Dutzende Igel im Winterschlaf getötet – wir fordern Konsequenzen!

Hinter der Kleingartenanlage „Rahmer Wald“ wurden mehrere Igel tot aufgefunden – überfahren, zerfetzt durch Maschinen, während sie sich im Winterschlaf befanden. Schutzlos. Wehrlos. Und vor allem: vermeidbar.

Während der Igel auf der Roten Liste steht und immer stärker unter Druck gerät, passieren solche Vorfälle mitten bei uns in Dortmund. Das ist kein Einzelfall – das ist ein strukturelles Problem.

Als Kreisverband der Tierschutzpartei, gemeinsam mit unserem Europaabgeordneten Sebastian Everding, sagen wir klar: So darf es nicht weitergehen!

Unsere Forderungen für Dortmund:

 

🔴 Einhaltung der Gesetze

Keine Mahd, kein Mulchen und kein Einsatz schwerer Geräte ohne verpflichtende vorherige Kontrolle auf Wildtiere – insbesondere in sensiblen Zeiten wie Winterschlaf und Brutzeit.

🔴 Saisonale Schutzzeiten ausweiten und durchsetzen

Ein konsequenter Stopp großflächiger Grünarbeiten in den Winter- und frühen Frühlingsmonaten, solange Tiere noch in ihren Rückzugsorten sind.

🔴 Schulungen und klare Standards für Betriebe

Städtische Betriebe, Wohnungsunternehmen und beauftragte Dienstleister müssen verpflichtend geschult werden, um Wildtiere zu erkennen und zu schützen.

🔴 Konsequente Kontrollen und Sanktionen

Verstöße gegen Tier- und Naturschutzrecht müssen konsequent verfolgt und spürbar sanktioniert werden.

🔴 Mehr Schutzräume für Igel und andere Wildtiere

Erhalt von Brachflächen, naturnahe Pflege statt „Aufräumwahn“ – unsere Stadt braucht wieder sichere Rückzugsorte.

Wir werden diesen Fall nicht einfach hinnehmen. Wir werden politisch Druck machen. Und wir werden den Tieren eine Stimme geben. Für die Igel, die hier sterben mussten. Und für all die, die noch gerettet werden können.

Münster sagt Nein! zu Atomtransporten

Beim Thema Urantransporte zeigt sich ein enormer Unterschied zwischen den Städten Münster und Dortmund: Der Rat der Stadt Münster hat klar gehandelt: Dort wurde eine Resolution gegen Uran- und Castortransporte beschlossen – mit den Stimmen von GRÜNE, SPD, Die Linke, Volt, ÖDP und Die PARTEI.

Bei uns in Dortmund dagegen wurde ein ähnlicher Antrag im Ausschuss für Klima, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen abgelehnt. SPD, CDU und AfD stimmten dagegen. Die Grünen enthielten sich – statt klar Stellung zu beziehen. Nur unsere Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei stimmte für den Antrag.

Das bedeutet: Während in Münster eine breite Mehrheit den Schutz der Bevölkerung ernst nimmt, fehlt dieser Wille in Dortmund. Dabei fahren Züge mit hochgefährlichem Uranhexafluorid ganz in der Nähe der Dortmunder Stadtgrenze vorbei – unter anderem bei Dortmund-Brechten. Uranhexafluorid ist extrem gefährlich. Bei einem Unfall kann sich giftige Flußsäure bilden. Eine solche Säurewolke kann sich schnell ausbreiten – und selbst geschlossene Fenster bieten keinen ausreichenden Schutz.

Hinzu kommt ein weiteres Risiko: Solche Transporte können auch ein mögliches Ziel für Sabotage oder terroristische Angriffe sein. Gerade deshalb fordern viele Initiativen seit Jahren, diese Transporte zu reduzieren oder ganz zu beenden.

Andere Städte übernehmen Verantwortung. Dortmund leider nicht. Wer sich beim Schutz der Bevölkerung enthält oder dagegen stimmt, setzt ein falsches Signal.

Keine Atomtransporte im Raum Dortmund – Gesundheit und Umwelt schützen!

Pressemitteilung, Dortmund, 5. März 2026

Die Fraktion Die Linke und Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund hat einen Antrag eingebracht, der sich klar gegen Atomtransporte im Umfeld der Stadt richtet. Ziel ist es, die Bevölkerung, sowie Umwelt und zukünftige Generationen, vor den Risiken radioaktiver Stoffe zu schützen.

Der Antrag fordert, Transporte von Uranhexafluorid zur und von der Urananreicherungsanlage in Gronau im Umfeld von Dortmund konsequent abzulehnen. Gleichzeitig soll die Stadtverwaltung aufgefordert werden, gegenüber dem Betreiber Urenco und den zuständigen Bundesbehörden darauf zu drängen, solche Transporte dauerhaft aus dem Umfeld der Stadt auszuschließen.

Darüber hinaus wendet sich die Fraktion entschieden gegen die geplanten Castortransporte mit hochradioaktivem Atommüll vom Forschungszentrum Jülich sowie vom Forschungsreaktor Garching in das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus. Auch mögliche Streckenführungen über Dortmund oder im näheren Umfeld der Stadt, insbesondere über die Autobahnen A1, A2 und A45, werden abgelehnt.

Aus Sicht der Fraktion stellt jeder Transport radioaktiver Stoffe ein zusätzliches und vermeidbares Risiko dar. Dies gilt besonders für dicht besiedelte Regionen wie das Ruhrgebiet.

Uranhexafluorid ist ein hochgefährlicher Stoff, der bei Unfällen schwere gesundheitliche Schäden verursachen kann. Bei Kontakt mit Luftfeuchtigkeit entstehen giftige und stark ätzende Substanzen, die für Menschen lebensbedrohlich sein können.

Hinzu kommen sicherheitspolitische Risiken. Sabotage, Terrorgefahren oder Angriffe mit Drohnen zeigen, dass Atomtransporte selbst bei hohen Sicherheitsvorkehrungen nicht vollständig geschützt werden können.

Auch die geplanten Castortransporte nach Ahaus stoßen auf deutliche Kritik. Der Transport von 152 Castorbehältern wäre die größte Serie dieser Art in der Geschichte der Bundesrepublik und würde sich über einen langen Zeitraum erstrecken. Wegen möglicher Ausweichrouten und der angespannten Verkehrsinfrastruktur kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch Dortmund von diesen Transporten betroffen wäre.

Die Fraktion spricht sich stattdessen für sichere Zwischenlagerlösungen an den bisherigen Standorten aus. Radioaktiver Abfall soll nicht quer durch das Land transportiert werden, sondern möglichst dort gelagert werden, wo er entstanden ist. Gleichzeitig fordert die Fraktion einen vollständigen Atomausstieg. Dazu gehört aus ihrer Sicht auch die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau, der Brennelementefabrik in Lingen sowie des Forschungsreaktors in Garching.

„Der Schutz von Leben, Gesundheit und Umwelt muss Vorrang vor den Interessen der Atomindustrie haben. Dortmund darf kein Teil von Atomtransporten werden“, erklärt Helmut Pruß für die Fraktion Die Linke und Tierschutzpartei.

Besuch im Dortmunder Drogenkonsumraum

Am 20. Februar war eine Delegation unserer Partei zu Besuch im Drogenkonsumraum Dortmund, der Drogenhilfeeinrichtung “kick!”.

Dieser Ort ist weit mehr als ein Raum für Konsum: Er ist ein Ort des Schutzes, der Würde und der Menschlichkeit. Hier werden Leben gerettet, medizinische Hilfe geleistet, Vertrauen aufgebaut und Perspektiven eröffnet – jeden einzelnen Tag.

Unsere Gespräche mit den Mitarbeitenden wie dem Geschäftsführer Herrn Rensman von der Aidshilfe Dortmund haben uns tief beeindruckt. Sie leisten unter oft schwierigen Bedingungen unverzichtbare Arbeit für Menschen, die sonst allzu häufig ausgegrenzt, verurteilt oder übersehen werden.

Für uns ist klar: Ein Drogenkonsumraum gehört in die Innenstadt, dorthin, wo die Menschen sind, die ihn brauchen. Verdrängung löst keine Probleme – Hinschauen, Helfen und Menschlichkeit schon.

Als PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) stehen wir für den Schutz allen Lebens. Dazu gehört auch eine solidarische, soziale Drogenpolitik, die Menschen nicht aufgibt, sondern ihnen Sicherheit, Hilfe und Hoffnung bietet.

Danke an das gesamte Team des Drogenkonsumraums für eure wichtige Arbeit. Ihr macht einen Unterschied!

Aufruf der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei zur Demonstration gegen den AfD-Neujahrsempfang im Dortmunder Rathaus – 22. Februar 2026

„Gegen Hass, für Menschlichkeit – Dortmund bleibt bunt!“ Continue reading “Aufruf der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei zur Demonstration gegen den AfD-Neujahrsempfang im Dortmunder Rathaus – 22. Februar 2026”

Die Linke & Tierschutzpartei kritisiert Ethikkommission – Trophäenjagd auf der Messe „Jagd & Hund“ weiterhin ungeprüft

„Blamabel. Peinlich. Einfach eine Nullnummer.“ Helmut Pruß, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei, blickt fassungslos auf die Arbeit der städtischen Ethikkommission. Denn diese hat bislang eigentlich nichts zustande gebracht. So muss das traurige Urteil lauten, das aus einer offiziellen Antwort der Verwaltung hervorgeht– mehr als zwei Jahre, nachdem diese Kommission die Arbeit aufgenommen hat.

Helmut Pruß erinnert sich: „Schon im Kommunalwahlkampf 2020 hatte der damalige Oberbürgermeister Thomas Westphal zugesagt, eine unabhängige Ethikkommission einzurichten. Als die Debatte rund um die Messe Jagd und Hund im Stadtrat aufkam, wurde diese mit Verweis auf eine Prüfung durch eine Ethikkommission vertagt.“

Zur Erinnerung: Auf dieser Dortmunder Messe wird offensiv um Jäger*innen geworben, die gegen das nötige „Kleingeld“ in Afrika seltene Tierarten erschießen, um sich dann zu Hause einen Löwenkopf oder ähnliches übers Bett zu hängen.

Wegen der allgemeinen Empörung wurde das Versprechen auf eine Ethikkommission im Mai 2021 gegenüber Mitgliedern einer Tierrechtsgruppe erneut bekräftigt – in einem persönlichen Gespräch mit Ex-Oberbürgermeister Thomas Westphal. Das Gespräch ist fotografisch dokumentiert.

Trotz dieser Zusagen tagt die Kommission erst seit 2023. Protokolle oder Stellungnahmen haben den Rat bislang nie erreicht. Was bei diesen Tagungen besprochen wurde, bleibt also ein Geheimnis. Das einzige offizielle Ergebnis ist eine „lückenhafte Aktenlage“.

„Wir wissen, dass die Ethikkommission nicht nur ein einzelnes Thema behandeln sollte, sondern grundsätzlich für verschiedene ethische Fragestellungen im städtischen Kontext zuständig ist. Aber umso schlimmer ist es doch, dass es kein Ergebnis gibt. Zu nichts“, ärgert sich Angelika Remiszewski, Mitglied der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei.

„Doch ich bin bestimmt nicht die Einzige, der aufgrund der Berichterstattung zahlreicher Medien und Tierrechtsorganisationen erwartet hat, dass sich die Ethikkommission vor allem die ethischen Fragen rund um die Messe „Jagd & Hund“ und die dort beworbene Trophäenjagd kümmert.“

Vor diesem Hintergrund sieht die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei in der bisherigen Arbeit der Ethikkommission ein politisches Versagen. Denn sechs Jahre nach einem klaren Wahlversprechen zur ethischen Bewertung der Messe „Jagd & Hund“ liegen weiterhin keine Ergebnisse vor, während die Messe auch 2026 wieder Jagdreisen und Angebote zur Trophäenjagd präsentierte.

„Es geht nicht um Meinung oder Moral, sondern um Verantwortung für gefährdete Tierarten“, erklärt Helmut Pruß. „Während nach repräsentativen Umfragen von Kantar TNS in Deutschland 86 Prozent der Menschen die Hobbyjagd auf bedrohte Arten für nicht vertretbar halten, lehnen große Mehrheiten auch international Trophäenjagd ab: laut einer globalen Umfrage sprechen sich etwa 84–96 % in der EU und den USA sowie 64 % in Südafrika gegen Trophäenjagd aus.“

Pruß: „Wer untätig bleibt, versteckt sich nicht vor Recht, sondern vor politischer Verantwortung. Andere europäische Länder zeigen, dass Handeln möglich ist. In Italien wurde eine Jagdmesse geschlossen, weil Artenschutz höher gewichtet wurde als wirtschaftliche Interessen. Dortmund dagegen diskutiert seit Jahren und tut nichts. Die Stadt ist Eigentümerin der Westfalenhallen und trägt somit die Verantwortung für die Inhalte dieser Eigenmesse. Die Ethikkommission darf nicht zum Feigenblatt werden – ethische Bewertung ist eine Selbstverständlichkeit, wie sie auch in anderen Städten, Universitäten oder Unternehmen üblich ist. Man könnte fast glauben, dass ethische Bewertung nur eine Option für andere ist – Dortmund sammelt nur Erfahrungen.“

Quellen:
Deutschland: repräsentative Umfrage 2025
Südafrika: Ipsos-Umfrage 2023
USA: Humane Society 2023

 

Hier ist die Auskunft der Dortmunder Stadtverwaltung, unterzeichnet vom Oberbürgermeister, die am 12. Februar dem Rat vorgelegt wird. Es handelt sich um Antworten auf Fragen zur Ethikkommission, die die Fraktionen Die Linke & Tierschutzpartei sowie GRÜNE & Volt im Dezember gestellt hatten.

Zu 1: Die Ethikkommission der Stadt Dortmund wurde im Sommer 2023 durch die damalige Stadtspitze eingerichtet. Ziel war es, die Stadtverwaltung und die politischen Gremien bei ethisch sensiblen Fragestellungen zu beraten und gegebenenfalls Empfehlungen zu erarbeiten. Nach Prüfung der nach meinem Amtsantritt übernommenen Akten kann festgestellt werden, dass kein in Aussicht gestellter Bericht der Kommission vorliegt. Eine entsprechende Vorlage oder ein konsolidierter Bericht kann aufgrund der lückenhaften Aktenlage aktuell nicht zur Verfügung gestellt werden.
Zu 2: Eine vertiefte Beratung zur zukünftigen Ausrichtung, Arbeitsweise und organisatorischen Einbindung der Ethikkommission ist für das 2. Halbjahr 2026 vorgesehen. Ziel ist es, nach den Sommerferien 2026 einen Planungsstand vorzustellen, der klärt, wie die Arbeit der Kommission weitergeführt, strukturiert und zu berichtspflichtigen Ergebnissen geführt werden kann. Anschließend sollen die weiteren konzeptionellen Schritte und ein Zeitplan zur Vorlage der erarbeiteten Empfehlungen vorgelegt werden.

Stadttauben in Dortmund Online-Konferenz für Tierschutz-Aktive am 13.02.2026

Einladung für alle Menschen, Gruppen, Vereine und Initiativen, die sich in Dortmund und Umgebung aktiv für Tauben einsetzen:

Am Freitag den 13.02.2026 um 18:30 Uhr möchten wir euch zu einem Online-Meeting einladen.

Teilnahme-Link: https://w-hs.zoom-x.de/j/65155814725?pwd=o1PIwhAkUVUparPkRbgdknTS8PaXfy.1

Aktuell laufen glücklicherweise bereits erste Bestrebungen, den Taubenschutz in unserer Stadt zu verbessern. Uns als Tierschutzpartei liegt dieses Thema genauso am Herzen, deswegen brauchen wir eure Expertise und Erfahrung, um das bestmögliche für die Tauben zu erreichen. Gerne bringen wir eure Ideen und Wünsche direkt im Stadtrat politisch ein. Lasst uns gemeinsam in den Austausch gehen und für diejenigen in unserer Stadt sprechen, die selber keine Stimme haben.

Bitte gebt uns eine kurze Rückmeldung, ob ihr teilnehmen könnt.

Eurer Dortmunder Kreisverband der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei

Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei weist Extremismusvorwurf von Oberbürgermeister Kalouti entschieden zurück

Dortmund, 27.01.2026 – Der Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei, unterstützt vom Landesverband NRW, reagiert mit deutlicher Kritik auf Aussagen, die Oberbürgermeister Kalouti in einem Interview gemacht hat, wonach die AfD sowie Die Linke und die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – pauschal als „extremistisch“ bezeichnet werden. Kalouti spricht dabei in seinen Aussagen ausdrücklich von „Die Linke“, gemeint ist jedoch die gemeinsame Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund.

Extremismus ist eine anti-demokratische, intolerante Haltung oder Bewegung, die Demokratie und Grundrechte ablehnt und Gewalt oder Zwang zumindest billigt, um Ziele durchzusetzen. Ein Extremist ist eine Person, die solche Ansichten vertritt und die demokratische Grundordnung, Menschenrechte oder den Rechtsstaat ablehnt oder bekämpft.

Der Kreisverband betont ausdrücklich, dass er sich durch die Aussage persönlich angesprochen fühlt: „Im Rat der Stadt Dortmund bilden wir gemeinsam mit Die Linke eine Fraktion. Diese Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen demokratischen Werten und dem Ziel, Dortmund sozialer, ökologischer und tierfreundlicher zu gestalten. Die Unterstellung, wir seien Extremisten, ist eine gefährliche Verharmlosung von Rechtsextremismus und ein Angriff auf die demokratische Ratsarbeit.“

Helmut Pruß, Ratsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei, erklärt dazu: „Diese Gleichsetzung ist nicht nur sachlich falsch, sondern eine bodenlose Unverschämtheit. Als Fraktion im Dortmunder Rat arbeiten wir demokratisch, sachorientiert und im Interesse der Menschen, Umwelt und Tiere. Diese pauschale Extremismusbehauptung ist nicht nur falsch, sie ist ein Angriff auf unsere politische Arbeit und auf die demokratische Kultur in dieser Stadt.“

Zudem weist der Kreisverband darauf hin, dass Oberbürgermeister Kalouti als Oberbürgermeister zur politischen Neutralität verpflichtet ist. „Ein Oberbürgermeister darf nicht parteipolitisch diffamieren oder demokratische Parteien pauschal als extremistisch brandmarken. Seine Aufgabe ist es, die Stadt unabhängig und unparteiisch zu führen und den demokratischen Diskurs zu schützen.“

Der Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei fordert Oberbürgermeister Kalouti auf, diese Aussage zurückzunehmen und sich an seine Pflicht zur politischen Neutralität zu halten.

Messe Jagd & Hund in Dortmund bietet Bühne für Tierleid

Die Jagdmesse JAGD & HUND, die ab dem 27. Januar wieder in Dortmund durchgeführt wird, präsentiert sich erneut als internationales Forum für Jagd und angeblichen „Naturschutz“.

„Die Einladung hochrangiger Delegationen aus Botswana, Simbabwe und Namibia – darunter Minister*innen und Botschafter*innen – wird von Veranstaltern und Jagdverbänden als großer Erfolg inszeniert“, kritisiert Angelika Remiszewski, Ratsmitglied der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei in Dortmund – und zugleich Landesvorsitzende der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) in NRW.

Und sie ergänzt: „Aus Sicht der Tierrechtsbewegung zeigt diese Darstellung jedoch vor allem eines: die politische und wirtschaftliche Legitimation einer Praxis, die auf Tierleid, Tiertötung und kolonial geprägtem Jagdtourismus basiert.“

Jagd als „Entwicklungshilfe“ – ein Mythos

Angelika Remiszewski: „Die Messe vermittelt das Bild, Trophäenjagd sei ethisch vertretbar und ökonomisch notwendig. Doch diese Erzählung blendet zentrale Fakten aus. Die extrem ungleichen Macht- und Wohlstandsverhältnisse zwischen zahlungskräftigen Jägern aus Europa oder Nordamerika und den betroffenen Regionen des globalen Südens werden in Dortmund bewusst verschleiert.“

Die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei beruft sich auf unabhängige Analysen, die zeigen:

  • Nur ein minimaler Anteil der Einnahmen aus der Trophäenjagd erreicht tatsächlich die lokalen Gemeinschaften. In manchen Fällen bleiben durchschnittlich nur rund 3 % der Gesamteinnahmen bei der Bevölkerung vor Ort.
  • In Ländern wie Kamerun, Tansania oder Sambia versickern große Teile der Gelder in staatlichen Strukturen oder werden von Jagdfirmen vereinnahmt.
  • Selbst wenn einzelne positive Beispiele hervorgehoben werden, bleibt der gesamtwirtschaftliche Nutzen marginal: Die Trophäenjagd trägt nur einen verschwindend geringen Anteil zur nationalen Wirtschaftsleistung bei und verbessert die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung nicht nachhaltig.

Während Großwildjäger hohe Summen für Trophäen und exklusive Aufenthalte zahlen, würden vor allem Jagdindustrie, staatliche Stellen und internationale Jagdverbände wie der Internationale Jagdrat (CIC) profitieren. Die Menschen, die täglich mit den ökologischen und sozialen Folgen dieser Politik leben müssen, gingen weitgehend leer aus.

Ethische Verantwortung statt politischer Inszenierung

Angelika Remiszewski: „Aus tierrechtlicher Perspektive ist es ethisch nicht vertretbar, fühlende Individuen für Jagdtrophäen zu töten. Besonders problematisch wird es, wenn diese Praxis als Beitrag zu sozialer Entwicklung verkauft wird – obwohl die tatsächlichen Vorteile für die lokale Bevölkerung minimal sind. Statt ernsthafte Alternativen wie ökotouristische Modelle, lokale Mitsprache oder nachhaltige, nicht-tödliche Nutzung von Naturressourcen zu fördern, wird eine industriegestützte Tötungspraxis weiter politisch legitimiert und international vermarktet.“

Dortmund als Bühne für ein irreführendes Narrativ

Die offizielle Inszenierung auf der JAGD & HUND trage dazu bei, die Realität hinter einem wohlklingenden Narrativ von „Partnerschaft“ und „wirtschaftlicher Chance“ zu verbergen, kritisiert die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei. Damit würden die Interessen von Jagdlobby, Behörden und ausländischen Jägern über ethische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und den Schutz von Wildtieren gestellt.

Weihnachten für obdachlose Menschen

✨ Weihnachten ist Nähe. Menschlichkeit. Wärme.

Doch viele Menschen auf unseren Straßen erleben genau jetzt das Gegenteil.

Damit niemand vergessen wird, rufen wir dazu auf, gemeinsam Weihnachtstüten für obdachlose Menschen zu packen. Jede kleine Geste kann ein Stück Würde und Hoffnung schenken. ❤

🎁 Was in die Tüte kann:

  • Hygieneartikel (Duschgel, Zahnbürste, Zahnpasta, Deo,Taschentücher, Nagelknipser und Haarbürsten, Einmalrasierer und Rasierschaum, Feuchttücher)
  • Süßigkeiten
  • Warme Socken
  • Tee

Eine liebevolle Weihnachtskarte mit ein paar Worten, die von Herzen kommen

Diese Tüten sind mehr als nur Dinge – sie sind ein Zeichen: Du bist nicht allein. Wir sehen dich.

🌟 Mach mit!

Packe eine Tüte, teile den Aufruf, oder frag Freund:innen, ob sie mitmachen möchten. Gemeinsam können wir in dieser kalten Jahreszeit ein bisschen Wärme schenken.

Für die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ in Dortmund und NRW setzen wir ein Zeichen für Mitgefühl – für alle Lebewesen.

Fragt vor Ort bei Hilfsvereinen nach, in Dortmund freuen sich z.B. das Gast-Haus und die Noah-Gemeinde in Dortmund-Westerfilde bis zum 19.12.2026.