Landesverband Hamburg in Aktion

Am 18.06.2014 beteiligte sich der Landesverband Hamburg wieder an der Mahnwache des wiedereröffneten Mega-Schlachthofes der Firma VION in Bad Bramstedt.

 

Der Gestank nach Blut und Leid dort ist kaum zu ertragen. Besonders schlimm, wenn die Massen an Rinderfellen – die Ausbeute eines “Grauens-Tages” – verladen werden. Dann wird das Elend besonders realistisch wahrnehmbar.

Schlachthöfe sind Schlachtfelder

LV Hamburg in Aktion

Ich danke von Herzen allen, die heute, am 23.5. ihrer Wut und Trauer über das Leid unserer “Nutz-Tiere” (ein unverfrorenes Wort) Ausdruck verliehen haben, vor der Spitze des Grauens-Eisberges Vion in Bad Bramstedt, dem sich meine persönliche Heldin Silvi S. seit geschlagenen 7 Wochen fast täglich seit Wiederaufnahme des Mordens entgegen stellt!

 

Wir – 13 Teilnehmer, davon 3 Mitglieder des LV Hamburg – wurden Augenzeugen der Verladung der Tages-Ausbeute an Kuhfellen. Es war eine unschätzbare, unfassbare Menge.

Wer einmal diesen Blut- Schmerz- Panik- und Verwesungs- Gestank dort wahr genommen hat, wird ihn nie wieder vergessen. Ihr armen Seelen…wir leiden mit Euch!

Terminankündigung: Aktion des Landesverbandes Schleswig-Holstein über Ostern

100 Stunden Mahnwache vor dem Schlachthof Kellinghusen, Schleswig-Holstein

Dort sterben jedes Jahr bis zu eine Million (1.000.000) Tiere für den Appetit der Menschen. Konkret heißt das: Der Betrieb hat die Schlachtkapazität von bisher 484 auf 685 Tonnen Lebendgewicht pro Tag erhöht. Vorgesehen sind 336 Tonnen lebende Rindern, also rund 600 Tiere, 288 Tonnen Schweine (2440 Tiere) und 61 Tonnen Lämmer (1525 Tiere) – für letztere Tierart hat das Unternehmen nun auch die Schlachtgenehmigung erhalten. Entsprechend soll der Betrieb aufgerüstet werden: Der Lärmschutzwall wurde erhöht und durch eine Lärmschutzwand nach Westen verlängert. Das wurde Ende vergangenen Jahres bereits genehmigt.

Innerhalb der letzten sechs Monate kamen nun die Lärmschutzwallerhöhung und die Lärmschutzwand. Darüber hinaus wurde ein Antrag gestellt, die nördliche Hoffläche zu überdachen und die zurzeit im Erdgeschoss befindliche Schweine-Schlachtung in ein neu zu errichtendes Obergeschoss zu verlegen.

Zu Ostern denken die meisten Erwachsenen an das gute Essen über Ostern und die meisten Kinder an die Ostereier, die sie geschenkt bekommen oder finden.

Warum denken nur die wenigsten Menschen an die Qual der Tiere, die zu Ostern und überhaupt getötet werden? Weil die Schlachthäuser meistens weit weg von den Wohnhäusern stehen und fast immer so gebaut sind, dass keiner was von den Qualen der Tiere (siehe Bad Bramstedt) mitbekommt!

Damit sich das ändert, hat der Vorstand des Landesverbandes Schleswig-Holstein der Tierschutzpartei beschlossen eine bis zu 100 Stunden dauernde Mahnwache abzuhalten, um auf das tagtägliche Leid aller Tiere in allen Schlachthäusern der Welt aufmerksam zumachen, die für unseren Konsum auf grausamste Art und Weise ihr Leben lassen müssen. Das muss so schnell wie möglich aufhören! Denn Tiere haben genauso eine Seele wie wir Menschen. Sie streben nach Glück, Liebe, Wachstum und Frohsinn.

“Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, dass unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, dass es gegen die Tiere keine Pflichten gäbe, ist geradezu eine empörende Rohheit und Barbarei. Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im Wesentlichen ganz dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen. Es ist an der Zeit, dass das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird.” Arthur Schopenhauer (1788 – 1860), deutscher Philosoph

Bitte kommt zahlreich über Ostern nach Kellinghusen. Wir freuen uns auf Euch! Gerne kann unter 0178 75 77 707 mit Bernd Mallon Kontakt aufgenommen werden.

17. April – 21. April 2014 / Beginnt um 15:00 Uhr und Endet um 17:00 Uhr

Schlachthof Thomsen / Neuer Kamp 1 / 25548 Kellinghusen

Schlachten im Akkord

Fehlbetäubungen an der Tagesordung

Laut web.de vom 21.06.2012 hat die Bundesregierung nach einem Bericht der “Saarbrücker Zeitung” schwerwiegende Zwischenfälle bei der Tötung von Schweinen und Rindern auf deutschen Schlachthöfen festgestellt.

In Deutschland wird in den rund 5100 zugelassenen Schlachthöfen im Akkord gearbeitet; nach wie vor kommt es zu Fehlbetäubungen, so dass die Tiere einem grausamen Ende entgegen sehen müssen.

Bis zu neun Prozent der Rinder würden nicht richtig betäubt, bei Schweinen belaufe sich die “Fehlbetäubungsrate” bei von Hand bedienten, elektrischen Anlagen auf bis zu zwölf Prozent. Demnach würden auf einem Schlachthof bis zu 750 Schweine pro Stunde betäubt, fünf Sekunden blieben dann für die fachgerechte Tötung. Bei Rindern seien es 80 Tiere pro Stunde und 45 Sekunden für die Tötung. (Zum Artikel von web.de)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert ein Ende des Schlachtens im Akkord, denn die unausweichliche Gewaltanwendung beim Tötungsvorgang muss – soweit überhaupt möglich – stressarm erfolgen! Wir fordern die Regierung auf, sich dafür einzusetzen, dass industrielle Mästen und Schlachten von warmblütigen Tieren zu verbieten; Tierquälereien in der Massentierhaltung sowie Zuwiderhandlungen gegen die gesetzliche Betäubungspflicht müssen vom Gesetzgeber hart bestraft werden!

Hier können Sie einen Bericht zu Deutschlands größtem Schweine-Schlachtbetrieb „Tönnies“ ansehen: (www.zdf.de/ZDFmediathek)

Ein paar Zahlen und Fakten zum Schlachtunternehmen in Stichpunkten:

– rund um die Uhr werden Schweine zum Schlachten angeliefert
– in mehreren Schichten, 6 Tage die Woche, wird im Akkord geschlachtet
– Fleisch ist hier ein Massenprodukt
– jährlich verarbeitet die Firma 15 Millionen Schweine
– die Hälfte der Fleischproduktion geht ins Ausland, weil billiges deutsche Schweinefleisch gefragt ist, auch Aldi und Lidl wird beliefert
– Nasen und Füße der Schweine gehen in den Export nach Asien, weil sie dort eine Delikatesse sind
– 7600 Beschäftige arbeiten im Konzern
– produziert wird mit Billigarbeitern, Zerleger erhält rund 7,00 Euro Stundenlohn…

Hier können Sie einen Beitrag zu den Fehlbetäubungen bei der Schlachtung aus den Tagesthemen vom 29.03.10 sehen: (www.youtube.com)

Fleisch – Ein Schlachter berichtet

Warum wollen sogar die, die gerne Fleisch essen, lieber nicht so genau wissen, wie ihr Steak auf den Teller kommt? Zu Besuch bei einem Mann, der seit 50 Jahren schlachtet. (Hier lesen…)

„Im Akkord zur Schlachtreife“ Spiegel Nr. 7 (14. 02. 2011)

So lautet der Titel eines Artikels aus dem aktuellen Spiegel-Magazin. Und wieder geht es um das Tier-Mensch-Verhältnis, das heißt, wie der Mensch mit dem “Mitlebewesen” Tier umgeht. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, scheint sich doch gerade der Spiegel daranzumachen, eben jenes Verhältnis jetzt näher zu beleuchten und eigene Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen.

In dem aktuellen Artikel geht es insbesondere um das „Lebensmittel Geflügelfleisch“. Mit sehr klaren Worten wird die industrialisierte „Herstellung“ des späteren Schlachtopfers von der Geburt des Kükens, über die Mästung bis hin zur Schlachtung beschrieben.

Und es wird schonungslos die Wahrheit gesagt über das millionenfache Töten männlicher Küken kurz nach dem Schlüpfen (Vergasen oder „Schreddern“). „Sexung“ nennt man die Ungeheuerlichkeit des Aussortierens überflüssiger, wirtschaftlich nicht verwertbarer Tiere – ein Wort aus dem Vokabular des Unmenschen.

Auch die Folgen der industrialisierten Mästung von „Geflügel“ werden in dem Artikel angesprochen, zum Beispiel die Auswirkungen der Antibiotika-Vergabe an die Tiere. Aufgrund der zunehmenden Antibiotika-Resistenz kann man menschliche Krankheiten zum Teil nicht mehr in den Griff bekommen.

Das Produkt „Geflügelfleisch“ hat nichts mehr mit einer Bauernhof-Idylle zu tun, wenn dies auch anhand bunter Bilder auf Verpackungen in verlogener Art und Weise suggeriert wird. Die Wahrheit wird gern verschwiegen, denn es geht um knallharte Geschäfte. Das einzelne Tier und seine Bedürfnisse zählen dabei nichts!

Sehr zutreffend wird auch die Rolle der inzwischen geschassten niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Grotelüschen analysiert. “Selbst für niedersächsische Verhältnisse war das etwas zu viel des Guten. Die Ministerin musste gehen“, heißt es dazu.

Wer Argumente für Gespräche zum Thema „Mensch und Tier“ mit Arbeitskollegen oder Freunden braucht, dem sei dieser Artikel wärmstens empfohlen. Darunter gibt es sicher auch etliche, die gern „weißes Geflügelfleisch“ essen. Vielleicht vergeht dem einen oder anderen nach der Lektüre des Spiegel-Artikels der Appetit auf dieses Tierqual-Produkt…

Es geschieht Tag für Tag…

Am 29.03.2010 brachte die ARD in den Tagesthemen einen Bericht über deutsche Schlachthöfe. Experten erheben schwerste Vorwürfe, weil tausende Tiere während des Schlachtvorganges unerträglichen Qualen ausgesetzt sind. Laut Aussage von Tierarzt Klaus Tröger – er leitet das bundeseigene Max-Rubner-Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch, und er kennt fast jeden Schlachthof in Deutschland – existieren bzgl. Tierschutz bei der Schlachtung die größten Defizite.

Klaus Tröger schildert, wie es in einem hoch industrialisierten Schlachtbetrieb aussieht: “Wir haben heute Schlachtzahlen von über 1500 Schweinen pro Stunde auf einer Linie. Sie können sich vorstellen, wie viel Zeit der Stecher z.B. hat, um ein Schwein tiergerecht abzustechen, das sind wenig mehr als 2 Sekunden. Wenn er große Gefäße verfehlt, was bei dem Schlachttempo durchaus mal der Fall sein kann, oder gar mal ein Tier übersieht und das Tier gar nicht sticht, dann sind die Tiere ganz schnell nach der Schlachtbank wieder wach. Und es gibt definitiv heute kein Kontrollsystem, diese Tiere dann vor dem Verbrühen in dem anschließenden Brühsystem zu retten. Und ich denke mal, das ist absolut nicht akzeptabel.

Zum Video der ARD: “Der Horror auf dem Schlachthof”: www.tagesthemen.de

(Quelle: ARD / 30. März 2010)

Debatte um Schlacht-Methoden: www.chiemgau-online.de

(Quelle: Chiemgau-online / 06. April 2010)

So qualvoll stirbt Schlachtvieh : www.stern.de

“Dreieinhalb Millionen Rinder und 56 Millionen Schweine wurden in Deutschland 2009 geschlachtet. Viele der Tiere mussten unnötige Schmerzen erleiden – weil an der falschen Stelle gespart wird.”

(Quelle: stern.de / 06. April 2010)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich einmal mehr an dieser Stelle ganz herzlich bei all jenen, die sich für die pflanzliche Ernährung entschieden haben oder auf dem Weg dorthin sind. Frieden beginnt bereits bei der kleinsten Mahlzeit und eine friedliche “Politik” kann – wem das Leid der Tiere nicht egal ist – jeder betreiben; nämlich auf dem eigenen Teller! Unser Dank geht auch an die ARD und andere Sender, die sich mehr und mehr ihrer Verantwortung gegenüber unseren Mitlebewesen bewusst sind und solche Missstände einem breiten Publikum vor Augen führen.

Eine Schande

In deutschen Schlachthöfen wurden 2009 über 56 Millionen Schweine und 3,8 Millionen Rinder »verarbeitet«. Welchen Qualen die Tiere dabei ausgesetzt sind, können heute alle »Verbraucher« wissen. Die wenigsten wollen es. Das Schächten, also das vor allem in Islam und Judentum übliche Schlachten ohne Betäubung, nimmt sich hierzulande gegen diese Zahlen geradezu dürftig aus.

/ 15. Februar 2010)

Weiter lesen… www.neues-deutschland.de

Tierquälerei in Schlachthöfen

Undercover Schlachthof-Video: Todesschreie der Tiere / Erschütterndes Filmmaterial aus angeblicher Vorzeige-Bio-Schlachterei in Baden-Württemberg

Ein Undercover-Ermittler konnte ganz offiziell Filmaufnahmen in einem Vorzeige-Bio-Schlachthof in Baden-Württemberg machen. Das Video-Material gab er jetzt an PETA Deutschland weiter. Es zeigt in erschütternden Bildern und Tönen, wie für Millionen von Schweinen und Kühen die letzten Stunden ihres Lebens ablaufen. Es ist die Hölle auf Erden.

Lesen Sie den ganzen Artikel: www.peta.de

Hilfs-Beitrag

Dieser Beitrag dient nur dazu, alle Schlagwörter einmal zu verlinken. Er kann wieder gelöscht werden, sobald die Schlagwörter woanders wenigstens ein Mal verwendet werden.