Kundgebung: Tier-Liebe statt Lobby-Liebe: Gegen den Rückschritt im Tierschutz durch Alois Rainer

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat einen klaren Auftrag: den Tierschutz in Deutschland stärken. Doch statt zu handeln, blockiert seine Politik notwendige Verbesserungen und verschlechtert aktiv die Lage für Tiere.

Das lassen wir nicht durchgehen! Continue reading “Kundgebung: Tier-Liebe statt Lobby-Liebe: Gegen den Rückschritt im Tierschutz durch Alois Rainer”

Landesparteitag und Aufstellungsversammlung: Tierschutzpartei Berlin trifft wichtige Weichenstellungen

Am Samstag, dem 14. März 2026, fand im Vorfeld der anstehenden Berliner Wahlen ein bedeutsamer Landesparteitag der Tierschutzpartei Berlin statt. Und so viel sei gesagt: Wir sind dem Abgeordnetenhaus einen großen Schritt nähergekommen.

Die Mitglieder kamen im KuBiz (Kultur- und Bildungszentrum) in Berlin-Weißensee zusammen, um über die Zukunft unserer Partei zu beraten sowie eine wichtige Namensänderung und unser Wahlprogramm zu beschließen.

Parteitag mit klarem Programm
Kurz nach 10 Uhr eröffnete Landesgeschäftsführer Mirko Brüchner den Parteitag. Nach einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Monate stand zunächst die Abstimmung über die Namensänderung des Landesverbands auf der Tagesordnung. Im Zuge der erfolgreichen Umbenennung der Partei im Vorfeld der Fusion mit der Klimaliste war dieser Schritt auch auf Landesebene notwendig – die Mitglieder stimmten geschlossen dafür.

Im weiteren Verlauf ging es um unser Wahlprogramm. Mehrere Mitglieder präsentierten die Programmpunkte, an deren Ausarbeitung sie intensiv mitgewirkt hatten: von Mieten und Wohnen über Mobilität, Klima- und Umweltschutz bis hin zu Tierschutz und Tierrechten. Nach einer lebhaften Diskussion zu den vielfältigen Themen beschlossen die anwesenden Mitglieder das Landeswahlprogramm offiziell. Mit diesem vollständigen programmatischen Fundament soll Berlin neu gestaltet werden.

Nach so viel thematischen Input und Fachsimpelei kam die Mittagspause genau zur rechten Zeit – und sie konnte sich sehen lassen: Chili sin Carne, ein Curry, Reis und Obstsalat standen auf dem Speiseplan. Alles selbstverständlich vegan, aus geretteten Lebensmitteln und mit viel Liebe zubereitet.

Landesliste aufgestellt
Im Anschluss an den Parteitag und die Mittagspause folgte die Aufstellungsversammlung um 13 Uhr. Der Landesvorsitzende Maxim Seeck eröffnete mit einer starken Rede und stimmte die anwesenden Mitglieder auf die anstehenden Berliner Wahlen ein. Dann ging es endlich los: Die Mitglieder wählten die Kandidierenden für die Landesliste. Nach circa 5 Stunden an Vorstellungen von Kandidierenden, Nachfragen, Diskussionen und zahlreichen Wahlgängen stand unser Team für die Berliner Abgeordnetenhauswahl fest.

Folgende Kandidat:innen wurden aufgestellt:
Platz 1: Nico Poschinski
Platz 2: Katja Michel
Platz 3: Mersija Böhnig
Platz 4: Jan Tovar
Platz 5: Viola Carroll
Platz 6: Maxim Seeck
Platz 7: Friederike Wenderoth
Platz 8: Fabian Dufossé
Platz 9: Elke Tovar
Platz 10: Nicole Porm
Platz 11: Leonhard Rettinghaus
Platz 12: Carolin Pleier
Platz 13: Martin Tank
Platz 14: Corinna Hägele
Platz 15: Louisa Wittek
Platz 16: Patricia Winheim
Platz 17: Helene Euringer
Platz 18: Nadine Tyralla

Wir sind unglaublich dankbar für alle, die sich bereit erklärt haben zu kandidieren. Euer Engagement und euer Mut, für eine bessere Politik einzutreten, bedeuten uns alles. Mit diesem Team sind wir mehr als gut aufgestellt: leidenschaftlich, vielfältig und entschlossen. Wir freuen uns auf einen starken Wahlkampf und sind zuversichtlich, was der Wahltag bringen wird. 🐾

DEMO: Tierliebe statt Lobby-Liebe: Gegen den Rückschritt im Tierschutz durch Alois Rainer

Ihr wisst es alle, unser Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer kommt seinem Auftrag, den Tierschutz zu stärken, nicht nach. Im Gegenteil: seine Politik wirkt aktiv gegen Verbesserungen und verschärft die Lage für Tiere weiter. Das wollen wir nicht einfach so stehen lassen. Continue reading “DEMO: Tierliebe statt Lobby-Liebe: Gegen den Rückschritt im Tierschutz durch Alois Rainer”

Einladung zum Workshop: Klimaschutz in Berlin weiterdenken

Hiermit laden wir euch herzlich zu einem Workshop ein, bei dem wir gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und unseren Parteimitgliedern konkrete Impulse für das gemeinsame Wahlprogramm der Tierschutzpartei und Klimaliste Berlin zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 erarbeiten möchten.

📅 Samstag, 29. November 2025
🕐 13:00 bis 17:00 Uhr (Raumöffnung ab 12:30 Uhr)
📍 Ort: Grüntaler Kiezoase, Grüntaler Straße 21, 13357 Berlin

🎯 Ziel des Workshops:
Wir möchten gemeinsam herausarbeiten, welche Maßnahmen im Bereich Klimaschutz in Berlin bereits Wirkung gezeigt haben – und wo es noch Handlungsbedarf gibt. Die Ergebnisse fließen direkt in die programmatische Arbeit für die kommende Wahl ein.

Wir freuen uns über eure Teilnahme und euren Input! Der Workshop richtet sich an Engagierte aus unseren Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber es sind auch alle interessierten Berliner:innen herzlich eingeladen!
Bitte nutzt das folgende Formular für die Anmeldung – gerne auch mit mehreren Personen aus eurer Organisation: https://forms.gle/neYzH72EBoeueLg88

Das war unser Landesparteitag 2025

Am Wochenende des 18. und 19. Oktober 2025 fand unser diesjähriger Landesparteitag der Tierschutzpartei Berlin statt – und was sollen wir sagen: Es war einfach großartig!
Bei bestem Herbstwetter kamen rund 25 engagierte Mitglieder im KuBiz (Kultur- und Bildungszentrum) in Berlin-Weißensee zusammen, um gemeinsam über die Zukunft unserer Partei zu beraten, wichtige Anträge zu diskutieren und neue Vorstandsmitglieder zu wählen.

Samstag – Vorstand, Chili und Nudging
Kurz nach 10 Uhr eröffnete unser Landesvorsitzender Maxim Seeck den Parteitag mit einer inspirierenden Rede.
Im Anschluss standen mehrere Anträge zur Optimierung unserer Satzung und der Abläufe bei parteiinternen Wahlen auf der Tagesordnung – schließlich lebt Demokratie von stetiger Weiterentwicklung, und wir leben sie!

Da unser Landesvorstand noch nicht vollständig besetzt war, wurden einige Ämter nachgewählt:
Nicole Porm wurde zur neuen Landesvorsitzenden gewählt und bildet nun gemeinsam mit Maxim Seeck und Nico Poschinski die Dreierspitze unseres Landesverbands.
Außerdem wurde Viola Carroll zur Schatzmeisterin gewählt.
Julian Müller, zuvor Beisitzer im Landesvorstand, kandidierte als Generalsekretär und wurde ebenfalls gewählt.

Nach so viel Wahlspannung kam die Mittagspause wie gerufen – und sie hatte es in sich! Es gab Chili sin Carne, Ofenkartoffeln, Guacamole, frisches Brot und Obstsalat. Alles selbstverständlich vegan, aus geretteten Lebensmitteln und mit viel Liebe zubereitet.


Gestärkt ging es in die zweite Runde der Vorstandswahlen:
Als Beisitzende wurden Helene Euringer und Fabian Dufossé gewählt. Zusammen mit Jessica Böhm und Evgeni Kivman komplettieren sie nun den Beisitz im Vorstand.

Unser Geschäftsführer bleibt weiterhin Mirko Claus, hier gab es keine personellen Veränderungen.
Zum Abschluss des ersten Tages hielt Jens Vogt von Vier Pfoten einen spannenden Vortrag über „Nudging-Strategien“ – also darüber, wie man Menschen mit sanften Impulsen zu tierfreundlicherem Ernährungsverhalten bewegen kann. Die anschließende, lebhafte Fragerunde zeigte deutlich, wie groß das Interesse an diesem Thema war.

Gegen 16:30 Uhr endete der erste Sitzungstag offiziell, doch viele Mitglieder blieben noch und ließen den Abend in gemütlicher Runde mit anregenden Gesprächen ausklingen.

Sonntag – Parität, Gemeinwohl und politische Zukunft
Auch am Sonntag starteten wir kurz nach 10 Uhr wieder voller Energie. Es standen weitere Satzungsänderungen auf der Agenda, darunter eine besonders wichtige:
Zustimmung für die Geschlechterparität
Künftig wird unser Landesvorstand geschlechterparitätisch besetzt. Unsere Mitgliedschaft besteht ohnehin zu zwei Dritteln aus nicht cis-männlichen Personen. Und obwohl Gleichstellung für uns längst gelebte Praxis ist, wollten wir dies nun auch offiziell in unserer Satzung verankern. Ein starkes Zeichen für gelebte Gerechtigkeit!

Nach einem weiteren veganen, köstlichen Mittagessen mit Zucchini-Booten, Blumenkohlsuppe, frischem Brot und Pflaumenkuchen folgte ein inspirierender Vortrag der Gemeinwohl-Ökonomie Berlin-Brandenburg e.V.. Neno Rieger und Jelmen Guhlke erklärten eindrucksvoll, wie sich Gemeinwohl-Orientierung und nachhaltiges Wirtschaften politisch in Berlin umsetzen lassen – ein Thema, das perfekt zu unseren Grundwerten passt.

Im Anschluss widmeten wir uns noch intensiv unserem Wahlprogramm für die kommende Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Die Diskussionen waren leidenschaftlich, aber immer respektvoll. Genau so, wie Politik sein sollte.

Zum Abschluss hielt unser Landesvorsitzender Nico Poschinski eine motivierende Abschlussrede, in der er den Teamgeist und den Einsatz unserer Mitglieder lobte und für den kommenden Wahlkampf motivierte.

Der wohl beste Landesparteitag ever!
Zwei Tage, gefüllt mit spannenden Debatten, inspirierenden Vorträgen, demokratischen Entscheidungen und jeder Menge Teamgeist. Viele sagten am Ende: „Das war der beste Landesparteitag, an dem ich je teilgenommen habe!“.

Wir nehmen viel Motivation, Zusammenhalt und neue Ideen aus diesem Wochenende mit und blicken voller Energie auf den bevorstehenden Wahlkampf. Berlin, wir sind bereit! 🌱🐾

CDU blockiert Tierschutz – Tiere, Klima und Menschen zahlen den Preis

Zum Welttierschutztag steht Berlin ohne unabhängige Stimme für den Tierschutz da

Berlin, 02.10.2025 – Am bevorstehenden Welttierschutztag (04. Oktober) steckt der Tierschutz in Deutschland in einer tiefen Krise – und in Berlin ist sie besonders sichtbar: Seit dem Regierungswechsel im Mai 2023 wurde die Arbeit der progressiven Landestierschutzbeauftragten Dr. Kathrin Herrmann systematisch blockiert.

„Am Welttierschutztag sollte Berlin eigentlich Vorreiter im Schutz von Tieren sein – stattdessen herrscht politisches Schweigen. Mit dem erzwungenen Sonderurlaub von Dr. Kathrin Herrmann seit Anfang Oktober hat die CDU die stärkste Stimme Berlins für Tiere, Klima und Gesundheit verstummen lassen”, stellt Nico Poschinski, Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Berlin, fest.

Den Anfang des Konflikts machte eine geplante Aufklärungskampagne Ende 2023, die die Folgen der landwirtschaftlichen Tierproduktion für Klima, Artenvielfalt, Pandemien und Antibiotika-Resistenzen verdeutlichen sollte. Inhalte und Design waren bereits vollständig ausgearbeitet und finanziert – doch CDU-Senatorin Badenberg untersagte die Veröffentlichung. Damit wurde deutlich: Wissenschaftlich fundierte Aufklärung zur Zukunftsfähigkeit unserer Ernährung ist politisch nicht erwünscht. Kurz darauf entzog Senatorin Badenberg Dr. Herrmann die Möglichkeit zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, strich das Budget für Tierschutzprojekte und kappte damit zentrale Arbeitsgrundlagen. Eine unabhängige, wissenschaftlich basierte Arbeit zum Schutz von Tieren, Klima und Menschen war unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich.

Dieses Vorgehen ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in ein bundesweites Muster ein. Auch auf Bundesebene verschärfte die CDU/CSU die Krise: Ende August 2025 ließ man den Vertrag der unabhängigen Bundestierschutzbeauftragten Ariane Kari auslaufen. Anstatt die wichtige Position mit einer fachlich versierten Expertin neu zu besetzen, wurde sie einer Lobbyistin der Viehwirtschaft übertragen – mit dem erklärten Ziel, Tierhalter zu „entlasten”. Gleichzeitig tritt Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer öffentlich als Wissenschaftsleugner auf. Statt die dringend notwendige Agrarwende einzuleiten, relativiert er die katastrophalen Folgen des Fleischkonsums für Klima, Umwelt und Gesundheit und erklärt Fleisch zur Gesundheitsnotwendigkeit. Solche Falschaussagen sind brandgefährlich, weil Bürger:innen ihnen Glauben schenken könnten – auch wenn wissenschaftlich längst das Gegenteil belegt ist.

Die Faktenlage ist eindeutig: Der Klimakollaps bedroht unsere Lebensgrundlagen. Ein erheblicher Teil der Lebensmittelpreissteigerungen geht bereits auf die Klimakrise zurück, mit massiven Folgen für Inflation und Ernährungssicherheit. Expert:innen warnen vor Engpässen, Unruhen und dem Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems. Eine aktuelle Analyse in One Earth zeigt: Nur eine tiefgreifende Transformation unseres Ernährungssystems kann verhindern, dass wir die planetaren Grenzen sprengen. Ohne eine drastische Reduktion des Tierproduktekonsums lassen sich weder Treibhausgasemissionen noch Nährstoffkreisläufe kontrollieren.

Die Blockade der Berliner Landestierschutzbeauftragten zeigt exemplarisch, wie die CDU/CSU tickt: Anstatt Bürger:innen durch wissenschaftsbasierte Politik vor Klima- und Gesundheitsrisiken zu schützen, werden unbequeme Wahrheiten unterdrückt und populistische Botschaften verbreitet – im Interesse der Tierindustrie und einer Wählerschaft, die ihre Essgewohnheiten nicht ändern will. Doch Essen ist keine rein private Angelegenheit: Unsere Ernährungsweise hat unmittelbare Auswirkungen auf Tiere, Klima, Umwelt und die Gesundheit aller. Wer politische Verantwortung trägt, darf diesen Zusammenhang nicht ignorieren.

Für Berlin ist der Schaden besonders groß: Dr. Kathrin Herrmann sah sich gezwungen, seit dem 1. Oktober 2025 bis zur nächsten Legislatur Sonderurlaub zu nehmen und ihre erfolgreiche Arbeit im Ausland fortzuführen. Damit verliert die Hauptstadt eine international anerkannte, unabhängige Stimme für Tiere, Klima und Gesundheit. Was bleibt, ist ein politisches Vakuum – und die bittere Erkenntnis, dass Berlin und seine Bürger:innen den Preis für eine rückwärtsgewandte Tierschutzpolitik zahlen.

„Am Welttierschutztag wird klar: Wer Tiere schützt, schützt auch Klima, Umwelt und Menschen. Alles andere ist Politik von gestern”, so Nico Poschinski.

🎥 Tierschutzpartei im Kino

Wir freuen uns riesig, dir ein ganz besonderes Event anbieten zu können: Die Tierschutzpartei Berlin zeigt den preisgekrönten Dokumentarfilm „Butenland“ von Marc Pierschel.

Ein ehemaliger Milchbauer und eine Tierschutzaktivistin verwandeln einen Bauernhof in einen Lebenshof – ein Ort, an dem es keine “Nutztiere” mehr gibt. Der Dokumentarfilm zeigt ein Leben jenseits wirtschaftlicher Interessen, voller berührender Momente von Freude und Trauer – und stellt eine wichtige Frage: Wie gehen wir als Gesellschaft mit Tieren um?

📍 Brotfabrik Kino Weißensee, Calligariplatz 1, 13086 Berlin
📅 25.10.2025, 14 Uhr


Da wir Inklusion leben, werden wir den Film mit deutschen Untertiteln ausstrahlen, damit auch Personen, die eine Hörbeeinträchtigung haben, den Film mit uns genießen können.

Du kannst einfach vorbeikommen. Bring auch gerne deine Freund:innen, Familie oder Bekannten mit.
Da für die Vorführung Saalmiete und Filmlizenzkosten anfallen, zeigen wir den Film gegen eine Spende (Empfehlung: 8-11 Euro). Jeder Beitrag hilft uns, solche Veranstaltungen möglich zu machen. 💚

🚮 Tierschutzpartei und Klimaliste räumen Berlin auf!

Reden ist wichtig – aber manchmal zählen Taten einfach mehr. Deshalb hat sich die Tierschutzpartei Berlin und die Klimaliste Berlin zu einer gemeinsamen Müllsammelaktion getroffen!
 
Ausgestattet mit Handschuhen, Mülltüten und Greifzangen haben wir 20. September rund um die Hermannstraße & im Schillerkiez Müll gesammelt. Und dabei ist viel zusammengekommen. Aber seht selbst:
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Übrigens: Dass die Tierschutzpartei Berlin und die Klimaliste Berlin zusammen diese Aktion durchgeführt haben ist kein Zufall. Wir treten nämlich zur kommenden Berliner Abgeordnetenhauswahl und den BVV-Wahlen gemeinsam an. Denn wir sind #GemeinsamProgressiv.

🌱🌞 Sommerferien-Special: Veganes Picknick am Schlachtensee für Groß & Klein

📅 Wann? Mittwoch, 20. August, 15:00 Uhr – ca. 20:00 Uhr
📍 Wo? Schlachtensee, neben dem Spielplatz

In den Ferien machen wir ein besonderes Treffen: Ein entspanntes, veganes Picknick am Nachmittag – perfekt, um gemeinsam den Sommer zu genießen. Ob mit Familie, Freund:innen oder allein – komm vorbei, bring was Leckeres mit und mach’s dir gemütlich. Es darf auch gespielt werden! Ob Frisbee, Karten oder Wikingerschach – bring gern etwas mit, das Spaß macht.

Die Wiese neben dem Spielplatz in ruhiger Lage liegt abseits der überfüllten Badewiese – perfekt für entspannte Gespräche. S-Bahn und öffentliche Toiletten befinden sich in ca. 400m Entfernung.
👉 Halte Ausschau nach dem Banner der Tierschutzpartei oder Klimaliste.

Was du mitbringen solltest:

  • Dein liebstes veganes Picknickgericht oder Getränke (am besten etwas zum Teilen)
  • Teller, Besteck, Becher & Servierlöffel (bitte kein Einweggeschirr)
  • Picknickdecke, warme Kleidung & gerne auch Spiele
  • Keine Zeit zum Kochen? Kein Problem!
    Vegane Snacks, Salate, Gebäck oder Falafel aus dem Supermarkt oder der Bäckerei sind genauso willkommen – Hauptsache 100 % pflanzlich. 🌱

    Junge Stimmen, starke Impulse: Berichte der Schulpraktikant:innen

    Wir durften vom 16.07. bis zum 22.07. sechs Schulpraktikant:innen bei uns begrüßen. Eine Woche lang beschäftigten sie sich mit Hingabe den verschiedensten Aspekten der Parteiarbeit, welche ihnen Maxim Seeck als Landesvorsitzender präsentierte.
     
    Am letzten Tag ihres Praktikums durften sich die Praktikant:innen einen Vor- oder Nachmittag aussuchen, der ihnen am besten gefallen hat und kurz über die Inhalte berichten.
     
    Mittwoch, 16.07.
     
    Geschäftliche Kommunikation

    Am ersten Tag, in der ersten Hälfte unseres Praktikums bei der Tierschutzpartei, haben wir uns über geschäftliche Kommunikation unterhalten und spielerisch viele Dinge gelernt, welche wir später im Praktikum anwenden konnten.
    Als erstes haben wir gelernt, wie man mit Menschen auf Veranstaltungen richtig redet, wie man sich richtig vorstellt und wie man Smalltalk mit verschiedenen Personengruppen, wie zum Beispiel Politiker, Wissenschaftler oder Sozialarbeiter, hält. Zudem haben wir gelehrt bekommen, wie man eine E-Mail verfasst und das Gelernte in verschiedenen Szenarien angewandt.
    Diese erste Arbeitseinheit war sehr informativ und interessant, da wir vieles davon auch später im Leben anwenden können und es nicht von der Schule gelehrt wird.

    – Luka Bakmaz
     
    Das Wahlprogramm der Tierschutzpartei

    Im zweiten Teil des ersten Tages meines Praktikums bei der Tierschutzpartei beschäftigten wir uns intensiv mit dem Wahlprogramm der Tierschutzpartei – dies war besonders spannend, da es einen tiefen Einblick in die politischen Schwerpunkte schaffte. Dabei wurde schnell deutlich, dass sich, wie man auf den ersten Blick vielleicht meinen könnte, die Partei nicht nur für Tiere einsetzt, sondern ein umfassendes Konzept verfolgt. Die Tierschutzpartei ist links-ökologisch, vertritt eine vegane, nachhaltige Landwirtschaft und verfolgt das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Ein Satz, der mir besonders im Kopf geblieben ist:
    „Wenn es den Tieren nicht gut geht, kann es uns auch nicht gut gehen.“
    Dieser Gedanke zog sich praktisch durch das gesamte Programm und zeigt, wie eng soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Tierwohl miteinander verbunden sind.

    Wir haben an diesem Tag nicht nur über Inhalte gesprochen, sondern auch direkt mit dem Wahlprogramm gearbeitet. Unsere Aufgabe war es, nach ausbaufähigen Stellen oder Lücken zu suchen – also zu überlegen, wo noch Themen ergänzt oder besser erklärt werden könnten. Besonders interessant war, dass uns später der zweite Vorstandsvorsitzende, Nico Poschinski, einen Besuch abstattete. Mit ihm konnten wir unsere Ideen diskutieren und überlegen, wie unsere Vorschläge in die Partei einfließen können. Das hat gezeigt, dass besonders Mitbestimmung und Offenheit bei der Tierschutzpartei hochgestellte Werte darstellen.

    Außerdem sprachen wir anschließend über aktuelle Probleme, die unseren Alltag zwar prägen, aber selten in politischen Programmen auftauchen – zum Beispiel das Taubenpopulationsproblem in Berlin, die fatale Bedeutung vom Einsatz von Giftködern, oder die Idee von Frauenschutz-Taxis zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum. Diese Themen zeigen, dass sich die Partei nicht nur mit den großen Umwelt- und Tierschutzfragen beschäftigt, sondern auch die direkte Verbesserung im Alltag verfolgt.
    Zum Schluss sprachen wir noch über übergeordnete gesellschaftliche Themen, wie das Schulsystem, die Mietenpolitik oder die Rente. Das zeigte mir erneut, dass sich die Tierschutzpartei nicht nur auf Tiere konzentriert, sondern auch sozialpolitisch klare Positionen vertritt. Insgesamt war der Tag durchaus vielseitig und lehrreich und wir haben nicht nur viel über politische Programmarbeit gelernt, sondern konnten auch eigene Gedanken einfließen lassen und diskutieren, was eine sehr bereichernde Erfahrung für uns alle darstellte.

    – Lilli Bräuer
     
    Donnerstag, 17.07.
     
    Parteiinternes Zusammenleben

    Im Rahmen meines Praktikums hatte ich die Möglichkeit, gemeinsam das parteiliche Zusammenleben zu reflektieren. Dabei wurde deutlich, wie wichtig ein respektvoller und solidarischer Umgang untereinander ist, auch was für eine große Rolle Finanzen und Zeit spielen – besonders in einer Partei, die gemeinsame Ziele verfolgt.
    Es wurde betont, dass ein offener Austausch, gegenseitige Unterstützung und der konstruktive Umgang mit Meinungsverschiedenheiten entscheidend für eine funktionierende Parteiarbeit sind. Für mich war dieses Gespräch sehr lehrreich und hat mir gezeigt, wie wichtig ein gutes Miteinander auch hinter den Kulissen der Politik ist.

    – Büsra Zengin
     
    Besuch in der Logistik Küche Berlin

    Im Rahmen meines Schulpraktikums hatte ich die Gelegenheit, die Logistikküche der Komm & Sieh gGmbH (Berliner Stadtmission) zu besuchen. Die Berliner Stadtmission kocht täglich frische Mahlzeiten für obdachlose Menschen und bietet ihnen u.A. an kalten, regnerischen Tagen einen warmen und sicheren Aufenthaltsort. Während meines Besuchs durfte ich beim Gemüseschneiden mithelfen – das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern mir auch gezeigt, wie viel Arbeit und Herz hinter so einem Projekt steckt.

    Besonders beeindruckt hat mich, wie respektvoll und freundlich alle miteinander umgehen. Es herrschte eine angenehme Atmosphäre, in der sich alle gegenseitig unterstützen – egal ob Mitarbeitende, Ehrenamtliche oder Gäste. Insgesamt war es eine sehr bereichernde Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie wichtig soziale Einrichtungen wie die Logistikküche sind. Ich finde es großartig, was dort geleistet wird, und bin froh, dass ich einen kleinen Beitrag leisten konnte.

    – Fares Bacha
     
    Montag, 21.07.
     
    Recherche und “Backoffice”

    Am Montag, dem 21. Juli, traf sich unser Praktikum in der Tucholskystraße, in der wir über Social Media und Öffentlichkeitsarbeit aufgeklärt wurden, welche eine wichtige Rolle in einer Partei spielen.
    Unser Praktikum wurde in mehrere kleinere Gruppen eingeteilt, die verschiedene Bereiche bearbeitet haben, wie zum Beispiel Stellungnahmen schreiben, Sticker machen oder Beitragsunterschriften für die Social Media Plattformen erstellen. Bei den Stellungnahmen gab es verschiedene Themen wie Parkraumbewirtschaftungen, Klimaanpassung, Bevölkerungsschutz und die Neutralität von religiösen Symbolen im Beamtendienst.

    Es war sehr interessant, sich über bestimmte Themen mehr zu informieren, zu recherchieren und zum Schluss eine Stellungnahme dazu zu schreiben, welche ich zu diesem Zeitpunkt auch so gut wie noch nicht konnte, was mir dann auch nochmal die Möglichkeit gab etwas Neues zu lernen.

    – Felina Flick
     
    Stadttaubenprojekt

    Am 21. Juli 2025 durften wir, die Praktikantinnen und Praktikanten der Tierschutzpartei, einen spannenden und lehrreichen Tag beim Stadttaubenprojekt in Berlin-Mitte verbringen. Unser Treffpunkt war an der Jannowitzbrücke, wo uns Juli herzlich begrüßte. Sie ist eine engagierte Tierschützerin und betreut das Projekt mit viel Herzblut und langjähriger Erfahrung.

    Zu Beginn erzählte uns Juli die Geschichte des Stadttaubenprojekts. Es wurde ins Leben gerufen, um den verantwortungsvollen und tierschutzgerechten Umgang mit Stadttauben zu fördern. Besonders in einer Großstadt wie Berlin sind Tauben ein fester Bestandteil des Stadtbildes – oft jedoch missverstanden und schlecht behandelt. Das Projekt setzt sich dafür ein, Taubenpopulationen kontrolliert und tierfreundlich zu betreuen, statt sie zu verdrängen oder zu töten.

    Juli erklärte uns, wie genau mit den Tieren gearbeitet wird: In speziell eingerichteten Taubenschlägen können die Tiere nisten und ihre Eier legen. Diese werden dann durch Gipseier ersetzt, um die unkontrollierte Vermehrung zu verhindern – eine Methode, die sowohl effektiv als auch tierfreundlich ist. Zudem erzählte sie uns viele interessante Fakten über Tauben: zum Beispiel, dass sie sehr intelligente Tiere sind, ein ausgeprägtes Sozialverhalten haben und sich hervorragend orientieren können.

    Der Besuch war nicht nur informativ, sondern hat auch unsere Sicht auf Stadttauben verändert. Wir haben gelernt, dass diese Tiere oft zu Unrecht als „Schädlinge” abgestempelt werden, obwohl sie eigentlich nur Hilfe und ein bisschen Respekt brauchen. Das Stadttaubenprojekt zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Tierschutz in der Stadt funktionieren kann – mit Verantwortung, Mitgefühl und Wissen.

    Wir danken Juli und dem gesamten Team des Projekts für diesen besonderen Tag und die wichtigen Einblicke in ihre Arbeit.

    – Efe Ciftci

     
    Wir danken unseren Praktikant:innen noch einmal für die vielen spannenden Impulse und die hervorragenden Texte, Designs und Bilder, welche entstanden sind!