Offener Brief mit Beteiligung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz!

Offener Brief an die Bürger in Galati / Würzburg, 19. Juni 2014

Aufgrund der dramatischen Situation in Galati (Rumänien), wo die Tötung von 750 Streunerhunden beschlossen wurde, beteiligt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz an folgendem Aufruf:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Marius Stan,
sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,
liebe Mitbürger in Galati,

seit September 2013 sind in Europa hunderttausende Tierschützer und Tierfreunde über ein Gesetz entsetzt, welches das Einfangen von Straßentieren in Rumänien vorschreibt und das Töten nach 14 Tagen erlaubt, sofern die Tiere nicht vermittelt werden konnten. Zehntausendfach wurde bisher sinnlos getötet und gestern mussten wir erfahren, dass aufgrund dieses Gesetzes nun auch ihre Stadt Galati den Weg einer nachhaltigen, europäischen Tier- und Menschenleid vermeidenden Straßentierpolitik verlassen möchte und 750 Hunde euthanasieren möchte.

Wie dem weltweit millionenfach geteilten und verbreiteten Video entnommen werden kann, ist die Entscheidung selbst in Galati sehr umstritten. Und eine fast einvernehmliche Entscheidung des Stadtrates muss nicht immer ethischen, moralischen und europäischen Standards entsprechen. Gerade ich als Deutscher muss aus der Geschichte lernen.

Unser Appell kann momentan nur daran liegen, diese Entscheidung zu überprüfen. Wie selbst rumänische Behörden errechnet haben, ist eine vernünftige nachhaltige Kastrationspolitik kostengünstiger als ein immer wiederkehrendes Töten der Hunde. Abgesehen vom Imageschaden aufgrund der immer wieder aufkeimenden Diskussionen.

Nebenbei sollte lokalen und überregionalen Tierschützern und Tierverbänden die Möglichkeiten gegeben werden, die ausdrücklich im Gesetz gewünschte Adoption der Hunde zu organisieren.

Falls die Versorgung und Unterbringung der Hunde ein finanzielles Problem darstellen sollten, können Lösungen gefunden werden.

Weltweit haben am 8. März und am 17. Mai 2014 unter dem Motto Yes-We-Care-protect the Romanian Strays hunderttausende Tierschützer weltweit in über 120 Veranstaltungsorten für einen sofortigen Stopp der Straßentiertötungen in Rumänien, für eine nachhaltige Kastrationspolitik und ein europäisches Straßentiergesetz demonstriert. Sorgen Sie bitte dafür, dass Galati nicht mit weiteren hunderten, wenn nicht sogar tausenden Gedenkkerzen bei der nächsten Demonstrationswelle im Mittelpunkt steht.

Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz der Bundesrepublik Deutschland, die ab dem 01.07.2014 einen Sitz im Europa-Parlament inne hat, unterstützt geschlossen die genannten Forderungen! Die einzige nachhaltige Lösung der Population der Strassenhunde nicht nur human, sondern auch nachhaltig Herr zu werden, ist die Kastration/ Sterilisation der Hunde!

Mit freundlichen Grüßen / YesWeCare – Protect the Romanian Stray Dogs

Verleihung der „MUT-Medaillen“ an Paul Watson und Jan Peifer

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird auf ihrem 29. Bundesparteitag am 23. Juni 2012 in Frankfurt am Main zwei „MUT-Medaillen“ verleihen.

Der erste Preisträger ist Captain Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, die Jahr für Jahr durch ihren heroischen Einsatz zum Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner in der Presse für Schlagzeilen und im Fernsehen für Aufsehenerregende Reportagen sorgt. Die Partei setzt damit ein Zeichen der Solidarität wegen der skandalösen Festnahme Paul Watsons auf dem Frankfurter Flughafen am 13. Mai d.J. auf Grund eines internationalen Haftbefehls aus Costa Rica. Es wird ihm vorgeworfen, dass er im Jahr 2002 bei einer Aktion gegen die Jagd auf Haie die Schifffahrt behindert habe.

Der zweite Preisträger ist der Journalist und Undercover-Filmer Jan Peifer, der durch seine nicht ungefährliche Arbeit viele Skandale aus dem Verborgenen in die Öffentlichkeit gebracht hat. Er recherchiert und dokumentiert seit über zehn Jahren die Missstände der Massentierhaltung.

„Beide Preisträger“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, „setzen sich durch ihre Arbeit für effektiven Umwelt- und Tierschutz ein. Sie haben sich diese Ehrungen wirklich verdient. Die politisch Verantwortlichen in Berlin sollten sich an diesem Einsatz für die Bewahrung der Natur und für die existenziellen Rechte der Tiere ein Beispiel nehmen.“

19.06.2014: Bericht aus Brüssel

Die Fraktionsverhandlungen über das Präsidium der Fraktion GUE/NGL (Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke) – bestehend aus einer Vorsitzenden und drei stellvertretenden Vorsitzenden sowie einem Schatzmeister – zogen sich bis zum heutigen Tage hin, da gleichzeitig ein Grundsatzpapier über die zukünftige Arbeitsweise des Vorstandes und der Fraktion verabschiedet wurde.

Dabei kam es allen Delegationen darauf an, dass der konföderale Charakter der Fraktion gewährleistet blieb, aber auch grundsätzliche Regeln hinsichtlich der Kompetenz und Arbeitsweise des Fraktionspräsidiums festgelegt wurden.

Gabi Zimmer, von der Delegation Partei Die Linke aus Deutschland, wurde erneut als Fraktionsvorsitzende bestätigt.

Durch viele bilaterale Gespräche während der letzten drei Wochen zwischen den Mitgliedern der Delegationen konnte eine konstruktive und effiziente Lösung hinsichtlich der Frage der Präsidiumsleitung und der Arbeitsweise der GUE/NGL gefunden werden.

 

Nächste Woche beginnen die Verhandlungen über die Besetzung der Ausschüsse und Delegationen.

“Unser Mann in Brüssel” hat sich für die Ausschüsse ENVI, Agri, Fisheries und einige andere beworben.

Während der zeitintensiven Fraktionssitzungen konnte Stefan Bernhard Eck noch wichtige Kontakte zu den Mitgliedern der Fraktion knüpfen (z.B. zur Pressesprecherin der Delegation “Die Linke”, Frau Karin Schüttpelz).

Landesverband Hamburg in Aktion

Am 18.06.2014 beteiligte sich der Landesverband Hamburg wieder an der Mahnwache des wiedereröffneten Mega-Schlachthofes der Firma VION in Bad Bramstedt.

 

Der Gestank nach Blut und Leid dort ist kaum zu ertragen. Besonders schlimm, wenn die Massen an Rinderfellen – die Ausbeute eines “Grauens-Tages” – verladen werden. Dann wird das Elend besonders realistisch wahrnehmbar.

Landesverband Niedersachsen in Aktion

Am 14. Juni 2014 nahmen drei Mitglieder des LV Niedersachsen, Ivo Feizelmeier, Harald Piltz und Margret Giese, in Braunschweig mit einem Info-Stand an der Veranstaltung „Tierrechtslauf“ des Vereins „Tier-Time“ teil. Damit ergab sich eine gute Gelegenheit, mit interessierten Passanten über die vergangene Europawahl zu sprechen. Häufig wurde Anerkennung und Freude über die guten Stimmenergebnisse (633 303 = 1,2%) und die Tatsache geäußert, dass sich nun unser Spitzenkandidat Stefan Bernhard Eck, zusammen mit der Delegierten der Schwesterpartei „Partej voor de Dieren“, in Brüssel für die Rechte der Tiere einsetzen kann.

In Form eines Kurzvortrags erläuterte die Vorsitzende des Landesverbandes vor sehr aufmerksamen ZuhörerInnen einige Details im Zusammenhang mit der Teilnahme der Partei an der EU-Wahl. An der erkennbaren Zustimmung wurde deutlich, dass man froh ist, endlich „Licht am Horizont“ im – auch seitens der EU sträflich vernachlässigten – Bereich Tierschutz/Tierrechte zu sehen.

Unser Bundesarbeitskreis “Heimtiere” informiert…

Gewissenhafte Urlaubsplanung für Tierfreunde – das richtige Hotel wählen

Steht bei Ihnen diesen Sommer ein Strandurlaub am Mittelmeer an? Gerade in den Mittelmeerländern ist das Leid der Straßentiere groß. Was können Sie tun?

Achten Sie schon bei der Hotelbuchung darauf, Hotels zu unterstützen, die Kastrationsprogramme und Katzenhäuser fördern. Oft werden streunende Hunde und Katzen, über die sich Hotelgäste beschweren, getötet oder in abgelegene Gegenden gebracht, wo sie qualvoll verhungern und verdursten. Dieses sinnlose Leid ließe sich vermeiden, wenn man die Tiere konsequent kastrieren und wieder freilassen würde. Darum achten Sie bitte bei der Buchung auf Hotels, die Tierschutzprojekte betreiben oder unterstützen. Wenn Ihr Stammhotel noch nicht in diesem Bereich tätig ist, sprechen Sie den Betreiber darauf an!

Hier gibt es eine Liste mit Hotels im beliebten Urlaubsland Türkei, die Katzenhäuser unterhalten: (Hier)

16.06.2014: Kurzmeldung aus Brüssel

Bundesvorsitzender und Mitglied des Europäischen Parlamentes Stefan B. Eck ist an diesem Wochenende (14. und 15.06.2014) in Brüssel geblieben, um wichtige Fragen bezüglich der Fraktion GUE/NGL durchzuarbeiten.

In verschiedenen Bereichen stehen in dieser Woche eine Reihe von Entscheidungen an – insbesondere solche hinsichtlich der Mitarbeit in Ausschüssen und Delegationen.

Zwischenzeitlich wurden auch viele vertrauensbildende Gespräche – fraktionsintern, aber auch über die Fraktion hinaus – geführt.

Weitere Schritte hinsichtlich der Personalplanung werden sich innerhalb der nächsten 14 Tage konkretisieren.

12.06.2014: Bericht aus Brüssel

Ende letzter Woche nahm Stefan Bernhard Eck seine Arbeit als Mitglied des Europäischen Parlamentes in Brüssel auf.

Zunächst galt es, die umfangreichen bürokratischen Formalien zu erfüllen, die für die Akkreditierung und eine geregelte Parlamentsarbeit notwendig sind. Daneben standen Gespräche mit der Fraktion Europäische Grüne und der Fraktion GUE/NGL (Europäische Linke/Nordische Grüne) hinsichtlich der Fraktionszugehörigkeit auf dem vollgepackten Arbeitsprogramm.

Höhepunkt dieser ersten Arbeitswoche war eine Vorstellungsrede vor dem Plenum der Fraktion der Europäischen Linken (GUE/NGL), in der Stefan Bernhard Eck die programmatischen Zielsetzungen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und seine persönlichen europapolitischen Schwerpunkte den mehr als 150 Anwesenden darlegte.

Bei der Terminplanung sowie bei der Bewältigung der bürokratischen Arbeiten wurde “unser Mann in Brüssel” durch Parteimitglied Sandra Gabriel unterstützt, die ihm schon während seiner Wahlkampfaktivitäten in NRW zur Seite stand.

Es ist bereits jetzt klar zu erkennen, dass Stefan B. Eck noch eine arbeitsreiche Zeit bis zur Konstituierung des Europäischen Parlamentes am 1. Juli 2014 in Strassburg bevorsteht.

Negativtrend bei Rüstungsexporten hält an

Deutsche Waffenexporte in Drittländer auf Rekordhoch

Laut dem aktuellen Rüstungsexportbericht stieg der Wert der Rüstungsexporte 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Milliarden auf 5,8 Milliarden Euro und erzielte damit einen Rekordwert. Weil die Nachfrage nach deutschen Rüstungsgütern anhält, ist die Bundesrepublik nach den USA und Russland zum drittgrößten Waffenexporteur geworden. Geliefert wird jedoch auch in viele Länder, die für Menschenrechtsverletzungen bekannt sind, wie Algerien, Katar, Saudi-Arabien, Indonesien und Israel. (Bericht von Freie Presse hier lesen)

Rebellisches Musikfestival

LV Sachsen-Anhalt in Aktion

Zum ersten Mal fand im Thüringer Wald das rebellische Musikfestival vom 06.06.2014 bis zum 08.06.2014 statt. Es ist ein Festival im Zeichen der Rebellion gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Hier wurde erstmalig für die Rettung der Umwelt und der Tiere, gegen einen ungerechten Krieg – für unsere Zukunft getanzt. Das Festival wurde selbstfinanziert und selbstorganisiert durch ehrenamtliche Arbeit und selbstlosen Einsatz der Besucher und vieler Helfer.

Gleich am Eingang befand sich ein Einsatzplan. Hier konnte man sich für eine ehrenamtliche Arbeit eintragen. Entweder hat man für eine bestimmte Zeit Essen verkauft, hat Zeitungen verteilt, hat Müll aufgesammelt oder war verantwortlich für die Unterkünfte. In der riesigen Festivalanlage war überall Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft zu spüren. Die Besucher halfen sich untereinander beim Zeltaufbau und saßen beim Lagerfeuer mit Gitarren und tanzten zusammen.

Gleich nach unserer Ankunft bot man uns Hilfe bei dem Aufbau des Pavillons an. Bereits am Freitag spielten Newcomer Bands, wie Noihaus, LPG,NH3, Yza Ya und Destroyline. Im großen Frühstückszelt gab es ab 9 Uhr Frühstück. Mein Pausenbrot und meine veganen Soyabratwürstchen habe ich auf den Grill von nebenan legen dürfen. Viele Besucher wollten meine rein pflanzlichen Würstchen probieren, deshalb wurden sie kurz um alle durchgeteilt. Ich war glücklich einen Teil der letzten Soyawurst abzubekommen.

Alle Besucher waren so hilfsbereit, dass ich alle mitgenommenen Zettel einer Petition für die Einführung von Mindeststandards bei der Haltung von Milchkühen schnell voll bekam. Mit dem Einen oder Anderen konnte man sich stundenlang unterhalten. Es war wunderschönes warmes Wetter, so dass man sich auch im Schwimmbecken mal abkühlen konnte und die Nächte warm waren. Viele schliefen in selbst mitgebrachten Zelten unter freiem Himmel. Es gab aber auch Wohnwagen und Hütten. Andreas mochte die Band Leningrad wegen dem guten Tanz-Rhythmus sehr. Mir gefiel die Band Strom & Wasser. Der Sänger war sehr unterhaltsam und die Band setzt sich für den Schutz der Frauen in Flüchtlingslagern ein. Wir konnten viele Kontakte knüpfen und haben insbesondere vielen Jugendlichen den Tierschutz und die Tierrechte näher bringen können. Besonders wichtig erscheint uns die Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Umweltgewerkschaft. Wir freuen uns auf die noch folgenden Festivals dieser oder der gleichen Art und bedanken uns bei allen Helfern und Besuchern des Festivals. Ihr seid super – macht weiter so!