G8-Gipfel – die Resultate

Hoffentlich mehr als Absichtserklärungen…

Die Teilnehmer des G8-Gipfels kündigen eine “langfristige Partnerschaft” mit jenen arabischen Ländern an, die sich im Prozess der Demokratisierung befinden. Vor allem wurde die Notwendigkeit von wirtschaftlichen und finanziellen Hilfen betont. Größere Geldmengen sollen breitgestellt werden.

Der demokratische Wandel im Nahen Osten macht eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts wichtiger denn je. Ausdrücklich stellen sich die G8-Staaten hinter US-Präsident Barack Obama, der Friedensverhandlungen auf der Grundlage der Grenzen vor dem Sechstagekrieg von 1967 vorschlägt. Auch die weltweite wirtschaftliche Erholung nach der Krise von 2008 soll im Mittelpunkt der zukünftigen Regierungsarbeit der Mitgliedsstaaten stehen. Wichtiges Ziel ist dabei die Konsolidierung der Haushaltsbudgets. Die Gipfelteilnehmer vereinbaren regelmäßige Überprüfungen der Sicherheitsstandards ihrer Atomkraftwerke.

Es bleibt zu hoffen, dass die einzelnen G8-Beschlüsse sich nicht nur als bloße Absichtserklärungen erweisen. Erfolgt keine Umsetzung, gehen wir einer düsteren Zukunft entgegen…

Das vordringlichste Problem, die heraufziehende Katastrophe einer globalen Klimaerwärmung, stand anscheinend nicht auf der Agenda, was wieder einmal zeigt, wie kurzsichtig die Staatsoberhäupter der acht wichtigsten Industrienationen sind!

Katzenschutz-Verordnung tritt in Kraft

Katzen müssen in Iserlohn kastriert werden

Eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang wird es künftig in Iserlohn geben. Das entschieden die Mitglieder des Haupt- und Personalausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung einheitlich. Die behördliche Verordnung ging auf eine Initiative der SPD-Ratsfraktion, der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Landesverband NRW) und des Tierschutzvereines in Iserlohn zurück.

Hier alles lesen: www.derwesten.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt diesen Schritt und fordert Bund und Länder auf, dem Model von Iserlohn zu folgen, um eine bundesweite Katzenschutz-Verordnung einzuführen.

Tierschutz im Grundgesetz immer noch nicht verwirklicht

Die Tierausbeutung geht unvermindert weiter…

Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft.

Am 23. Mai, dem offiziellen Gedenktag der Verkündung des Grundgesetzes, erinnert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz daran, dass im Jahr 2002 in Artikel 20a der Tierschutzgedanke im deutschen Grundgesetz verankert und zum Staatziel erklärt wurde:

„Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

Leider ist festzustellen, dass dieses Staatszielbestimmung bis heute nicht umgesetzt wurde und das immer noch rund 2 Milliarden Tiere pro Jahr in der Massentierhaltung dahinvegetieren, verstümmelt, gequält und anschließend in den Schlachthöfen im Akkord ermordet werden.

Die Verwirklichung einer Staatszielbestimmung sieht anders aus…

Fazit: Strafen Sie mit Ihrer Wählerstimme diejenigen ab, die dies zu verantworten haben, und stellen Sie Ihre Ernährung auf rein pflanzliche Produkte um!

Den Tieren, der Umwelt und der eigenen Gesundheit zuliebe…

Der Film: “Hauptsache billig”

Den wahren Preis zahlen andere…

Die Dokumentation “Hauptsache billig” wurde am 18.05.2011 im SWR ausgestrahlt. Er zeigt Produktionsorte wie China, Bangladesch und Spanien, wo unter harten Arbeitsbedingungen und für geringste Löhne Produkte hergestellt werden, die bei uns im Discounter zu Schleuderpreisen angeboten werden. Der Verbraucher schaut gerne weg, solange der Preis stimmt.

Hier geht es zum Filmbericht: www.swr.de

Hier Film ansehen: www.youtube.de

Neuer FDP-Chef Philipp Rösler sieht im Veggiday eine Beschneidung der Freiheit

Laut einer Umfrage des ARD-Morgenmagazins vom 13.05.2011 sind 61 Prozent der Deutschen der Ansicht, mit der FDP sei verlässliche Politik nicht mehr möglich, 86 Prozent glauben, die Partei beschäftige sich mehr mit sich selbst anstatt mit den Problemen Deutschlands.

Die Antrittsrede des neuen FDP-Chefs Philipp Röslers am 14.05.2011 in Rostock dürfte den Glauben der Deutschen an die Liberalen kaum gestärkt haben. Ein Parteivorsitzender, der die Freiheit der Menschen durch einen fleischfreien Tag (Bremer Veggiday) bedroht sieht, hängt einem Freiheitsglauben an, der auf dem Recht des Stärkeren beruht. Dass Fleisch eine schlechte Klimabilanz hat, mag eine Tatsache sein, die gern verdrängt wird, aber spätestens seit dem Bericht “Livestock’s Long Shadow” der Food and Agriculture Organization of the United Nations, Rome 2006, ist das wissenschaftlich bewiesen. Tierhaltung und Fleischkonsum sind für 18% der Treibhausgase verantwortlich, mehr als der weltweite Verkehr (Autos, Bahn, Schiffe und Flugzeuge).

Wenn der Klimawandel in diesem Tempo voranschreitet, werden sich wetterbedingte Katastrophen häufen – Dürreperioden, Hochwasser, verheerende Stürme, … Menschen werden aufgrund der Ernteausfälle als Folge der Dürre verhungern, sie werden zu Opfern der Überschwemmungen und Stürme. Sie verlieren ihr Land, ihre Häuser und schlimmstenfalls ihr Leben. Denkt Herr Rösler auch an die Freiheit dieser Menschen, an ihre erste und einfachste Freiheit, nämlich die Freiheit auf diesem Planeten leben zu dürfen? Die Menschen in Deutschland und eben auch die potenziellen FDP-Wähler betrifft der Klimawandel sicher noch nicht in dem Maße wie viele Menschen in anderen Regionen der Erde. Aber wir sind ja auch die Starken, die ihre Freiheit auf Kosten der Freiheit anderer ausleben.

Der Bremer Veggiday nimmt weder Herrn Rösler noch den Bremer Bürgern die Freiheit, Fleisch zu essen. Dazu Christiane Schwalbe, Initiatorin und Leiterin des Projekts: “Wir sind nicht angetreten, Fleisch zu verbieten, es geht uns viel mehr darum, beim Essen genauer hinzusehen, sich auf regionale Produkte zu besinnen, am Donnerstag auf Steak, Schnitzel, Bratwurst oder Schinken zu verzichten, und damit nicht nur die persönliche CO2-Bilanz zu verbessern, sondern dem Klima insgesamt zu helfen.”

Was der menschliche Fleischkonsum für die Freiheit und die Lebensbedingungen von Tieren bedeutet, wird Herrn Rösler kaum interessieren. Tiere haben schließlich kein Wahlrecht. Wenn sie es hätten, würden sie aber sicher nicht die FDP wählen. Davon können wir Menschen aber zumindest lernen.

Dass die Grünen den Veggiday in Bremen eingeführt hätten, wie Herr Rösler es verbreitet, entspricht übrigens nicht der Wahrheit. Die Initiatorin des Veggiday in Bremen ist Christiane Schwalbe in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Bremen, Dr. Hans-Christoph Hoppensack (stellv. Vorsitzender).

Regina Nickelsen
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Tierrechts-Event “Deine Stimme den Stimmlosen” in Köln

Für Tierrechte unterwegs…

Am 14.05.2011 fand in Köln auf dem Roncalliplatz das Tierrechts-Event “Deine Stimme den Stimmlosen“ Teil 2 statt – als Fortsetzung von Teil 1 im letzten Jahr in Hannover. Veranstalter war in beiden Städten der Verein “Tier-Time e.V.” in Zusammenarbeit mit den “Schülern für Tiere”. Auch unsere Partei war mit einem Info-Stand vertreten, der von Michael Siethoff, Petra Kuppinger, Sabrina Grela, Sara Kaute und Udo Dautermann betreut wurde.

Auch Sabine Pankau, die für “Tier-Time” als Mitveranstalterin anwesend war, sammelte am Stand Unterschriften für die aktuelle Kampagne der Partei Mensch Umwelt Tierschutz: “Kampagne gegen betäubungsloses Schächten und Akkordschlachten”.

Viele Vereine informierten die Besucher/innen über Tierschutz- und Tierrechtsthemen: Hof Butenland, VEBU, WSPA, die Kreaktivisten, die veganen Powerfrauen und andere waren anwesend. Neben Info- und Essensständen gab es auf der Bühne viel Aktion durch eine Modenschau, chinesische Kampfkunst, Livemusik von Sonja Heiermann. Auch mehrere Redner kamen zu Wort: Neben Helmut Kaplan sprachen Mira Riediger von “Tier-Time” und Marsili Cronberg. Mittags zog ein Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt. Es ist nicht zu übersehen: Tierrecht und Tierschutz gelangen immer mehr ins öffentliche Bewusstsein!

TUI Cruises lässt weiteren Luftverpester vom Stapel

Abgase des neuen Kreuzfahrtschiffs sind so schädlich wie 50.000 Autos

“Das zweite TUI-Cruises-Kreuzfahrtschiff wurde für 55 Millionen Euro rundum erneuert, aber während die Fassade auf Hochglanz getrimmt ist, verbrennen die Motoren dahinter den billigsten und dreckigsten aller Kraftstoffe”, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Hier weiter lesen… www.nabu.de