Landesverband Bayern zum Welttierschutztag in Aktion

Am 04.Oktober, zum Welttierschutztag, war der Landesverband Bayern wieder aktiv. Sechs Mitglieder informierten in der Münchener Innenstadt die Passanten über die Missstände in der Tierhaltung, die trotz unzähliger Proteste weiter Bevölkerungskreise von der Politik hingenommen werden. Zahlreiche Flugblätter zum Thema wurden verteilt und viele Gespräche über die Ziele unserer Partei ergaben sich mit den BürgerInnen.

Zum Weltvegetariertag in Aktion

Gemeinsam die Notwendigkeit des Vegetarismus / Veganismus verbreiten…

Am 01. Oktober 2010 fand in Braunschweig anlässlich des Weltvegetariertages eine Gemeinschaftsveranstaltung von “Tier-Time e.V.” und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz statt. Auch die “Ärzte gegen Tierversuche e.V.” und “Braunschweig-vegan” hatten einen Stand. Die Veranstaltung wurde von der stellv. Vorsitzenden des Landesverbandes Niedersachsen unserer Partei, Sabine Pankau, organisiert. In der Braunschweiger Innenstadt wurden reichlich Informationen zum Thema verteilt; auch an das leibliche Wohl der Passanten wurde mit veganem Chili und veganem Kuchen gedacht, was sehr gut ankam und Anlass zu intensiven Gesprächen über die vegetarische und vegane Lebensweise gab. Neben Sabine Pankau waren auch die Parteimitglieder Harald Piltz und Danny Picken mit von der Partie.

Der 04. Oktober ist Welttierschutztag

Der Welttierschutztag, der jedes Jahr am 04. Oktober begangen wird, erinnert an den Heiligen Franz von Assisi, Schutzpatron der Tiere. Er sollte uns auch heute Vorbild sein, denn er liebte die Tiere und achtete sie zutiefst als Mitgeschöpfe!

Seit 2002 ist der Tierschutz im Grundgesetz verankert, aber nach wie vor steht er mehr oder weniger nur auf dem Papier! Während sich die Tierausbeuter durch alle Instanzen klagen können, wird den anerkannten Tierschutzorganisationen immer noch das Verbandsklagerecht vorenthalten – das entscheidende Instrument zur Durchsetzung des betr. Grundgesetzartikels und damit zur Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften und grundlegender Tierschutzstandards.

Tiere werden nach wie vor nicht als Lebewesen mit arteigenen Bedürfnissen angesehen: Massentierhaltung auf engstem Raum, tagelange “Nutztier”-Transporte, Mastkaninchenhaltung in Gitterkäfigen von der Größe eines Schuhkartons, Legehennen in Käfigen, irreführend und vollmundig als “Kleinvolieren” tituliert, Tierversuche statt tierversuchsfreier Forschung – diese Reihe quälerischer Ausbeutung ließe sich endlos fortsetzen. Aber auch beim Schutz von sog. Heimtieren gibt es große Defizite, zumal nicht einmal ein Heimtierschutzgesetz existiert. Dringend notwendig ist auch die Änderung der überholten Jagdgesetze – gegen den erbitterten Widerstand der Jäger.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert, dass der Staat seiner verfassungsgemäßen Verpflichtung endlich nachkommt, für den Schutz der Tiere zu sorgen, anstatt mit den Tierausbeutern nur allzu oft gemeinsame Sache zu machen!

Tierschutz geht uns alle an – zunächst um der Tiere selbst willen; aber er ist auch für den Menschen wichtig, da er soziale Kompetenzen fördert, zur Gewaltprävention beiträgt und vieles mehr. Insofern ist Tierschutz auch Menschenschutz und sollte einen wichtigen Platz in unserer Gesellschaft einnehmen.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Der 01. Oktober ist Weltvegetariertag

Gäbe es den Weltvegetariertag nicht schon seit 33 Jahren, müsste man ihn ins Leben rufen angesichts der drängenden weltweiten Tier- und Klimaschutzprobleme.

Erfreulich ist aber, dass das Bewusstsein für gesunde Ernährung kontinuierlich steigt. Die vegetarische Lebensweise ist inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Deutschland verzeichnet bereits 6 – 8 Millionen Vegetarier. Dabei ist in zunehmendem Maße festzustellen, dass – über die eigene Gesundheit hinaus – auch das Wohl von Tier, Klima und Umwelt eine wichtige Rolle spielt.

Die weltweite exzessive Tierhaltung mit 98 % Massentierhaltung ist der Klimakiller Nr. 1. Für die ungeheure Belastung der Erdatmosphäre und den drohenden Klimakollaps durch CO2-äquivalente Gase (Methan!) ist laut dem unabhängigen „Worldwatch Institut“ zu über 50 % die Massentierhaltung verantwortlich. Ferner wird durch die Fleischproduktion eine ungeheure Menge an Wasser vergeudet: Für 1 kg Fleisch werden 15500 Liter Wasser benötigt! Ein weiterer Skandal ist, dass mehr als die Hälfte der Weltgetreideernte an die Tiere in der Massentierhaltung verfüttert wird. Das Welthungerproblem ist damit vorprogrammiert.

Zum Vegetarismus gehört auch, was oft vergessen wird, dass man auch das Essen von Fisch vermeidet. Aber auch aus gesundheitlichen Gründen sollte man davon Abstand nehmen, denn Fische sind durch die Schadstoffbelastungen der Meere wie Arsen, Blei, Quecksilber und Pestizide verseucht.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass der Fleischverzehr für eine Vielzahl von menschlichen Krankheiten verantwortlich ist. Vegetarier haben nachweislich eine höhere Lebenserwartung, da sie seltener an Krebs, Gicht, Diabetes und Herz- und Kreislaufproblemen erkranken.

Fleischkonsum ist kein unbeherrschbarer Naturtrieb, sondern nur eine Angewohnheit, die man – eine entsprechende Bewusstseinsveränderung vorausgesetzt – mühelos wieder “verlernen” kann.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

+++ Eilt +++ Protest +++ Eilt +++

Weltfriedenstag am 29. August darf nicht zur Massentierquälerei werden – Stoppt das Aussetzen von 65.000 Tauben!

Unterstützen Sie den Protest von PETA hier: www.peta.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt diese Petition von PETA gegen den für Sonntag, den 29.08.2010 in Berlin geplanten “Internationalen Sternenflug” des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter.

Aus der Sicht von Tierrechtlern und Tierschützern ist dieser “Sternenflug” ein Beitrag zu massenhafter Tierquälerei und eine besonders perfide Untermauerung einer speziesistischen Ideologie. Ausgerechnet ein Gedenktag gegen den Krieg der Menschen und der Hoffnung auf weltweiten Frieden verlängert den faktischen Krieg der Menschen gegen ihre Mitlebewesen, die hier zu Dekorations-“Material” degradiert werden.

Auf der Berliner Veranstaltung sind viele Kinder als Akteure und Zuschauer; sie erfahren diese Tierausbeutung als selbstverständlich und wünschenswert.

Das Engagement der Brieftaubenzüchter legt die Vermutung nahe, dass “Das Kulturgut Brieftaube als Symbol des Friedens, des Sports und der Heimatliebe” (so Horst Menzel, Präsident des Brieftaubenzüchterverbandes) noch stärker in unserer Tierausbeutergesellschaft installiert und gefördert werden soll. Dieser wichtige Gedenktag wäre somit zu einer fragwürdigen Lobby-Veranstaltung verkommen.

Welttierschutztag am 04. Oktober – Tierschutzpolitik unter “Schwarz-Gelb”

Der jährlich am 04. Oktober stattfindende Welttierschutztag ist ein wichtiger Anlass, den Stellenwert des Tierschutzes in unserer Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Dabei fällt die diesjährige Bilanz der Tierschutzpolitik der am 27. September abgewählten Großen Koalition überaus negativ aus, denn in allen Bereichen – von der tierquälerischen Massentierhaltung bis zu Tierversuchen – sind ausschließlich Rückschritte zu verzeichnen.

Mit der neu gewählten schwarz-gelben Regierung ist bedauerlicherweise keine Verbesserung im Tierschutz zu erwarten – im Gegenteil! Dazu der Vorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Stefan Bernhard Eck: “Die im Vorfeld der Bundestagswahl u.a. an CDU/CSU sowie FDP gerichteten wichtigsten Fragen zum Tierschutz wurden ausnahmslos negativ beantwortet! Weder wird einer Reform des Tierschutzgesetzes zugestimmt noch der Einführung der Tierschutzverbandsklage, die erst die Umsetzung des Grundgesetz-Artikels 20a ermöglicht. Tierversuche auch an Menschenaffen sollen weiter zulässig sein, die “Kleingruppenhaltung” von Hennen in Käfigen, wahrheitswidrig als tierschutzgerecht bezeichnet, wird befürwortet, und auch die Kaninchen werden weiterhin in viel zu kleinen Käfigen dahinvegetieren. Die Liste von Grausamkeiten gegenüber Tieren könnte noch beliebig fortgeführt werden.”

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird dieser nun schon über Jahre andauernden Entwicklung, bei der Tierschutz und Tierrechte mit Füßen getreten werden, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Kräften entgegensteuern. Dabei weiß sie die Bevölkerung in zunehmendem Maße hinter sich, wie der kontinuierliche Stimmenzuwachs bei den vergangenen Wahlen dokumentiert. “Im Jahr 2010 werden wir”, so führt Eck weiter aus, “zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, mit anderen Parteien und mit den Tierschutzorganisationen die tierfeindliche Politik von CDU/CSU und FDP im Rahmen unserer gemeinsamen Möglichkeiten mit geeigneten Mitteln attackieren.”

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche”

Mit der bewusst gewählten neuen Bezeichnung des heutigen Gedenktages – “Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche” – will die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstreichen, dass ein Ende der Brutalforschung “Tierversuch” überfällig ist. Insbesondere durch die Tatsache, dass pro Jahr ca. 60.000 Menschen an den tödlichen Nebenwirkungen von Arzneimitteln sterben, die bei Tieren als unschädlich erkannt wurden, werden Tierversuche ad absurdum geführt!

Wer nach derartigen Medikamenten-Attacken wenigstens sein Leben behält, muss oft den Rest seines Lebens als Gezeichneter verbringen, wie zum Beispiel einer der sechs jungen Männer, an denen im Jahre 2006 in London das Arzneimittel TGN1412 der Würzburger Firma TeGenero getestet wurde. Sie alle entgingen nur knapp dem Tod; einen von ihnen aber traf es besonders hart: Er verlor mehrere Finger und Zehen. Damit entpuppte sich erneut ein – in diesem Fall als Wundermittel z.B. gegen Multiple Sklerose angepriesenes – Produkt aus dem Pharmalabor als menschenverachtende Waffe.

Vor diesem Hintergrund kann man nur mit Empörung zur Kenntnis nehmen, dass sowohl der deutsche Bundesrat als auch der Agrarausschuss des EU-Parlaments zwei wichtige Änderungsvorschläge der EU-Kommission zur “Richtlinie 86/609 zum Schutz von Versuchstieren” so gut wie vollständig ablehnten: zum einen die umfassende Veröffentlichung von Tierversuchsergebnissen, zum andern die Forderung, Tierversuche auf ihren Wert für Therapien am Menschen zu überprüfen. Offenbar soll die Öffentlichkeit nicht erfahren, dass die Milliarden von Steuergeldern, die in die Tierversuchsindustrie gepumpt werden, nicht dem kranken Menschen zugute kommen, sondern allein der Gewinnmaximierung zahlreicher Profiteure dienen!

“Gerade in der gegenwärtigen zugespitzten Finanzsituation ist es an der Zeit, die Milliarden-Zuwendungen an die nutzlose Tierversuchs-Forschung einzustellen, und zwar zugunsten von tierversuchsfreien Methoden, die über den ethischen Wert hinaus preisgünstiger und Erfolg versprechend sind,” so die 1. stellvertretende Vorsitzende der Partei, Margret Giese. Und weiter: “Wir werden die Bevölkerung über den sträflichen Umgang mit Unsummen von Steuergeldern aufklären, bei dem – ein Skandal ohnegleichen – der Nachweis hinsichtlich Sinn oder Unsinn von Tierversuchen verweigert wird!”

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Hilfs-Beitrag

Dieser Beitrag dient nur dazu, alle Schlagwörter einmal zu verlinken. Er kann wieder gelöscht werden, sobald die Schlagwörter woanders wenigstens ein Mal verwendet werden.