Kurzmeldung

Tierarzt im “Einsatz”, Berufsverbot folgt…

London: Das Disziplinarkomitee des Royal College of Veterinary Surgeons hat einen englischen Tierarzt aus dem Berufsregister gestrichen, weil er beim Sex mit einem Pferd und einem Hund gefilmt wurde, wie Videos belegen. “Das gefundene Material und das Verhalten des Mannes (…) beinhalteten den Missbrauch von Tieren und eine Respektlosigkeit vor ihrem Wohlbefinden”, sagte der Vorsitzende des Disziplinarkomitees.

Petition gegen Wildtiere im Zirkus

Mitglied in Aktion, Nachtrag zu Beitrag vom 25.07.2014

“Gestern habe ich gemeinsam mit Sabine Jedzig (Bundesvorstandssekretariat) die “Petition gegen Wildtiere im Zirkus” dem Bundestagsabgeordneten (Herrn Robert Hochbaum / CDU) in seinem Bürgerbüro in Falkenstein (Vogtland) überreicht. Herr Hochbaum zeigte sich Tierschutzthemen gegenüber sehr aufgeschlossen, er hat in den vergangenen Jahren die regionalen Tierschutzvereine unterstützt. Er habe sich allerdings bisher nicht näher mit dem Thema der Petition befasst. Ihm sei klar, dass insbesondere Wildtiere im Zirkus sehr leiden. Er versprach, sich mit unserem Anliegen zu befassen, allerdings könne er nicht für ein Ergebnis garantieren. Vor allem in den neuen Bundesländern bestehe das Problem der Arbeitsplätze und der Existenz der kleinen Zirkusbetriebe. Herr Hochbaum versprach, er werde sich ab Ende September melden.”

Parteimitglied Franziska Gerhardt

TV-Tipp, für heute, Donnerstag, den 31.07.2014

Im Einsatz für Elefanten / 22:15 Uhr / ZDF

Der prominente Naturschützer Hannes Jaenicke widmet sich diesmal den Elefanten und dem blutigen Krieg um ihre Stoßzähne (hier mehr)

„Kein Herz für Tiere: Mehr Rechte für Elefanten, Küken & Co.?“ / 23:00 Uhr / ZDF

Tiere – wir haben sie zum Fressen gern. Doch nur manche. (hier mehr)

Buchvorstellung “Free Frieda”

Eine Rezension von Matthias Ebner

Das Buch “Free Frieda” thematisiert das Leben von zwei Hühnern und einem Hahn, die in einer Brüterei auf die Welt kommen. Es erzählt aus der Sicht der Tiere sehr anschaulich und einfühlsam, welche Auswirkungen der Konsum von Eiern auf die Tiere hat, die sie produzieren müssen und ist hervorragend für Kinder geeignet.

Dieses Buch hat mich wirklich fasziniert. Es ist großartig geschrieben. Ich musste immer wieder lachen, oft sind mir aber auch Tränen in die Augen gekommen.

Nicht so glücklich fand ich allerdings, dass im Buch einmal von “Eier[n] von glücklichen Hühnern” und einmal von “billige[n] Eiern und billige[m] Fleisch” die Rede ist. Schließlich wurde doch gerade in diesem Buch hervorragend beschrieben, wie die Tiere Angst vor dem bevorstehenden Tod haben und wie herzlos es ist Tiere zu töten. Am unglücklichsten fand ich jedoch, dass auf den zwei hinten angehängten Seiten über den Vergleich der verschiedenen Haltungsformen der Eindruck vermittelt wird, als gäbe es keine Alternative zum Kauf von Eiern und dass man lediglich zwischen verschiedenen Übeln wählen könne, von denen lediglich manche ein kleines bisschen weniger grausam sind als andere.

Ich hoffe daher, dass die Autorin bei einer Neuauflage am Ende einen deutlichen Hinweis darauf gibt, dass es heutzutage unzählige eifreie Produkte zu kaufen gibt, die man früher nur mit Eiern in den Zutaten bekam sowie dass man beim Kochen und Backen völlig problemlos auf Eier verzichten kann, wenn man diese einfach durch Johannisbrotkern, Pfeilwurzelstärke, Gries, Bananen, Sojamehl oder andere Alternativen (in entsprechenden Kombinationen und Mengen) ersetzt. Schließlich gibt es dazu ja mittlerweile unzählige Rezepte.

Das Buch “Free Frieda” gibt es bei uns im Partei-Shop.

Tierversuche verbieten – Jetzt! Über 100 Tierschützer demonstrierten vor dem LPT

LV Hamburg in Aktion

Am Samstag, den 26.07.2014 versammelten sich über 100 Tierschützer vor dem Tierversuchslabor LPT in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel. Aufgerufen hat der Landesverband Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Die Teilnehmer kamen aus der unmittelbaren Umgebung sowie Hamburg, Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern uns sogar Berlin.

Während der Kundgebung verlas die Schauspielerin und Tierrechtlerin Ingrid van Bergen eine Ihrer Kurzgeschichten über einen Laboraffen. Nach diesem sehr emotionalen Moment wurden von den Teilnehmern vor der Tür des LPT Blumen niedergelegt.

Das LPT mit dem Hauptsitz in Hamburg-Neugraben betreibt ein Tierversuchslabor in der Oldendorfer Strasse 41 in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel. Dort werden vor allem Tierversuche an Beagles, Katzen und Affen durchgeführt. In Deutschland sterben jährlich etwa 60.000 Menschen an tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten, die aufgrund von Tierversuchen als risikolos eingestuft wurden. „Durch Tierversuche wird eine Sicherheit suggeriert, die wissenschaftlich nicht gegeben ist“, so Bettina jung (1. Vorsitzendes der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Landesverband Hamburg).

Im Jahr 2012 wurden über 2,2 Millionen Mäuse gequält und getötet, mehr als 863 Katzen, 2.612 Hunde und viele andere Tiere. Mehrstellige Millardenbeträge zahlt der Steuerzahler für sinnlose und überflüssige Tierversuche, während die tierversuchsfreie Forschung nur 4-5 Millionen an Forschungsgeldern erhält.

„Es geht darum, das LPT aufzufordern, die grausamen Tierversuche durch fundierte Alternativmethoden zu ersetzen.“, so Martin Buschmann (2. Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Hamburg).

Das “Hamburger Abendblatt” berichtete über diese Aktion.

26.07.2014: Aus meinem Tagebuch

In der letzten Woche vor der Sommerpause war für mich „Ausschussarbeit“ angesagt (siehe Bericht vom 24.07.2014).

Ich nahm an der ersten regulären Sitzung des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) teil und an der Vorbereitungssitzung der Mitglieder des ENVI-Ausschusses innerhalb der Fraktion GUE/NGL.

In der letztgenannten Sitzung ging es hauptsächlich um die Aufgabenverteilung von „Opinions“ (Stellungnahmen zu Berichten) und von „Reports“ (Berichte). Ich übernahm 4 „Opinions“ für die Fraktion: zwei zu den Themen „Klontiere“ und der Vermarktung von „Klon-Produkten“ und zwei anderen Themen, die im direkten Zusammenhang mit „Nutztieren“ stehen. Das sind „meine Themen“, die ich übernehmen musste, egal welche Arbeit damit verbunden ist. Dafür wurde ich ins Europäische Parlament gewählt…

Vollständigen Bericht hier lesen: Aus meinem Tagebuch / 26.07.2014

Tierschutzpartei sendet Delegation nach Bukarest

Eine Delegation der Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird sich vor Ort über die Zustände und die Eskalation der Gewalt informieren!

Dazu werden am 8. August drei Mitglieder des Bundesvorstandes nach Rumänien reisen, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Lage für Mensch und Tier vor Ort ist. Barbara Nauheimer, Bettina Jung und Martin Buschmann werden versuchen, mit möglichst vielen Menschen zu sprechen und auch das eine oder andere Shelter zu besuchen. In Kürze werden nähere Details zu der geplanten Reise folgen.

Dabei muss immer wieder betont werden, dass erwiesenermaßen nur flächendeckende Kastrationsprojekte einen wirksamen und nachhaltigen Lösungsansatz bieten – die Tötung von gesunden Hunden ist für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz keine Option.

Petition gegen Wildtiere im Zirkus

Mitglied in Aktion

Am 20. August 1994 brach die Elefantin Tyke aus einem Zirkus auf Hawaii aus und wurde nach einem „Amoklauf“ erschossen. Den 20. Jahrestag dieses traurigen Ereignisses nimmt die Tierschutzorganisation PETA zum Anlass für eine Kampagne gegen Wildtiere im Zirkus, wobei eine Petition über die jeweiligen Bundestagsabgeordneten an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gerichtet wird.

Haltung und Dressur von Wildtieren in Zirkussen ist alles andere als artgerecht; außer Tierrechts- und Tierschutzorganisationen spricht sich auch die Bundestierärztekammer für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus, ebenso die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland. Drei repräsentativen Umfragen von 2010 und 2011 zufolge finden zwei Drittel der Befragten Wildtiere im Zirkus nicht mehr zeitgemäß. 2003 und nochmals Ende November 2011 hat der Bundesrat in zwei Entschließungsanträgen ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert. Die Bundesregierung hat die Entschließungen bis heute nicht umgesetzt – im Gegensatz zu 16 anderen europäischen Ländern, die bereits sämtliche oder bestimmte Wildtierarten im Zirkus verboten haben.

Auch einige deutsche Städte lassen solche Zirkusse nicht mehr gastieren.

Parteimitglied Franziska Gerhardt aus 08233 Treuen (Vogtland) übergibt in diesem Sinne am 30. Juli 2014 in 08223 Falkenstein bei einer Bürgersprechstunde die Petition an den Abgeordneten ihres Wahlkreises, Herrn Hochbaum (CDU). Erreicht wurden über 1500 Unterschriften, angestrebt waren zunächst 600. Bis zum 20. August kann die Petition noch gezeichnet werden.

Insgesamt sollen 500.000 Unterschriften erreicht werden.

24.07.2014: Bericht aus Brüssel

Am 24.07.2014 fand die erste reguläre Sitzung des Ausschusses für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI), in dem Stefan Bernhard Eck Vollmitglied ist, statt.

Zur Vorbereitung der im Jahr 2015 stattfindenden Klimakonferenz in Paris erfolgte von Stefan Bernhard Eck eine Wortmeldung an den Vertreter der Europäischen Kommission, Herrn De Beke, hinsichtlich der Einbeziehung der Co2-Äquivalente, die durch die globale Fleischproduktion entstehen.

In diesem Zusammenhang wies Stefan Eck auf den UNO-Bericht aus dem Jahr 2007 „The long shadow of lifestock“ hin, und erwähnte, dass 18 % CO2-äquivalente Emissionen durch die globale Fleischproduktion entstehen.

Herr De Beke beantwortete die Frage des Abgeordneten Eck: Sowohl bei der Vorbereitungskonferenz in Lima als auch bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 würden nun auch Emissionen aus der Landwirtschaft in die Gesamtklimastrategie mit einbezogen.

Ein weiteres Highlight der Sitzung war die Vorstellung des italienischen Ministers für Umwelt, Meeresschutz und den Schutz natürlicher Ressourcen, Gian Luca Galletti, der seine umweltbezogenen Pläne für die nächsten sechs Monate während der italienischen Ratspräsidentschaft darlegte.

Einer seiner Pläne ist die Verminderung von Plastikmüll, was Stefan Eck gerne unterstützen wird.