Politischer Rechenschaftsbericht NRW 2023

(Vorläufiger) Politischer Rechenschaftsbericht 2023 zum Landesparteitag am 18.11.

Hinweis: Wird bis zum Jahresende laufend ergänzt!

Auf Landesebene:

Monat: Aktivitäten:
Januar
  • Ende Januar organisierten wir eine Mahnwache vor der Messe „Jagd&Hund“ in Dortmund, um unseren Protest gegen die dortigen Trophäenjagd-Angebote auszudrücken.
März
  • Am 05. März fand der erste von zwei Landesparteitagen in diesem Jahr statt, neben Neuwahlen des Landesvorstandes konnten die Mitglieder dort auch zwei Fachvorträgen folgen – Der bereits vorab angekündigte Vortrag zum Thema „Unsinn der Fuchsjagd“ bescherte uns einen Leserbrief der Kreisjägerschaft Münster, die uns „ideologische Polemik“ vorwarfen.
April
  • Am 21. April fand ein NRW-Stammtisch in der Düsseldorfer Flammkuchen Manufaktur statt sowie am 30.04. ein Besuch der Wolfsauffangstation von Jos de Bruin in Sonsbeck.
Mai
  • An gleich mehreren Stellen beteiligten wir uns mit Aktionsständen zum 1. Mai.
  • Am 07.05. fand unsere Klausurtagung in Essen statt und am 10. Mai starten wir mit dem 1. Online-Stammtisch ein neues Konzept um Mitglieder und Interessierte virtuell zu einem Thema zu versammeln. Das Thema war an diesem Abend: „Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?“
Juni
  • Am 16./17. Juni fand der erste von zwei Bundesparteitagen in diesem Jahr statt. In Berlin konnte die Spitzenkandidatur für die Europawahl 2024 nach NRW geholt werden.
  • Am 20. Juni fand gemeinsam mit dem Wolfsbotschafter Karl-Heinz Pompe ein weiterer Online-Treff mit dem Thema „Wölfe in NRW – Begeisterung vs. Ablehnung“ für unsere Mitglieder und Interessierte statt.
  • Als Landesverband unterstützten wir am 23.06. die Mahnwache vor dem Düsseldorfer Landtag anlässlich der bundesweiten Mahnwachen gegen Schliefenanlagen. Dort konnten wir mit vielen anderen Vereinen und Gruppen ein starkes Zeichen gegen die Fuchsjagd und die Existenz dieser „Ausbildung“ setzen.
Juli
  • Anfang des Monats stellten wir eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an das Bundesministerium der Finanzen zum Thema Besteuerung von Pflanzenmilch und unterstützten die Proteste gegen die Jagd auf Kanadagänse am Elfrather See in Krefeld.
  • Am 22. Juli unterstützten zahlreiche Mitglieder aus NRW den Landesverband Hessen in Kassel mit einem Infostand bei der Suche nach Unterstützungsunterschriften für die hessische Landtagswahl.
August
  • Anfang August stellten wir eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW zum Thema Aquatermie/TEA – Diese ist bislang noch nicht beantwortet.
  • Am 26. August nahmen zwei Vorstandmitglieder an der Ruhr Puls Diskussionsveranstaltung von Mera25 in Dortmund teil. Thema war die Vision einer Ruhrstadt. In den Monaten August und September wurde das Team des Landesvorstandes durch den Praktikanten Tim bei zahlreichen Veranstaltungen und organisatorischen Dingen unterstützt.
  • Ende August starteten wir als Landesverband offiziell in den EU-Wahlkampf und die damit verbundene Suche nach Unterstützungsunterschriften. Die Stelle der Organisationsassistenz (m/w/d) im Landesverband NRW wurde offiziell ausgeschrieben.
September
  • Am 2. September waren wir mit einem Stand auf dem CSD in Dortmund dabei und am Samstag, dem 09.09. fand ein großer Demonstrationszug in Detmold gegen die Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide statt, an dem auch zahlreiche unserer Mitglieder teilgenommen haben.  Am Vorabend trafen wir uns zum Mitgliedertreff/Stammtisch im „Hans in Glück“ in Essen, bei dem wir auch die Tiernothilfe Essen als Gäste begrüßen durften.
  • 6./15.09. Teilnahme an der Gerichtsverhandlung und Demo gegen den Horror-Schlachthof Selm in Lünen.
  • Am Wochenende 16.&17. September waren wir mit einem Stand auf der Green World Tour im Jugendpark Köln vertreten.
  • Am 23.&24. September fand in Hannover der Bundesparteitag statt wo der LV NRW mit einer großen Delegation von 11 Mitgliedern vertreten war. Medial beteiligten wir uns am 23.09. auch am Aktionstag #LasstDieKuhlos
  • Am 28. September fand unter dem Thema „Artenschutz vs. Zoo“ der bislang bestbesuchte Online-Treff unseres Landesverbandes statt. Marcel Stawinoga, Erster Vorsitzender des Plumploris e.V. war an diesem Abend unser Diskussionspartner.
  • Am letzten Wochenende beteiligten sich zahlreiche Mitglieder an der großen Demo in Düsseldorf gegen die Fuchsjagd und Hobbyjagd allgemein.
Oktober
  • Am 08. Oktober beteiligten sich zahlreiche Mitglieder an der Gegendemonstration zur RECHTEN Veranstaltung „Bielefeld steht auf“
  • Es fand eine ViKo mit den Bewerber:innen für die Büroassistenz statt und anlässlich des WorldCageFreeDays unterstützten wir am 13. Oktober in unseren Social Media Kanälen den Kampf für ein Ende der europäischen Käfig-Ära.
  • Am Abend des 20. Oktobers fand mit dem Autor Ulrich Bender in Dortmund eine Lesung seiner veganen Kurzgeschichten statt.
November
  • Am Wochenende 4. und 5.November fand in Münster die Veggienale Messe statt. An unserem Stand beteiligten sich Mitglieder und Nicht-Mitglieder. Es konnten zudem zahlreiche Unterschriften zur Europawahl gesammelt werden.
  • Beteiligung an der NRW-weiten Anfrage an die Veterinärämter bzgl. der Kontrolle und Überwachung der Umsetzung zur vorgeschriebenen Betäubung männlicher Ferkel bei der Kastration. Am 7.11. Besuch der Veranstaltung „NRW für Europa“ im Düsseldorfer Rathaus, wo es um die Möglichkeiten ging, als Multiplikator Menschen für die Teilnahme an der Europawahl zu motivieren sowie mögliche Hilfestellung aus dem EU-Parlament.
  • Am 09. November putzten Mitglieder des Landesvorstands anlässlich der Reichsprogromnacht die Stolpersteine in Dortmund.
  • Am darauffolgenden Samstag fand in Dortmund-Mengede eine große Demo/Infostand gemeinsam mit dem Netzwerk Fuchs für ein Verbot von Schliefenanlagen statt.
  • Am 18. November fand der Landesparteitag in der Werkhalle des Union-Gewerbehofes in Dortmund statt. Neben einem interessanten Vortrag des Vereins Unsichtbar e.V. fanden zahlreiche Nachwahlen für den Landesvorstand statt.

Social Media:

Durch eine sehr aktive „Posting-Arbeit“ bei FB, Instagram und Twitter konnten wir die Reichweite der Landes- und Regionalkanäle in diesem Jahr deutlich steigern!

 

Aus den Kreisverbänden und Regionalgruppen:

Ort: Aktivitäten:
KV Dortmund
  • Ein Großteil der Aktivitäten des Kreisverbandes Dortmund entfiel in diesem Jahr auf die Arbeit im Rat der Stadt Dortmund, wo wir als Partei als Teil der Fraktion Linke+ ein Ratsmitglied sowie jetzt zwei sachkundige Bürger stellen. Im Stadtrat konnten so mehrfach kritische Anfragen an das Veterinäramt z.B. gegen Tiervermehrer oder sonstige Fälle von Tierquälerei im Stadtgebiet gestellt werden sowie im Schulausschuss zu Schulbegleitern und Schuleingangsuntersuchungen.
  • Auch konnten zahlreiche politische Erfolge wie die Pflanzung von Bäumen für neugeborene Dortmunder Kinder, ein Tiny Forest Modellprojekt oder der Erlass der Hundesteuer für Assistenzhunde in der Ausbildung erzielt werden.
  • Viele Initiativen wie eine bessere Übersicht über barrierefreie Toiletten, aufklärende Schilder über das Fütterungsverbot von Kanadagänsen und Nutrias, kostenloses Parken und ÖPNV für Helfer:innen ehrenamtlicher Vereine, Ladekoffer und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schülerlaptops, usw. sind gerade noch in den Gremien „unterwegs“. Alle Anträge und Anfragen lassen sich seit dem August auf tierschutzpartei.de nachlesen. Über unsere Arbeit in der Kommunalpolitik veröffentlichten wir im Juni erstmals einen Halbjahresbericht.
  • Die politische Arbeit umfasst auch die Aktivitäten wie die Teilnahme an Infoveranstaltungen (z. B. Zukunftsgarten Dortmund) oder Workshops (Mikropolitik, Frauenpolitik-FrauenMachtZukunft), Besichtigungen (z. B. Seniorenheime), Empfänge und Ausschussfahrten (z. B. nach Frankfurt zu Modellschulen und -projekten).
  • Auf der Kreisversammlung am 30. März wurden die Stadt Hagen und der Kreis Unna in den Kreisverband integriert und ein neuer Kreisvorstand gewählt.
  • Am 01.06. nahmen wir an einem Vortag von Pro Wildlife teil. Am 19.06. besuchten wir mit der Fraktion den Dortmunder Zoo und am 26.08. nahmen wir an einer Diskussionsrunde zur Vorstellung einer Ruhrstadt teil.
  • Am 9. September organisierte der Kreisverband einen Tauben-Informationsstand und wurde dabei medial von Studierenden-Magazin KURT der TU Dortmund begleitet. Medial erreichten wir auch im August große Sichtbarkeit, indem wir uns gegen einen Beitrag der Ruhr Nachrichten äußerte, in dem eine jagende Markthändlerin und ihre „besonderen Emotionen“ beworben wurden.
  • Dortmunder Vereine wie z.B. der Igelschutz wurden bei der Suche nach Pflegestellen unterstützt. Ein Dauerthema stellte in diesem Jahr wieder einmal die Schliefenanlage in Dortmund-Westerfilde dar.
RG Münsterland
  • Die Regionalgruppe Münster entwickelte sich anlässlich einer Fusion mit der Regionalgruppe des Kreises Borken zur Regionalgruppe Münsterland unter der Leitung von Peter Haversath weiter.
RG Essen Aktivitäten der RG Essen:

  • Mehrmalige Teilnahme an den Donnerstagsdemonstrationen vor der Hauptverwaltung von RWE in Essen, Altenessener Straße
  • Teilnahme am Waldspaziergang in Oberhausen Sterkrade gegen die Fällung von 5.000 Bäumen für den Ausbau des Autobahnkreuzes (Sterki lebt)
  • Teilnahme an dem Beratungsgremien zur Essener Innenstadtentwicklung
  • Teilnahme an unterschiedlichen Arbeitskreisen der Umweltbehörde (AK Wald, AK Grugapark, AK Friedhof, INSEC, AK)
  • Teilnahme an Informationsveranstaltung zu Straßenbäumen auf der Margarethenhöhe
  • Beteiligung an Veranstaltungen örtlicher Bürgerinitiativen gegen die Fällung von Bäumen (Radweg Humboldtstraße / Klostergarten Laarmann- Moosstraße)
  • Beteiligung an der Waldgruppe „Unter der Linde“
  • Teilnahme an der Lichtkette in Essen vor der alten Synagoge
  • Austausch beim Wintertreffen der Jugendverbände (AKJ)
  • Stimmberechtigtes Mitglied des Ausschusses Umwelt-, Klima-, Verbraucherschutz sowie des Unterausschusses Jugend des Jugendhilfeausschusses
  • Stellvertretendes Mitglied des Jugendhilfeausschusses
  • Aktivitäten im eingetragenen und anerkannten Verein LiCu (Life and Cultur), indem Inklusion als Hauptziel formuliert ist. Dies zeigt sich z. B. bei den erfolgreichen Veranstaltungen des Forumtheaters in Schulen, deren Finanzierung erfolgreich vom Verein beantragt wurde. Zudem gibt es Kontakte zu Institutionen aufgrund von Konzeptentwicklungen für arbeitslose Jugendliche (Cafe Change) und Inklusionskindergarten.
RG Märkisches Sauerland

 

  • Die Regionalgruppe rund um Michael Siethoff organisierte am 23. September einen Infostand in der City von Iserlohn, um über unsere Partei, die Ziele und Vorstellungen zu informieren und Unterstützungsunterschriften für die Europawahl zu sammeln.
RG Mönchengladbach

 

  • Am 1. Mai waren die Aktiven der Regionalgruppe mit einem Aktionsstand zum 1. Mai in vor Ort vertreten.
  • Am 16. Juli organisierte die Regionalgruppe traditionell eine Teilnahme am CSD Mönchengladbach mit Stand, Kinderschminken und Glücksrad.
    Am ersten Oktober-Wochenende nahmen Mitglieder der Regionalgruppe an einer Mahnwache für eine verstorbene Radfahrerin in Mönchengladbach-Rheydt teil.

Stand: 22.11.2023

 

Putzaktion Stolpersteine am 9. November

Vor 85 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, standen in ganz Deutschland Synagogen in Flammen. Anlass war eine mit Zustimmung Hitlers von Propagandaminister Josef Goebbels durch eine Hetzrede ausgelöste Aktion. Auch weitere Geschäfte, Gotteshäuser und andere Einrichtungen des jüdischen Lebens in Deutschland wurden am 9. November von organisierte Schlägertrupps in Brand setzten. Dieser Tag, an dem Tausende Jüdinnen und Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden, sollte zum offiziellen Beginn des größten Völkermords der Geschichte werden.

Mit Stolpersteinen in Gehwegen erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig an die Opfer des Nationalsozialismus. Mehr als 90.000 Gedenksteine hat seine Initiative bereits in Europa verlegt, davon auch zahlreiche in Nordrhein-Westfalen. Auf den im Bürgersteig eingelassenen Messingplatten sind die Namen und Daten von Verfolgten und Ermordeten eingraviert. Doch das Messing der unscheinbaren Mahnmale wird mit der Zeit matt und die Steine sind dadurch nur noch schlecht lesbar. Stolpersteine von den Spuren der Witterung zu befreien bedeutet auch, den Staub des Vergessens von den schrecklichen Ereignissen zu wischen, für die sie symbolisch stehen. Dies wollen wir in Dortmund und an vielen anderen Stellen machen.

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 09. November ab 17:15 Uhr
Treffpunkt: Reinoldikirche, Dortmund-City

Meldet euch gerne unter nrw@tierschutzpartei.de kurz an, wenn ihr dabei sein möchtet.

Die „Putzanleitung“ für alle:

1. Entfernt zunächst den gröberen Schmutz mithilfe des angefeuchteten Tuches.
2.
Tragt nun das Messingputzmittel direkt auf den Schwamm auf und reibt Sie die Oberfläche gründlich damit ein. Lasst das Mittel anschließend kurz einwirken.
3. Schrubbt jetzt die Reste mit dem Schwamm weg und spült Sie mit Wasser nach.
4. Trocknet den Stein gut ab und entfernt eventuelle Putzmittelreste auf dem umliegenden Straßenbelag.

Samstag: Demo und Aktionen gegen Dortmunder Schliefenanlage

Am Samstag, dem 11. November demonstrieren wir unter dem Motto „Für Schliefenfüchse ist 365 Tage Aschermittwoch“ ab 11 Uhr in Dortmund-Mengede gemeinsam mit dem Netzwerk Fuchs und vielen anderen Akteuren, Vereinen und Initiativen gegen die Schliefenanlage des DTK Dortmund 1 e.V.

Die Anlage im Stadtteil Westerfilde liegt sehr weit außerhalb, aus diesem Grund haben wir entschieden, im Stadtbezirkszentrum in Mengede neben dem Wochenmarkt zu demonstrieren und die Bevölkerung darüber aufzuklären, was in der Nachbarschaft hinter hohen Zäunen passiert. Dort sind drei Fuchsschwestern die „Trainingsobjekte“ in der Jagdhund-Ausbildung für die Baujagd. Zu diesem Anlass werden wir auch einige Szenen der „Ausbildung“ schauspielerisch nachstellen.

Treffpunkt: Marktplatz Dortmund-Mengede
Datum: Samstag, 11. November 2023
Zeit: 11:00 – 14:00 Uhr

Was sind Schliefenanlagen?
Eine Schliefenanlage besteht aus einem künstlichen Tunnelsystem, das einen Fuchsbau nachbilden soll. Um die Jagdhunde auf die überaus grausame Baujagd vorzubereiten, werden sie immer wieder in die künstlichen Tunnel geschickt und auf den darin eingesperrten Fuchs gehetzt. Jagdhund und Fuchs sind dabei letztlich nur durch ein Gitter voneinander getrennt. Für die Füchse bedeuten diese lebenslange Gefangenschaft in kleinen Zwingern und die ständige Anwesenheit von Hunden und Menschen einen unglaublichen Stress und Todesängste, denn von Natur aus scheuen sie Konflikte mit Hunden.

Weitere Hinweise:
– Gerne können wir Mitfahrgelegenheiten vom Dortmunder Hbf zum Veranstaltungsort organisieren, meldet euch dafür unter nrw@tierschutzpartei.de
– Vor Ort können auch Unterschriften für unsere Teilnahme an der Europawahl 2024 gegeben werden.

Unterstützt auch weiterhin die Petition für ein Verbot von Schliefenanlagen in ganz NRW: www.change.org/schliefenanlagen

(se)

Schliefenanlage erneut Thema im Dortmunder Ausschuss

Hier der Redebeitrag von Sebastian Everding, als sachkundiger Bürger für die Fraktion Die Linke+ im Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden (ABöOAB) am 31. Oktober in Dortmund:

Vielen Dank Herr Vorsitzender,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir bedanken uns zunächst für die teilweise Beantwortung der Fragen und entschuldigen uns zeitgleich bei den anderen Fraktionen, das dies schon wieder auf der Tagesordnung steht. Fakt ist jedoch, dass auf Dortmunder Stadtgebiet fühlende Wesen für eine Hunde-Ausbildung missbraucht werden, damit sich Dackelzüchterinnen und Züchter einen entsprechen Vermerk in ihr Zuchtbuch machen können. Zu so einer Tierquälerei werden wir nicht schweigen!

Da heute auch ein Vertreter des Veterinäramtes vor Ort ist möchten wir an dieser Stelle in aller Form die rechtliche Auffassung des Veterinäramtes zur Nicht-Zuständigkeit für die Schliefenanlage auf Dortmunder Stadtgebiet in Frage stellen und um die exakte Rechtsgrundlage bitten. Nach der Zuständigkeitsverordnung Tierschutz NRW sind, außer für Tierversuche, für alle Angelegenheiten des Tierschutzgesetzes die Kreisordnungsbehörden zuständig. Aktuell laufen Gerichtsverfahren um die Schliefenanlage in Lemgo, bei dem Vorgehen gegen die dortigen Missstände ist das Veterinäramt Lemgo federführend mit dabei – Ostwestfalen ist ein Stück weit entfernt von Dortmund, aber liegt meines Wissens nach noch in NRW. Gelten für das Dortmunder Veterinäramt andere Gesetze?

Weiteres Beispiel: Die Wildvogelstation von Ewald Ferlemann in Dorstfeld – Ebenfalls keine kommerzielle Nutztierhaltung – Dort sind Sie zuständig! Ist ein Storch oder eine Möwe weniger Wildtier als ein Fuchs in ihrer Definition?

Ansonsten schreiben sie von drei weibliche adulte Tiere, die als Welpen nach dem Tod der Mutter aufgenommen wurden. Diese ist wohl versehentlich vor das Gewehr gelaufen. Frage 1: Wo ist der vierte Fuchs? In der letzten Anfrage wurden vier Tiere erwähnt. Frage 2: Augenscheinlich handelt es sich dabei nicht um Zuchttiere, wie beurteilen Sie dies vor dem Hintergrund, dass in den Tierschutzmindestanforderungen für das Betreiben von Schliefenanlagen, der Einsatz von Wildfängen als nicht akzeptabel bezeichnet wird?

Und noch zwei wichtige Fragen: Wie können Sie tatsächlich beurteilen, dass keine Bewegungsstereotypien vorliegen, wenn sie die Anlage nur wenige Male mit Vorankündigung aus freiwilliger Basis beurteilt haben?

Wie können Sie den Einsatz eines Trenngitters aus Metall zulassen, wenn in allen Vorgaben stets davon gesprochen wird das diese eben nicht aus Metall bestehen dürfen, da die Gefahr des Absplitterns der Zähne besteht, wenn sich der Fuchs oder auch der Hund ins Gitter verbeißt.

Abschließend bitte um die Darlegung weiterer Argumente weswegen es sich in den Augen des Veterinäramtes um eine intensive Tierhaltung handelt- Nur zum Vergleich: So eine Haltungsform stellt beispielsweise der Dortmunder Zoo dar, wo fachlich ausgebildete Pflegerinnen und Pfleger (nicht nur Menschen deren einzige Qualifikation ein Jagdschein) z.B. individuell auf einzelne Tierarten zugeschnittene Beschäftigungskonzepte vorhalten. Sie nennen ausschließlich Impfungen und eine mögliche Abtrennung untereinander. In unseren Augen handelt es sich hier nicht um eine intensive Haltung, weswegen höhere Auflagen an Gehege-größen gelten.

Noch ein allerletztes Update zur letzten Sitzung: selbstverständlich sind wir dem Tipp von Kollegin Heidkamp gefolgt…unsere Fraktionsanfrage nach einer Besichtigung wurde jedoch binnen 24 Stunden abgelehnt.

 

Die Beantwortung der Rückfragen soll schriftlich bis zur nächsten Ausschuss-Sitzung erfolgen. In dieser soll sich auch die ehrenamtliche, städtische Tierschutzbeauftragte Fr. Dr. Kalka zu dieser Thematik äußern.

Tag der schwarzen Katze

Katzenhalterinnen und Katzenhalter sollten sich den heutigen Tag unbedingt im Kalender notieren, zumindest wenn es nach unseren britischen Nachbarn geht, die dieses Datum zu ihrem nationalen Tag der schwarzen Katze (engl. National Black Cat Day) erklärt haben.

So geht dieser Aktionstag auf eine Initiative der britischen Tierschutzorganisation Cats Protection aus dem Jahre 2010 zurück, die hiermit auf die niedrigen Adoptionsquoten von schwarzen Katzen aus Tierheimen aufmerksam machen möchte. Nur am Rande sei hier erwähnt, dass auch schwarze Hunde es, im Gegensatz zu Vierbeinern mit hellerer Fellfarbe, ähnlich schwer haben ein neues Zuhause zu finden.  In US-amerikanischen Tierheimen gibt es mit dem „Black Dog Syndrome“ sogar einen festen Begriff für dieses Phänomen. Das Negativimage der schwarzen Katze hat in Europa eine lange kulturhistorische Tradition, denn nach wie vor sehen viele Menschen in den Tieren ein schlechtes Zeichen bzw. einen Unglücksbringer. In Filmen und Büchern wird zudem kaum eine Hexe ohne die Gesellschaft einer schwarzen Katze gezeigt.

In einer aktuellen Umfrage, bestätigten fast 50 % der dem deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime, dass schwarze Hunde und Katzen schwerer vermittelbar sind, als andersfarbige Tiere. Die genannten Gründe für die schwierigere Vermittlung sind so unterschiedlich wie unsinnig: Von vielen Menschen wird ein schwarzes Fell häufig als bedrohlich empfunden, weswegen es gerade größere schwarze Hunde bei der Vermittlung besonders schwer haben. Manche Menschen vermuten irrtümlich, dass dunkle Tiere aggressiver seien als Tiere mit einem andersfarbigen Fell. Dabei sagt die Farbe des Fells natürlich überhaupt nichts über den Charakter des Tieres aus. Auch die Ästhetik spielt tatsächlich für manche Menschen eine Rolle, da sie für viele als weniger fotogen gelten. Mehreren internationalen Medienberichten zufolge schrecken einige Menschen in Zeiten von Instagram und Co. sogar vor schwarzen Tieren zurück, weil Selfies mit ihnen schwieriger zu fotografieren sind.

Hinweis zu unseren Foto-Modells: Insgesamt vier schwarze Katzenkinder suchen aktuell über den Dortmunder Katzenschutzverein e.V. (Link) ein neues Zuhause.

(se)

Einladung zur Lesung in Dortmund am 20. Oktober

Der Siegener Autor Ulrich Bender liefert mit seinem neuen Buch „Brokkoli ist eine warme Farbe“ kurze Geschichten für vegan lebende Menschen, Gartenliebhaber:innen, Tierrechtler:innen und eigentlich für alle, die sich für Pflanzen und Farben interessieren. Zuvor veröffentlichte er bereits mit seinem Buch „Schwein gehabt“  humorvolle Geschichten vom täglichen Vegansein.

Wir treffen uns dafür am Freitag, dem 20. Oktober ab 18 Uhr im gemütlichen Separee von „Meeting“ Café-Bar & Eventlocation in der Dortmunder Innenstadt. Vor Ort besteht die Möglichkeit, seine Werke käuflich zu erwerben. Hunde sind im Lokal erlaubt.

Die Lokalität:
Meeting, die Café-Bar
Hoher Wall 30, 44137 Dortmund

Anfahrt Auto:
In direkter Umgebung am Wall befinden sich zahlreiche Parkplätze.
Das nächstgelegene Parkhaus befindet sich in der Thier-Galerie.

Anfahrt ÖPNV:
Das Lokal befindet sich fußläufig in der Nähe mehrere Haltestellen, z. B. Stadtbahn U43/U44 Haltestelle Westentor
Der Dortmunder Hbf liegt ca. 700 m entfernt.

Links:
Homepage Ulrich Bender
Meeting Café Bar

Mahnwache in Mönchengladbach

Mitglieder unserer Regionalgruppe Mönchengladbach nahmen am vergangenen Wochenende an einer vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisierten Mahnwache für die verstorbenen Radfahrerin in Mönchengladbach-Rheydt teil. Die 71-Jährige wurde bereits am 26. September am Rand des Marktplatzes in der Rheydter Innenstadt von einem Lkw überrollt und verstarb nach einem Transport mit dem Rettungshubschrauber wenig später im Krankenhaus. Am Unfallort stellte der ADFC ein sogenanntes Geisterrad auf. Das weiß lackierte Fahrrad soll dabei dauerhaft an die verstorbene Radfahrerin erinnern.

 

Vor dem Hintergrund dieses und vieler weiterer Unfälle mit Toten und schwer verletzten Radfahrer:innen fordern wir in den Städten und Gemeinden in NRW einen viel stärkeren Fokus auf die Sicherheit von Radwegen:

  • Es ist ein durchgehendes Radwege-Netz zu schaffen, was bedeutet, dass es keine „Radweg-Ende“- oder „Radfahrer absteigen“-Schilder mehr geben darf.
  • Es muss durchgängig eine ausreichende Breite der Radwege bestehen, dies beinhaltet die sicheren seitlichen Abstände (zum fließenden Verkehr, Mauern, Lampen, Verkehrsschildern usw.) und abgesenkte Bordsteine.
  • Schlaglöcher und andere Hindernisse wie Mülltonnen, Werbeschilder und ähnliches darf es auf Radwegen nicht mehr geben.
  • Die Infrastruktur der Radwege muss durchgängig selbsterklärend und intuitiv verständlich sein, um unerfahrene Radfahrenden, Kindern und Ortsfremden eine gute Orientierung zu geben.
  • Auf den Hauptradrouten ist unbedingt eine Trennung der Verkehrsarten vorzusehen.
  • Gemischte Führungen von Rad- und Fußverkehr sind ausschließlich bei sehr geringem Verkehrsaufkommen denkbar.
  • Freie Rechtsabbieger oder Bypässe an Kreisverkehren über eine Radwege- oder Fußwegeverbindung hinweg oder Lichtsignalanlagen mit bedingtem Grün (Gelbblinker) sind nicht mit einer sicheren Rad-Infrastruktur vereinbar.

(se)

NRW Terminübersicht Oktober und November

Oktober:

  • Sonntag, 08.10. – 13:30 Uhr – Teilnahme Demo „Genug spaziert!“  in Bielefeld gegen antisemitische Hetze.
  • Freitag, 20.10. ab 18 Uhr – Lesung Ullrich Bender „Brokkoli ist eine warme Farbe“ in Meeting – Die Café Bar, Hoher Wall 30, 44137 Dortmund
  • Sonntag, 22.10. 19 – 19:00 Uhr – ViKo des Landesvorstands NRW, öffentlich für alle Mitglieder

November:

  • Samstag & Sonntag 04./05.11. – Stand auf der Veggienale Messe in Münster – Hier brauchen wir dringend noch Hilfe am Stand – Weitere Messe-Infos hier.
  • Samstag, 11.11. ab 10 Uhr – Infostand und Mahnwache zur Schliefenanlage Dortmund im Stadtteil Mengede – Weitere Infos folgen
  • Sonntag, 12.11.  19 – 19:00 Uhr – ViKo des Landesvorstands NRW, öffentlich für alle Mitglieder
  • Donnerstag, 16.11. 19 – 20 Uhr – Vorbereitungs ViKo Landesparteitag – Wir erklären Neu- und Probemitgliedern einmal alle Abläufe, Abstimmungen und Anträge vorab.
  • Samstag, 18.11. ab 10 Uhr – Landesparteitag NRW mit Nachwahlen im Landesvorstand – Werkshalle Union Gewerbehof, Huckarder Str. 12 (Eingang) in Dortmund

Dezember Spoiler:

  • Wir planen eine kleine Weihnachtsfeier – Hier suchen wir aktuell noch einen geeigneten Ort mit veganem Angebot. Wir freuen uns über eure Vorschläge.

Verletzte Igel im Minutentakt

Ein später Montagnachmittag, im Tierschutzzentrum in Dortmund-Dorstfeld öffnen die Räume der Igel-Beratungsstelle, vor der mehrere Personen bereits mit ihren stacheligen Fundtieren auf kompetente Hilfe warten. Um dem Ansturm gerecht zu werden, haben die ehrenamtlichen Aktiven der Arbeitsgruppe Igelschutz gleich zwei Plätze für die Erstuntersuchung aufgebaut. Eins wird schnell klar: Die meisten Igel kommen mit schwersten Verletzungen, mutmaßlich verursacht durch Rasentrimmer und Mähroboter.

Der erste Fall des Nachmittags ist ein stattlicher männlicher Igel mit tiefen Schnittverletzungen im Nackenbereich. Die Finderin konnte aufgrund langjähriger Erfahrungen mit Pflegeigel bereits eine erste Wundversorgung durchführen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wird der kleine Patient nach einer Spritze mit Schmerzmitteln direkt an eine Arztpraxis weiter „überwiesen“, mit der der Verein bereits seit längerem zusammen arbeitet. Gerade die Feststellung des Geschlechts entscheidet in der Igelstation über Erleichterung oder löst weitere Maßnahmen aus: Sollte ein verletztes Weibchen in die Station kommen, ist in dieser Zeit davon auszugehen, dass irgendwo stacheliger Nachwuchs auf seine Mutter wartet, der dann schnellstmöglichst gesucht und gefunden werden muss.

 

Auch beim zweiten Patient handelt es sich wohl um ein Unfallopfer, welches schwerste Schnittverletzungen im Rektum aufweist. Es ist nur zu vermuten, dass auch dieser Igel in Kontakt mit scharfen Gartenwerkzeugen gekommen ist, sodass auch dieses Tier aufgrund seiner kritischen Situation direkt mit seiner Finderin weiter zur Tierarztpraxis geschickt wird. Es verbleiben Blutflecken auf dem Handtuch des Behandlungsplatzes, welche das Team von sieben Ehrenamtlichen rund um Regine Weber an diesem Nachmittag zu keiner guten Prognose für dieses kleine Tierschicksal verleiten.

 

In diesem Moment wird bereits die nächste Transportbox geöffnet und zum Vorschein kommt nach den stattlichen großen Igeln eine kleine Handvoll. Ein Jungigel, welcher bereits zuvor Gast der Station war und aktuell aufgepäppelt wird. Auch er bringt eine Verletzung an der Vorderpfote mit sich, welche nochmal durch die erfahrenen Tierexpertinnen in Augenschein genommen wird, um über weitere Schritte zu beraten.

 

Wenige Minuten in der Igelstation in Dortmund-Dorstfeld, wenige Minuten, die sinnbildlich sind für die aktuellen Probleme in Sachen Tierschutz – Ehrenamtliche, welche viel Freizeit opfern, um verletzte Tieren das Überleben zu ermöglichen. Viel mehr Menschen sollten vor diesem Hintergrund lesen, was der Verein groß im Eingangsbereich aufgehängt hat:

Der Verein und auch alle anderen Igel-Vereine bundesweit freut sich vor diesem Hintergrund über jede finanzielle Unterstützung und Menschen, die bereit sind, das Team ehrenamtlich zu unterstützen:

Öffnungszeiten Igelstation/Beratungsstelle:

Zwischen 1. September 2023 bis 12. Januar immer montags, mittwochs und freitags von 17:30 bis 19:30 Uhr geöffnet. Adresse:  Hallerey 39, Dortmund-Dorstfeld (Tierschutzzentrum)

Kontaktdaten:
Telefon Igelstation: 0231 - 175555
Homepage Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e.V.

Bundesweite Igel-Hilfe: Pro Igel e.V.

 

(se)

Praktikumsende in NRW und Hessen

Vor einigen Wochen hatte ich mich hier vorgestellt: Tim, der Praktikant bei der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Ich erzählte von Erwartungen und anstehenden Aufgaben. Später erfolgte eine Halbzeitanalyse, in welcher ich bisherige Erfahrungen einordnete und die bisherige Praktikumszeit evaluierte. Nun sind die acht Wochen des Praktikums vorbei.

Und was kann ich abschließend berichten?

Ich kann erzählen von etlichen tollen Menschen, von denen viele freiwillig einen Großteil ihrer Kraft und Zeit in die politische Arbeit stecken, von den verschiedensten Gesprächssituation – darunter natürlich auch politischen Diskussionen – bei Ausstellungen, Demonstrationen oder in Einkaufspassagen oder von ganzen weiteren unterschiedlichen Aufgaben, die dem großen Projekt immer an einer anderen Stelle helfen konnten.

Ich könnte hier also noch viele Details der letzten Wochen präsentieren, doch das Wichtigste sei ganz allgemein zu sagen, von dem ich zum Schluss denke, was jede Person verinnerlichen sollte: Engagiert euch politisch!

In letzter Zeit war ich über das politische Geschehen in Deutschland häufig frustriert, konnte mich nicht mehr in der Parteienlandschaft einordnen und hielt das Ganze für eine Sackgasse. Glücklicherweise konnte ich die Wut und Enttäuschung in Motivation, selbst was zu ändern, umwandeln.

Das Praktikum zeigte mir eine neue Welt. Natürlich redet jeder über Politik und besitzt über die meisten Themen eine eigene Meinung, aber das politische Arbeiten an sich ist leider zu einem Platz im Schatten geworden. Ich schaute bei mir selbst nach: Wie viele Leute kenne ich eigentlich, die in diesem Bereich tätig sind? Wie viele gehen zu Demonstrationen, beteiligen sich an Bürgerinitiativen?

Politik ist mehr als Parteiarbeit und das ist auch gut so. Aber weder das eine noch das andere findet in dem Leben der meisten Menschen einen eigenen Raum. Das Praktikum bot mir die Gelegenheit, in einen solchen Ort zu betreten und ich würde es immer wieder tun. Wenn man erst merkt, wie gut es tut, selbst was in die Hand zu nehmen und für die eigenen Werte einzustehen und zu kämpfen, möchte man gar nicht mehr, dass es aufhört. Bekommt man mal tiefere Einblicke in die politische Welt, dann wird einem erst die Systemrelevanz dessen bewusst.

Ich war unter anderem Teil des Bundesparteitages in Hannover, also dort, wo die grundlegendsten und auch oft wichtigsten Dinge geklärt werden. Dabei wurde mir nochmals klar, wie seriös und zielstrebig das Arbeiten dort ist, wenn Mitglieder und Vorstände aus ganz Deutschland zusammenkommen, um über die Zukunft der Partei zu entscheiden.

Ergo bin ich froh, persönliche Pionierarbeit geleistet zu haben, indem ich mir die Politik aus dem Schatten ins Licht brachte. Auf diesen vielen verschiedensten Erfahrungen beruht nun auch meine Motivation weiterzumachen. Deswegen betone ich erneut: Politische Arbeit ist wichtig und unabdingbar, also nutzt vorhandene Zeit und Kraft und versucht, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und ja, politisch verbittert sein ist völlig normal, doch das beste Gegenmittel ist das eigene Anpacken. Einmal dabei, entwickelt sich der Frust in Hoffnung.