Tübinger MPI weiter in der Diskussion – Primatenforscherin Goodall kritisiert Affenversuche

Die weltbekannte Primatenforscherin und UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall hat die Versuche mit Affen am Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik in Tübingen massiv kritisiert. Unterdessen prüfen die Behörden weiter das Institut.

Jane Goodall sagte britischen Tierschützern, dass sie “selten so sehr schockiert gewesen sei, wie von diesen Experimenten. Noch mehr schockiere sie, dass diese “Grundlagenforschung” von einem derartig respektierten und renommierten Institut wie dem Max-Planck-Institut durchgeführt wurde.” (Hier Bericht lesen)

Pressemitteilung / 26.09.2014

Landesverband Baden-Württemberg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

10 Euro nach Kinobesuch geschenkt bekommen

Am 25. Oktober 2014 findet um 13 Uhr in Stuttgart im Delphi Arthaus Kino in der Tübinger Straße 6 eine Vorführung des Dokumentarfilms „Earthlings“ statt. Das Besondere daran: Die Besucher bekommen nach der Aufführung der Dokumentation nicht nur ihr Eintrittsgeld erstattet, sondern auch zusätzlich 10,00 Euro geschenkt.

Der Landesverband Baden-Württemberg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) veranstaltet diese Aktion, mit der Menschen über die gängigen Praktiken und Zustände in der Tierausbeutungsindustrie aufgeklärt werden sollen und welche bereits erfolgreich in Hamburg stattfand.

Um an der Kinoaktion teilnehmen zu können, wird die Vollendung des 18. Lebensjahres vorausgesetzt und die Kenntnisnahme, dass in diesem Film Szenen zu sehen sind, die Gewalt an Tieren zeigen.

Interessierte können sich Tickets für 10,00 Euro vorbestellen (hier)

Jeder/e, der/die sich die Dokumentation von Anfang bis Ende ansieht, bekommt nach der Aufführung auf Wunsch 20,00 Euro zurückerstattet. Nach dem Film besteht zusätzlich die Möglichkeit zur Diskussion und zum gegenseitigen Austausch.

Kontakt:
Landesvorsitzender Matthias Ebner
Handy: 0160 90 15 33 20
E-Mail: matthias-ebner (at) tierschutzpartei.de

Ein Dank geht an die Wissenschaftlerin Jane Goodall

Am 28.09.2014 war Jane Goodall anlässlich ihres 80. Geburtstags in Hamburg. Bettina Jung hatte die unvergessliche Möglichkeit, die beeindruckende Primaten-/ Umwelt- und Lebensschützerin Jane Goodall zu treffen.

Bettina Jung: “Jane konnte kaum sprechen, da sie so heiser war, weil sie an 5 Abenden hintereinander Reden gehalten hat, die sicher tausende Menschen verzaubert haben. Jemand stellte die Frage, woher sie die Kraft nehme. Ihre Antwort war, aus ihrer Liebe zur Natur und den Tieren und aus der Limitierung ihrer Lebenszeit. Sie hat doch noch soooo viel zu tun und die Zeit würde knapp werden. Diese Frau wirkt so zerbrechlich und ist so unendlich kraftvoll. Jane hat beispielsweise ein Gemälde von Udo Lindenberg geschenkt bekommen, das sie für ihre Stiftung versteigern konnte. Sie hat es sich nicht nehmen lassen, die Präsentation selbst vorzunehmen und hat das Riesending von Gemälde durch den Mittelgang der Kulturkirche in Altona geschleppt mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen! Der gesamte Abend war ein unvergessliches Erlebnis, ein leidenschaftliches Plädoyer für den Schutz der Primaten, den Schutz ihres Lebensraumes, die Unterstützung der Menschen in Afrika, die Weiterentwicklung alternativer Energien und eine zumindest vegetarische, besser vegane Gesellschaft.

Ich hatte ganz kurz die Möglichkeit, ihr Glückwünsche im Namen der Partei auszusprechen und unser aller tiefsten Respekt für ihr Lebenswerk! Danke, Jane Goodall, und ganz, ganz viel Gesundheit!”

27.09.2014 / Kurzbericht aus Bukarest (Yes! We care 3)

Stefan B. Eck – der Hoffnungsträger für rumänische Tierfreunde

Auf dem “Siegesplatz” in Bukarest, gegenüber dem Regierungssitz, versammelten sich am frühen Abend des 27.09.2014 schätzungsweise ca. 500 Tierfreunde, darunter auch Bürger verschiedener europäischer Länder, um gegen die fortgesetzte Tötung der rumänischen Straßenhunde zu demonstrieren.

Der absolute Höhepunkt dieser Kundgebung war die Rede von Stefan Bernhard Eck, die von dem Tierschützer Claudiu Dimitriu simultan vom Englischen ins Rumänische übersetzt wurde.

Neben Stefan Eck sprach auch der Abgeordnete des rumänischen Parlamentes, Remus Cernea, und bedankte sich bei MEP Eck für seinen außergewöhnlichen politischen Einsatz. Die Bekanntgabe, dass die GUE/NGL-Fraktion auf seine Initiative hin einige Tage zuvor eine offizielle Protestnote bezüglich der skandalösen Hundetötungen an die wichtigsten politischen Persönlichkeiten Rumäniens versendet hatte und damit die Streunerhunde nun auch offiziell auf der politischen Agenda des EU-Parlaments stehen, löste Stürme der Begeisterung aus.

Am Ende der mitreißenden, fast 30-minütigen Rede bedankten sich die Demonstranten mit einem nicht enden wollenden Applaus, einer Sinfonie mit Trillerpfeifen und Vuvuzelas, Skandieren, Händeschütteln und Umarmungen, oft mit tränennassen Augen.

Nach dieser Demonstration und der im Mittelpunkt stehenden Ansprache von Stefan B. Eck ist der EU-Abgeordnete für die Tierschützer Rumäniens die größte und letzte Hoffnung, das unsagbare Leiden der Straßenhunde zu beenden.

MEP Eck versprach den Demonstranten, sich weiterhin für die Streunerhunde einzusetzen und bald wiederzukommen, um den Druck auf die politischen Verantwortlichen zu erhöhen. (Viele weitere Bilder aus Bukarest hier)

27.09.2014: Weltweite Demonstrationen gegen den Hunde-Mord in Rumänien

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war dabei

Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz engagierten sich am Samstag, dem 27.09.2014, an der Seite der Organisation “Yes! We care!”, z.B., in den Städten Hamburg, Dresden, München, Frankfurt, Braunschweig, Nürnberg und Leipzig gegen das Verbrechen an den Straßenhunden in Rumänien; bundesweit waren viele Aktivisten/innen unterwegs, um dazu beizutragen, dass mit “Yes! We care!” endlich dem Hunde-Morden in Rumänien ein Ende gesetzt wird.

Wir bedanken uns bei allen Parteimitgliedern ganz herzlich, die am Samstag in vielen Städten aktiv waren; ein besonderer Dank geht an die neuen Mitglieder, die wir an diesem Tag spontan dazu gewinnen konnten!

Übersicht der teilnehmenden Landesverbände siehe unterhalb der Fotos!

27.09.2014Hamburg1 27.09.2014Hamburg2

27.09.2014Dresden1 27.09.2014Dresden2

27.09.2014Braunschweig1 27.09.2014Muenchen2

27.09.2014Frankfurt1 27.09.2014Frankfurt2

27.09.2014Muenchen1 27.09.2014Braunschweig2

27.09.2014Nuernberg1 27.09.2014Nuernberg2

Der Landesverband Hamburg wurde bei der Yes! We Care – Demo unterstützt von unserem prominenten Mitglied Ingrid van Bergen. Bitte eigenen Videobeitrag von der Demo in Hamburg ansehen (hier)

25.09.2014 / Kurzmeldung

Nachricht von Stefan Eck aus Bukarest

Am 25.09. trafen sich auf dem Flughafen in Bukarest MEP Stefan Bernhard Eck und der rumänische Abgeordnete Remus Cernea. Der EU-Abgeordnete Eck kam nach Rumänien, um sich für den Schutz der Tiere einzusetzen. (Zur Facebookseite von Remus Cernea)

Beide werden am Samstag, dem 27.09.2014 an dem Protest am Victoria Square, Bukarest, gegen die Massentötung von streunenden Hunden teilnehmen. Auch sprachen MEP Eck und der rumänische Abgeordnete Cernea über andere Tierschutzaspekte – und eine gute Zusammenarbeit ist absehbar.

Zum ersten Mal trafen sich die beiden Tierrechtsaktivisten in Frankfurt am Main, vor den EU-Wahlen zum Europäischen Parlament, während einer Demonstration gegen die Massaker an den rumänischen Straßenhunden.

Weitere, ausführliche Berichte über Stefan Ecks Reise nach Bukarest/Rumänien werden folgen.

 

Bitte Appell von der “Albert Schweitzer Stiftung” unterzeichnen!

Am 28. November 2014 soll in Nepal das Gadhimai-»Schlachtfest« beginnen – das größte Tieropferfest der Welt. Unter grausamen Bedingungen sollen 500.000 Tiere enthauptet werden. (Unterzeichnen Sie hier den Appell)

23.09.2014 / Statement

Vage Absichtserklärungen für Klimaschutz

Angesichts des neuen Rekordwertes der CO2-Emissionen für das Jahr 2013 (mit 35,1 Milliarden Tonnen) ist der Mini-Konsens, beim Weltklimagipfel 2015 in Paris ernsthafte Zusagen von China und den USA zu erhalten, geradezu ein politischer Skandal. China und die USA, beide die größten Klimasünder, wollen eine Vorreiterrolle übernehmen, werden sich aber voraussichtlich nicht maßgeblich an der Bekämpfung der Erderwärmung beteiligen.

Gründe dafür dürften die Profitgier der Konzerne, die Nichtbereitschaft der Verbraucher, ihren Lebensstandard auf ein angemessenes Maß zu reduzieren, und die Kurzsichtigkeit der politischen Führung sein.

Zum Abschluss des eintägigen Treffens in New York wurde vereinbart, die Zerstörung der Regenwälder bis 2030 zu beenden, die Lebensmittelproduktion “klimafreundlicher” zu gestalten und mehr Elektrofahrzeuge in Städten zu verwenden.

Kein Wunder, dass im Vorfeld des UN-Klimagipfels am 23. September in New York 675. 000 Menschen in über 150 Staaten der Erde für ein effektives Klimaschutz-Abkommen demonstriert haben, um den Druck auf die Politiker zu verstärken. Neben New York fanden unter anderem in Delhi, Jakarta, Paris, London, Lagos, Johannesburg, Rio de Janeiro, Sao Paulo und Berlin Großdemonstrationen statt. In Berlin waren 10 000 Menschen auf die Straße gegangen, in New York haben sich fast 400 000 Menschen an dem Protestmarsch beteiligt, darunter berühmte Persönlichkeiten wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, Hollywood-Star und Umweltaktivist Leonardo di Caprio, der EX-US-Vizepräsident Al Gore und New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio.

Nach Schätzungen der Hilfsorganisation Oxfam richteten Unwetterkatastrophen infolge der steigenden Erderwärmung seit dem gescheiterten Klimagipfel von 2009 Schäden von fast einer halben Billion Dollar an. Mehr als 650 Millionen Menschen seien seither von klimatischen Extremereignissen betroffen gewesen, 112 000 seien durch diese gestorben.

Doch trotz dieser Horrorbotschaften sind bislang alle internationalen Bemühungen um den Klimaschutz erfolglos geblieben.

“Die Klimaerwärmung ist durch lapidare Absichtserklärungen nicht aufzuhalten. Vor allem werden auch nicht die klimaschädlichen Effekte der globalen Fleischproduktion konsequent in die Klimaschutzpolitik einbezogen, obwohl Fleisch der “Klimakiller Nr. 1″ ist. Als Vollmitglied im Umweltausschuss werde ich nichts unversucht lassen, bis dieses Thema auch auf der Agenda steht”, so der EU-Abgeordnete Eck.

Eine Nachricht für die Demonstranten von „Yes! We care! 3“.

Am 27.09.2014 wird Stefan Bernhard Eck, Mitglied des Europäischen Parlamentes, auf dem Platz Piata Victoriei in Bukarest sein.

Er kommt nach Bukarest, um ein deutliches Signal für das Ende der Straßenhunde-Massaker zu setzen.

Eine Nachricht für die Demonstranten von „Yes! We care! 3“.

Am 27.09.2014 wird Stefan Bernhard Eck, Mitglied des Europäischen Parlamentes, auf dem Platz Piata Victoriei in Bukarest sein.

Er kommt nach Bukarest, um ein deutliches Signal für das Ende der Straßenhunde-Massaker zu setzen.