Der Wolf als Sündenbock

Warum der Abschuss ein Sieg des Lobbyismus über die Vernunft ist

Der jüngste Beschluss, den Abschuss von Wölfen zu genehmigen, wirft tiefgreifende ethische, ökologische und gesellschaftliche Fragen auf. Diese bedürfen dringend einer kritischen Betrachtung. Wölfe sind faszinierende Lebewesen und ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Ökosysteme. Als Spitzenprädatoren tragen sie maßgeblich zur Stabilität und Gesundheit der Natur bei. Der Abschuss dieser Tiere ist somit nicht nur ein Eingriff in das Leben einzelner Individuen, sondern auch in das komplexe Gefüge unserer Umwelt.

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Der Nutria: Mitgeschöpf statt Abschussobjekt

In Cottbus und vielen anderen Regionen verschärft sich die Debatte um die Nutria. Das Nagetier wird oft als „Schädling” oder „invasive Art” stigmatisiert, dabei ist es in Wahrheit ein friedfertiger Bewohner unserer Gewässer, der weitaus mehr Mitgefühl verdient, als ihm derzeit entgegengebracht wird. In der Berichterstattung – etwa durch die Tagesschau oder den rbb – werden die Tiere häufig einseitig als „Problem“ für den Hochwasserschutz und die Uferstabilität dargestellt.

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Hennigsdorf / Brandenburg: Warum „Bürgerwehren“ eine Gefahr für die Demokratie sind

Die Stadtverordnetenversammlung in Hennigsdorf (Brandenburg, Landkreis Oberhavel) sorgt mit einem Beschluss für bundesweite Aufmerksamkeit: Mit den Stimmen von CDU, AfD und der Fraktion „Bürger für Hennigsdorf“ wurde ein Antrag zur Einführung von „Sicherheitspartnern“ verabschiedet.

Kritiker sehen in dieser Form der Bürgerwacht eine Erosion des staatlichen Gewaltmonopols. Was oberflächlich als Maßnahme für mehr Sicherheit verkauft wird, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als gefährliches Experiment, das nicht nur die „Brandmauer“ gegen Rechtsaußen weiter einreißt, sondern das Fundament unseres Rechtsstaats untergräbt. Zudem steht der Vorwurf im Raum, dass hier aus parteipolitischem Kalkül die Abgrenzung zum rechtsextremen Spektrum aufgegeben wird.

Das Einreißen der Brandmauer

Der Beschluss in Hennigsdorf hat eine besorgniserregende politische Tragweite. Indem die lokale CDU mit der AfD kooperiert, die vom Verfassungsschutz Brandenburg als rechtsextremistisch eingestuft wird, treibt sie die Normalisierung antidemokratischer Strömungen voran. Wenn demokratische Parteien die Rhetorik und die Forderungen der AfD übernehmen, stärken sie nicht die Mitte, sondern legitimieren radikale Narrative. Eine Bürgerwehr ist ein klassisches rechtes Mobilisierungsthema, das gezielt das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit staatlicher Institutionen untergräbt.

Die Gefahr der Selbstjustiz und Einschüchterung

Bürgerwehren sind ein direkter Angriff auf unser staatliches Gewaltmonopol. Wer glaubt, Sicherheit durch selbsternannte Ordnungshüter zu gewinnen, irrt gewaltig. In einer funktionierenden Demokratie liegt die Verantwortung für öffentliche Sicherheit und Ordnung ausschließlich bei der Polizei. Bürgerwehren – egal wie harmlos sie benannt werden – schaffen eine Grauzone. In dem Moment, wo Laien anfangen „Hilfssheriff“ zu spielen, erschafft man nicht mehr Ordnung und Sicherheit, sondern viel mehr ein Klima der Einschüchterung. Diskriminierung und Machtmissbrauch sind da vorprogrammiert. Die Schwelle zur Nötigung und zur rassistisch motivierten Selektion, auch „Racial Profiling“ genannt, wird dadurch extrem niedrig. „Radical Profiling“ bedeutet, dass vorzugsweise Angehörige von Minderheiten nach ethnischen Merkmalen, Hautfarbe oder Religion kontrolliert werden, ohne dass konkrete Verdachtsmomente vorliegen müssen. Die Folgen sind doch klar vorhersehbar: Vom Gefühl des Unwohlseins bis hin zu Angst und letztendlich dem Meiden dieser von Bürgerwehren kontrollierten Plätze.

Wollen wir das? Wir dürfen nicht zulassen, dass rechte Hetze unter dem Deckmantel der Nachbarschaftshilfe die Rechtsstaatlichkeit untergräbt.

Subjektives vs. objektives Sicherheitsgefühl

Befürworter von Bürgerwehren führen häufig ein subjektives Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung an. Doch dieses Gefühl wird oft erst durch die populistische Rhetorik derer befeuert, die nun die Bürgerwehren fordern. Da die polizeilichen Kriminalstatistiken die Notwendigkeit solcher Gruppen meist nicht stützen, bleibt deren Nutzen fragwürdig. Eine Bürgerwehr löst keine sozialen Probleme, bekämpft keine Ursachen von Kriminalität, sondern schafft maximal eine Kulisse der Überwachung. Anstatt auf Überwachungsszenarien zu setzen, sollte Sicherheit durch staatliche Präsenz, soziale Maßnahmen und städtebauliche Konzepte gewährleistet werden. Ziel muss sein, das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Frauen und Männer in Warnwesten, welche den öffentlichen Raum „säubern“, sind der falsche Weg.

Historische Parallelen und Radikalisierung

Die Geschichte zeigt, dass Bürgerwehren oft die Vorstufe zu noch radikaleren Strukturen sind. In der Vergangenheit wurden solche Initiativen immer wieder von Rechtsextremen unterwandert oder sogar selbst ins Leben gerufen, um staatliche Strukturen lächerlich zu machen und eigene Machtansprüche im Kiez durchzusetzen. Die Grenze zwischen einem „besorgten Nachbarn“ und einem rechtsextremen Bürgerwehr-Aktivisten verschwimmt in der Praxis oft innerhalb kürzester Zeit.

Fazit: Ein fatales Signal

Der Beschluss von Hennigsdorf ist ein fatales Signal. Er suggeriert, der Staat sei nicht mehr in der Lage, seine Bürger zu schützen, und reicht gleichzeitig der AfD die Hand zur politischen Gestaltung. Wir dürfen nicht zulassen, dass die öffentliche Sicherheit privatisiert oder zum Spielfeld für politische Scharfmacher wird. Wer mehr Sicherheit will, muss in die Polizei und in soziale Prävention investieren. Bürgerwehren hingegen sind kein Zeichen von Stärke, sondern ein Symptom der Schwäche einer Demokratie, die beginnt, ihre eigenen Prinzipien aufzugeben. Der Schutz unserer Straßen gehört in die Hände von Profis, die an Recht und Gesetz gebunden sind – und nicht in die Hände von politisch motivierten Laien. Die „Brandmauer“ muss stehen, gerade wenn es um das Gewaltmonopol unseres Staates geht.

Länderübergreifend, einer für alle: Wir fordern LEBENSRECHT FÜR DEN HORNISGRINDE-WOLF im Nationalpark Schwarzwald!

Unsere seit Jahren als Jagdgegnerin bekannte 2. Vorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Barbara Schwarz, war aus der Pfalz angereist, als am Samstag, dem 28.02.2026, die schon vierte Mahnwache stattfand in Hundseck im nördlichen Schwarzwald, Continue reading “Länderübergreifend, einer für alle: Wir fordern LEBENSRECHT FÜR DEN HORNISGRINDE-WOLF im Nationalpark Schwarzwald!”

Vegane Ernährung auch im Krankenhaus?

Auch wenn sich rein pflanzlich ernährende Menschen üblicherweise nicht in dem gleichen Maße wie Fleischesser und Mischköstler dem mit dem Alter immer größer werdenden Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Übergewicht ausgesetzt sind, so kann doch ein irgendwann notwendig werdender Klinikaufenthalt neben allen anderen Belastungen auch noch zu dem ethischen Dilemma führen: Werde ich vegan, tierleidfrei, verpflegt, oder nicht?

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Direktkandidat zur Landtagswahl 2026: Nicolai J. Fasel im Wahlkreis 10 = Bendorf-Weißenthurm

Für Nicolai Fasel (35), von Beruf Lokführer und aus Bendorf-Sayn stammend, ist die Verbindung von Tierschutz, sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Mobilität ein großes Anliegen, ebenso die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Tiere in der Landwirtschaft und gleichzeitig die Sicherung sozialer Standards für die Menschen, die dort arbeiten.

Zur Durchsetzung seiner Ziele kandidiert Nicolai Fasel auch auf Platz 6 unserer Landesliste.

SCHREDDERN IST KEINE “PFLEGE DES STRASSENBEGLEITGRÜNS”

Wir verurteilen die vielerorts praktizierte Art sogenannter “Grünpflege” als massiven Eingriff in Natur und Artenvielfalt: Radikales Schreddern, Häckseln und Mulchen von Hecken und Feldrainen zerstört wertvolle Lebensräume und führt zu ökologischen Schäden, die sich über Jahre hinweg auswirkten.

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Direktkandidatin zur Landtagswahl 2026: Barbara Schwarz im Wahlkreis Pirmasens

Barbara Schwarz wurde wiederum beauftragt, die Tierschutzpartei in ihrem Heimatwahlkreis Pirmasens zu vertreten, in dem es gelang, zur Bundestagswahl 2025 deutschlandweit das zweitbeste Ergebnis für die Tierschutzpartei zu erzielen.

Mit dem Unterschriftensammeln für ihren Wahlantritt kann sofort begonnen werden: Das Formular findet sich hier: [ UU-Formular Direktkandidatin Landtagswahl 2026 Pirmasens]

Gerne klärt unsere Kandidatin darüber auf, warum für Menschen mit Empathie, Anstand und Gerechtigkeitssinn nur die Tierschutzpartei wählbar ist, sei es in Rheinland-Pfalz, bundes- oder europaweit. Ihr großes aber nicht einziges Ziel für Rheinland-Pfalz: die Verhinderung des grob tierschutzwidrigen “neuen” Jagdgesetzes.

Das Foto zeigt Barbara nach ihrer Wahl vor dem Pirmasenser Wahrzeichen und mit einer klaren Ansage.

Direktkandidatin zur Landtagswahl 2026: Manuela Baker-Kriebel im Wahlkreis Zweibrücken

Mit Manuela Baker-Kriebel konnten wir für den Wahlkreis 47 eine zweite Direktkandidatin aufstellen: Die Vertreterin der Tierschutzpartei im pfälzischen Bezirkstag führt ebenfalls unsere Landesliste zur nächsten Landtagswahl an!

Wir gratulieren zur Wahl und danken nicht nur für die erneute Kandidatur, sondern auch allen, die diese Wahl möglich gemacht haben!

Mit dem hier aufrufbaren Unterstützungs-Unterschriften-Formular kannst Du Deinen Beitrag für unsere Wahlteilnahme leisten: Ausdrucken (oder in unserer Geschäftsstelle anfordern), ausfüllen, kostenfrei im Bürgerbüro beglaubigen lassen und uns zusenden!

Das Bild zeigt von links Bernd Kriebel, unsere Direktkandidatin Manuela Baker-Kriebel und Cyrus Mobasheri.