Regierung will Bienengift erlauben

Petition

Wir schließen uns dem Appell von Campact an und fordern den Agrarminister Christian Schmidt (CSU) auf, dass Verbot von so genannten Neonikotinoiden zubelassen. Neonikotinoide sind Pestizide, die Bienen töten. Aus diesem Grund ist der Einsatz von diesen Pestiziden auf den Äckern seit 2009 verboten. “Schmidt selbst begründete das Verbot im letzten Jahr noch mit der Gefahr eines „millionenfachen Bienentods“  und feierte sich selbst auch noch als Bienenretter.”

Campact: “Letztes Jahr verbot Agrarminister Schmidt Pestizide, die Bienen töten. Jetzt gibt er dem Druck von BASF, Bayer und Co. nach – und könnte das Gift schon in den nächsten Tagen wieder freigeben. Mit 200.000 Unterschriften und einer Zeitungsanzeige können wir ihn stoppen.”

Bitte Petition dringend unterzeichnen. Danke!

Klimawandel minimiert auch Hummelbestände

Kurzmeldung

Wie aus der Presse in einem Miniartikel zu erfahren war, macht der Klimawandel den in Deutschland heimischen 60 Hummelarten lebensbedrohlich zu schaffen. Hummeln sind genauso wichtig wie die Bienen und sie tragen mit zur Bestäubung von Kulturpflanzen bei. Hummeln reagieren jedoch empfindlicher als die Bienen auf die steigenden Temperaturen, was zur Folge hat, dass die Anzahl der wichtigen Hummeln zurückgeht. Die Lage sei besorgniserregend, so die Forscher vom Helmholz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. “Den Insekten setze vor allem der Klimawandel zu”, so der Agrarökologe J. Settele.

 

March against Monsanto 2015 in Stuttgart

Am Samstag, 23.05.2015, dem internationalen Aktionstag gegen Monsanto, demonstrierte der Landesverband Baden-Württemberg in Stuttgart gegen skrupellose Konzerne wie Monsanto, die unseren Planeten mit Gift und Gentechnik zerstören sowie Menschen ausbeuten und gegen hinter verschlossenen Türen unterzeichnete Handelsverträge.

Dem Aufruf waren leider nur wenige gefolgt, so dass nur eine kleine, jedoch fest entschlossene Gruppe durch die Innenstadt marschierte und die Aufmerksamkeit der Passanten auf diese brisanten Themen zog. Dabei wurden auch zahlreiche Flyer verteilt. Zudem machten wir an 2 Plätzen Stopp, um u.a. die folgende Rede zu halten:

Am Infostand wurden viele Unterschriften für die europäische Bürgerinitiative gegen TTIP gesammelt sowie einige gute Gespräche geführt.

Wir stellten fest, dass sich immer mehr Menschen über die Gefahren solcher Abkommen bewusst sind. Auch wenn manchmal eine gewisse Resignation zu spüren war, ist eins klar:
Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA treffen auf den breiten Widerstand der Menschen und müssen (zumindest in der derzeit geplanten Form) unbedingt gestoppt werden.

Herzlichen Dank an die Demonstrierenden, die teilweise von weit her angereist waren.

Die Landesvorsitzenden
Coryn Weber-Castoldi und Matthias Ebner

Mach against Monsanto 2015 in Stuttgart

Flyern gegen Monsanto

Tod vom Discounter – Aldi verkauft Insektengift

Wir machen auf die Petition von Rettet den Regenwald e.V. aufmerksam – Bitte unterzeichnen Sie!

“Aldi-Nord verkauft umweltschädliches Insektengift. Der Discounter verharmlost das Mittel und erweckt den Eindruck, dass es bedenkenlos in Haus und Garten eingesetzt werden darf. Wir fordern von Aldi, den Verkauf des Sprays sofort zu beenden und alle Gifte aus dem Sortiment zu nehmen.”

2014: Das schlechteste Bienenjahr der Geschichte

Die Bienen sterben leise…

Laut einer aktuellen Meldung des “Umweltinstitutes München” sinkt die Zahl der Bienen. “Manfred Hederer, Präsident des deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes, erwartet für 2014 das schlechteste Bienenjahr der Geschichte und das fünfte sehr schlechte Jahr in Folge. Deutschland importiert bereits 80 Prozent des verzehrten Honigs.

Die wichtigsten Gründe für das Bienensterben liegen in der industriellen Landwirtschaft. Auf intensiv genutzten Flächen finden Insekten zu wenige Blüten. Hinzu kommt der Einsatz von Pestiziden, die Bienen töten, schwächen oder verwirren. Beides trifft nicht nur die Honigbienen, sondern auch die für die Bestäubung wichtigen Wildbienen und Hummeln.”

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert eine Abkehr von der Intensivlandwirtschaft, die auf den Einsatz von Chemie verzichtet. Nur die ökologische Landwirtschaft wird auf Dauer auch die Bienen und andere Kleinstlebewesen fördern und schützen, die unverzichtbar für einen gesunden und natürlichen Naturkreislauf sind.

EuGH-Urteil zu Gentechnik in Honig

Der Europäische Gerichtshof hat am Dienstag, den 7.9.2011 ein wichtiges Urteil zum Schutz der Verbraucher vor gentechnisch veränderten Lebensmitteln getroffen. Ein Imker hatte auf Schadensersatz geklagt, da in seinem Honig Pollen des gentechnisch veränderten Mais Mon 810 gefunden wurden. Dieser Mais darf in der EU nicht als Lebensmittel verkauft werden, folglicherweise der kontaminierte Honig nun auch nicht mehr. Verbraucher und Imker müssen also keine gentechnisch veränderten Pollen akzeptieren.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sieht sich durch dieses Urteil in seiner Forderung gestärkt, das zwischen Gentechnikfeldern und Bienenstöcken ein Mindestabstand von 5 Kilometern gehalten werden muss. Dies ist nämlich der Radius, innerhalb dessen sich Bienen auf Nahrungssuche begeben. Womit wir auch beim Nachteil des Honigs wären: Es ist Nahrungsmittel, aber für Bienen!

Das Urteil des EuGH ist aber definitiv eine Stärkung der Gentechnik-KritikerInnen! Noch im Juli hatte die EU-Kommission das laut EU-Gesetzen festgelegte Gebot der Nulltoleranz verletzt und eine Verunreinigung von Futtermitteln mit gentechnisch veränderten Pflanzen bis zu 0,1 Prozent erlaubt. Die EU-Kommission wird ihre diesbezügliche Position jetzt nicht mehr aufrecht erhalten können und wird dahin zurückkehren müssen, dass nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen in der EU nicht vermarktet werden dürfen.

Weitere Informationen zu dem Urteil hier: www.bund.net

Artenschutz

UNEP schlägt Alarm: Bienensterben bedroht Welternährung

Wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mitteilt, gibt es auf der ganzen Welt immer weniger Bienen. Die UNEP sieht darin eine wachsende Gefahr für die Welternährung. Ohne deutlich nachhaltigere Formen der Bewirtschaftung sei die Nahrungsversorgung der Zukunft in Frage gestellt, heißt es in dem Bericht.

Hier weiter lesen: www.dailygreen.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verfasste im Jahr 2007 zum weltweiten Bienensterben einen Artikel in der Ausgabe der ZeitenWENDE Nr. 27 und machte auf die möglichen Ursachen und Risiken aufmerksam. Unsere Partei schließt sich den Forderungen der Autoren des UNEP-Berichts an: “Neben dem Einsatz von weniger Chemie auf den Äckern müssen zudem Prämien für bienenfreundliche Bauern gezahlt werden, die an ihren Feldrändern beispielsweise Blütenpflanzen für die Bienen anbauen.”

Hier geht es zur ZeitenWENDE Nr. 27 mit dem Artikel “Die verschwundenen Bienen”.

Hilfs-Beitrag

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