GroKo bricht Versprechen: Küken töten geht weiter

Im Koalitionsvertrag hatte die GroKo erklärt, das Töten männlicher Küken bis zur Mitte der laufenden Legislaturperiode zu beenden. Das wäre jetzt. Doch das millionenfache Töten geht weiter, obwohl das Bundesverwaltungsgericht diese Praxis für illegal erklärt hatte.

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Handel mit exotischen Haustieren nimmt gefährlich zu – EU handelt nicht

Das weltweite Artensterben ist das rasanteste der Erdgeschichte, Seuchen können Tierarten und Kontinente überspringen, Tierquälerei bei Zucht und Transport ist tagtäglicher Horror – und dennoch gibt es immer mehr private Käufer von exotischen Tieren.

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Staat verfehlt sein in Artikel 20a selbstgesetztes Ziel “Tierschutz” gerade auf allen Ebenen

Die Schreckensmeldungen der vergangenen Tage wie beispielsweise die Skandale im Tierversuchslabor, die gravierenden Fehlverhalten bei der Nottötung von Schweinen, das zu erwartende Scheitern des Wildtierverbotes im Zirkus usw. verdeutlichen, dass der Staat sein in Artikel 20a selbstgesetztes Ziel “Tierschutz” gerade auf allen Ebenen verfehlt.

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19.10. Mahnwache vor LPT Mienenbüttel

Nach dem Ende der “wohl größten Tierrechtsdemonstration der deutschen Geschichte” so der Veranstalter, versammelten sich gestern viele Aktivisten und Tierschützer direkt vor dem LPT-Labor in Mienenbüttel zur stillen Mahnwache.

Das LPT hier macht Giftigkeitsversuche an Hunden ebenso an Katzen und Affen für weltweite Auftraggeber.

Uns trennen nur wenige Meter und ein Stacheldraht von den Tieren, bewacht durch Kameras und Security.

Viele, wir auch, halten Grablichtern in den Händen .

Als der Versammlungsleiter bittet, alle Kerzen hochzuhalten, verwandelt sich der Platz vor dem Labor in ein Lichtermeer. Zu wissen, dass gerade jetzt Tiere darin leiden, treibt mir und vielen Tierfreunden Tränen in die Augen.

Wir müssen nun weiter kämpfen, damit Tierversuche der Vergangenheit angehören!

Alice Bretschneider

Mahnwache Tiertransporte

Im Rahmen unserer heutigen Mahnwache klärte uns ein Passant darüber auf,                              

dass eh alles zu spät sei und u.a. Hannover in 12 Jahren im Meer versinken wird.

Naja, in den verbleibenden 12 Jahren können wir ja noch versuchen, Tiertransporte in Drittländer zu stoppen. Wenn nicht wieder irgendwas Wichtiges dazwischen kommt. Vertreterinnen des Ministeriums hatten  heute jedenfalls keine Zeit für uns. Sie waren u.a. damit beschäftigt, sich auf die morgige Bauern-Demo vorzubereiten.
Dennoch: Wir konnten wirklich gute Gespräche mit den vorbeieilenden Passanten führen und auf die Notwendigkeit des friedlichen Widerstandes der Gesellschaft zur Verbesserung der Situation der Tiere hinweisen.

Überrascht waren wir, dass ungefähr die Hälfte der von uns angesprochenen Personen von den Vorkommnissen im LPT und der großen Demo in Hamburg nichts mitbekommen haben.
Deshalb unsere Bitte an Euch: Erzählt in Eurem Familien- und Freundeskreis davon, wie es den Tieren u.a. in Laboren und auf Tiertransporten ergeht.