Gleichstellung der LSBTTIQ in den USA – das oberste US-Gericht entschied: Ehe für alle!

PRESSEMITTEILUNG / 29.06.2015

Einem Paukenschlag gleich ging am 26.06.2015 die Meldung durch die Presse und die Social-Media-Landschaft. Der Supreme Court, das oberste US-amerikanische Gericht, hat entschieden, dass die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern rechtens sei! Dies gilt für alle 50 Bundesstaaten der USA. Auch wenn sich fundamentalistische Christen um ihr ureigenstes Weltbild betrogen sehen: Die Schwulen, Lesben und Transsexuellen feiern dieses Ereignis in New York am 28.06. in der 5th Avenue auf der Gay Pride Parade!

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz würde gerne mitfeiern, doch noch ist man in Deutschland, wenn man es vornehm ausdrücken will, zögerlich. Zuviele Huchs! und Hachs! werden in den christlichen Parteien und auch der SPD laut, denkt man daran, gleichgeschlechtlichen Paaren gleiche Rechte einzuräumen. Die schreckliche Folge könnten Bigamie und Inzest sein, wenn man der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer folgt. Wie sie darauf kommt, weiss wirklich nur der liebe Gott.

Auch schwule Paare sind zur einer monogamen Beziehung fähig, wie jetzt ein Paar in Dallas bewies, das seit 58 Jahren zusammenlebt und sich jetzt im Alter von 82 und 85 Jahren endlich das Ja-Wort geben durfte. Und es werden viele Beispiele folgen.

Deutschland, bzw. seine Regierung, ist so bestrebt, dem Großen Bruder in den USA Gefolgschaft zu leisten. Warum also in dieser Sache, die wirklich großartig ist, nicht? Wovor haben unsere Politiker Angst? Das deutsche Volk wird nicht aussterben, wenn ein paar Menschen endlich vor dem Gesetz den Status erhalten, den sie schon lange leben. Und es wird mit Sicherheit niemand seine Sexualität ändern, nur weil eine gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt ist.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wünscht all ihren LSBTTIQ-Freunden, dass die Welle über den großen Teich auch nach Deutschland schwappt und eine wirklich fortschrittliche Entscheidung getroffen wird, ein Entscheidung im Sinne der Verfassung: Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich!

LV Baden-Württemberg auf Life Food Expo in Karlsruhe

Am 20. und 21.06. waren wir mit einem Infostand auf der Life Food Expo in Karlsruhe vertreten.

Wir haben dort “unser” Publikum getroffen: Vegetarier_innen, Veganer_innen, Gesundheits- und Umweltbewusste. Daher wurde der Stand über die zwei Tage sehr gut besucht und wir haben viel positives Feedback erhalten.

Neben guten Gesprächen und einigen mitgegebenen Mitgliedsantragsformularen haben wir natürlich auch einige Köstlichkeiten wie diesen veganen “Früchtestrudel in Fruchleder” genossen.

Eine mögliche Teilnahme der Partei auch im nächsten Jahr, in dem die Landtagswahl stattfindet, wurde von vielen Karlsruher Messebesuchern begrüßt.

Unsere Kandidatin, Dr. Jessica Frank, die für die Wahlkreise Karlsruhe I und II antreten wird, hat jetzt schon vielversprechende Startchancen.

Repräsentiert haben uns am Stand: Dr. Jessica Frank, Matthias Ebner, Matthias Gottfried und Angelo Lázaro Colucci am Samstag sowie Coryn Weber-Castoldi, Sonia-Ellen Hoesl, Dr. Katrin Wiegand und Monika Grieshaber am Sonntag.

Demo gegen Tierversuche in Tübingen am 27.06.2015

Am 27.06.2015 waren mehrere Partei-Mitglieder der Landesverbände Baden-Württemberg und Bayern sowie eines aus Niedersachsen nach Tübingen gefahren, um an der für diesen Tag von Soko Tierschutz geplanten Demo gegen Tierversuche teilzunehmen, darunter die Bundesvorsitzenden Horst Wester und Matthias Ebner sowie die Mitglieder des Landesvorstandes von Baden-Württemberg Matthias Gottfried, Patricia Kopietz und Maren Simko-Zoffer sowie Heiko Sieron, Joschua Jodjohn, Susan Landesberger, Robin Margic und andere. Continue reading “Demo gegen Tierversuche in Tübingen am 27.06.2015”

Erneute Anschläge der IS erschüttern die Welt

Wir trauern um die Opfer der entsetzlichen und feigen Anschläge der IS, die gestern in Tunesien, Kuwait und Lyon verübt wurden. Wir sind erschüttert von dem Leid, dass diese Massaker angerichtet haben.

Die Anschläge rufen nicht nur bei uns Entsetzen hervor, sie bedeuten auch einen Angriff auf den Islam an sich. Extremismus, der sich versucht, hinter einer Ideologie zu verstecken, missbraucht immer auch dieselbe. Deshalb ist es unser aller Aufgabe, die Wurzeln des Terrors zu erkennen, auszutrocknen, unseren eigenen Anteil daran wahrzunehmen und unsere Gedanken zu schützen und selbst nicht in Extremismus zu verfallen! Dieser unfassbare Terror und Hass hat nicht mit dem Islam zu tun!

35. Bundesparteitag: Terminankündigung

Liebe Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz,

der Termin für den 35. Bundesparteitag steht fest.

Bitte streicht Euch schon mal den 14. und 15. November 2015 in Eurem Kalender an und haltet Euch diese zwei Tage für den BPT frei!

Die Einladung mit allen relevanten Informationen wird Euch fristgerecht wie immer mit der Post zugestellt.

Euer Bundesvorstand

Offener Brief des Landesverbandes Bayern der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

An das Bayerische Kultusministerium u. weitere Stellen angesichts der unverantwortlich einseitigen Verdummung nachfolgender Generationen!

An das
Bayerische Staatsministerium für
Bildung u. Kultus, Wissenschaft u. Kunst
Herr Dr. Ludwig Spaenle
80327 München

OffenerBrief_Massentierhaltung_24_06_2015_LV-Bayern

 

Protestbrief an die Königlich Dänische Botschaft

Unser Protestbrief zum Bericht und Protestaufruf vom 24.06.2015: Walfang auf Färöer Inseln beenden!

Königlich Dänische Botschaft
Herr Per Poulsen-Hansen, Botschafter
Rauchstr. 1
D-10787 Berlin

Sehr geehrter Herr Poulsen- Hansen!

In meiner Position als Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei und Leiterin unserer Arbeitsgruppe “Ozeanschutz” wende ich mich heute im Namen unserer Partei, unserer Wähler und Mitglieder an Sie.

Sie vertreten das Europäische Partnerland Dänemark, dem auch die Faröer-Inseln zugeordnet werden. Hier findet alljährlich das entsetzliche Massaker an hunderten Grindwalen statt, ein Ereignis, das von den Bewohnern als Kulturgut verteidigt wird.

Nach Europäischem Recht ist die Jagd auf Wale untersagt.

Da die Inseln einen rechtlichen Sonderstatus besitzen, wurde bisher von Ihrer Seite aus diesbezüglich eine relativ neutrale Haltung eingenommen. Letztes Jahr allerdings schritt die Marine Dänemarks gegen die befreundete Organisation Sea Shepherd ein, nahm etliche Mitglieder fest und konfiszierte sogar ihre Schiffe.

Mit diesem Einsatz hat Ihr Land seine neutrale Haltung zu diesen Verbrechen an den Bewohnern der Meere offiziell aufgegeben und rückt nun auch für uns deutlich in die Verantwortung.

Wir fordern Sie eindringlich auf, Ihren Einfluss auf die Faröer-Inseln geltend zu machen und sich Ihrer Verantwortung zu stellen.

Helfen Sie mit, diese landschaftlich wunderschönen Inseln und ihre Bewohner von dem entsetzlichen Blutbad zu befreien, das international auf immense Kritik stößt. Wenn sich ein Land oder eine Inselgruppe darauf beruft, dass blutige Schlachtfeste und Rituale, die auch noch nachhaltigen Einfluss auf ein schützenswertes Ökosystem nehmen, zur kulturellen Tradition gehören, muss man sich fragen, wer sich mit einem solchen Land identifizieren will!

Nehmen Sie Einfluss, lassen Sie die Faröer zu einem friedlichen Flecken Erde werden und stoppen Sie den Kampf gegen die, die dies an Ihrer statt momentan allein zu leisten versuchen und unsere vollste Unterstützung genießen, die Sea Shepherd Conservation Society!

Ich danke Ihnen herzlich und verbleibe mit hoffnungsvollen Grüßen

Bettina Jung

Bundesvorsitzende
Partei Mensch Umwelt Tierschutz

1. Vorsitzende Landesverband Hamburg
Bettina Jung
Am Schulberg 15
21279 Wenzendorf
Fon: 04165 224859
Mobil: 0170 3824947

Qualvolles Hundeschlachtfest in Yulin / China

Pressemitteilung / 24.06.2015

Wieder sind es Traditionen, die Menschen für sich in Anspruch nehmen, um Tierleid zu rechtfertigen. So inflationär, wie wir in Deutschland mit der Massentierhaltung umgehen, so betreiben auch Händler in Yulin im Süden Chinas das Geschäft mit dem Schlachten der Hunde. Für einen Westeuropäer kaum nachvollziehbar, werden dort zur Mitsommerzeit bis zu 10.000 Hunde für einen kleinen Gaumenkitzel bei lebendigem Leib gekocht, gebraten oder mit dem Gift Zyanid getötet. Man kann sich die Qual dieser Tiere gar nicht vorstellen.

Viele überleben den Transport nicht, andere leiden an Tollwut, einer auch für den Menschen gefährliche Erkrankung. Von Krankheitserregern, die durch den Genuss des Hundefleisches auch auf die Menschen übertragen werden, ganz zu schweigen.

Wer jetzt aber das Urteil über die Menschen in Südchina fällen möchte, der irrt gewaltig. Der Widerstand gegen das Töten der Hunde wächst. Menschen in 15 chinesischen Städten gingen auf die Straße, um gegen dieses Ereignis zu demonstrieren. Eine Chinesin wurde aktiv, um so viele Hunde wie möglich mit eigenen finanziellen Mitteln zu retten. Die Bilder auf Facebook sind bewegend!

Die allumfassende Frage des Ganzen ist jedoch, warum wir die einen streicheln und die anderen schlachten? Kein Tier hat es verdient, für den Genuss der Menschen zu sterben, sei es Hund, Katze, Schwein, Rind, Schaf oder Geflügel. Bevor man also mit dem Finger auf die Menschen in Südchina zeigt, für die ein Hund nichts anderes ist, als für unsere Gesellschaft beispielsweise ein Schwein, sollte man seine eigene Ernährung überprüfen.

Luise Wenkheimer / Mitglied im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Ponyreiten auf der Kirmes beenden!

Protest: Bitte unterschreiben Sie!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz freut sich über jeden Menschen, der auf einen Missstand mit Tieren hinweist und versucht, aktiv dagegen anzugehen! Wir unterstützen auch diesen Protest, weil Ponys auf einer Festlichkeit nichts verloren haben. Lärm, Reizüberflutung, einseitige Bewegungsabläufe, ungenügende oder keine Ruhephasen setzen den treuergebenen Tieren seelisch und körperlich stark zu. Wir berichteten bereits darüber.