Bundesvorsitzender Eck bei SR 1 Antenne Saar im “Schengener Gespräch” – Thema der Radiosendung: Situation und Chancen der kleinen Parteien in Deutschland und in Luxemburg

Am 26.09.2013 war Bundesvorsitzender Stefan Eck zu Gast beim Saarländischen Rundfunk 1 “Antenne Saar” in der Sendung “Schengener Gespräch”. Dabei ging es um eine Analyse der Bundestagswahl und der kommenden Kammerwahlen (Parlament in Luxemburg). An der einstündigen Gesprächsrunde nahmen der luxemburgische Politiker Sven Clement (Piratenpartei), Jean Colombera (Partei für integrale Demokratie) und Dietmar Holzapfel (Freie Wähler, Landesverband Saarland) teil.

In dem Gespräch kritisierte der Bundesvorsitzende unserer Partei einerseits das fehlende Medieninteresse an kleinen Parteien in Deutschland, andererseits erläuterte er die programmatischen Ziele unserer Partei vor allem im Hinblick auf die kommende Europawahl im Jahr 2014.

Das Gespräch zeigte, dass die vier dort vertretenen Parteien in manchen Bereichen programmatische Schnittmengen aufweisen, in anderen Bereichen aber wieder ganz unterschiedliche Auffassungen vertreten.

Auf jeden Fall war es eine gute Gelegenheit, den Tierfreunden und Tierschützern unter den Radiozuhörern zu demonstrieren, dass das Thema Tierschutz bei der Piratenpartei keine große Rolle spielt. Der anwesende Piratenpolitiker lehnte beispielsweise einen vegetarischen oder veganen Wochentag kategorisch ab.

Merkel allein zu Haus – Und keiner will sie besuchen…

Jetzt wird´s richtig spannend! Jedenfalls zieren sich die beiden übrig gebliebenen Konkurrenten – SPD und Bündnis 90/Grüne – gewaltig, sich der offenbar unsterblichen Dauerkanzlerin und ihrer CDU anzudienen. Man erinnert sich unwillkürlich und belustigt an den Spruch „Spiel nicht mit dem Schmuddelkind“ – seit Jahren unverblümt gegenüber den Linken angewendet, von Parteien, die sich „demokratisch“ nennen, was immer sie auch darunter verstehen.

Unversehens nun sind Linke und CDU – politisch Lichtjahre voneinander entfernt – Leidensgenossen geworden! Das ist doch eine Konstellation, die man als mehr oder weniger Außenstehender genießen muss, solange sie dank des rot-grünen Zögerns noch anhält!

Angela, die große Siegerin, nun im Wartestand. Aber die „Höflinge“ aus der CDU-CSU-Riege – Gröhe, Pofalla, Kauder, Seehofer und so weiter – werden ausgiebig „Hof halten“ und ihr durch ihre Aufwartungen die Zeit verkürzen. Wie es scheint, muss die Braut – um ein anderes Bild zu gebrauchen – noch viel Geduld aufbringen, bis sich ein Prinz aus dem SPD- oder Grünen-Lager findet, der sie erlöst und sie zum schwarz-rot oder schwarz-grün angestrichenen Traualtar führt.

Natürlich könnte es auch eine „Sie“ sein, aber das lassen wir hier mal beiseite, wegen des „Traualtars“.

Bis zum heutigen Zeitpunkt lautet der einhellige rot-grüne Tenor etwa so: „Ne, als Steigbügelhalter von Frau Merkel sind wir uns zu schade!“ Da nützt auch ihr gut eingeübtes gewinnendes Lächeln nichts, mit dem sie einen Großteil der deutschen Wahlbevölkerung verzaubert hat.

Und wenn nun auch das Jammern der Heerscharen von christlich-sozialen Wähler/innen nichts hilft, die ihre geliebte „Angie“ so gern bald wieder auf dem Bildschirm sehen möchten, dann gibt´s eben eine Neuwahl. Aber bitte ohne erneutes Wahlkampf-Getöse!

PS Nicht dass man das erneute Verschwinden zweier Männer, nun in Gestalt von Rösler und Brüderle, der Angie – wie in den anderen Fällen geschehen – ebenfalls anlasten will. Aber man kommt einfach nicht umhin, es schlicht zu konstatieren. Wie schon gesagt, ohne Hintergedanken – Angie zuliebe!

Rumänien: Tötung von Straßenhunden gesetzlich erlaubt

Wir fordern: Kastration statt Tötung!

Am Mittwoch, den 25.09.2013, hat der Oberste Gerichtshof Rumäniens ein Gesetz bestätigt, dass es erlaubt, Straßenhunde zu töten. Mit der Unterschrift von Staatspräsident Traian Basescu ist das Gesetz in Kraft getreten. Damit reagierte das Parlament auf einen tragischen Unfall, bei dem ein vierjähriges Kind von einem streunenden Hund tot gebissen wurde.

Das neue Gesetzt sieht vor, dass eingefangene Hunde 14 Tage lang in Tierheimen versorgt werden müssen; werden sie in der Zwischenzeit nicht vermittelt, dürfen sie eingeschläfert werden. Man geht davon aus, dass allein in Bukarest etwa 65 000 Straßenhunde leben.

Vor dem Gerichtsgebäude in Bukarest protestierten Gegner dieses Gesetzes. “Es wäre doch viel besser, wenn alle Hunde im Land sterilisiert würden”, meinte eine Frau.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt die tierfeindliche Entscheidung der politisch Verantwortlichen und spricht sich klar und deutlich für ein flächendeckendes Kastrationsprogramm von rumänischen Straßentieren aus!

Fordern Sie den rumänischen Präsidenten auf, die Tötung von Straßentieren mit sofortiger Wirkung auszusetzen (Hier protestieren!)

Wenn´s ums Geld geht, wird gemauert, was das Zeug hält – Der Fall Botulismus – die verschwiegene Seuche

Wenn Tatsachen verschwiegen und Wahrheiten bewusst unterdrückt werden, dann geht es meist um eines: ums Geld. Die besten Beispiele dafür lieferte in den vergangenen 50 Jahren die Pharmaindustrie, die z. T. jahrelang – um des maximalen Profits willen – sogar tödliche Nebenwirkungen von Medikamenten verschwieg.

Die WDR-Sendung „Das Gift im Kuhstall – Sterbende Tiere, kranke Menschen“ am 16.09.2013 aus der Reihe „die story“ brachte Vergleichbares in die Öffentlichkeit, hier auf dem landwirtschaftlichen Sektor.

Der Auslöser der hochgefährlichen Krankheit „Botulismus“, die vorwiegend Rinder befällt und mit dem sich auch Menschen anstecken, ist das Botulinumtoxin, ein äußerst gefährliches Bakteriengift, besser bekannt unter dem Namen „Botox“, mit dem Gesichtsfalten unterspritzt werden.

Man reibt sich die Augen, wenn man erfährt, dass das „Killer-Bakterium“ seit über 10 Jahren in deutschen Rinderställen seinen Schrecken verbreitet – und die Öffentlichkeit darüber in völliger Unkenntnis gelassen wird! Schon die Bilder sprechen für sich und nehmen einem den Atem: Hilflos vor sich hin stolpernde Kühe, offenbar von schlimmern Schmerzen geplagt, straucheln ein ums andere Mal und brechen schließlich zusammen. Sie sterben, eine nach der anderen, ohne dass ihnen geholfen werden kann.

Offiziell gibt es diese Krankheit gar nicht, die bei Übertragung Lähmungen auch beim Menschen hervorruft und darüber hinaus mutmaßlich das Erbgut schädigt. Ein mutmaßliches Kartell, bestehend aus Behörden, Veterinärämtern, Landesagrarministern und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner weigert sich beharrlich, zuzugeben, dass es sich um eine hochgefährliche Krankheit, schlimmer noch, um eine Seuche handelt. Und warum das? Bei Anerkennung dieses Tatbestandes müssen die Landwirte entschädigt werden, und um dies zu verhindern, wird in großem Stil vertuscht, gelogen und abgewiegelt. Zunehmend mehr Landwirte von Schleswig-Holstein bis Nordrhein-Westfalen kämpfen verzweifelt darum, dass endlich die Wahrheit ans Licht kommt und sie nicht weiter in den Ruin getrieben werden.

Skandalös, dass den Bauern die Schuld für die desaströsen Zustände gegeben und behauptet wird, in den betreffenden Ställen mangele es an der notwendigen Hygiene. Und dies angesichts der Belobigungen, die gerade diese Höfe in der Vergangenheit erfuhren! Einige verzweifelte Landwirte haben bereits ihre Existenz aufgegeben und sich eine andere Arbeit gesucht. Soll das die Lösung sein?

Wenn es nach Frau Aigner geht, ist kaum etwas anderes anzunehmen. Endlich hat sie sich bequemt, eine Studie in Auftrag zu geben, die in 5 (!) Jahren abgeschlossen sein soll. Das Katastrophenszenario wird also weitere 5 Jahre anhalten – und sich in Rinderställen und anderswo ausbreiten: So hatten sich auf einem Bauernhof gehaltene Hirsche infiziert und starben ebenfalls jämmerlich. Und die „Büchse der Pandora“ öffnet sich weiter: Im August 2013 erkrankten 32 000 „Masthähnchen“ an Botulismus. Da es die Seuche ja offiziell gar nicht gibt, könnte – warum nicht? – das Fleisch erkrankter Tiere, seien es Rinder oder „Hähnchen“, auf den Tellern hungriger Fleischesser landen…

Zur Ergänzung: Wie bekannt, zeichnet sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unter anderem dadurch aus, dass sie die Zusammenhänge von Problemen in den Blick nimmt und ihre Politik u. a. an diesen „Synergieeffekten“ ausrichtet. Wie Recht sie damit hat, erweist sich einmal mehr im Zusammenhang mit der Botulismus-Seuche: Am Anfang steht ein ausgelaugter und total verarmter Boden, der seine Schutzfunktion durch das Fehlen der notwendigen Bakterien verloren hat. Millionen von Mikroorganismen sind notwendig, um die im Boden vorhandenen Gifte (Gülle etc.) zu binden. Die zahlreichen Biogasanlagen tun ein Übriges, um den Boden durch großflächiges Verteilen der Substrate weiter zu vergiften. Die Mais-Monokulturen verschärfen die Probleme zusätzlich.

Auf derartigen Böden wächst die Nahrung für die Tiere! Kein Wunder, dass sie vergiftet werden. Sie vor allem sind wieder einmal die Opfer einer von Grund auf verfehlten Politik, in der das Geld und nicht die Vernunft regiert!

Eins ist sicher: Wenn nicht auf der ganzen Linie die Ruder energisch herumgerissen werden, steuern wir weiter in eine Zukunft mit kaum noch beherrschbaren Problemen. Bisher ist unsere Partei noch ein mehr oder weniger einsamer Rufer in der Wüste. Um der Tiere und aller schutzbedürftiger Menschen willen darf dies nicht so bleiben. Daran zu arbeiten, wird eine unserer vordringlichsten Aufgaben sein. (Hier Sendung ansehen)

Barbara Rütting – Ein starkes Bekenntnis für unsere Partei

Am Freitag, den 13.09.2013, war Barbara Rütting um 22:00 Uhr zu Gast in der NDR – Talkshow. Hier stellte sie ihr neues veganes Kochbuch vor, sprach allgemein zum Thema vegane Ernährung und machte für unsere Partei Werbung zur Bundestagswahl.

Für ihr starkes Bekenntnis für unsere Partei bedanken wir uns ganz herzlich bei Barbara!

(Hier das Gespräch mit Barbara in der Sendung ansehen)

Eine Partei nicht nur der Worte, sondern der Taten

Parteivorsitzende Barbara Nauheimer adoptiert einen rumänischen Straßenhund

Wer ebenfalls ein persönliches und politisches Zeichen setzen möchte, ist aufgefordert, ebenfalls zu handeln: Mit Protestbriefen an die Regierung von Rumänien, Teilnahme an Mahnwachen und Demos, Spenden an rumänische Tierschützerorganisationen, insbesondere auch an das Tierheim “Tierhilfe Hoffnung e.v.”, welches von der sehr engagierten Deutschen Ute Langenkamp betrieben wird und über 3000 Hunde beherbergt.

Machen Sie deutlich, dass die massenhafte Tötung von Straßenhunden nicht ungestraft passieren darf, noch dazu in einem EU-Land!

Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer hielt Vortrag in Landshut

VortragLandshut14.09.2013Am Samstag, den 14.09.2013, folgte die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer einer Einladung einer neu gegründeten Tierschutzgruppe „Landshut vegan und aktiv für Tierrechte“ und hielt dort einen Vortrag mit der Überschrift: „Eine neue Haltung zur Haltung“. Der Vortrag zeigte die verheerenden Folgen des Fleischkonsums auf und appellierte eindringlich, das Thema Tierschutz mit in die Agenda für den Bundestag aufzunehmen.

Außer der Bundesvorsitzenden kamen zwei Tierärzte zu Wort, ein Mitglied von Animal’s Angels, eine Landtagskandidatin von Bündnis 90/ Die Grünen, eine Bundestagskandidatin der ÖDP sowie ein Tierrechtsaktivist und Filmemacher aus Österreich, der in seinem Film das Leben zweier Schweine, eines in der Massentierhaltung, das andere auf einem Gnadenhof lebend, dokumentierte.

Etwa 80 Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Landshut besuchten die Veranstaltung.

VortragLandshut14.09.2013

Offener Brief der Partei Mensch Umwelt Tierschutz an “Scobel” – Sendung vom 12.09.2013: “Dürfen wir Tiere töten?” – Über das ambivalente Mensch-Tier-Verhältnis

Den geliebten Haustieren der Deutschen geht es weitgehend gut. Jedenfalls im Vergleich zum “Mastvieh”. 28 Millionen Schweine und 1,9 Millionen Rinder, die in Deutschland gegessen werden, sprechen eine deutliche Sprache. Darf der Mensch frei über Tiere und ihre Körper verfügen? Diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen. (Sendung hier ansehen)

OffenerBriefScobel13.09.2013

Schluss mit dem Massaker an den Straßenhunden in Rumänien

LV Hamburg in Aktion

Am 13.09.2013 hatte sich der Landesverband Hamburg an der von der “Veganen Bewegung” organisierten Demonstration gegen das entsetzliche Tötungsprogramm von Straßenhunden in Rumänien beteiligt. Es kamen um die 120 engagierte Menschen zusammen, die sich mit kreativ gestalteten T-Shirts, Bannern und Transparenten über das Blutbad auf Rumäniens Straßen Gehör verschafften. Eigentlich hatten wir zu viele Banner und sonstige Werbe-Materialien von unserer Partei mitgebracht, aber alle unsere Fahnen wurden von Sympathisanten der Partei geschwenkt.

Der Landesverband Hamburg wird auch weiterhin jeden Freitag dabei sein, bis das Morden ein Ende hat!

Die nächste Aktion findet nicht vor dem rumänischen Konsulat statt – es wird eine Lichterkette vom Bahnhof aus geben, die ab 17:00 Uhr ihren Anfang nimmt!

LV Niedersachsen unserer Partei war beim „Vegan Life Festival“ in Braunschweig am 13.09.2013 dabei

VeganLifeFestival13.09.2013Auch wir hatten einen Info-Stand beim mittlerweile dritten Vegan Life Festival in Braunschweig. Sabine Pankau als Initiatorin hatte wieder zahlreiche Tierrechts-Gruppen und –Vereine mobilisiert, die sich den vielen interessierten BesucherInnen vorstellten. Erfreulicherweise hatten Letztere sich nicht vom eher regnerischen Wetter abschrecken lassen!

Ein gutes Zeichen ist, dass so viele dem „veganen Ruf“ folgten; offensichtlich findet langsam, zumindest bei einem Teil der Bevölkerung, ein Bewusstseinswandel statt – und damit unter anderem endlich eine Abkehr vom Fleisch auf dem Teller. Viele kamen zweifellos, um sich vegan beköstigen zu lassen, und sie wurden nicht enttäuscht: Von warmen Speisen bis zu vielen unterschiedlichen Kuchensorten war für jeden etwas dabei, der diese tierfreundliche Ernährungsweise kennenlernen wollte.

Es war wieder festzustellen, dass unsere Partei bei etlichen Leuten noch unbekannt ist; kein Wunder, denn sowohl „die Etablierten“ als auch die Medien sind wenig geneigt, uns zu Wort kommen zu lassen, Demokratie hin oder her…

VeganLifeFestival13.09.2013