Gründung des Kreisverbandes Gelsenkirchen

Der Landesvorstand gratuliert zur Gründung des Kreisverbandes und wünscht dem Vorstand gutes Gelingen bei den nun folgenden Aufgaben.
Heute, am 27. Februar 2021 hat der Landesverband NRW seinen vierten Kreisverband nach Essen, Ennepe-Ruhr und Dortmund gegründet.
Pressemitteilung
Kreisverband Gelsenkirchen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gegründet
Heute am 27.02.2021 hat sich in Gelsenkirchen ein neuer Kreisverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) gegründet. Damit soll für die schon laufende politische Arbeit eine verbesserte organisatorische Grundlage geschaffen werden.
Die Wahl der verschiedenen Funktionsträger des Kreisverbandes Gelsenkirchen ging zügig und einstimmig vonstatten. Zwei Bewerber konnten sich per Telefon zuschalten. Die Kandidaten erläuterten ihre politische Agenda und umrissen ihre konkreten Vorhaben, die im Rahmen des neuen Kreisverbandes umgesetzt werden sollen. Die 1. Kreisvorsitzende Gabriele Etgeton sieht vor allem beim Wildtierschutz Möglichkeiten, mit anderen Organisationen zu kooperieren und aktiv gegen die Hobbyjagd vorzugehen. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Jörg Etgeton legt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf den Bereich Umwelt- und Klimaschutz, in dem die Stadt Gelsenkirchen noch viel zu verbessern hat.
Nach Abschluss des Wahlteils ging die Sitzung über zur politischen Diskussion aktueller Herausforderungen wie beispielsweise der Coronakrise. Es zeigte sich, dass weitestgehende Einigkeit herrscht über die Ursachen der Pandemie, den notwendigen Umgang mit den Einschränkungen und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Zukunft.
Der Kreisverband Gelsenkirchen der Tierschutzpartei stellt sich wie folgt zusammen:
1. Kreisvorsitzende: Gabriele Etgeton
2. Kreisvorsitzender: Jörg Etgeton
Kreisschriftführer: Sebastian Stopper
Kreisschatzmeisterin: Renate Gerdsmeier
Kreisgeneralsekretärin: Iris Sczendzina
Beisitzer: Mario Bochtler
Die Position des Kreisgeschäftsführers und die der Kassenprüfer werden zu einem späteren Zeitpunkt besetzt werden.
Sie möchten gerne selbst jetzt politisch aktiv werden:
Sie möchten unsere politische Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen:

Das Mensch-Tier-Verhältnis – etwas stimmt nicht

Am Freitagmorgen (26. Februar 2021) sind bei einem Stallbrand auf einem Hof in Kerken im Kreis Kevelaer über 900 Schweine gestorben.
Diese relativ kurze Meldung wurde über die Presseagentur dpa heute verbreitet. 900 Individuen sind “verendet”, deren Bestimmung ohnehin der Tod war. Zerhackt und zerstückelt sollten sie auf den Tellern der Menschen landen.

Wenn man sich nun einige Kommentare hierzu in den Sozialen Medien durchliest, bekommt man Zweifel, was die Spezies Mensch betrifft. Gemeint sind damit insbesondere die Kommentare, die empfehlen doch gleich zu dem Bauernhof zu fahren, um sich die schon fertig gegrillten Fleischstücke zu organisieren. Da stimmt etwas nicht!

Insbesondere mit diesen Kommentatoren, aber auch im Mensch-Tier-Verhältnis in unserer Gesellschaft! An welcher Stelle eigentlich hat sich der Mensch vom Rest der Natur abgehoben, als das eine solche Denke Raum greifen kann? “Macht euch die Welt untertan”, dieser biblische Spruch, wird oft als Antwort gegeben. Sicherlich hat die christliche Philosophie zum anthropozentrischen Denken geführt. Aber das, was man christliche Werte nennt, findet sich hierzulande nicht mehr wirklich. Kaum noch jemand beruft sich heutzutage auf das Christentum.
Mal davon abgesehen, dass das Tier fast überall auf der Welt nur als Sache gesehen wird, die dem Mensch dienlich zu sein hat. Ohne jeglichen Eigenwert, ohne jegliche Rechte. Dieses Denken, vom Menschen als Krone der – nicht Schöpfung, sondern – Welt, dass ist im Menschen bisweilen tief verwurzelt. Deshalb tut er sich auch mit Klima- und Umweltschutz so schwer.

Es gibt da diesen Spruch: Die Erde braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Erde! Wir Menschen sind nur ein Teil dieser Erde, ein kleiner Teil.

Der Landesvorstand Nordrhein-Westfalen

1. MAHNWACHE für den WOLF in Niedersachsen

An der von der Interessengemeinschaft Wolfsfreunde Deutschland für den 18.02.2021 einberufenen Mahnwache beteiligten sich sowohl private Wolfsbefürworter*innen als auch Tierschutzorganisationen und unsere Partei. Eine Gruppe von Tierhalter*innen und Jäger*innen hatte sich ebenfalls vor dem Landtag eingefunden. Nach der Landtagssitzung stellten sich die Politiker*innen des Parlamentes einer Diskussion mit den verschiedenen Interessengruppen.

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Herzlos in Mettmann – wie die Stadttaube bekämpft wird

Ein  offener Brief an die Stadt Mettmann – von der Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz

In vielen nordrhein-westfälischen Städten gibt es ein Fütterungsverbot für Stadttauben. Unter Androhung von Bußgeldern ist es verboten den Tieren Nahrung zum Überleben zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Mettmann stellt da keine Ausnahme dar, gibt sich aber besonders engagiert. Am 16.02.2021 wurde durch die Stadt Mettmann eine Pressemitteilung herausgegeben. Dort wird darauf hingewiesen, dass das Füttern verboten ist und mit einem Bußgeld von bis zu 1.000,-€ belegt werden kann. Wer etwas derartiges sieht, möge sich an das Rechts- oder Ordnungsamt wenden. Das Füttern der Tauben sei für diese schädlich, weil sie durch ein Nahrungsüberangebot an Bewegungs- und Vitaminmangel leiden würden. Zudem würde der Taubenkot die Gebäude beschmutzen und beschädigen und übertragbare Krankheiten wären Gefahrenquellen für Mensch und Tier.

Beginn des Briefes:

Sehr geehrte Frau Pietschmann als Bürgermeisterin der Stadt Mettmann,

als Reaktion auf die Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 16.02.2021 zum Thema Stadttauben möchten wir Ihnen als Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz der Tierschutzpartei Landesverband NRW folgendermaßen antworten:

Wir stellen zuerst einmal fest: Zynischer und herzloser geht es ja wohl nicht! Die Stadttaube lebt als wildes Haustier in unseren Innenstädten. Es handelt sich hierbei nicht um ein Wildtier, dass sich am “Nahrungsüberangebot” in unseren Innenstädten sattfrisst, sondern es handelt sich um Nachkommen von Brieftauben, die irgendwann einmal gestrandet sind. Sie sind als Haustier auf die Fürsorge des Menschen gewöhnt und angewiesen und müssen sich in den Straßen auf Essensreste und verwertbaren Müll stürzen, um überleben zu können. Durch den aktuellen Lockdown hat sich das Nahrungsangebot drastisch verkleinert, viele Tiere krepieren elendig an ihrem Hunger. Unserer Meinung nach handelt es sich bei Fütterungsverboten nicht um eine Gefahrenabwehr, sondern um Tierquälerei!

Dass ein Nahrungsüberangebot zu Bewegungs- und Vitaminmangel führt, dürfte in diesem Zusammenhang eine Exklusivmeinung der Stadt Mettmann sein! Es fängt schon damit an, dass es für Stadttauben in den seltensten Fällen ein Nahrungsüberangebot gibt. Es ist natürlich richtig, dass Brötchenreste und heruntergefallene Pommes Frites kein artgerechtes Futter darstellen. Saaten, Körner und Gräser sind die natürliche Nahrungsgrundlage, damit eine Taube sich gesund entwickeln und widerstandsfähig gegen Krankheiten zeigen kann. Ein Verbot des unkontrollierten Fütterns von Essensresten macht also nur dann Sinn, wenn stattdessen Verantwortung übernommen wird. Kontrolliertes und artgerechtes Füttern, an fest vorgegebenen Plätzen. Stadttauben sind ortstreu, so dass ihre Gelege in der Nähe der Futterplätze liegen würden. So kann Taubenkrankheiten vorgebeugt und so können die Eier in den Gelegen gegen Gipseier ausgetauscht werden. So ähnlich funktioniert das Augsburger Modell, bei dem in betreuten Schlägen so oder so ähnlich vorgegangen wird. So und nur so hat man eine Populationskontrolle!

Statt eines tierquälerischen Fütterungsverbotes und der Verfolgung der Menschen, die ein Herz für Tiere zeigen, fordern wir die Stadt Mettmann dazu auf betreute Taubenschläge einzurichten. Gehen sie auf die Menschen zu, die den Tieren helfen möchten, statt sie mit Bußgeldern zu bedrohen.

Pressemitteilung der Stadt Mettmann: https://www.mettmann.de/web/?p=10912

Menschen für Tierrechte: https://www.tierrechte.de/…/themen/tierrechte/stadttauben/

Du interessierst dich für eine Mitarbeit in unserer Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz? Oder in einer anderen Landesarbeitsgruppe? Dann melde dich!

https://www.tierschutzpartei.de/…/landesarbeitsgruppen…/

Politische Aufarbeitung im Fall des „Horror-Schäfers“ aus Castrop

Über 500 Beschwerden, Anzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden

Kaum ein anderes Thema macht Tierschützer*innen in Dortmund und Umgebung momentan so wütend und fassungslos, wie das das Leid der vernachlässigten Schafe auf einer Weide in Deusen.

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Batterien im Haushalt durch Akkus ersetzen

Höhere Nachhaltigkeit und geringere Kosten

In Heim, Garten und Büro gibt es zahlreiche Geräte, die ihre Energie aus Batterien beziehen. Während man einige noch mit einem Netzteil betreiben kann, sind bei anderen die kleinen runden Energiespeicher oftmals die einzige Möglichkeit eine Funktion zu erzeugen.

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Mahnwache: Kälbertransporte made in Baden-Württemberg

Tiertransporte gehören zu dem Grausamsten, was der Mensch den Tieren antut. Leider müssen nicht nur erwachsene Tiere, sondern auch die Kleinsten der Kleinen, Säuglinge nämlich, diese Tortur über sich ergehen lassen. Die jungen Kälber sind die „Abfallprodukte“ und tragischen Verlierer unserer Milchwirtschaft:

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