Bei der Haushaltssitzung am vergangenen Freitag wurde unser über die gemeinsame Fraktion in Dortmund eingebrachte Haushaltsantrag mit breiter Mehrheit der Dortmunder Ratsfraktionen angenommen: Die Stadt Dortmund wird Teil des Portal-Netzwerks! Was sich sehr nach Science-Fiction anhört, ist tatsächlich ein Projekt der „Digitalen Völkerverständigung“. Ziel des gemeinnützigen Projekts Portal ist es, mit einem Netzwerk aus Videoportalen Städte und Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden. Initiator ist die in Litauens Hauptstadt Vilnius ansässige Benediktas Gylys Foundation, die ein erstes Portal zwischen Litauen und der polnischen Stadt Lublin errichtet hat. Über die visuelle Brücke können sich Menschen über Landesgrenzen hinweg unvoreingenommen in Echtzeit sehen, so wie sie gerade sind. Laut den Projektverantwortlichen sollen so Kulturen zusammengeführt und die Menschen ermutigt werden, das Gefühl und die Bedeutung von Einheit in diesen Zeiten neu zu definieren.
Unser Antrag im Detail:
Die Stadt Dortmund wird Partner des Projekts „Portal“ und installiert auf dem Platz der Partnerstädte am Dortmunder U ein entsprechendes Videoportal. Dafür erforderliche Standflächen, IT-Strukturen und Stromversorgung sind dafür bereitzustellen. Der Kostenrahmen dafür wird auf einmalig etwa 50.000 Euro geschätzt. Zudem sind in den Folgejahren die nötigen Gelder für die laufenden Kosten (etwa Reinigung) einzustellen. Die Dortmunder Partnerstädte sind über die Teilnahme am Projekt zu informieren, um diese evtl. auch für eine Teilnahme begeistern zu können. Der städtische Fachbereich Marketing & Kommunikation wird zudem gebeten, die neue Attraktion zu bewerben.
Der Krieg im Gazastreifen ist schon lange kein Krieg mehr gegen die Hamas. Es gibt Luftangriffe in großer Zahl, die hauptsächlich die Zivilbevölkerung treffen. Continue reading “Ein Krieg gegen die Hamas?”
Vor 85 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, standen in ganz Deutschland Synagogen in Flammen. Anlass war eine mit Zustimmung Hitlers von Propagandaminister Josef Goebbels durch eine Hetzrede ausgelöste Aktion. Auch weitere Geschäfte, Gotteshäuser und andere Einrichtungen des jüdischen Lebens in Deutschland wurden am 9. November von organisierte Schlägertrupps in Brand setzten. Dieser Tag, an dem Tausende Jüdinnen und Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden, sollte zum offiziellen Beginn des größten Völkermords der Geschichte werden.
Mit Stolpersteinen in Gehwegen erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig an die Opfer des Nationalsozialismus. Mehr als 90.000 Gedenksteine hat seine Initiative bereits in Europa verlegt, davon auch zahlreiche in Nordrhein-Westfalen. Auf den im Bürgersteig eingelassenen Messingplatten sind die Namen und Daten von Verfolgten und Ermordeten eingraviert. Doch das Messing der unscheinbaren Mahnmale wird mit der Zeit matt und die Steine sind dadurch nur noch schlecht lesbar. Stolpersteine von den Spuren der Witterung zu befreien bedeutet auch, den Staub des Vergessens von den schrecklichen Ereignissen zu wischen, für die sie symbolisch stehen. Dies wollen wir in Dortmund und an vielen anderen Stellen machen.
Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 09. November ab 17:15 Uhr Treffpunkt: Reinoldikirche, Dortmund-City
Meldet euch gerne unter nrw@tierschutzpartei.de kurz an, wenn ihr dabei sein möchtet.
Die „Putzanleitung“ für alle:
1. Entfernt zunächst den gröberen Schmutz mithilfe des angefeuchteten Tuches.
2. Tragt nun das Messingputzmittel direkt auf den Schwamm auf und reibt Sie die Oberfläche gründlich damit ein. Lasst das Mittel anschließend kurz einwirken. 3. Schrubbt jetzt die Reste mit dem Schwamm weg und spült Sie mit Wasser nach. 4. Trocknet den Stein gut ab und entfernt eventuelle Putzmittelreste auf dem umliegenden Straßenbelag.
In der ZDF-Sendung Berlin direkt gab Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am vergangenen Sonntag ein viel beachtetes Interview. Als Kernsatz forderte er darin eine Kriegstauglichkeit der deutschen Bundeswehr. Er verwies ebenso darauf, dass die deutschen Streifkräfte bereits jetzt eine der stärksten Armeen innerhalb der NATO in Europa darstellen würden, bedingt durch einen „Mentalitätswechsel“ der Deutschen in Sicherheitsfragen jedoch noch wehrhafter werden müsse.
Was bedeutet die von Boris Pistorius angesprochene „Kriegstauglichkeit“ denn in der Praxis? Die Internetseite soldat-und-technik.de versucht sich in folgender Definition:
„Kriegstauglichkeit ist die nachgewiesene Eignung, mit den eigenen personellen, materiellen, infrastrukturellen, organisatorischen sowie betrieblichen Fähigkeiten, weitestgehend ohne Abstützung auf Leistungen Dritter, im dauerhaften, hochintensiven Gefecht mit einem gleichwertigen Gegner erfolgreich zu sein.“
Gemäß unseres Grundsatzprogramms sehen wir uns als konsequente Friedenspartei und bekennen uns dazu, dass Gewaltanwendung nicht Mittel politischen Handelns sein darf. Die oftmals zitierte ‚globale Verantwortung‘, die Deutschland zu übernehmen habe, sehen wir nicht in der Beteiligung an Militäraktionen oder in einem aus dem milliardenschweren Sondervermögen finanzierten Aufrüstungswettbewerb, sondern in der Einflussnahme auf politische Akteure in Richtung friedlicher, ökologisch und sozial ausbalancierter Problemlösungen. Alle europäischen und internationalen Interventionen unseres Landes müssen dabei in einem klaren Wertekodex eingebettet sein, der sich festmacht an den Forderungen nach Frieden, Erhaltung der Lebensgrundlagen von Mensch und Tier und der unbedingten Anhebung des Lebensstandards in Armutsregionen.
Übertragen auf den aktuellen Nahostkonflikt bedeutet dies, dass ausschließlich eine Zweistaatenlösung einen Ausbruch aus der andauernden Gewaltspirale sein kann. Dies bedeutet einen unabhängigen und überlebensfähigen Staat Palästina neben dem Staat Israel. Beide würden anerkannt und könnten in Frieden koexistieren. Alle Gespräche über eine Zweistaatenlösung sind bisher an den Fragen der Aufteilung des Landes, dem Status von Jerusalem und der Rückkehr von palästinensischen Flüchtlingen gescheitert. Die vom damaligen US-Präsidenten Trump im Jahr 2020 vorgeschlagene Zweistaatenlösung wurde von den Palästinensern abgelehnt, weil sie ihre Positionen nicht berücksichtigt sahen und Israel demnach viel mehr Kontrolle über zahlreiche Bereiche gehabt hätte. Selbstverständlich kann eine derartige Verhandlung bzw. die Erstellung einer Roadmap erst nach der Einstellung jedweder Gewaltanwendung und der Freilassung aller Geiseln beginnen.
Sebastian Everding, Bundesparteitag 2023
“Wir leben nicht mehr in einer bipolar geprägten Ordnung wie zu Zeiten des Eisernen Vorhangs und in unserer globalisierten Welt sind Themen in den Fokus der Außenpolitik gerückt, die dort früher nicht oder weniger stark auftauchten, so das der Schutz allen Lebens die oberste Handlungskoordinate sein muss. Der von Boris Pistorius angesprochene Mentalitätswechsel der Bevölkerung kann deswegen nicht in den Kauf von stärkerem Kriegsgerät wie Panzern und Jets münden, sondern ausschließlich in einer zivilen Konfliktlösung. Deutschland muss hierfür auf allen Ebenen seinen Einfluss geltend machen – Unsere Außenpolitik kann dabei nur eine konsequente Friedens- und Deeskalationspolitik sein!”
Wir gedenken der Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Am 6. August 1945 wurde die Bombe mit dem zynischen Namen „Little Boy“ auf Befehl von US-Präsident Harry S. Truman mit voller Absicht direkt über der japanischen Großstadt abgeworfen. Die unvorstellbare Explosion tötete durch ihre enorme Druckwelle und Hitzewirkung 90 Prozent der dort lebenden Menschen, Tiere und Continue reading “Gedenktag an den Atombombenabwurf auf Hiroshima”
Wir knipsen das Licht aus, damit allen ein Licht aufgeht!
Auf den großen Klimastreiktag gestern folgt heute unmittelbar die Earth Hour.
Wir als PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ unterstützen natürlich die Forderungen von Fridays for Future nach mehr und endlich ehrlichem Klimaschutz voll und ganz!