Finanzkrise wieder einmal zu Lasten der Bürger:innen gelöst

Der Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) sieht die Einigung der Ampelregierung im Haushaltsstreit kritisch. Zwar wurde die Finanzkrise vorerst gelöst, dies jedoch wieder einmal zulasten der Bürger:innen, welche sowieso größtenteils nicht mehr wissen, wie sie finanziell noch über die Runden kommen sollen.

Dies schürt nicht nur Wut gegen die aktuelle Regierung, sondern sorgt auch für mehr Zulauf bei rechten Parteien. Statt die Bürger:innen weiter zu schröpfen, hätte man endlich klimaschädliche Subventionen streichen können, dadurch könnten bis zu 65,4 Milliarden Euro eingespart werden. (Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/umweltschaedliche[1]subventionen-101.html)

Ein zentraler Punkt des Kompromisses ist die Erhöhung des CO₂-Preises von 30 auf 45 Euro pro Tonne ab dem 1. Januar, was einem Anstieg um 50 Prozent entspricht. Dies wird sich vor allem an der Zapfsäule sowie beim Heizen bemerkbar machen.

„Wir unterstützen zwar jede Maßnahme, die vom Verbrennungsmotor wegführt, allerdings sollte es zeitgleich auch tatsächlich nutzbare Alternativen, z. B. einen zuverlässigen ÖPNV geben.“ Bastian Cornau, Landesgeneralsekretär Landesverband NRW und Beisitzer im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Wir betonen, dass die Einigung aufgrund von fehlenden Einsparungen bei grünen Fördergeldern und Sozialstaatstürzungen notwendig wurde. Obwohl die Reform der Einkommenssteuer eine Entlastung der Bürger:innen um 15 Milliarden Euro vorsieht, war dies ursprünglich als Inflationsausgleich gedacht und nicht, um die steigenden Preise für Treibstoffe und Heizung zu kompensieren. Die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe aufgrund des höheren CO₂-Preises könnten zu einer allgemeinen Verteuerung führen, dadurch wird die Inflation wieder ansteigen. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz betont, dass es wichtig gewesen wäre, den Kompromiss mit einer Entlastung für die Bürger, wie dem sogenannten Klimageld, zu verknüpfen. Dieses Konzept sieht vor, dass Personen, die wenig Klimagase verursachen, am Ende des Jahres möglicherweise mehr zurückbekommen, während Vielerzeuger draufzahlen. Wir bezweifeln allerdings, dass das Klimageld angesichts der aktuellen Finanzlage und der Bedeutung der CO₂-Einnahmen für grüne Subventionen tatsächlich umgesetzt wird.

 „Die Einigung im Haushaltsstreit mag vorerst die Ampel finanziell stabilisiert haben, doch echter Fortschritt erfordert mehr, als die Lasten allein auf den Schultern der Bürger zu verteilen. Unser Ziel ist nicht nur ein ausgeglichener Haushalt, sondern eine nachhaltige Zukunft, in der Umwelt, Mensch und Tierschutz im Einklang stehen – eine Zukunft, die wir nicht auf Kosten der Bürger, sondern mit ihrer Unterstützung gestalten.“ so Cornau.

(bc)

Nachgefragt: Ferkelbetäubungs-Sachkunde- Verordnung in NRW

Pressemitteilung:

„Farm to fork“ und „Tierwohl“ sind die Schlagwörter, die Landwirtschafts-Ministerien gerne verwenden, um von den alltäglichen Gräueln in der Massentierhaltung abzulenken. „Den Stimmlosen eine Stimme verleihen“, heißt es dagegen bei der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, kurz Tierschutzpartei. Deren Landesverband Nordrhein-Westfalen und die Landesvorsitzende Angelika Remiszewski fordert Antwort auf eine dringende Frage:

Überwachen Ministerien und Behörden die Einhaltung der Ferkelbetäubungs-Sachkunde-Verordnung vom 08.01.2020?

Deshalb wandte sich die Partei zunächst an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), um Auskunft über das Ausmaß und die Sicherheit der von Laien mit abgelegtem Sachkundenachweis durchzuführenden betäubten Ferkelkastration zu erhalten.

Was viele Schnitzel-Konsument:innen nicht wissen: Neugeborene männliche Ferkel durften jahrzehntelang völlig legal und ohne jede Betäubung vom Ferkelzüchter höchstpersönlich kastriert werden. Erst seit 2020 ist die Schmerzausschaltung bei diesem chirurgischen Eingriff vorgeschrieben, mit einem Sachkundenachweis muss dazu kein Tierarzt hinzugezogen werden.

Rasche Rückmeldungen bekamen die Fragesteller von jenen Veterinärämtern, bei denen es keine Schweinehaltende gibt oder nur Kleinstbetriebe, die mit Veterinären zusammenarbeiten würden, so Remiszewski. So wandten sich verschiedene Kreisordnungsbehörden aufgrund unserer Anfrage an das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz), welches als mittlere Landesbehörde seine Zuständigkeit erklärte und um Geduld bat, dass es einige Tage in Anspruch nehmen würde, bis man gemeinsam mit den Vertretern der Kreise Überlegungen angestellt hätte, in welcher Form man unsere Fragen beantworten könne. Ihnen würden die Daten nicht gebündelt vorliegen und sie würden teilweise auch von den bestandsbetreuenden Tierärzt:innen vorgehalten. Ob aus diesem Grund zahlreiche Anfragen bisher unbeantwortet geblieben sind, bleibt abzuwarten.

Während dieser Wartezeit würde eine Befürchtung immer größer: dass die Veterinärämter, deren zeitliche Abstände zwischen Kontrollen bei „Nutz-“Tierhaltern von wenigen Jahren bis zu Jahrzehnten reichten*, ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind und möglicherweise nur gelegentlich bei den Schweinezüchtern seit der neuen Gesetzeslage Beweise dafür einforderten, dass tatsächlich keine Ferkel mehr ohne Betäubung unter entsetzlichen Qualen kastriert werden.

Die faktische Straflosigkeit für Verbrechen, die an Tieren begangen werden, sei ein Armutszeugnis für einen angeblichen Rechtsstaat, so Remiszewski, und nicht länger hinzunehmen. Ebenso wenig etwaige Versäumnisse von Behörden, eindeutigen Tierschutzgesetzen Geltung zu verschaffen.

(ar)

Sebastian Everding auf dem Umweltaktiontag Gelsenkirchen

Mein Name ist Sebastian Everding von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) und ich möchte gerne mit zwei Zitaten beginnen:

„Dieses Jahr ist es wärmer als je zuvor seit Beginn der Temperaturmessungen.“
„Diese Schwankungen werden mit 99 % Wahrscheinlichkeit keine natürlichen Ursachen haben, sondern durch Treibhausgase in der Atmosphäre verursacht werden, die der Mensch freisetzt.“

Wann glaubt, ihr wurde das gesagt?

Bereits im Jahr 1988 (!) durch den Wissenschaftlicher James E. Hansen vor dem US-Kongress. Das Wissen um den Klimawandel und die dramatischen Folgen wurde bereits vor über 35 Jahren von Wissenschaftlern so kommuniziert!

Was ist seitdem passiert?

Viel zu wenig! Massive Lobbyarbeit und Gegenkampagnen von global agierenden Ölkonzernen und anderen Firmen, die an der Ausbeutung der Umwelt, von Tieren aber auch von Menschen weltweit Profite generieren.

Aber leider auch die Ignoranz vieler Verbraucherinnen und Verbraucher, die ihren Pelzbommel an der Wintermütze schätzen, die in ein möglichst billiges Schnitzelbrötchen beißen wollen und denen egal ist, dass Grünflächen verschwinden, weil dort die Discounter Modekette Waren präsentieren möchte, die an der Stelle der Welt produziert werden, wo es die geringsten Auflagen zum Schutz der Arbeitskräfte und der Natur gibt.

Was müsste passieren?

Sehr viel mehr! Nur ein paar Beispiele: Die EU hat sich verpflichtet, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen der EU unter Schutz zu stellen.  Deutschland hinkt bei besonders streng geschützten Gebieten hinterher, es liegt mit 0,6 % auf dem drittletzten Platz der EU-Staaten. Die Naturschutzgebiete in Deutschland wachsen zwar in der Zahl, sind aber viel zu klein. 58 % aller Naturschutzgebiete sind kleiner als 50 ha.

Was steht noch auf der Liste der Dinge, die passieren müssten? Ein Verbot von Pestiziden wie Glyphosat!

Obwohl der Wirkstoff Glyphosat als potenziell krebserregend eingestuft wird, welcher in zahlreichen Unkrautvernichtern enthalten ist, hat die EU-Kommission dieses Pestizid für weitere 10 Jahre zugelassen. Ein Skandal für die Gesundheit von Menschen, aber auch tödlich für zahlreiche Insekten.

Abschließend möchte ich nochmal auf das billige Schnitzelbrötchen vom Anfang meiner Ausführungen zurückkommen: Beim Stichwort Klimawandel und Umweltschutz denkt kaum jemand sofort an Landwirtschaft und Massentierhaltung. ABER die tierische Landwirtschaft verursacht weltweit 15 % aller Treibhausgasemissionen. Das sind mehr, als alle Autos und Flugzeuge zusammen. Ich kann es nicht oft genug erwähnen: 97 % aller Fleischprodukte stammen hier aus der Massentierhaltung. Wir stehen als Partei für einen Wandel hin zur bio-veganen Landwirtschaft.

Ich stehe hier als Kandidat der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) – Wir treten im nächsten Jahr zur Wahl des Europäischen Parlamentes an, um dort als Stimme der Stimmlosen die Themen auf die politische Agenda zu bringen, um die die meisten anderen Parteien einen großen Bogen machen.

Wir sind die Stimme der Natur, der Tiere, aber auch der Menschen, der Obdachlosen, der Menschen im Niedriglohnsektor, der Flüchtlinge und derer, die am Rande unserer Gesellschaft stehen müssen.

Um an der Wahl teilnehmen zu können, benötigen wir jedoch bundesweit sogenannte Unterstützungsunterschriften und da würden sie uns sehr helfen, wenn ihr hier für uns unterschreiben würdet.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Dortmund: Prüfauftrag barrierefreie Wegschranken einstimmig angenommen

Freude bei der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) als Teil der Fraktion DIE LINKE+ in Dortmund:  Ihr Prüfauftrag zu barrierefreie Wegeschranken an Forst- und Grünflächen wurde im Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün (AMIG) am 5. Dezember einstimmig auf den Weg gebracht.

Und so lautet der Prüfauftrag:

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, inwieweit Wegeschranken, welche an den Eingängen von Forst-, Park- und Grünflächen im Stadtgebiet die Einfahrt für PKWs unterbinden, im Rahmen von Austausch-, Neubau- und Reparaturmaßnahmen durch barrierefreie Schranken ersetzt werden können, um so Rollstuhlfahrer:innen oder sonstigen mobilitäts-eingeschränkten Personen sowie Menschen mit Kinderwagen und Fahrradfahrer:innen den Zugang erleichtern können.

Begründung:

Forst- und Parkanlagen im Stadtgebiet erfreuen sich großer Beliebtheit, um dort Natur und frische Luft zu erleben. Üblicherweise sind viele Eingänge mit einer Durchfahrtsbegrenzung für den mobilisierten Individualverkehr ausgestattet, welche durchaus berechtigt ist. Neben diesen Schranken haben sich häufig „Trampelpfade“ für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen gebildet, um diese seitlich zu passieren. Je nach Wetterlage sind diese oftmals mit schlammigen Pfützen versehen oder der Pflanzenbewuchs ermöglicht nur einen schmalen Durchgang.

Der klassische Querbalken einer normalen Schranke stellt hier an einigen Orten für Menschen im Rollstuhl eine unüberwindbare Barriere dar und erschwert den Waldbesuch darüber hinaus auch Menschen mit Kinderwagen oder körperlichen Einschränkungen, die z.B. auf Rollatoren angewiesen sind. Auch das Bundeswaldgesetz (BWaldG) sieht vor, dass zu Erholungszwecken jedermann ein freies Betretungsrecht für den deutschen Wald besitzt. Personen im Rollstuhl oder Personen mit eingeschränkter Mobilität dürfen hiervon nicht ausgenommen werden.

Neuartige, barrierefreie Schrankensystem zeichnet sich im einfachsten Fall dadurch aus, dass an einer beliebigen Stelle der Querbalken durch einen nach oben gerichteten Bogen unterbrochen wird, unter dem ein Mensch mit Beeinträchtigungen hindurchgehen bzw. fahren kann (siehe Foto, das uns freundlicherweise von barrierefreie-schrankensysteme.de zur Verfügung gestellt wurde).

„Wir freuen uns sehr, dass die anderen Fraktionen die Idee ebenfalls gut finden“, sagt Sebastian Everding, der den Antrag für die Fraktion formuliert hat. „Wir stehen mit dem Anbieter dieser Schranken in Kontakt, einem Kleinunternehmer, der selbst im Rollstuhl sitzt. Er versicherte uns, dass die Schranken sehr leicht für eine barrierefreie Nutzung nachzurüsten seien. Der finanzielle Aufwand pro Schranke soll sich deutlich unter 2.000 Euro bewegen.“

Samstag: Umweltaktionstag in Gelsenkirchen

Wir sind morgen in Gelsenkirchen dabei! Kundgebung mit Demonstration am morgigen Samstag. Beginn um 12 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen.
 
Der 9.12. ist – anlässlich der 28. UN-Weltklimakonferenz – ein internationaler Protesttag der Umweltbewegung. Apokalyptische Waldbrände, Überschwemmungen und Stürme bestimmen das Bild in diesem Jahr. Diese Ereignisse sind nur ein Vorgeschmack auf die Situation, wenn die Umweltkatastrophe weiter ausreift, und zeigen die Dringlichkeit von weiterführenden Maßnahmen.
 
Selbstverständlich sammeln wir vor Ort auch Unterstützungsunterschriften für eine Teilnahme an der Europawahl im nächsten Jahr, um diese Themen nach Brüssel zu bringen.
 

Update: Nachgefragt beim Veterinäramt Bochum

Der Einsatz von Polizei und Veterinäramt in einem Bochumer Taubenschlag hat medial große Wellen geschlagen. Unsere Landesvorsitzende Angelika Remiszewski hat das Ordnungs- und Veterinäramt der Stadt Bochum bereits gestern um Stellungnahme zum Aufenthaltsort der Tauben und den Gründen des Einsatzes gebeten. Gegen 11:57 Uhr erreichten uns per Mail die Antworten auf unsere Fragen (dick gedruckt):

Was war der Auslöser dieser Maßnahme?

Verschiedene Anwohnerbeschwerden und in diesem Zusammenhang auch die Überprüfung eines bauordnungsrechtlichen Verfahrens, welches seit 2 Jahren anhängig ist.

Wer hat diese angeordnet?

Das Bauordnungsamt in Verbindung mit dem Ordnungs- und Veterinäramt (hier im Rahmen der Zuständigkeit nach Tierschutzrecht).

War Gefahr im Verzug oder gibt es einen richterlichen Beschluss? Immerhin handelte es sich um einen Einsatz auf privatem Gelände.

 Der Termin erfolgte nach Vereinbarung mit den jeweils für die Taubenhaltung verantwortlichen Personen;  die Maßnahmen erfolgten im Anschluss im Sofortvollzug nach Tierschutzgesetz (§ 16a).

Was geschieht mit den Tieren? Wer ist Entscheidungsträger?

Entscheidungsträger sind die sachverständigen Tierärzt:innen des Ordnungs- und Veterinäramtes unter Berücksichtigung von Untersuchungsbefunden durch eine niedergelassene Tierärztin bzw. einen niedergelassenen Tierarzt.

Da es sich um Haustiere handelt, ist dieses nach geltendem TSG zu berücksichtigen. Wie ist gewährleistet, dass dessen Maßgabe vollumfänglich beachtet wird?

Bei Stadttauben handelt es sich in der Regel nicht um Haustiere, sondern um verwilderte Heimtiere, die nicht mehr in menschlicher Obhut leben. Tieren dürfen ohne vernünftigen Grund keine Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Maßnahmen nach dem Tierschutzgesetz (TierSchG) werden gegen Halter*innen von Tieren getroffen, die es in der Regel bei den sogenannten Stadttauben nicht gibt. Die Einhaltung der Vorgaben des TierSchG ist immer die Grundlage des hiesigen Handelns.

Gibt es eine tierärztliche Untersuchung der Tiere?

Alle sichergestellten Tauben werden (wie bei Tierschutzeinsätzen üblich) tierärztlich begutachtet und Maßnahmen entsprechend der Untersuchungsergebnisse durchgeführt.

 

Das Amt verweist weiter darauf, dass sie weitere und mehr ins Detail gehende Fragen aufgrund des laufenden Verfahrens bzw. aus Gründen des Datenschutzes nicht beantworten können.

Veterinäramt Bochum räumt Taubenschlag

Aktuell gehen bei uns zahlreiche Meldungen und Hilferufe aus Bochum ein:
 
Aus einem Taubenschlag einer Tierschützerin in Bochum sollen durch die Polizei auf Weisung des Veterinäramtes mehrere Tauben ausgesetzt worden sein. Andere wurden mitgenommen und sollen durch einen Tierarzt eingeschläfert werden.
 
 
Gerade vor den aktuellen Geschehnissen rund um die geplanten Taubenmorde in #limburg weckt das Vorgehen in Bochum schlimme Befürchtungen.
 
Achtung: Dieses Posting stellt nur eine Momentaufnahme dar, wir versuchen aktuelle Informationen aus Bochum zu erhalten.
 

NRW Weihnachtsmarktbesuch am Samstag

Nach dem VeggieGlück Weihnachtsmarkt im letzten Jahr in Duisburg wollen wir auch dieses Jahr wieder mit einem gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch ausklingen lassen.

Wir haben uns dieses Mal für den Adventstraum in Schloss Grünewald in Solingen entschieden. Wir treffen uns hier am Samstag, dem 2. Dezember ab 16 Uhr vor dem Haupteingang. Für alle, die vorher noch auf dem Stand in Essen waren wird es sicher eine Fahrgemeinschaft geben, alle anderen können natürlich auch direkt zum Weihnachtsmarkt kommen.

Wichtiger Hinweis: Wenn ihr euch noch vor dem 29.11. unter nrw@tierschutzpartei.de anmeldet, dann übernehmen wir für Parteimitglieder den Eintritt in Höhe von 8 €. Wer ohne Anmeldung kommt, müsste diesen selber vor Ort entrichten.

Weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt gibt es hier: https://schloss-gruenewald.de/kulturevents/grunewalder-adventstraum

Infostand am Samstag in Essen

Hier brauchen wir dringend eure Hilfe: Um Unterstützungsunterschriften für die Europawahl 2024 zu sammeln, organisiert die Regionalgruppe Essen am Samstag, dem 2. Dezember von 10 bis 14 Uhr einen Infostand in Essen-Rüttenscheid.
Treffpunkt: Rüttenscheider Straße 62 – ÖPNV-Anbindung: U-Bahn Haltestelle U11/Straßenbahn 108 Rüttenscheider Stern. Für die Anreise mit dem Auto ist das nächste Parkhaus in der Berthold Str. 15 zu finden.
Meldet euch gerne unter nrw@tierschutzpartei.de, wenn ihr Lust und Zeit habt, uns an diesem Stand zu unterstützen.
(se)

SPD folgt Tierschutzpartei bei Aquathermie

NRW soll Aquathermie nutzen!

Vor drei Monaten hat die Tierschutzpartei NRW bei der Landesregierung nachgefragt, ob sich das Energieministerium mit dem Thema Aquathermie, also der Wärmegewinnung aus Abwasser beschäftigt -> Anfrage siehe hier.

Die Antwort war oberflächlich und sagte im Groben, dass die zuständigen Stellen daran arbeiten würden – konkrete Maßnahmen wurden nicht genannt.

Jetzt schlägt die SPD in dieselbe Kerbe und fordert die Landesregierung auf, die Nutzung von Aquathermie im privaten und kommunalen Bereich voranzubringen (Landtags-Drucksache 18/6852). Warum muss eine Landesregierung unter Beteiligung der Grünen eigentlich zum Klimaschutz getragen werden?

(ph)