem Verhungern, Verdursten und Erfrieren gerettet, ihr Leben ist jedoch weiterhin bedroht. Ohne Menschen, die sie adoptieren, werden sie getötet werden. Einige, aber weißgott nicht alle, haben Sponsoren, dh. tierliebe Menschen, die für ihren Unterhalt zahlen und sie so vor der Tötung bewahren.
Ich habe noch zwei weitere private Tierheime besucht. Beide, wie auch die staatlichen Tierheime, sind rettungslos überfüllt. Fünf, manchmal 10 Hunde teilen sich einen Zwinger von 4 Quadratmeter Größe. In den privaten Tierheimen konnte ich Stroh in den Hütten erkennen. In dem staatlichen Tierheim lebten die Hunde auf Beton. Ich habe schon sechs Hunde, trotzdem bin ich jetzt Sponsorin für 10 Hunde und einen habe ich mitgenommen: Armina. Am liebsten würde ich sie alle retten, die vielen sanften Hunde Rumäniens.“