Historisches Urteil gegen Massentierhaltung!

In Spanien wurde Geschichte geschrieben: Der Oberste Gerichtshof Galiziens bestätigte, dass die Massentierhaltung das Leben von rund 20.000 Menschen unerträglich macht – durch Gestank, Nitrat im Grundwasser und massive Umweltschäden. 🌍

Damit schafft das Urteil einen wichtigen Präzedenzfall für ganz Europa. Es zeigt deutlich: Industrielle Tierhaltung verursacht nicht nur immenses Tierleid, sondern gefährdet auch die Gesundheit von Menschen! Continue reading “Historisches Urteil gegen Massentierhaltung!”

Bürgerinitiative – bitte unterschreibt!

(Massen-)Tierhaltung und Schlachthöfe bedeuten Tierleid, Gesundheitsrisiken und stehen im Widerspruch zur Universellen Erklärung der Tierrechte. Trotzdem werden sie weiter betrieben – auf Kosten der Tiere, der Umwelt und unserer Gesundheit!

Eine EU-weite Bürgerinitiative fordert:
✅ Förderung pflanzlicher Proteine & Kulturfleisch
✅ Jährliche Halbierung der “Nutztier”-Zahlen Continue reading “Bürgerinitiative – bitte unterschreibt!”

Neuer Tierschutzgesetz-Entwurf: Eine gute Entwicklung?

Nein, der neue Referentenentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes ist leider ein Schlag ins Gesicht aller, die sich für das Wohl aller empfindungsfähigen Lebewesen einsetzen. Continue reading “Neuer Tierschutzgesetz-Entwurf: Eine gute Entwicklung?”

Nachgefragt: Initiative Tierwohl

Unser NRW-Mitglied Brigitte von der Heide fragte vor wenigen Tagen bei Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH zur Kontrolle der Betriebe an, hier der Mailverkehr:

 

Guten Tag,

Warum behaupten Sie und Ihr Unternehmen, sie würden die Betriebe kontrollieren? Der Verbraucher hat ein Recht darauf, dass stimmt, was auf der Packung steht.
Einfach unfassbar, dass Sie diese brutale Tierquälerei unterstützen und auch subventionieren.

 

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Guten Morgen Frau von der Heide,

die Bilder, die in den vergangenen Tagen ausgestrahlt worden sind, entsetzen uns in gleicher Weise, wie sie die Öffentlichkeit und die Verbraucherinnen und Verbraucher entsetzt haben. Das gezeigte Verhalten verstößt eindeutig gegen die Anforderungen der Initiative Tierwohl (ITW) und die Anforderungen des Tierschutzgesetzes und wird von uns auf das Schärfste verurteilt.

Sicherlich haben auch Sie den Berichten entnommen, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des tierhaltenden Betriebs bewusst und gewollt über Tierschutzbestimmungen und die Anforderungen der Initiative Tierwohl zum Nottöten hinweggesetzt haben. Diese Verstöße sind auch mit regelmäßigen – selbst mit unangemeldeten – Kontrollen nicht zu erfassen. In der Kontrolle zeigen die Beschäftigten, dass sie das tierschutzgerechte Nottöten beherrschen. Wenden Sie dieses Wissen außerhalb von Kontrollen nicht an, bleibt dies von Standardgebern wie der Initiative Tierwohl unentdeckt, weil es keine 24/7-Überwachung der Betriebe geben kann. Hier stehen zuallererst die Unternehmen in der Pflicht, für die Achtung der Tierschutzbestimmung und die Umsetzung der Anforderungen der Initiative Tierwohl durch die Beschäftigten Sorge zu tragen. Da der im Bildmaterial gezeigte Betrieb dieser Pflicht offenkundig nicht nachgekommen ist, haben wir den Betrieb in der Initiative Tierwohl gesperrt und ein Sanktionsverfahren gegen den Betrieb eingeleitet.

Im Jahre 2022 sind allein in der Initiative Tierwohl 19.203 angemeldete und unangemeldete Kontrolle durchgeführt worden – und zwar nicht von uns selbst oder von irgendjemandem, sondern von unabhängigen Zertifizierungsstellen wie dem TÜV, der DEKRA oder der SGS, um hier nur einige Namen zu nennen. Sie werden sicherlich mit mir übereinstimmen, dass jede Kontrolle hilft, die Einhaltung von Tierschutzbestimmungen und Tierwohlstandards zu überwachen. Dies gilt selbst  dann, wenn sich einzelne Beschäftigte teilnehmender Betriebe in krimineller Manier über die Anforderungen unserer Initiative Tierwohl hinwegsetzen.

Bitte zögern Sie nicht, mir zu schreiben, wenn Sie Fragen hierzu haben.

Mit freundlichen Grüßen
ppa. Oliver Thelen
Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH

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Sehr geehrter Herr Thelen,

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ein Betrieb in dieser Größenordnung kann nie auch nur ansatzweise für Tierwohl sorgen. Bei den Recherchen wurde aufgedeckt, dass die Kontrollen angekündigt wurden.

Das ganze System ist für die Tiere brutal, respektlos und mit sehr viel Leid verbunden. Nicht ein Betrieb, der bisher von den Organisationen undercover bewertet wurde, hat dem Siegel entsprechend die Tiere gehalten. Der Verbraucher hat keine andere Möglichkeit, wenn er denn möchte, dass es den Tieren zumindest besser geht, als sich an Siegeln zu orientieren.

Ob in Schlachthäusern, wie Bad Iburg, Aschaffenburg usw. waren Kontrollen angekündigt, das Leid unfassbar grausam. Und bei den Betrieben Ihrer Initiative in z. B. Coesfeld, Hameln, Borken und Neuruppin usw. wurde massive Verstöße aufgedeckt. Die Recherchen gehen teilweise über Monate. Wenn Sie die Kontrollen in andere Hände geben, dann muss man wohl überdenken, ob das der richtige Weg ist.

Massentierhaltung kann niemals Tierwohl beinhalten. Der Schaden für die Bauern, die sich wirklich bemühen und die Tiere respektvoll und ordentlich versorgen, ist immens. Ich selber lebe seit einiger Zeit vegan, weil es mir den Magen zuschnürt.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, vielleicht einmal oder Tierleid und vielleicht mit neuen Ansätzen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.

Brigitte von der Heide 

Nachgefragt: Ferkelbetäubungs-Sachkunde- Verordnung in NRW

Pressemitteilung:

„Farm to fork“ und „Tierwohl“ sind die Schlagwörter, die Landwirtschafts-Ministerien gerne verwenden, um von den alltäglichen Gräueln in der Massentierhaltung abzulenken. „Den Stimmlosen eine Stimme verleihen“, heißt es dagegen bei der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, kurz Tierschutzpartei. Deren Landesverband Nordrhein-Westfalen und die Landesvorsitzende Angelika Remiszewski fordert Antwort auf eine dringende Frage:

Überwachen Ministerien und Behörden die Einhaltung der Ferkelbetäubungs-Sachkunde-Verordnung vom 08.01.2020?

Deshalb wandte sich die Partei zunächst an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), um Auskunft über das Ausmaß und die Sicherheit der von Laien mit abgelegtem Sachkundenachweis durchzuführenden betäubten Ferkelkastration zu erhalten.

Was viele Schnitzel-Konsument:innen nicht wissen: Neugeborene männliche Ferkel durften jahrzehntelang völlig legal und ohne jede Betäubung vom Ferkelzüchter höchstpersönlich kastriert werden. Erst seit 2020 ist die Schmerzausschaltung bei diesem chirurgischen Eingriff vorgeschrieben, mit einem Sachkundenachweis muss dazu kein Tierarzt hinzugezogen werden.

Rasche Rückmeldungen bekamen die Fragesteller von jenen Veterinärämtern, bei denen es keine Schweinehaltende gibt oder nur Kleinstbetriebe, die mit Veterinären zusammenarbeiten würden, so Remiszewski. So wandten sich verschiedene Kreisordnungsbehörden aufgrund unserer Anfrage an das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz), welches als mittlere Landesbehörde seine Zuständigkeit erklärte und um Geduld bat, dass es einige Tage in Anspruch nehmen würde, bis man gemeinsam mit den Vertretern der Kreise Überlegungen angestellt hätte, in welcher Form man unsere Fragen beantworten könne. Ihnen würden die Daten nicht gebündelt vorliegen und sie würden teilweise auch von den bestandsbetreuenden Tierärzt:innen vorgehalten. Ob aus diesem Grund zahlreiche Anfragen bisher unbeantwortet geblieben sind, bleibt abzuwarten.

Während dieser Wartezeit würde eine Befürchtung immer größer: dass die Veterinärämter, deren zeitliche Abstände zwischen Kontrollen bei „Nutz-“Tierhaltern von wenigen Jahren bis zu Jahrzehnten reichten*, ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind und möglicherweise nur gelegentlich bei den Schweinezüchtern seit der neuen Gesetzeslage Beweise dafür einforderten, dass tatsächlich keine Ferkel mehr ohne Betäubung unter entsetzlichen Qualen kastriert werden.

Die faktische Straflosigkeit für Verbrechen, die an Tieren begangen werden, sei ein Armutszeugnis für einen angeblichen Rechtsstaat, so Remiszewski, und nicht länger hinzunehmen. Ebenso wenig etwaige Versäumnisse von Behörden, eindeutigen Tierschutzgesetzen Geltung zu verschaffen.

(ar)

Zurück zu den Wurzeln der Landwirtschaft

Die Zukunft der Landwirtschaft ist biologisch, bzw. zyklisch vegan. Eine Folge der konventionellen Landwirtschaft ist u.a. der Klimawandel und die damit verbundene Dürre. Erträge sinken, Böden vertrocknen und das Mikroklima leidet. Pflanzen können keine tiefen Wurzeln bilden und sind der Hitze nahezu schutzlos ausgeliefert.

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Kälber verenden an Ketten – Strafverfahren wird eingestellt

Im Oktober 2021 erhoben wir Strafanzeige gegen den Betreiber einer Milchviehhaltung, der seine Kälber an Ketten -ohne permanenten Zugang zu Wasser und Futter- verenden lies. Das Verfahren wurde eingestellt, da „Straftaten nicht festzustellen waren“. Die nach § 171 StPO anzugebenden Gründe, warum der Verdacht einer Straftat nicht ausreichend erscheint fehlen.

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1. Jahrestag des Massakers von Alt Tellin

Vor genau einem Jahr brach das Feuer aus, das für fast 60.000 Tiere den grausamen Tod bedeutete. Sie konnten nicht fliehen, sondern verbrannten und erstickten innerhalb von Minuten.

Es gab kein Brandschutzkonzept. Die Rettung der Tiere war nie wirklich vorgesehen, weshalb die Feuerwehr die Stallanlagen “kontrolliert abbrennen” ließ.

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Stallbrände in Niedersachsen: Hunderte Tiere verbrannt!

Am Abend des 20. März wurden im Landkreis Rotenburg bei einem Scheunenbrand zahlreiche Kühe getötet. Nur wenige der dort vorhandenen 35 Tiere konnten gerettet werden. Als Ursache für den Brand wird ein technischer Defekt vermutet.

Zwei Tage später ist auch in Garrel, Landkreis Cloppenburg, ein Stall mit 720 Schweinen in Brand geraten. Über 700 Tiere sind bei lebendigem Leib verbrannt! Die wenigen, die überlebten, wurden notgeschlachtet. Nach ersten Ermittlungen ist ein technischer Defekt als Brandursache denkbar.

Bundesweit kommt es jedes Jahr zu zahlreichen Bränden in Massenställen, bei denen Tausende von Tieren auf qualvollste Weise ums Leben kommen. Häufig werden technische Defekte als Ursache angegeben, zum (häufig fehlenden) Brandschutz erfährt man meist nichts.

Allein im Jahr 2021 gab es mehr als 2.300 Brand-/Schadensereignisse mit insgesamt etwa 153.000 getöteten Tieren (Quelle: Stallbrände). Unvergessen ist dabei die Hyper-Katastrophe von Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern), bei der allein ca. 57.000 Schweine (!) verbrannten oder erstickten und die sich am 30.03. erstmalig jährt.

Es ist eine Schande, dass Betreiber:innen von Tierhaltungsanlagen noch immer unzureichende Brandschutzvorkehrungen treffen und die Behörden nicht genauer hinschauen. Fühlenden Wesen fahrlässig solches Leid und einen unvorstellbar grausamen Tod zuzumuten, ist ein ethisches Armutszeugnis, das in unserer modernen Welt keinen Platz mehr haben darf.

Wir fordern einen kurzfristigen Ausstieg aus der Massentierhaltung und für Tierhaltungsbetriebe per Gesetz verpflichtende Investitionen in moderne Brandschutztechnik und Löschwasserversorgung!

(Foto: astrella62_pixabay)
(Datenquelle: https://www.facebook.com/stallbraende)

Rinder leiden in deutschen Ställen

Einem Bericht des Spiegels zufolge, hat „die Tierärztin Valerie Lehnert ein Jahr lang 750 Rinder in einer bayerischen Tierkörperbeseitigungsanlage untersucht. … Rechnete man das Ergebnis der Studie auf die Zahl der in Deutschland entsorgten Rinder hoch, käme man auf fast 70 000 erkrankte, geschädigte oder schwer verletzte Tiere.”

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